05.04.2017 Transfertagung zum Projekt "KlimawandeLernen RLP - BauGB"

Ein Schulungsprojekt zur Klimaanpassung für Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld Bauleitplanung neigt sich dem Ende. Am 26.04.2017 findet in Speyer an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften die Abschlussveranstaltung „Transfertagung“ statt.
Experten stellen Klimawandel und Anpassung in Kontext zu Extremereignissen, Folgen für Städte und Gemeinden, kommunalen Planungskonflikten. Globale und regionale Aspekte des Klimawandels werden betrachtet. Ergebnisse des Schulungsseminars fließen in die moderierte Talkrunde „Kommunale Klimaanpassung – vom Wissen zum Handeln?“ ein.
Wir laden Sie herzlich ein, zusammen mit Experten des Klimawandels und der kommunalen Planung zu diskutieren und Rheinland-Pfalz auf dem Weg zur Klimaanpassung zu begleiten!

Weitere Informationen unter » www.klimawandel-lernen.de
Anmeldungen bitte an » info(at)klimawandel-lernen.de

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31.03.2017 Witterungsrückblick März 2017

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im März 2017 mit 7,2 °C um +3,7 °C über dem langjährigen Mittel von 3,5 °C. Das Niederschlagssoll von 57 l/ wurde nahezu genau getroffen. Die Sonne schien mit 148 Stunden im Bundesdurchschnitt deutlich länger (+ 33 % ) als im langjährigen Mittel (111 Stunden).
Der März 2017 war damit der wärmste März seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881, er war sehr sonnenscheinreich bei durchschnittlichen Niederschlagssummen.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im März 2017 mit 8,0 °C 3,8 °C über dem langjährigen Mittel von 4,2 °C. Die Niederschlagsmenge lag mit 55 l/ um ca. 14 % unter dem langjährigen Mittel von 64 l/. In einem Streifen von Rheinhessen über den Hunsrück bis hin zur Eifel fiel die deutschlandweit geringste Niederschlagssumme mit örtlich nur um 25 l/. Mit 160 Stunden schien die Sonne etwa 45 % länger als im langjährigen Mittel (110 Stunden). Auch in Rheinland-Pfalz war der März 2017 damit der wärmste März seit Beginn regelmäßiger Temperaturaufzeichnungen.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.03.2017.

weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Klima & Witterung                 

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31.03.2017 Extreme Wetterereignisse sehr wahrscheinlich vom menschlichen Klimawandel beeinflusst

Die Zunahme sommerlicher Wetter-Extreme, wie etwa die Starkregenereignisse im Frühsommer 2016 oder die Trockenperiode im Sommer 2015, steht wahrscheinlich in Verbindung mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Das hat jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam herausgefunden. Danach schafft die globale Erwärmung durch Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen Bedingungen, welche Luftströme ins Stocken bringen. Große Luftströme umkreisen die Erde, transportieren Wärme und Feuchte und schwingen dabei zwischen den Tropen und der Arktis auf und ab. Die Bewegung von West nach Ost gerät infolge des Klimawandels zunehmend ins „Stocken“ und führt zu länger anhaltenden Wetterlagen, wie Hitzewellen oder Dauerregen mit Fluten. Warum das so ist, erklären die Wissenschaftler damit, dass sich die Arktis schneller erwärmt als die Tropen bzw. andere Regionen. Die Temperaturunterschiede nehmen ab, zudem erwärmen sich die Landmassen schneller als die Ozeane. Als Folge davon schwächen sich die globalen Winde auf der Nordhalbkugel besonders im Sommer ab, die Vorwärtsbewegung kommt ins Stocken.

» zur Pressemitteilung des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

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28.02.2017 Witterungsrückblick Winter 2016/2017

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Winter 2016/17 mit 0,9 °C um +0,7 °C über dem langjährigen Mittelwert von 0,2 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 115 l/ lediglich 64 % ihres Solls von 181 l/. Niederschläge im Januar fielen überwiegend in fester Form, so dass sich vor allem in höheren Lagen eine stabile Schneedecke bildete. Die Sonne schien mit 210 Stunden deutlich länger (36 % ) als im langjährigen Mittel (155 Stunden). Damit gehört der Winter 2016/17 zu den sonnenscheinreichsten Wintern seit dem Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1951, er war außergewöhnlich trocken und etwas zu mild.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Winter 2016/17 mit 1,2 °C um +0,3 °C über dem langjährigen Mittel von 0,9 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 110 l/ lediglich 55 % ihres Solls von 200 l/. Die Sonnenscheindauer lag mit 205 Stunden deutlich über dem langjährigen Mittelwert von 152 Stunden (+ 35 % ). Am 13. Januar fegte Sturmtief „Egon“ über das Land und brachte bspw. in Kaiserslautern das Gerüst eines Hochhauses zum Einsturz.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 27.02.2017.

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20.01.2017 2016 global wärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen

Was sich im Spätsommer bereits abzeichnete, ist jetzt von der Weltmeteorologischen Organisation (WMO) bestätigt worden: Das Kalenderjahr 2016 ist global mit + 0.96°C gegenüber dem Mittel der Jahre 1901 bis 2000 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1880. Bereits die Jahre 2014 und 2015 hatten jeweils einen neuen Rekordwert aufgestellt. Damit ist 2016 das dritte Jahr in Folge, das den Rekordwert übertrifft.

Quelle: NOAA, 2017. Einheiten der Grafik in °F. Der Wert des Jahres 2016 von 1.69°F entspricht 0.94°C

Zwei Gründe werden für den neuen Rekordwert angeführt: Das im Sommer 2015 angefangene, besonders starke El Nino-Ereignis wirkte noch bis in den Sommer 2016 nach. Zweitens schreitet der globale Klimawandel weiter voran. Erstmals lag die CO2-Konzentration an der Station Mauna Loa über das gesamte Jahr 2016 hinweg über der Marke von 400 ppm (parts per million).
Somit sind die 12 wärmsten Jahre auf globaler Ebene allesamt in den Jahren ab 1998 aufgetreten. Ausführliche Informationen hierzu und zum Jahr 2016 finden Sie unter » NOAA.

Wie geht es nun weiter? Dies kann niemand mit Gewissheit sagen, aber seit Anfang des 21. Jahrhunderts wurde bereits 5 mal eine neue globale Rekordtemperatur verzeichnet. Zudem ist die globale Mitteltemperatur seit 1970 pro Dekade um knapp 0.2°C angestiegen. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die Rekordtemperatur wieder überboten werden wird, auch wenn wir nicht mit Gewissheit sagen können in welchem Jahr genau. Es werden nicht jedes Jahr neue Rekordtemperaturen auftreten, aber vermutlich eine neue in der nahen Zukunft. Siehe hierzu » NOAA climate.gov.

In Rheinland-Pfalz liegt das Kalenderjahr 2016 an 10. Stelle der wärmsten Jahre. Dies und ein Blick auf diese Karte » Karte NOAA zeigen, dass die Temperaturabweichungen nicht global einheitlich sind. Auf regionaler Ebene können diese deutlich unterschiedlich sein. So gab es 2016 auch Regionen auf der Welt, in denen die Temperatur unter dem langjährigen Mittel lag. Je kleiner eine betrachtete Region, desto größer wird die Variabilität der Jahreswerte (nach oben und unten). Das globale Mittel hingegen mittelt diese Variabilitäten heraus und zeigt die Entwicklung des mittleren globalen Energiehaushalts. Und hier dokumentiert sich eindeutig ein rasanter Anstieg.

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02.01.2017 Witterungsrückblick Jahr 2016

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Jahr 2016 mit 9,6 °C um +1,4°C über dem langjährigen Mittel von 8,2 °C. Die Niederschlagsmenge blieb mit 736 l/ etwa 7 % unter dem langjährigen Mittel von 789 l/. Die Sonne schien 1585 Stunden und übertraf ihr Soll von 1544 Stunden damit ganz leicht (3 % ).
Das Jahr 2016 war damit bei durchschnittlichen Niederschlägen und durchschnittlicher Sonnenscheindauer deutlich zu warm, brachte aber im Gegensatz zu den beiden vorangegangen Jahren keine neuen Temperaturrekorde.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Jahr 2016 mit 9,7 °C um +1,1 °C über dem langjährigen Mittel von 8,6 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte ihr Soll von 807 l/ mit 800 l/ nahezu (99 % ) und war damit eines der niederschlagsreicheren Bundesländer. Auch die Sonnenscheindauer lag mit 1510 Stunden fast genau bei ihrem langjährigen Mittelwert von 1507 Stunden (102 % ), damit war Rheinland-Pfalz 2016 ein vergleichsweise sonnenscheinarmes Bundesland.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29.12.2016.

