Die Arbeitsplätze in der Forst- und Holzwirtschaft haben mit einem Anteil von 2 Prozent an der Gesamtzahl der Arbeitsplätze eine eher geringe Bedeutung für den Arbeitsmarkt. Ihre besondere Bedeutung liegt darin, dass sie überwiegend im ländlichen und strukturschwachen Raum bereitgestellt werden. Damit stärken sie die Wirtschaftskraft des ländlichen Raums und tragen zu einer verminderten Landflucht in die Städte bei. Die direkt und indirekt mit dem Fremdenverkehr verbundenen Arbeitsplätze erreichen aufgrund des Freizeitwertes des Waldes ein Vielfaches der Arbeitsplätze in der Forst- und Holzwirtschaft. Attraktive Wälder wirken sich damit auch indirekt positiv auf den gesamten Arbeitsmarkt aus.

Unternehmen, Umsätze und Beschäftigte des rheinland-pfälzischen Forst-Holz-Sektors im Jahr 2002

Bereich Unternehmen Umsätze (Mio. Euro) Beschäftigte
Rohholzproduktion 2.728 158 3.382
Holz verarbeitendes Gewerbe* 3.436 7.310 38.769
Holzbaugewerbe 1.883 539 6.839
Holzhandel 427 314 1.566
Summe 8.474 8.321 50.556
* der Begriff stimmt nicht mit dem früher gebräuchlichen Begriff der Holz be- und –verarbeitenden Industrie überein, sondern leitet sich aus der „Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003“ ab.