Der Feldhase ist wohl eines der Tiere, das die Phantasie der Menschen durch die Jahrhunderte hindurch bis heute mit am stärksten beflügelt hat. „Schon den Germanen galt er [der Osterhase] als Symbol der Fruchtbarkeit.“ So schreibt Wulf Petzoldt im Wochenendmagazin der Fellbacher Zeitung. „So richtig ins Brauchtum hat sich der eierbringende Osterhase erst im 16. Jahrhundert eingenistet. Bis dahin lieferte er sich ein heftiges Rennen mit anderen österlichen „Gabenbringern“. Vielleicht gewann Meister Lampe diesen Wettlauf dann, weil er von allen Tieren hierzulande das fruchtbarste ist und somit am besten zum alleinigen Symbol für Fruchtbarkeit taugte.“
Aussehen:
Der Feldhase besitzt auf der Oberseite ein braunes und auf der Unterseite ein weißes Fell. Seine Körperlänge kann bis zu 65 Zentimeter betragen. Der Feldhase hat auffallend lange Beine und Ohren und besitzt eine gelbe bis bernsteinfarbene Iris. Die Pupillen sowie die Ohrspitzen sind beim Feldhasen schwarz gefärbt. Er kann bis zu 5 Kilogramm schwer werden und sein Gewicht beträgt so mehr als das doppelte als das eines Wildkaninchens. Da viele unserer Mitmenschen sich mit der Unterscheidung dieser beiden Tiere, Feldhase und Wildkaninchen, schwer tun, sind in der folgenden Tabelle einmal die wichtigsten und auffallendsten Unterscheidungsmerkmale dieser einheimisch wildlebenden Arten dargestellt.


