Das Rohholzaufkommen bundesweit liegt bei etwa 60 Millionen Festmeter, Rheinland-Pfalz hat daran einen Anteil von knapp 8 Prozent.
Alle Waldbesitzer in Rheinland-Pfalz vermarkten jährlich etwa 3,1 Millionen Festmeter Rohholz - einschließlich Brenn- und Energieholz - und erzielen dabei einen Umsatz von etwa 200 Millionen Euro.
Die von Landesforsten unabhängige Direktvermarktung einiger Kommunen, Teilen des Privatwaldes (besonders Großprivatwald) und der Bundesforsten ist  in der Holzbuchführung von Landesforsten nicht erfasst.
Staats-, Kommunal- und Kleinprivatwald vermarkten über Landesforsten jährlich rund 2,7 Millionen Festmeter Rohholz.

Verteilung des durchschnittlichen jährlichen Holzaufkommens in Rheinland-Pfalz auf die Waldbesitzarten (in Festmeter)

Waldbesitzarten Produktion Verkauf
Bundeswald
60.000
55.000
Landeswald
1.163.000
1.042.000
Kommunalwald
1.680.000
1.538.000
Privatwald
483.000
450.000
Insgesamt
3.386.000
3.085.000

Die jährliche Verkaufsmenge von 2,7 Millionen Festmeter Rohholz, die über Landesforsten verkauft wird, fließt in folgende Bereiche:

Abnehmergruppen des über Landesforsten vermarkteten Holzes

Millionen Festmeter Anteil in Prozent
Sägeindustrie
1,44
55
Holzwerkstoffindustrie und Zellstoffindustrie
0,55
21
Brenn- und Energiesektor
0,63
24

Holzverkaufserlöse

in Euro je Festmeter (oR) aus dem Staatswald Rheinland-Pfalz, ohne Mehrwertsteuer, ohne Holzverkauf in Selbstwerbung (Einschlag durch den Käufer)

Jahr Durchschnitts-
Erlös in Euro
2015
67,36
2014
66,15
2013
62,86
2012
64,16
2011
62,40
2010
55,45
2009
49,50
2008
57,47
2007
54,12
2006
42,05
2005
38,29
2004
38,43
2003
43,15
2002
45,04
2001
46,99
2000
51,98
1999
52,78
1998
50,65
1997
48,18
1996
47,87
1995
51,44
1994
48,06
1990
55,72
1980
56,77

Der durchschnittliche Holzverkaufserlös lag in den Jahren 1995 bis 2013 bei 50,67 Euro pro Festmeter. Heute wird inflationsbereinigt deutlich weniger Geld für einen Festmeter Holz bezahlt als 1954.