Wisent-Bulle im Sandbad; Bild: Donaumoos-Zweckverband > www.donaumoos-zweckverband.de

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(Bison Bonasus)

Der Wisent ist der europäische Bison und ist mit seinem amerikanischen Vertreter sehr eng verwandt, sodass es keine paarungsausschließende Artgrenze gibt. Zu sehen bekommt man sie in Deutschland zurzeit jedoch nur in Zoos und Wildparks, da sie zum einen in der freien Wildbahn vor gut einem Jahrhundert ausgestorben sind, und zum anderen äußerst scheu sind.
Überlebt hat die Art wohl nur, weil sie seit einigen Jahrhunderten als beliebtes Jagdwild in Gehegen gehalten wurden und hatte somit lange zeit besonderen Schutz von Adels Seite.
Die Art wurde aus 12 Tieren, die verstreut und vereinzelt in der Welt in einigen Tierparks noch zu finden waren mühsam hochgezüchtet, was dazu geführt hat das es erste Auswilderungsprogramme in der Slowakei in Rumänien und im Kaukasus geführt. Seit 2013 gibt es sie auch wieder in Deutschland in Nordrhein-Westfalen. 
Eine Herde besteht aus meist 15-25 Tieren, wobei die männlichen Tiere nur zur Brunftzeit in der Nähe der Herden zu finden sind.

Aussehen

Trotz seiner enormen Größe und seinen dicken gebogenen Hörnern und einem Gewicht von bis zu 500 kg, brauch man als Wanderer keine Angst vor dem Wisent zu haben, da  ihr Wesen sehr sanftmütig ist.
Die stark betonten charakteristischen muskulösen Vorderbeine, und die weniger kräftigen Hinterbeine sind mit hellbraunem Fell bedeckt, das an Nacken und Schwanz dichte Zotteln bildet.
Die Ausgewachsenen Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 1,90 Meter, die Weibchen werden etwas kleiner mit ca. 1,70 Meter.