Luftschadstoffe schwächen die Gesundheit der Waldbäume. Diese sind so leichtes Opfer der natürlichen Gefahren wie Sturm, Frost oder gefräßigen Insekten. Auch Boden und Grundwasser verändern sich, da Nährstoffe ausgewaschen werden. Natürlich ablaufende, geschlossene Stoffkreisläufe werden so aus dem Gleichgewicht gebracht. Der Naturhaushalt wird gestört.
Die Folgen dieser Störungen im komplexen Ökosystem Wald sind von uns Menschen nur zu erahnen.
Folgen der Waldschäden für den Menschen
- Beeinträchtigung des Grund- und Quellwassers durch Schwermetalle, die durch den sauren Regen aus den Tonmineralen freigesetzt werden. Oder durch Nitrate, die infolge übermäßiger Stickstoffeinträge in das Grund- und Quellwasser gelangen.
- Verringerung der natürlichen Fruchtbarkeit der Böden durch den Verlust basischer Nährelemente wie beispielsweise Kalium, Calcium, Magnesium, ...
Folgen der Waldschäden für den Naturhaushalt
- Schwächung der Widerstandskraft von Bäumen und Pflanzen
- Veränderungen der Waldlebensgemeinschaften
- Langfristige Beeinträchtigung von Boden und Wasser
Folgen für die Waldbewirtschaftung
- erhöhte Anfälligkeit der Bäume gegenüber Witterungsextremen, Käfern und Pilzen
- geringe Planbarkeit der Maßnahmen im Forstbetrieb
- Notwendigkeit permanenter Beobachtung und intensiver Waldpflege zur Verhinderung der Massenvermehrung von Schädlingen
- Mehrfachaufwendungen durch verstreute Arbeitseinsätze bei Holzernte und Waldpflegemaßnahmen und durch großflächige Bodenschutzkalkungen
- Mindererträge durch vorzeitige Nutzung nicht hiebreifer Bäume und durch Vermarktung von Kleinstmengen