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02.01.2017 Witterungsrückblick Dezember 2016

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Dezember 2016 mit 2,1 °C um +1,3 °C über dem langjährigen Mittel von 0,8 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 25 l/ lediglich 35 % ihres Solls von 70 l/. Die Sonne schien 65 Stunden, damit kam der Dezember 2016 auf 170 % des langjährigen Mittelwertes (38 Stunden) und war der drittsonnigste Dezember seit Beginn dieser Messungen 1951. Der Dezember 2016 kann insgesamt als recht warm, sehr sonnig und außergewöhnlich trocken charakterisiert werden.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Dezember 2016 mit 1,9 °C um +0,6 °C über dem langjährigen Mittel von 1,3 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 15 l/ lediglich 18 % ihres Solls von 76 l/. Die Sonne schien 65 Stunden und erreichte damit 170 % des Klimawertes (38 Stunden).

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29.12.2016.

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05.12.2016 Themenheft invasive Stechmücken

Mit dem Themenheft "invasive Stechmücken" erscheint das dritte Themenheft der Reihe "Klimawandel in Rheinland-Pfalz", die kurz und prägnant über ausgewählte, für Rheinland-Pfalz besonders relevante Schwerpunkte im Bereich Klimawandelfolgen informieren will. 

Das Themenheft "invasive Stechmücken" befasst sich am Beispiel der Asiatischen Buschmücke und der Asiatischen Tigermücke mit zwei neuen Mückenarten, die in den letzten Jahren vermehrt in Deutschland beobachtet wurden. Beide Arten können potenziell gefährliche Krankheiten übertragen. Es wird beleuchtet, inwieweit die Arten vom Klimawandel profitieren, welches Ausbreitungs- und Gefahrenpotenzial die Mücken haben und welche Handlungsempfehlungen gegeben werden können.

Themenheft invasive Stechmücken » pdf

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01.12.2016 Witterungsrückblick Herbst 2016

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Herbst 2016 mit 9,8 °C um 1,0 °C über dem langjährigen Mittelwert von 8,8 °C. Mit 155 l/ Niederschlagsmenge unterschritt der Herbst 2016 sein Soll von 183 l/ deutlich (- 15 % ). Die Sonne schien mit 335 Stunden etwas häufiger (+ 8 % ) als im langjährigen Mittel (311 Stunden). Insgesamt war der Herbst 2016 warm, deutlich zu trocken und etwas sonniger als üblich, dabei zeigte sich der September als wärmster und sonnenscheinreichster September seit Aufzeichnungsbeginn und war sehr trocken. Der Oktober verlief dagegen kühl, mit wenig Sonnenschein und durchschnittlichen Niederschlägen, der November fiel unterm Strich relativ durchschnittlich aus.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Herbst 2016 mit 10,1 °C um 1,2 °C über dem langjährigen Mittel von 8,9 °C. Die Niederschlagsmenge lag mit 150 l/ deutlich unter ihrem Soll von 199 l/ (- 25 % ). Die Sonne schien mit 345 Stunden 12 % häufiger als im langjährigen Mittel (308 Stunden).

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29.11.2016.

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07.11.2016 Weltklimakonferenz in Marrakesch - Energieagentur Rheinland-Pfalz begleitet die COP 22 mit regionalem Informationsangebot

Ein Jahr nach dem historischen Pariser Klimaabkommen befasst sich die vom 7. bis 18. November 2016 in Marrakesch (Marokko) stattfindende 22. Weltklimakonferenz (COP 22) unter dem Leitmotto „Action and Implementation“ mit der Umsetzung der ambitionierten Klimaschutzziele von Paris sowie mit der Anpassung an den Klimawandel. In Paris hatten sich die UN-Vertragsstaaten darauf geeinigt, den Klimawandel auf deutlich unter 2 Grad Anstieg gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz begleitet die UN-Weltklimakonferenz und bietet unter dem Titel „Verhandeln in Marrakesch – Handeln in Rheinland-Pfalz“ ein täglich aktualisiertes eigenes Informationsangebot.

» zum Informationsangebot der Energieagentur Rheinland-Pfalz

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04.11.2016 KLIWA Klimamonitoringbericht 2016

Das Kooperationsvorhaben KLIWA beschäftigt sich mit den Konsequenzen der Klimaveränderungen für die Wasserwirtschaft in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Der KLIWA Klimamonitoringbericht dokomentiert in regelmäßigen Abständen das Langzeitverhalten ausgewählter meteorologischer und hydrologischer Kenngrößen, die Anhaltspunkte zur Veränderung des Klimas in den drei Bundesländern geben können. Der nachfolgende Link führt auf die KLIWA-Homepage mit dem Klimamonitoringbericht.

» KLIWA Klimamonitoringbericht 2016

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30.09.2016 Eröffnung KlimaWandelWeg

Am 30.09.2016 startete der KlimaWandelWeg im Haus der Naturpädagogik im Wildpark Rheingönheim seine Tour durch Rheinland-Pfalz. Zum offiziellen Startschuss hatten die Stadt Ludwigshafen und das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen gemeinsam eingeladen.

Nach den Herbstferien bis zum Ende des Winterhalbjahres 2016/2017 werden die Stationen durch das Klimaschutzbüro Ludwigshafen ausgeliehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Schlomka (0621-504 3454, Mail). Diese Pilotphase wird auch durch eine Evaluation begleitet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne auch an uns – das Team des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen!

Kontakt: Maria Jäger, 06306-911 181, Mail

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20.09.2016 Nationaler Klimareport 2016

Der Deutsche Wetterdienst hat den "Nationalen Klimareport 2016" veröffentlicht. Der Report fasst das Wissen über das Klima von gestern, heute und morgen in Deutschland kurz und knapp zusammen. 

der "Nationale Klimareport 2016" kann » hier heruntergeladen werden    

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31.08.2016 Witterungsrückblick Sommer 2016

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Sommer 2016 mit 17,8 °C um 1,5 °C über dem langjährigen Mittelwert von 16,3 °C. Die Niederschlagsmenge lag im Deutschlandmittel bei 230 l/ und damit knapp unter (96 % ) ihrem Soll von 239 l/. Die Sonnenscheindauer traf ihr Soll von 604 Stunden genau.
Der Sommer 2016 war damit insgesamt recht warm, bei durchschnittlichem Niederschlag und Sonnenschein. Während es im Juni (und auch im letzten Julidrittel) immer wieder zu Gewittern mit teils enormen Regenmengen kam, gab es Ende August eine für diese Zeit ungewöhnliche Hitzewelle.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Sommer 2016 mit 17,8 °C um 1,5 °C über dem langjährigen Mittel von 16,3 °C. Die Niederschlagsmenge traf ihr Soll von 218 l/ mit 220 l/ fast genau. Die Sonnenscheindauer lag mit 570 Stunden leicht unter (96 % ) dem langjährigen Mittelwert von 595 Stunden.
Am 3. Juni wurden auf dem Musikfestival „Rock am Ring“ in Mendig mehrere Besucher durch Blitzeinschläge verletzt.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.08.2016.

weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Klima & Witterung                 

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30.08.2016 Amazonaswald: Biodiversität kann Klimarisiken mindern

Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

Wald mit einer großen Vielfalt von Pflanzen kann besser auf Klimastress reagieren. Erstmals konnten Forscher dies jetzt für das Amazonas-Gebiet in umfassenden Computer-Simulationen, die den Artenreichtum von Bäumen dort mit einberechnen, zeigen. Biodiversität kann demnach ein wirksames Mittel sein, Klimarisiken abzumildern, und sollte nicht nur im Naturschutzkontext betrachtet werden.

» Link zur vollständigen Pressemitteilung

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25.08.2016 Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichen

Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

Rund um den Globus stellt der Klimawandel ein Risiko für die landwirtschaftliche Produktivität dar und könnte Nahrungsmittelpreise hochtreiben – das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Finanzielle Gewinne und Verluste fallen für Produzenten wie Konsumenten zwar je nach Region unterschiedlich aus, unterm Strich müssen die Konsumenten künftig jedoch wohl mehr für den gleichen Einkaufskorb bezahlen. Da die zusätzlichen Kosten der Konsumenten die Gewinne der Produzenten übersteigen, ist bis zum Ende des Jahrhunderts mit steigenden Nettoverlusten im Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor zu rechnen. Je nach Handelspolitik könnten ökonomische Verluste jedoch auf 0,3 Prozent des globalen BIP begrenzt werden.

