Die Elster genießt in unserem Land keinen guten Ruf. So gilt sie doch bei den meisten Menschen als diebisch und geschwätzig und wird als übler Vogelmörder und Nesträuber bezeichnet. Andererseits sagt man ihr jedoch auch Klugheit und Gelehrigkeit nach. Was ist dran an den zahlreichen Gerüchten um dieses häufig in Fabeln vorkommende Lebewesen?
Aussehen:
Zoologisch betrachtet gehört die Elster zu den Rabenvögeln. Ihr Körper wird bis zu 45 Zentimeter lang, wobei die Hälfte davon der Schwanz einnimmt. Mit ihrem markanten schwarz-weißen Gefieder lenkt sie oft unsere Blicke auf sich. Ihr langer formschöner schwarzer Stoß, der länger als ihre Flügel ist, schimmert im Sonnenlicht, ebenso wie die Enden ihrer Schwingen, grünlich-blau. Schultern, Seiten und Unterseite des Vogels sind weiß gefiedert. Kopf, Nacken und der größte Teil ihrer Flügel sind schwarz.
In einer Fabel heißt es, dass dort wo der Teufel die Elster beim Versuch sie zu fangen, berührt hat, sie seitdem und für alle Zeit schwarz sei.


