Burg umschlossen von Wald; Bild: Siegfried Weiter
Burg umschlossen von Wald; Bild: Siegfried Weiter

Zum Privatwald gehören in Rheinland-Pfalz der Wald der Kirchen und der Privatpersonen.

Es gibt in Rheinland-Pfalz über 100.000 private Waldeigentümer.
Damit besitzt jeder 40. Rheinland-Pfälzer Wald!

Deren Wälder sind allerdings im Durchschnitt nur zwischen 1 und 2 Hektar groß. Diese Zergliederung des Privatwaldbesitzes ist geschichtlich bedingt. Das Erbe wurde in der Vergangenheit real geteilt. Jeder Nachfahre erhielt den gleichen Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche und Wald. Die starke Zergliederung beeinträchtigt die Bewirtschaftung der Wälder. Dieses erklärt auch, warum auf 24 Prozent Privatwaldfläche in Rheinland-Pfalz nur 9 Prozent des Holzes eingeschlagen werden. Um diese Wälder besser zu bewirtschaften zu können, schließen sich viele Waldbesitzer forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen an. Der einzelne Privatwaldbesitzer oder der forstwirtschaftliche Zusammenschluss kann weiterhin die Beratung, Betreuung oder Bewirtschaftung durch die Landesforsten in Anspruch nehmen. Diese Dienstleistung wird teilweise kostenfrei oder gegen geringe Gebühren angeboten.Die großen Privatwaldbetriebe in Rheinland-Pfalz wie die des Fürst zu Wied bei Koblenz, Graf Hatzfeldt bei Wissen und den Ahrenbergs in der Eifel haben eine eigene private Forstverwaltung für ihre Betriebe aufgebaut. Sie bieten teilweise Dienstleistungen anderen Waldbesitzern an.

Mehr Infos unter www.privatwald.wald-rlp.de