Der Baum- oder Edelmarder ist im Gegensatz zu seinem viel häufiger vorkommenden Vetter, dem Steinmarder, ein reiner Waldbewohner. Wer einmal Zeuge einer seiner spektakulären Verfolgungsjagden durch das Geäst der Bäume geworden ist, wird dieses beeindruckende Schauspiel akrobatischer Meisterleistung nicht so schnell vergessen. Allerdings ist dieser Klettermaxe in Rheinland-Pfalz ein eher selten gesehenes Tier. Dies resultiert daraus, dass er einerseits bei weitem nicht so häufig vorkommt wie etwa Reh oder Fuchs. Andererseits ist er ein sehr menschenscheues Lebewesen. Dennoch kommt er fast flächendeckend in Rheinland-Pfalz vor, was auch die Jagdstrecke 2003/ 2004 zeigt. Entsprechend sorgfältig wird er hierzulande bejagt.
Baummarder
(Martes martes)

Baummarder leben sehr verborgen
(Fotograf : Fotonatur.de / Juliane Meyer)
(Fotograf : Fotonatur.de / Juliane Meyer)
Aussehen:
Der Baummarder erreicht eine Gesamtkörperlänge von bis zu 80 Zentimetern. Er wird bis zu 1,8 Kilogramm schwer. Sein Fell besitzt eine dunkel- bis kastanienbraune, ins rötliche gehende Farbe. Der Kehlfleck auf Hals und Brust ist anders als beim Steinmarder gelblich bis rotgelblich gefärbt und am unteren Rand abgerundet.
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