» Link zur vollständigen Pressemitteilung

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18.08.2016 Juli 2016 global gesehen wärmster Monat seit Beginn der Aufzeichnungen

Wie die NASA in einer Pressemitteilung (s. weiterführende Links) verkündet hat, war der vergangene Juli bezogen auf die globale Mitteltemperatur der wärmste Monat seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen vor 136 Jahren. Gleichzeitig ist es der 10. Kalendermonat in Serie (beginnend mit dem vergangenen Oktober) in dem für den jeweiligen Monat der Temperaturrekord gebrochen wurde. Aufgrund dessen erscheint es nahezu als Gewissheit, dass das Jahr 2016 global gesehen das wärmste Jahr werden und das vorangegangene Jahr 2015, das derzeit den Rekord hält, ablösen wird.

 

weiterführende Links:

» Pressemitteilung der NASA (englisch)

» Pressemitteilung des COPERNICUS Climate Change Service (englisch)

» Artikel bei zeit online (deutsch)

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10.08.2016 KLAK worms handelt!

Unter dem Motto „KLAK worms handelt“ hat die Stadt Worms als eine der ersten Städte in Rheinland-Pfalz ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet.

In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am 07. Juli 2016 im Ratssaal der Stadt Worms wurden die Ergebnisse der insgesamt vier Workshops allen Teilnehmenden sowie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Arbeitsgruppen befassten sich in den Workshops mit den Themenfeldern Wasser, Gesundheit, Landnutzung und Stadtplanung.

Stadt Worms » Klimawandelanpassungskonzept

Konzept zur Anpassung an den Klimawandel » pdf

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01.06.2016 Gewitter & Blitzdaten für Rheinland-Pfalz

Das Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) bietet jetzt auch Karten und Abbildungen zur räumlichen Verteilung und zum Jahres- und Tagesgang von Blitzen für den Zeitraum von 1999 bis 2015 an.

Link zu den Blitzdaten im kwis-rlp

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31.05.2016 Witterungsrückblick Frühling 2016

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Frühling 2016 mit 8,5 °C um 0,8 °C über dem langjährigen Mittel von 7,7 °C. Die Niederschlagsmenge fiel mit 167 l/ 10 % geringer aus als im langjährigen Mittel (186 l/). Die Sonne schien mit 465 Stunden geringfügig mehr als im langjährigen Mittel (459 Stunden).
Damit kann der Frühling 2016 insgesamt als ein Frühling mit ausgeglichenen Temperaturen und leicht unterdurchschnittlicher Niederschlagsmenge charakterisiert werden. In der letzten Maidekade richteten heftige Gewitter mit Sturm, Starkregen und Hagel im Westen und Süden Deutschlands örtlich schwere Schäden an.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Frühling 2016 mit 8,4 °C um 0,3 °C über dem langjährigen Mittel von 8,1 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 220 l/ 115 % des langjährigen Mittelwertes von 191 l/. Die Sonne schien mit 430 Stunden etwa 10 % weniger als im langjährigen Mittel (453 Stunden).
Auch Rheinland-Pfalz wurde am letzten Mai-Wochenende teilweise von schweren Gewittern getroffen, am 27. Mai lag der Hagel in der Osteifel bis zu 30 cm hoch.

Insgesamt gehörte Rheinland-Pfalz im Frühling 2016 zu den kühleren, niederschlagsreichen und sonnenarmen Regionen Deutschlands.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.05.2016.

weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Klima & Witterung                 

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18.03.2016 Vorfrühling begann bereits im Dezember 2015

Der Winter 2015/2016 war in Deutschland einer der mildesten Winter seit Aufzeichnungsbeginn 1881. Entscheidenden Einfluss hatte dabei der Rekord-Dezember. Er fiel deutschlandweit 5,6 Grad wärmer aus als das langjährige Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Das blieb, erläutern die Agrarmeteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), nicht ohne Folgen für die Pflanzenentwicklung. Bei vielen Pflanzen stellte sich zunächst keine Vegetationsruhe ein. Vereinzelte Nachtfröste, die schon im Oktober aufgetreten waren, hatten zudem bereits Kältereize ausgelöst, die manche Pflanzen zur Bildung von Blüten benötigen. Im Ergebnis wurde beispielsweise verbreitet ein außergewöhnlich früher Blühbeginn der Hasel beobachtet. Schon im Dezember - zum Beginn des meteorologischen Winters und einen Monat früher als normal - begann mit der Blüte der Hasel der Start in die Pollenflugsaison und daran gekoppelt auch der Beginn des phänologischen Vorfrühlings.

» zur vollständigen Pressemitteilung des DWD vom 14.03.2016

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16.03.2016 Themenheft Beifuß-Ambrosie

In Rheinland-Pfalz leiden viele Menschen unter Allergien, die von Pflanzenpollen ausgelöst werden. Ein milderes Klima mit einer längeren Vegetationszeit begünstigt höhere Pollenkonzentrationen und längere Pollenflugzeiten. Außerdem können sich Wärme liebende Pflanzen, die bisher bei uns nicht heimisch waren und ein allergenes Potenzial haben, etablieren und ausbreiten. Das trifft besonders für das aus Nordamerika stammende Beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) zu. Mit dem weiter fortschreitenden Klimawandel könnte sich die Ausbreitung der Spezies auch in Rheinland-Pfalz verstärken. 

Mit dem Themenheft "Beifuß-Ambrosie" erscheint das zweite Themenheft der Reihe "Klimawandel in Rheinland-Pfalz", die kurz und prägnant über ausgewählte, für Rheinland-Pfalz besonders relevante Schwerpunkte im Bereich Klimawandelfolgen informieren will. 

Themenheft Beifuß-Ambrosie » pdf

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08.01.2016 Witterungsrückblick Jahr 2015

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Jahr 2015 mit 9,9 °C um +1,7°C über dem langjährigen Mittel von 8,2 °C. Die Niederschlagsmenge blieb mit 688 l/ 13 % unter dem langjährigen Mittel von 789 l/. Die Sonne schien mit 1723 Stunden 13  % mehr als im langjährigen Mittel (1528 Stunden). Nach den ersten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes ist das Jahr 2015 damit – gemeinsam mit den Jahren 2000 und 2007 - das zweitwärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881. Es war außerdem verbreitet erheblich zu trocken sonnenscheinreich.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Jahr 2015 mit 10,2 °C um +1,6 °C über dem langjährigen Mittel von 8,6 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 645 l/ lediglich 80  % des langjährigen Mittelwertes (807 l/). Die Sonnenscheindauer lag mit 1700 Stunden leicht über dem langjährigen Mittel von 1507 Stunden (113  % ).
Am 07. Juli verwüstete ein Gewittersturm Teile des Ortes Framersheim südwestlich von Mainz.
 

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990. 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.12.2015.

weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Klima & Witterung                

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14.12.2015 Historisches Weltklimaabkommen in Paris verabschiedet

Die zu Ende gegangene 21. Weltklimakonferenz in Paris (COP 21) markiert einen Wendepunkt in der fast 40-jährigen Geschichte der UN-Weltklimakonferenzen. Nach intensiven Verhandlungen haben die 195 Regierungsvertreter dem von Konferenzpräsident Laurent Fabius vorgelegten Vertragsentwurf für ein neues Weltklimaabkommen zugestimmt. Ein historischer Erfolg, denn erstmals hat sich die Staatengemeinschaft damit auf einen rechtlich verbindlichen globalen Klimavertrag geeinigt, der im Jahr 2020 in Kraft tritt.

Die Erderwärmung soll auf deutlich unter 2 °C begrenzt werden, ein Temperaturanstieg von höchstens 1,5 °C unter dem vorindustriellen Niveau wird angestrebt. Zusätzlich sollen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts anthropogene Emissionen von Treibhausgasen neutralisiert werden, u.a. durch natürliche CO2-Senken wie etwa Wälder. Es darf also nicht mehr emittiert werden, als gebunden werden kann. Besonders vom Klimawandel betroffene Staaten bekommen finanzielle Hilfen. Das sind die wesentlichen Ergebnisse der COP 21. 

Entscheidend wird die Umsetzung und Kontrolle von ambitionierten Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgase sein. Der im Vertrag festgelegte Mechanismus verlangt, dass die 185 Staaten, die im Vorfeld von Paris freiwillige nationale Pläne zur Emissionsreduktion eingereicht haben, ihre selbst gesteckten Ziele alle 5 Jahre überprüfen und in einem dynamischen Prozess im notwendigen Umfang nachbessern. Denn die vorgelegten Reduktionen an Treibhausgasen reichen derzeit in der Summe nicht aus, den Klimawandel auf unter 2 °C zu begrenzen.

