Fast schon beleidigend klingt der zoologische Gattungsname „vulgaris“ für eines der wahrscheinlich bekanntesten und putzigsten wildlebenden Tiere unserer Heimat - das Eichhörnchen. Durch sein niedliches Aussehen, seine zutrauliche Art und aufgrund seiner relativ häufigen Sichtungen in Parks und auf Gehwegen in Waldnähe, ist dieser kleine Nager zu einem wahren Sympathieträger des Menschen geworden. Schon in früheren Zeiten galt das gelehrige Eichhörnchen bei den Kindern als ein beliebter Spielkamerad, der sich schon damals gerne von ihnen füttern ließ.
Aussehen:
Der Körper des kleinen Nagetiers, ist 25 bis 30 Zentimeter lang. Hinzu kommt der etwa 20 Zentimeter lange, buschige Schwanz. In dem Werk Knauers Tierreich in Farben, Säugetiere wird auf Seite 122 gesagt: „Ein langer, buschiger Schwanz ist das Kennzeichen; er hat auch zum griechischen Namen Skiouros oder lateinisch Sciurus geführt, was ,der mit dem Schwanz sich Beschattende‘ bedeutet.“
Das Fell des Eichhörnchens weist nur in der warmen Jahreszeit die rotbraune, ja fast leuchtende Farbe auf. Im Herbst färbt sich sein Haarkleid in ein dunkleres rotbraun bis schwarzbraun. Die Bauchseite bleibt immer hell gefärbt, im Sommer ist sie auffallend weiß. Im Winter trägt das Eichhörnchen kleine Haarbüschel an den Ohren, die es im Sommer nicht besitzt. Diese werden auch Hörnchen genannt und wirken wie kleine Ohrenwärmer. Die Fellfarbe des Eichhörnchens ist auch ein Hinweis auf den Lebensraum, in dem es sich aufhält (siehe Lebensraum).


