(Corvus monedula)




Dohlenpaar am Eingang zur Bruthöhle; Bild: Vogelschutzwarte Frankfurt, Herr Limbrunnder

Dohlen sind "neugierig"; Bild: Vogelschutzwarte Frankfurt, Herr Limbrunnder
Dohlen sind "neugierig"; Bild: Vogelschutzwarte Frankfurt, Herr Limbrunnder

Wenn man die Dohle so hört, möchte man kaum glauben, dass sie zu den Singvögeln zählt. Wie ihr zoologischer Name bereits vermuten lässt gehört sie außerdem zur Familie der Rabenvögel. Man erkennt die Dohle recht leicht an der heller grauen Kopfpartie, die sich bis auf den Brustansatz des Halses herunter zieht. Die Maske des Gesichts (inklusive Oberkopf und Schnabel) sind jedoch wieder schwarz wie das übrige Federkleid. Auffällig sind auch die hellen Augen und die, im Gegensatz zur Alpendohle, ebenfalls schwarzen Ständer. Sie ist knapp taubengroß. Als monogamer Höhlenbrüter bevorzugt sie geschlossene Bruträume, in die sie durchschnittlich 4 bis 5 grünliche, gesprenkelte Eier legt. Diese bebrütet sie reichlich zwei Wochen. Nach einem weiteren guten Monat fliegen die Jungen aus. Im Jahr darauf sind die Jungen geschlechtsreif

Die Dohle ist weit über rheinland-pfälzische Grenzen hinaus in fast ganz Europa verbreitet. Als echter Kulturfolger besiedelt sie nicht nur Waldgebiete, sondern brütet auch in alten Gemäuern und im Siedlungsbereich.

In der Wahl ihrer Nahrung ist sie ebenfalls wenig wählerisch. Von Obst über Sämereien bis hin zu Insekten und Aas bereichert so ziemlich alles ihre Speisekarte. In Acht nehmen muss sich die Dohle vor Habicht, Uhu und Marder, um nicht selbst auf besagter Speisekarte zu landen.