» zur Presseerklärung des MULEWF
» zur Internetseite des BMUB

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04.12.2015 Themenheft Boden zum Weltbodentag am 5. Dezember

Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr des Bodens 2015 und des Weltbodentags am 5. Dezember 2015 hat das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen zusammen mit dem Landesamt für Geologie und Bergbau das "Themenheft Boden" gestaltet. 

Das Themenheft befasst sich mit Auswirkungen des Klimawandels auf die rheinland-pfälzischen Böden. Zwischen Boden und Klima bestehen vielfältige Wechselwirkungen: Änderungen des Klimas beeinflussen den Boden und der sich verändernde Boden beeinflusst wiederum das Klima. „Funktionierende Böden“ erfüllen unbemerkt wichtige Funktionen für unsere Umwelt. Wandelt sich das Klima, wirkt sich dies auch auf die Funktionen der Böden sowie auf ihre Funktion als Standorte der Land- und Forstwirtschaft aus. 

Mit dem "Themenheft Boden" startet das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen die Reihe "Themenhefte", die kurz und prägnant über ausgewählte, für Rheinland-Pfalz besonders relevante Schwerpunkte im Bereich Klimawandelfolgen informieren will. 

Themenheft Boden » pdf

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02.12.2015 Klimawandel auch in Rheinland-Pfalz spürbar - Lemke und Höfken fordern ambitionierte Klimaziele

Zum Auftakt des Weltklimagipfels in Paris haben die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Eveline Lemke und Umweltministerin Ulrike Höfken auf die Bedeutung ehrgeiziger Klimaziele für die Welt und für Rheinland-Pfalz hingewiesen.

„Um die Klimakatastrophe aufzuhalten, ist eine ambitionierte Klimaschutzpolitik der Weltgemeinschaft notwendig“, sagte Klimaschutzministerin Lemke. Die Chance auf den Abschluss eines globalen, völkerrechtlich bindenden Klimaschutzabkommens müsse in Paris ergriffen werden. „Nur so ist mehr Lebensqualität für alle und ein Leben innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten möglich“, erklärte Umweltministerin Höfken, die als Vertreterin der deutschen Umweltministerkonferenz an den Verhandlungen in Paris teilnimmt.

» zur vollständigen Pressemitteilung des MWKEL

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27.11.2015 Weltklimakonferenz in Paris beginnt

Am 30.11.2015 beginnt die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP 21) in Paris. Bis zum 11.12.2015 soll bei der COP21 in Paris als Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll ein neues Abkommen mit verbindlichen Klimazielen für alle 195 Mitgliedsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention vereinbart werden. Die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz ist das höchste Gremium der Klimarahmenkonvention UNFCCC. In diesem internationalen Übereinkommen haben sich alle Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstoßes an Treibhausgasen verpflichtet.

Aktuelle Informationen zur Weltklimakonferenz:

 

  • Pressemitteilung der Europäischen Kommission » pdf

  • Factsheet "Fragen und Antworten" der Europäischen Kommission » pdf

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31.08.2015 Witterungsrückblick Sommer 2015

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Sommer 2015 mit 18,5 °C um 2,2 °C über dem langjährigen Mittelwert von 16,3 °C. Die Niederschlagsmenge lag im Deutschlandmittel bei 207 l/, was nur 86  % des Solls von 239 l/ entspricht. Die Sonnenscheindauer übertraf ihr Soll von 604 Stunden mit 680 Stunden deutlich.

Der Sommer 2015 brachte in vielen Landesteilen sengende Hitze und außergewöhnliche Trockenheit. Das seit Februar insbesondere in der Mitte und im Osten Deutschlands herrschende Niederschlagsdefizit konnte der Sommer nicht ausgleichen; vertrocknete Getreideflächen und Wiesen und herbstlich erscheinende Wälder waren die Folge. An vielen Orten wurden neue Rekorde verzeichnet.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Sommer 2015 mit 18,7 °C um 2,4 °C über dem langjährigen Mittel von 16,3 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 178 l/ lediglich 82  % des langjährigen Mittelwertes von 218 l/. In Bad Bergzabern fielen in den Sommermonaten lediglich 91 l/, was gerade mal 45  % des Solls an dieser Station entspricht. Die Sonnenscheindauer übertraf den langjährigen Mittelwert von 595 Stunden mit 695 Stunden um 17  % .

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 28.08.2015. 

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26.06.2015 Abschlusssymposium Leuchtturmvorhaben Speyer

Durch ihre Lage im Oberrheingraben ist die Stadt Speyer besonders vom Klimawandel betroffen. Drei Jahre lang hat sich die Stadt in dem Leuchtturmvorhaben „Klimawandel Speyer folgen“ mit den Auswirkungen des Klimawandels für die Stadt befasst und Anpassungsstrategien auf kommunaler Ebene entwickelt. In Workshops zu Themen wie Hochwasserschutz, Stadtplanung und Wirtschaft wurden mit Entscheidungsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern Szenarien für Speyer diskutiert. Das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen, das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht und die Deutsche Verwaltungshochschule Speyer waren Kooperationspartner.

Am 25.06.2015 fand im historischen Ratssaal der Stadt Speyer das Abschlusssymposium des vom Bund geförderten Projektes „Klimawandel Speyer folgen“ statt. Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Eveline Lemke hält das Pilotvorhaben für bundesweit wegweisend: „Ich hoffe, dass „Klimawandel Speyer folgen“ Signalwirkung auch für viele andere Kommunen im Land und in ganz Deutschland hat“, unterstrich Lemke in ihrem Grußwort.

Nach den Grußworten gab der am Kompetenzzentrum angestellte Projektkoordinator, Dr. Steffen Schobel, einen Überblick über das Projekt. Anschließend konnten die Gäste auf einem Stationenweg durch die Stadt erfahren, wie die Anpassung an den Klimawandel in der Praxis aussehen kann: Neben dem Hochwasserschutz standen Maßnahmen zur Begrünung von Plätzen im Rahmen der Stadtentwicklung und die Anpassung des touristischen Angebots an den Klimawandel durch einen Schattenweg im Mittelpunkt. Ministerin Lemke besuchte auf dem Stationenweg zwei Stationen eines Schülerprojekts und stellte den Schülerinnen des Hans-Purmann-Gymnasiums in Speyer konkrete Fragen. Die Schülerinnen erläuterten der Ministerin, welche Temperaturunterschiede zwischen sonnigen und schattigen Plätzen mit mobilen Klimastationen herausgefunden wurden.

Bis Ende Juli werden ein detaillierter Projektbericht und eine Abschlussbroschüre vorliegen.

» zur Pressemeldung des MWKEL

Mehr Informationen unter:

» www.speyer.de/sv_speyer/de/Umwelt/Klimawandelfolgen 

» www.kwis-rlp.de/Kommunalportal/Klimawandelprojekt Speyer

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24.06.2015 Gutenberg-Stipendium 2015 der Stadt Mainz für Jan Schlüter

Für seine im Rahmen des Forschungsprojektes Zukunft Zuckerrübe angefertigte Masterarbeit zum Thema "Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Blattkrankheit Cercospora beticola in ausgewählten Gebieten von Rheinland-Pfalz und Südhessen" wurde Jan Schlüter mit dem Gutenberg-Stipendium 2015 der Stadt Mainz ausgezeichnet.

» zur Pressemeldung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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02.06.2015 Witterungsrückblick Frühling 2015

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Frühling 2015 mit 8,8 °C um 1,1 °C über dem langjährigen Mittel von 7,7 °C. Die Niederschlagsmenge fiel mit 145 l/ 22 % geringer aus als im langjährigen Mittel (186 l/). Die Sonne schien mit 545 Stunden 19 % mehr als im langjährigen Mittel (459 Stunden). Damit kann der Frühling 2015 insgesamt als recht warm, sonnenscheinreich und zu trocken charakterisiert werden, allerdings gab es große Unterschiede. Wärmere und kältere Abschnitte wechselten sich immer wieder ab. Sowohl im Norden, als auch im Süden Deutschlands fiel reichlich Regen, die Mitte Deutschlands litt dagegen unter anhaltender Trockenheit. Der Frühling 2015 war bereits der sechste zu trockene Frühling in den letzten sieben Jahren. Am 31. März fegte das Orkantief „Niklas“ mit Böen bis 150 km/h über Deutschland hinweg.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Frühling 2015 mit 9,3 °C um 1,2 °C über dem langjährigen Mittel von 8,1 °C. Die Niederschlagsmenge erreichte mit 105 l/ lediglich 55 % des langjährigen Mittelwertes von 191 l/. Die Sonne schien mit 575 Stunden 27 % mehr als im langjährigen Mittel (453 Stunden).

Damit gehörte Rheinland-Pfalz im Frühling 2015 zu den wärmeren Regionen Deutschlands.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 29.05.2015.

