Einstellungsaussichten

Die Einstellungsaussichten nach der Ausbildung sind für motivierte und gute Forstwirtinnen und Forstwirte als gut zu bezeichnen. Derzeit arbeiten etwa 600 Waldarbeiter/innen in den staatlichen Forstbetrieben in Rheinland-Pfalz. Jährlich beginnen ca. 35 junge Menschen in Rheinland-Pfalz (in kommunalen, privaten und staatlichen Betrieben) die Ausbildung zum/r Forstwirt/in. Nach bestandener Prüfung werden derzeit etwa zehn Forstwirtinnen / Forstwirte beim Land Rheinland-Pfalz und etwa fünf bei den Kommunen übernommen. Einstellungsmöglichkeiten gibt es auch bei Unternehmern.

Ablauf

Motorsäge, Schutzhelm, Schutzausrüstung; Bild: Petra Kurz
Motorsäge, Schutzhelm, Schutzausrüstung; Bild: Petra Kurz

Landesforsten bietet an 12 staatlichen Forstämtern die Ausbildung zum Forstwirt an. Der Ausbildungsvertrag wird direkt mit dem Dienststellenleiter des Ausbildungsforstamts geschlossen.
In Rheinland-Pfalz gibt es folgende staatliche Ausbildungsforstämter:

  • Ahrweiler
  • Altenkirchen
  • Bienwald in Kandel
  • Birkenfeld
  • Hinterweidenthal (Ausbildungszentrum)
  • Hochwald in Hermeskeil
  • Kaiserslautern
  • Kastellaun
  • Soonwald in Bad Sobernheim/Entenpfuhl
  • Trier
  • Wasgau (bildet am Ausbildungszentrum in Hinterweidenthal aus)
  • Westrich (bildet am Ausbildungszentrum in Hinterweidenthal aus)

Außerdem bilden auch Kommunen, Verbände oder Privatwaldbesitzer Forstwirte aus.Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine Verkürzung auf zwei Jahre ist unter bestimmten Umständen (z.B. Abitur) auf Antrag möglich.Im Ausbildungsplan, den der Betrieb erstellt, ist festgelegt, was an Wissen und Fähigkeiten in der Ausbildungszeit vermittelt wird.Natürlich steht jedem und jeder Auszubildenden für die Mitarbeit im Forstbetrieb auch eine angemessene Ausbildungsvergütung und Sozialleistungen zu. Weiterhin stellt der Betrieb vorgeschriebene Schutzkleidung, Werkzeug und betriebliche Ausbildungsmittel.Neben der betrieblichen Ausbildung, werden Auszubildende in Rheinland-Pfalz an der Berufsschule in Bad Kreuznach und am Forstlichen Bildungszentrum in Hachenburg bestens auf ihre Arbeit vorbereit. Nach dem ersten Ausbildungsjahr folgt die Zwischenprüfung und nach drei (bzw. zwei) Jahren die Abschlussprüfung.

 
Ihr örtliches Forstamt, die Zentralstelle der Forstverwaltung (in Person von Magdalena Kunz-Scherr, 06321/6799-136) in Neustadt, die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und das Forstliche Bildungszentrum geben Ihnen gerne weitere Informationen.