• Der Wald ist durch dauerhaft hohe Schadstoffeinträge schwer und nachhaltend gefährdet.
    Mit Gegenmaßnahmen wie beispielsweise Bodenschutzkalkungen können die Landesforsten die Schäden zwar mildern, verhindert werden können sie jedoch erst dann, wenn die Luftverschmutzung spürbar abgesenkt ist.

  • Das anhaltend ungünstige Erlös-Kosten-Verhältnis hat dazu geführt, dass viele rheinland-pfälzische Forstbetriebe keine Gewinne mehr erzielen können. Für eine Vielzahl von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern ist damit ihr Forstbetrieb zu einer finanziellen Belastung geworden. Um Übernutzungen und mangelnde Waldpflege zu vermeiden, muss dieser Entwicklung gegengesteuert werden.

  • Strukturelle Absatzprobleme verursacht der Wandel eines Teiles der rohholzaufnehmenden Betriebe zu industriell geprägten Unternehmen mit erweiterten Anforderungen an ihre Lieferantin "Forstwirtschaft".
    Dazu kommen Substitution, Rohstoffeinsparung und Recycling. Ferner führen Ausweitung und Globalisierung der Märkte zu einem verschärften Wettbewerb bei Forst- und Holzwirtschaft.

  • Die Wirkungen "Schutz" und "Erholung" werden zunehmend nachgefragt, was bei den Forstbetrieben zu Mehraufwendungen und Mindererträgen führt. Da sie derzeit noch unentgeltlich in Anspruch genommen werden, entstehen der Forstwirtschaft zusätzliche finanzielle Belastungen.

  • Die gesellschaftliche Einstellung zum "Staat" und zur öffentlichen Verwaltung hat sich deutlich geändert.
    Recht- und Ordnungsmäßigkeit reichen heute nicht mehr aus, zusätzlich gefordert werden Effektivität und Effizienz.