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06.03.2015 Witterungsrückblick Winter 2014/15

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Winter 2014/15 mit 1,8 °C um +1,6 °C über dem langjährigen Mittelwert von 0,2 °C. Die Niederschlagsmenge traf ihr Soll von 181 l/ mit 183 l/ fast genau, wobei es große regionale Unterschiede gab. Die Sonne schien mit 142 Stunden  % weniger als im langjährigen Mittel (154 Stunden). Damit war der Winter 2014/15 ein deutlich zu milder Winter mit nahezu ausgeglichener Niederschlagsbilanz und unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Winter 2014/15 mit 1,9 °C um +1,0 °C über dem langjährigen Mittel von 0,9 °C. Die Niederschlagsmenge übertraf ihr Soll von 200 l/ mit 213 l/ leicht (106  % ). Mit knapp 120 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer lediglich 79  % des langjährigen Mittelwertes (152 Stunden). Damit zählte Rheinland-Pfalz im Winter 2014/15 zu den sonnenscheinarmen Gebieten. Anfang Dezember ließ starker Raureif im Bergland zahlreiche Äste abbrechen.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990. 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 27.02.2015.

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03.02.2015 Ausschreibung von Bachelor-/Masterarbeiten

Der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e.V., Worms bietet im Rahmen des Projektes "Zukunft Zuckerrübe" die folgenden Themen für Bachelor-/Masterarbeiten an:

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22.01.2015 Klimaschutzkonzept Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz gemeinsam klimafreundlich gestalten – Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung zum Klimaschutzkonzept gestartet

Wirtschaftsministerin Lemke hat am 22. Januar 2015 den Startschuss für die Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes Rheinland-Pfalz gegeben. Das Konzept soll in einem landesweiten Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligungsprozess erarbeitet werden. Ab sofort können alle Bürgerinnen und Bürger über einen Zeitraum von vier Wochen alle Maßnahmenvorschläge kommentieren, diskutieren und durch eigene Vorschläge ergänzen. Die Beteiligung erfolgt online über die Plattform www.klimaschutzkonzept-rlp.de. Ziel der Online-Beteiligung ist es, das Wissen, die Meinungen, Erfahrungen, Ideen und Anregungen möglichst vieler verschiedener Menschen und Interessensgruppen aus Rheinland-Pfalz in den Entwurf des Klimaschutzkonzepts mit einfließen zu lassen – damit es so konkret und alltagsnah wie möglich wird. Das Konzept soll die Strategien und Maßnahmen festlegen, mit denen die Klimaschutzziele des Landes erreicht werden sollen. So hat sich Rheinland-Pfalz mit dem Landesgesetz zur Förderung des Klimaschutzes das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken, bis 2050 soll eine Minderung von mindestens 90 Prozent erreicht werden. „Die Ideen möglichst vieler Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer sind gefragt, um das künftige Klimaschutzkonzept unseres Landes kreativ und innovativ zu gestalten und unsere gesetzlich verankerten Klimaschutzziele zu erreichen“, betonte Ministerin Eveline Lemke. Neben der Online-Beteiligung werden verschiedene moderierte Klima- und Verbändeforen durchgeführt und geben interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden, Organisationen und Institutionen die Gelegenheit, sich an der Entwicklung des Klimaschutzkonzeptes zu beteiligen.

Machen Sie mit und bringen Sie sich ein! Die Online-Beteiligungsplattform und weitere Informationen finden Sie unter: 
http://www.klimaschutzkonzept-rlp.de/


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07.01.2015 Witterungsrückblick Jahr 2014

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Jahr 2014 mit 10,3 °C um +2,1°C über dem langjährigen Mittel von 8,2 °C. Die Niederschlagsmenge blieb mit 729 l/ leicht unter dem langjährigen Mittel von 789 l/ (92 % ). Die Sonne schien mit 1600 Stunden  % mehr als im langjährigen Mittel (1528 Stunden). Die Durchschnittstemperatur von 10,3 °C übertraf die bisherigen Rekordjahre 2000 und 2007 deutlich; damit ist das Jahr 2014 das wärmste Jahr seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881. Es war außerdem etwas zu trocken mit leicht überdurchschnittlicher Sonnenscheindauer.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Jahr 2014 mit 10,7 °C um +2,1 °C über dem langjährigen Mittel von 8,6 °C. Die Niederschlagsmenge war mit 780 l/ etwas niedriger (97  % ) als im langjährigen Mittel (807 l/). Die Sonnenscheindauer lag mit 1597 Stunden leicht über dem langjährigen Mittel von 1507 Stunden (106  % ).

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990. 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.12.2014.

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16.12.2014 KomPass Newsletter berichtet über Leuchtturmvorhaben Speyer

Die letzte Ausgabe 2014 des KomPass-Newsletters des Umweltbundesamtes stellt Leuchtturmvorhaben aus dem Förderprogramm „Anpassung an den Klimawandel“ in den Mittelpunkt. Unter dem Titel „Die Projekte haben sich weiterentwickelt“ ist beispielhaft das Projekt „Klimawandel – Speyer folgen – Integriertes Konzept und innovative Strategie zur Anpassung“  hervorgehoben. Projektkoordinator und –bearbeiter ist der am Kompetenzzentrum angestellte Mitarbeiter Dr. Steffen Schobel.

Unter „Regional“ wird auf das im November 2014 gestartete Projekt „KLIMPRAX“ der Städte Mainz und Wiesbaden aufmerksam gemacht, an dem das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) und das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen als Kooperationspartner beteiligt sind.

Link zum Newsletter » pdf

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03.12.2014 SWR Beitrag zur UN-Klimakonferenz in Lima

Zum Thema "UN-Klimakonferenz in Lima - Wie sehr trifft der Klimawandel Rheinland-Pfalz?" hat die Fernsehsendung SWR Landesschau Rheinland-Pfalz einen Artikel mit Video veröffentlicht.

zum Artikel 

 

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17.11.2014 Delegation aus England informiert sich über das Klimawandelprojekt der Stadt Speyer

Der Direktor von Mersey Forest, Paul Nolan aus Warrington (England), hat am 11. November 2014 die Stadt Speyer besucht, um sich vor Ort über das Projekt „Klimawandel-Speyer-folgen“ zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Im Projekt werden für Speyer Anpassungsstrategien an die Folgen des Klimawandels (u.a. Hochwasser, Starkregen und Hitzewellen) entwickelt. In der Region um Liverpool in England fördert Mersey Forest (www.merseyforest.org.uk) eine „grüne Infrastruktur“ aus Wäldern, Grünflächen und Wasser in den Städten und deren Umland, um die städtische Hitze zu mildern und die Lebensqualität zu fördern. Mersey Forest ist eine breitgefächerte Partnerschaft aus verschiedenen Organisationen, einschließlich der lokalen Behörden, Gemeindegruppen und Unternehmen.
Erster Programmpunkt für die Delegation war ein Besuch am Hans-Purrmann-Gymnasium. Bei dem anschließenden Gespräch mit OB Hansjörg Eger stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund und auch perspektivische Koorperationen wurden diskutiert. Einen Schwerpunkt des Austausches bildeten die positiven Auswirkungen von Stadtgrün auf das Stadtklima und die Lebensqualität. Unter Leitung von Fabienne Mittmann (Stadt Speyer) und Dr. Steffen Schobel (Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen) folgte eine fachliche Führung durch die Innenstadt, um vor Ort Beispiele bestehender „grüner Infrastrukturen“ zu besichtigen und Entwicklungspotenziale zu diskutieren. Zum Thema Hochwasserschutz wurden das Hochwasserpumpwerk, der Rheindeich und die Renaturierungsmaßnahmen am Woogbach vorgestellt. Um die fruchtbaren Diskussionen und den Erfahrungsaustausch weiter zu vertiefen, ist ein Gegenbesuch in England vereinbart worden.

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17.11.2014 Mainz und Wiesbaden starten Projekt KLIMPRAX

In dem gemeinsamen Projekt „KLIMPRAX“ (Klimawandel in der Praxis) wollen die beiden Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz die Auswirkungen des Klimawandels untersuchen und mögliche Anpassungsmaßnahmen erarbeiten. Am 12.11.2014 wurde im Wiesbadener Rathaus eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Unter der Projektleitung des Fachzentrums Klimawandel Hessen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) sollen gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD), dem Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht des Landes Rheinland-Pfalz (LUWG) und dem Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen die Auswirkungen des Klimawandels auf das Stadtklima untersucht und ein Leitfaden für Kommunen erarbeitet werden.

