Nach frühen Abschlüssen im Herbst sind mittlerweile rund 90 % der zu erwartenden Vermarktungsmengen 2011/2012 in Vorverträgen gebunden. Die Nachfrage konzentriert sich überwiegend auf sägefähige Sortimente ab Stärkeklasse 4 (3b mitgehend). Bei der besseren sägefähigen Ware ist Nachfrage auch aus nördlich angrenzenden Regionen zu verzeichnen. Offensichtlich haben Laubholzsäger in Nord-rhein-Westfalen Interesse, ihre Versorgung mit Mengen aus Rheinland-Pfalz sicher zu stellen. Insgesamt ist die Lage der mittelgroßen Buchensägewerke aber durchwachsen.
Die Exportware steht zunehmend unter konkurrierenden Angebot auf französischer Seite. Allerdings steigt auch das Interesse der französischen Holzhändler an rheinland-pfälzischem Buchenstammholz. Wegen der allgemeinen Vorsicht in der Einschätzung für 2012 bindet sich der Holzhandel allerdings nicht zu stark.
Für durchmesserschwache Sortimente (3a/3b) hat sich noch keine entscheidende Belebung ergeben. Es gibt eine begrenzte Schwellennachfrage und Palettenkunden passen sich notgedrungen den gestiegenen Preiserwartungen für die Sortimente im unteren Qualitätsspektrum an.
Der Bedarf an Spitzenware zu stabilen Preisen ist weiter rückläufig.
Aufgrund der sehr günstigen Witterung bis Anfang Dezember waren die Bedingungen für den Laubstammholzeinschlag ausgesprochen gut. Viele Forstämter haben dies für eine effektive Bereitstellung der ersten anfallenden Buchenmengen genutzt. Mit dem Witterungsumschwung hat sich eine Verzögerung der Auslieferung ergeben.
Deshalb können auch keine zusätzlichen Mengen mobilisiert werden.
Roteichen- und Eschenstammholz ist sehr begehrt, deshalb können die für den Einschlag vorgesehenen Mengen realisiert werden – B-Ware sollte möglichst zu den Meistgebotsterminen angeboten werden.
Buche und übriges Laubstammholz

Auch Rotbuchen-Stammholz starker Dimension kann geeignet sein im Wege der Submission den Eigentümer zu wechseln.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
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