Weitere Informationen zum Projekt „KLIMPRAX“ finden Sie in den Präsentationen des HLUG und des DWD auf der Webseite www.hlug.de

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03.11.2014 Weltklimarat (IPCC) schließt 5.Sachstandsbericht mit Synthesereport ab

Mit dem aktuell veröffentlichten Synthesebericht hat der Weltklimarat (IPCC) die drei seit September 2013 veröffentlichten Teilberichte zum 5. Sachstandsbericht zusammengefasst. Der IPCC mahnt zum schnellen Handeln gegen den fortschreitenden globalen Klimawandel. Um eine Erwärmung über zwei Grad Celsius zu verhindern, müsse sofort gehandelt werden, sagte der IPCC-Vorsitzende Rachendra Pachauri bei der Vorstellung des Reports in Kopenhagen am 02.11.2014. Wenn es nicht gelinge, den Ausstoß von klimaschädlichen Gasen wie Kohlendioxid drastisch zu reduzieren, drohe eine Erwärmung um bis zu vier Grad. Die Zunahme extremer Wetterphänomene wie Stürme, Hitzeperioden und Überschwemmungen wären die Folge.
Um das 2-Grad-Ziel noch einzuhalten, sei eine Reduktion des Ausstoßes an Treibhausgasen wie Kohlendioxid um 40 bis 70 Prozent bis zum Jahr 2050 und auf Null bis 2100, erklärte der Weltklimarat. Die Kosten zur Reduzierung der CO2-Emissionen würden das globale Wachstum kaum schwächen. Wenn aber nicht rasch etwas unternommen wird, würden die Kosten stark ansteigen. Im Dezember 2014 findet in Lima (Peru) die insgesamt 20. Weltklimakonferenz statt. Dort sollen die Weichen für ein umfassendes und für alle Staaten verbindliches Klimaabkommen gestellt werden, das beim Klimagipfel in Paris 2015 verabschiedet werden soll.

Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (englisch) » pdf
Kernbotschaften (deutsch) » pdf

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10.09.2014 Rekord bei Kohlendioxid-Anstieg

Laut WMO (Weltorganisation für Metereologie) ist die Kohlendioxid-Konzentration (CO2) in der Atmosphäre zwischen 2012 und 2013 um 2,9 ppm (Teile pro Millionen Teile) auf 396 ppm angestiegen. Die jährliche Zunahme ist damit so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Dies berichtet das jährlich erscheinende „Greenhouse Gas Bulletin“.  Laut WMO kann die überdurchschnittliche Zunahme nicht alleine durch den steigenden Verbrauch fossiler Brennstoffe erklärt werden. Möglicherweise haben Pflanzen und Böden in dieser Zeit weniger Kohlendioxid aufgenommen als in den Jahren zuvor. Gründe hierfür lassen sich allerdings noch nicht finden.

Gleichzeitig sind die Ozeane von einer bisher beispiellosen Versauerung betroffen. Die Ozeane nehmen jedes Jahr rund 25% der anthropogenen CO2-Emissionen auf und dienen somit als Puffer für die Zunahme in der Atmosphäre. Die Übersäuerung der Ozeane wirkt sich beispielsweise negativ auf Korallen aus, die in einem sauren Milieu ihr Kalkskelett nicht richtig ausbilden können. „Wenn die globale Erwärmung kein hinreichend starker Grund ist, die CO2-Emissionen zu begrenzen, dann sollte es die Versauerung der Ozeane sein.“, wird der Generalsekretär der WMO Michael Jarraud zietiert. „Uns läuft die Zeit davon.“

» Pressemitteilung der WMO vom 09.09.2014

siehe auch kwis-rlp "Hintergundinformationen Klimawandel" » Kohlendioxid in der Atmosphäre

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12.08.2014 Neue Studien zum Zusammenhang von Klimawandel und Wetterlagen

In den vergangenen Tagen sind zwei Studien veröffentlicht worden, in denen die Rolle des Klimawandels hinsichtlich der Veränderung der Häufigkeit bestimmter Wetterlagen bzw. außergewöhnlicher Wetterereignisse behandelt wird.

Vor dem Hintergrund der jüngsten heftigen Unwetter in Deutschland wird oft die Frage gestellt, inwiefern der Klimawandel dafür verantwortlich ist. Die zu besagten Unwettern führenden Starkniederschläge wurden häufig durch feuchtwarme Luft eines Tiefs direkt über Mitteleuropa verursacht. Diese Großwetterlage bedingt immer wieder gefährliche Unwetter und führt über Deutschland meist zu feuchtem und unbeständigem Wetter, vor allem im Sommerhalbjahr mit einer erhöhten Gefahr von Starkniederschlägen und gelegentlich Überschwemmungen.

Der Deutsche Wetterdienst hat daher untersucht, ob sich die Häufigkeit des Auftretens dieser Großwetterlage verändert hat. Obwohl die Anzahl der Tage im Jahr, die durch diese Großwetterlage geprägt sind, von Jahr zu Jahr stark schwankt, zeigt sich langfristig gesehen ein Anstieg der Häufigkeit. Um 1950 trat die Wetterlage im Schnitt an 8 bis 10 Tagen im Jahr auf, gegenwärtig sind es zwischen 9 und 15 Tagen. Für die Zukunft wird mit einer Anzahl zwischen 10 und 17 Tagen gerechnet, Danach musskünftig häufiger mit solchen extremen Wetterlagen gerechnet werden.

» Pressemitteilung des DWD vom 07.08.2014

 

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat versucht, eine Erklärung für die außergewöhnliche Stärke und Dauer einiger Wetterextreme in den vergangenen zehn Jahren zu finden. Der Temperaturgegensatz zwischen Tropen und Polregionen führt in den mittleren Breiten zu gewöhnlich wellenförmigen Luftbewegungen, den so genannten „Rossby-Wellen“, die für den Energieaustausch zwischen beiden Regionen sorgen. Die Studie des PIK zeigt nun, dass einige der Wellen bei extremem Wetter „nahezu feststecken und sich aufgeschaukelt haben“. Unter bestimmten Bedingungen können sehr langsam wandernde Wellen von großer Stärke entstehen, die die Extremwetter verursachen. Auch die Häufigkeit des Auftretens dieser Konstellationen wurde untersucht und es wurde festgestellt, dass es seit dem Jahr 2000 nahezu zu einer Verdopplung der Häufigkeit kam. 

» Pressemitteilung des PIK vom 12.08.2014

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15.05.2014 Leitlinien zur Interpretation regionaler Klimamodelldaten

Im Bund-Länder-Fachgespräch "Interpretation regionaler Klimamodelldaten" wurden die Leitlinien zur Interpretation regionaler Klimamodelldaten  überarbeitet » pdf. Das Dokument Informiert über Klimamodellierung, regionale Klimaprojektionen und über Auswertung, Interpretation und Darstellung der Daten.

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14.04.2014 IPCC - 5. Sachstandsbericht

Nach der Veröffentlichung des Berichts der Arbeitsgruppe I (Wissenschaftliche Grundlagen) wurden nun auch die Berichte der beiden weiteren Arbeitsgruppen WG II (Folgen, Anpassung, Verwundbarkeit) und WG III (Klimaschutz) veröffentlicht. 

Die Berichte sowie Kurzfassungen sind über die allgemeine IPCC-Webseite sowie über die Webseite der Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle abrufbar. 

Direktlinks zur Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger:

Arbeitsgruppe 1 ||| Arbeitsgruppe 2 ||| Arbeitsgruppe 3

 Direktlinks zu den Kernbotschaften (zusammengestellt von BMUM, BMBF, UBA und DE-IPCC):

Arbeitsgruppe 1 ||| Arbeitsgruppe 2 ||| Arbeitsgruppe 3

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27.02.2014 Relaunch der Webseite des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass)

Die Webseite des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) wurde komplett überarbeitet und erscheint jetzt in einem neuen, modernen Design. In den letzten Monaten wurden alle Inhalte der Webseite aktualisiert und neu strukturiert. Außerdem bietet die Seite mehr Informationen und Funktionen als zuvor.

Auf der neuen KomPass-Webseite finden Sie umfangreiche Informationen zu den Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland und Möglichkeiten, mit dem Klimawandel und seinen Folgen umzugehen. Zudem finden Sie dort wichtige Fakten zum Stand der Anpassungsprozesse auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene.

Ein Zielgruppeneinstieg ermöglicht es, die Inhalte der Webseite grob nach den Handlungsfeldern der Deutschen Anpassungsstrategie oder Zielgruppenzugehörigkeit einzugrenzen. Themenboxen bieten schnellen Zugang zu den einzelnen KomPass-Produkten, wie dem Newsletter, dem Klimalotsen oder der Tatenbank. So finden Sie unverzüglich die Inhalte, die Sie suchen.

Anpassung.net wurde im Zuge des Relaunchs in den ebenfalls neuen Webauftritt des Umweltbundesamtes integriert und ist hier im Themenschwerpunkt „Klima und Energie“ zu finden. Dadurch bieten sich den Nutzern zusätzliche Verknüpfungen zu verwandten Themen, wie Klimawandel, Klimaschutz- und Energiepolitik, sowie anderen Themenbereichen wie Gesundheit.

Die beschriebenen Angebote werden in den nächsten Wochen noch um weitere Inhalte und Funktionen ergänzt. Ein Besuch lohnt sich.

Sie finden die neue Seite unter dem bekannten Link www.anpassung.net

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21.01.2014 Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) - Kartenatlas

Das Angebot im Bereich "Klima & Witterung" im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) wurde um einen Kartenatlas zum Witterungsmonitoring erweitert. Es werden pdf-Dateien für die einzelnen Betrachtungszeiträume sowie eine Gesamt-pdf zum Download bereitgestellt, in denen der Witterungsverlauf seit 1951 dargestellt ist.

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02.01.2014 Witterungsrückblick Jahr 2013

In Deutschland lag die Mitteltemperatur im Jahr 2013 mit 8,7 °C um +0,5 °C über dem langjährigen Mittel von 8,2 °C. Die Niederschlagsmenge war mit 781 l/ um lediglich 1 % niedriger als das langjährige Mittel von 789 l/. Die Sonne schien mit 1480 Stunden 3 % weniger als im langjährigen Mittel mit 1528 Stunden. Damit kann das Jahr 2013 als relativ durchschnittlich charakterisiert werden. Hervorzuheben ist, dass sich nach einem milden Beginn ab Mitte Januar in ganz Deutschland winterliches Wetter durchsetzte; im März herrschte vor allem im Norden und Osten eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Kälte. Zum Monatswechsel Mai auf Juni hatten die Menschen an Donau und Elbe mehr als zwei Wochen gegen gewaltige Hochwassermassen zu kämpfen.

In Rheinland-Pfalz lag die Mitteltemperatur im Jahr 2013 mit 9,0 °C um +0,4 °C über dem langjährigen Mittel von 8,6 °C. Die Niederschlagsmenge war mit 825 l/ etwas höher (102 % ) als im langjährigen Mittel (807 l/). Die Sonnenscheindauer blieb mit 1476 Stunden leicht unter (98 % ) dem langjährigen Mittel von 1507 Stunden.

Das langjährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961-1990. 

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes vom 30.12.2013.

weitere Witterungsrückblicke finden Sie im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp) unter dem Menüpunkt » Klima & Witterung 

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26.11.2013 Klimawandelbericht - Grundlagen und Empfehlungen veröffentlicht

Im Rahmen der Veranstaltung „EU-Strategie zum Klimawandel – Herausforderungen für Europa und die Regionen“ in Brüssel (zur Pressemitteilung) stellte Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Eveline Lemke den neuen „Klimawandelbericht“ vor. Der rheinland-pfälzische Weg bei der Anpassung an den Klimawandel kann auch für andere Regionen und Kommunen in Europa interessant sein, sagte Ministerin Lemke. 
Innerhalb Deutschlands zählt Rheinland-Pfalz zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen. Der Klimawandel hat Auswirkungen auf sämtliche Umwelt- und Gesellschaftsbereiche. Steigende Jahrestemperaturen und die Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Stürme, Hoch- und Niedrigwasser sowie Trocken- und Hitzeperioden sind Signale einer Trendentwicklung, die sich nach den verfügbaren regionalen Klimaprojektionen auch künftig fortsetzen dürfte. Der Klimawandel ist ein Aufgabengebiet, das in Rheinland-Pfalz bereits seit mehreren Jahren intensiv bearbeitet wird. 
Der neu vorliegende „Klimawandelbericht“ liefert Grundlagen und Empfehlungen für Naturschutz und Biodiversität, Boden, Wasser, Landwirtschaft, Weinbau und Wald. Lemke: „Der Bericht soll das Bewusstsein für die Relevanz des Klimawandels stärken, Hilfe zur Selbsthilfe geben und Wege aufzeigen, wie die weitere Auseinandersetzung mit dem Klimawandel zukünftig aussehen kann. Uns ist es wichtig, landesspezifische Aussagen fundiert zu erarbeiten und die Strategie flexibel zu gestalten. Erkenntnisse zu neuen Handlungsfeldern fließen in unser Informationssystem zum Klimawandel ein.“ Das Klimawandel-Informationssystem „kwis-rlp“ bietet ein umfangreiches Beratungs- und Informationsangebot. 

Download Klimawandelbericht

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16.11.2013 Lennart-Bernadotte-Preis für Landespflege 2013 geht an Dr. Ana Cátia Vasconcelos

Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Landespflege wurde Dr. Ana Vasconcelos für ihre Dissertation „Wälder im Klimawandel – Grundlagen für Anpassungsoptionen in Rheinland-Pfalz“ der mit 5000 € dotierte Lennart-Bernadotte-Preis für Landespflege 2013 verliehen. Die Urkunde wurde von der Stiftungsvorsitzenden, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, und von Björn Graf Bernadotte am 16. November 2013 in feierlichem Rahmen auf der Insel Mainau überreicht. 
Auf wissenschaftlich höchstem Niveau hat die gebürtige Portugiesin unterschiedliche Methoden zur Abschätzung der künftigen Baumarteneignung integriert und damit wertvolle Entscheidungshilfen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung in Rheinland-Pfalz geliefert. Die Resultate haben einen konkreten Praxisbezug, indem sie in die derzeit laufende regionale Waldbauplanung in Rheinland-Pfalz einfließen.
Die Dissertation wurde an der Professur für Landespflege der Universität Freiburg (Prof. Dr. Werner Konold) angefertigt. Dr. Ana Vasconcelos ist seit 2008 von der Universität Freiburg an das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen bei der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft in Trippstadt abgeordnet.

Zur Dissertation » pdf

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25.07.2013 Themenblätter KlimLandRP

Die wichtigsten Ergebnisse des Landesprojekts Klima- und Landschaftwandel in Rheinlandpfalz (» KlimLandRP) sind jetzt als kompakte Themenblätter verfügbar. Auf der Projekthomepage stehen die neun Themenblätter unter dem Menüpunkt » Ergebnisse als Download bereit. 

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17.07.2013 Aktuelle Informationen zu Ambrosia

Seit einigen Jahren breitet sich die Ambrosia Pflanze (Ambrosia artemisiifolia) in Deutschland immer weiter aus. Einer der Gründe könnte in den klimatischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte und damit einhergender milder Witterung liegen. Im Zuge des Klimawandels könnte sich die Verbreitung der Beifuß-Ambrosie noch deutlich verstärken. Die Auswirkungen für Allergiker durch die hochallergene Pflanze sind nicht zu unterschätzen. Eine Studie schätzt die Kosten, die durch die Ausbreitung des neuen Allergens entstehen könnten, jetzt erstmalig auf etwa 200 Millionen bis über eine Milliarde Euro pro Jahr. (Quelle: Wanda Born, Oliver Gebhardt, Jennifer Gmeiner, Franziska Ruëff (2012): Gesundheitskosten der Beifuß-Ambrosie in Deutschland.)

Informationen zu Ambrosia, deren Verbreitung, Risikoeinschätzung und mögliche Gegenmaßnahmen finden Sie jetzt im Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (» kwis-rlp).

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04.06.2013 Freischaltung Homepage Projekt Speyer

Ab sofort sind die wesentlichen Informationen zum Leuchtturmprojekt "Klimawandelfolgen Speyer" auf einer eigenen Website der Stadt Speyer verfügbar:

Link zur Homepage

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27.05.2013 Freischaltung Kommunalportal

Am vergangenen Freitag (24.05.2013) wurde das Kommunalportal als zentrale Informationsmöglichkeit für Kommunen zur Anpassung an den Klimawandel freigeschaltet. Es soll Politik, Wirtschaft sowie Bürgerinnen und Bürgern dabei helfen, sich zu informieren und sich strukturiert und individuell auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. 

Das Kommunalportal ist in das Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (www.kwis-rlp.de) eingebettet und ermöglicht so die direkte Anbindung an zahlreiche weiterführende Informationen zum Klimawandel. 

Pressemitteilung des MWKEL 

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28.03.2013 Interessantes zur aktuellen Witterung

Der außergewöhnlich kalte März (s. Newsmeldung vom 28.03.2013) setzt die Serie kalter Witterungsabschnitte in den Wintermonaten der letzten Jahre in Mitteleuropa fort. 

Wie bereits zu ähnlicher Zeit im vorigen Jahr berichtet (s. Newsmeldung vom 02.02.2012) deuten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse darauf hin, dass diese ungewöhnlich kalte Witterung in Zusammenhang mit der globalen Erwärmung steht. So indizieren Modellsimulationen und statistische Analysen, dass die Abnahme der arktischen Meereisbedeckung durch die hieraus resultierenden Änderungen der Luftdruckverteilungen Auslöser der Kältephasen ist. 

Prof. Stefan Rahmstorf (PIK Potsdam) geht in seinem Blog anschaulich auf die verschiedenen Publikationen zu dieser Forschungsfrage ein.

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05.03.2013 Verwaltungsvereinbarung zwischen DWD und Rheinland-Pfalz abgeschlossen

Klimaschutzministerin Eveline Lemke und der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), Dr. Paul Becker, haben heute in Mainz eine Verwaltungsvereinbarung bezüglich der Kooperation im Bereich Klimawandel & Klimawandelfolgen abgeschlossen. 

Durch die Verwaltungsvereinbarung erhalten Fachbehörden freien Zugang zu den Daten des DWD und werden von diesem auch bei Analysen und Auswertungen unterstützt.

» Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (pdf)

» Pressemitteilung des Deutschen Wetterdienstes (pdf)

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27.11.2012 Kompetenzzentrum ist jetzt Mitglied im Klimanavigator

Am 22.11.2012 wurde das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen als Partner im Webportal "Klimanavigator" aufgenommen. » Pressemitteilung des Climate Service Centers (CSC)

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26.11.2012 Klimakonferenz in Doha

Vom 26. November bis 7. Dezember 2012 findet die 18. Weltklimakonferenz in Doha, Katar statt. Einen Überblick über Inhalte und Ziele findet sich beim Bundesministerium für Umwelt » COP18

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13.11.2012 Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) - Neue Zeiträume

Das Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) bietet Informationen zum Klima und Klimawandel in Rheinland-Pfalz. Unter dem Menüpunkt "Klima & Witterung" finden Sie unter anderem Karten und Abbildungen zum gegenwärtigen Klima für verschiedene Klimaparameter. Das Angebot in diesem Bereich wurde um die Betrachtungsmöglichkeit der Einzelmonate erweitert.

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08.11.2012 Dokumentation "Regionalkonferenz Oberrheingraben"

Die Kurzfassungen der Vorträge der Regionalkonferenz Oberrheingraben "Der Oberrheingraben im Klimawandel - eine Region passt sich an" vom 26. und 27. März 2012 in Karlsruhe wurden in einer Dokumentation zusammengestellt. Sie kann hier heruntergeladen werden: » Dokumentation

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13.08.2012 Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) - Neue Karten und Abbildungen

Das Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) bietet Informationen zum Klima und Klimawandel in Rheinland-Pfalz. Unter dem Menüpunkt "Klima" finden Sie Karten und Abbildungen zu verschiedenen Klimaparametern wie beispielweise Temperatur und Niederschlag. Das Angebot wurde jetzt um ein sogenanntes "Witterungsmonitoring" von 1951 bis 2011 erweitert. Sie können nun die Witterung einzelner Jahre oder Jahreszeiten in Form von Karten ansehen. Zusätzlich werden auch Zeitreihen der Klimaparameter dargestellt.

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11.04.2012 Regionalkonferenz Oberrheingraben

Die Vorträge und die Ergebniszusammenfassungen der Workshops der Regionalkonferenz "Der Oberrheingraben im Klimawandel - eine Region passt sich an" können jetzt unter folgendem Link angesehen und heruntergeladen werden:

» Regionalkonferenz Oberrheingraben: Vorträge und Ergebnisse

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09.03.2012 Förderpreis der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau für Pascal Kremer

Für seine im Rahmen des Forschungsprojektes KlimLandRP angefertigte Magisterarbeit zum Thema "Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Zuckerrübenerträge in ausgewählten Regionen in Rheinhessen und der Pfalz" wurde Pascal Kremer mit dem Förderpreis der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau geehrt. Der Förderpreis wurde ihm durch Frau Staatsministerin Ulrike Höfken, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten überreicht.

» Urkunde

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13.02.2012 Tagungsprogramm "Regionalkonferenz Oberrheingraben"

Das Tagungsprogramm der Regionalkonferenz "Der Oberrheingraben im Klimawandel - eine Region passt sich an" kann ab sofort unter folgendem Link abgerufen werden:

» Programm

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03.02.2012 KLIWA Klimamonitoringbericht 2011

Das Kooperationsvorhaben KLIWA beschäftigt sich mit den Konsequenzen der Klimaveränderungen für die Wasserwirtschaft in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern. Der KLIWA Klimamonitoringbericht dokomentiert in regelmäßigen Abständen das Langzeitverhalten ausgewählter meteorologischer und hydrologischer Kenngrößen, die Anhaltspunkte zur Veränderung des Klimas in den drei Bundesländern geben können. Der nachfolgende Link führt auf die KLIWA-Homepage mit dem Klimamonitoringbericht.

» KLIWA Klimamonitoringbericht 2011

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02.02.2012 Wie ist die aktuelle Kälteperiode seit Ende Januar mit dem Klimawandel vereinbar?

Kalte Wetterlagen oder kalte Winter widersprechen nicht der globalen Erwärmung. Es könnte sogar passieren, dass extrem kalte Winter in Europa und Nordasien infolge des Klimawandels häufiger werden.

Ursache dafür ist nach einer aktuell veröffentlichten Studie die Meereisbedeckung in der Arktis im Sommer: Die Wahrscheinlichkeit für kalte, schneereiche Winter steigt, wenn sich die sommerliche Meereisbedeckung der Arktis verringert. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts um R. Jaiser aufgedeckt und damit eine ähnliche Studie von V. Petoukhov & V. Semenov bestätigt.
So resultiert eine abnehmende sommerliche Meereisbedeckung der Arktis in  Veränderungen von Zirkulationsmustern, wodurch es zu einem verstärkten Vordringen arktischer Luftmassen in mittlere Breiten und damit einer steigenden Wahrscheinlichkeit kalter und schneereicher Winter kommen kann.

Quelle: » Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts vom 26.01.2012.

Publikationen:
» Jaiser, R., Dethloff, K., Handorf, D., Rinke, A. and J. Cohen (2012): Impact of sea ice cover changes on the Northern Hemisphere atmospheric winter circulation, Tellus A 2012, 64, 11595; DOI: 10.3402/tellusa.v64i0.11595.

» Petoukhov, V., and V. A. Semenov (2010): A link between reduced Barents-Kara sea ice and cold winter extremes over northern continents, J. Geophys. Res., 115, D21111, doi:10.1029/2009JD013568

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27.11.2011 Weltklimakonferenz in Durban

Vom 28. November bis 9. Dezember 2011 findet in Durban, Südafrika, die diesjährige Weltklimakonferenz statt. Weltweit sind sich alle Staaten einig, dass der Klimawandel eine globale Herausforderung ist, die entschieden bekämpft werden muss. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass der Handlungsdruck größer denn je ist und dass das Zeitfenster, den Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu beschränken, nur noch für kurze Zeit offen ist.

» Informationen des Bundesumweltministeriums

» Offizielle Seite der Weltklimakonferenz (in englischer Sprache)

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28.10.2011 - Kurzfassungen Vorträge Abschlusstagung des Projekts KlimLandRP - Klima- und Landschaftswandel in Rheinland-Pfalz

Am 29. September fand die Abschlusstagung des Projektes KlimLandRP - Klima- und Landschaftswandel in Rheinland-Pfalz im Hambacher Schloss statt.

Sie haben hier die Möglichkeit Kurzfassungen der im Rahmen dieser Abschlusstagung präsentierten Vorträge herunterzuladen:

» Anmerkungen zur Klimadiskussion von Prof. Dr. F.-W. Gerstengarbe (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)

» Kurzfassungen der Ergebnisse der einzelnen Sektoren in KlimLandRP

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09.08.2011 - Ankündigung Abschlusstagung des Projekts KlimLandRP - Klima- und Landschaftswandel in Rheinland-Pfalz

Das Projekt KlimLandRP - Klima- und Landschaftswandel in Rheinland-Pfalz befasste sich über dreieinhalb Jahre von April 2008 bis September 2011 interdisziplinär mit den möglichen Folgen von Klimaveränderungen auf die Umweltressourcen Boden und Wasser, auf die Land- und Forstwirtschaft und auf Biodiversität in Rheinland-Pfalz. Die Projektergebnisse werden präsentiert im Rahmen einer Abschlusstagung am 

Donnerstag, 29.09.2011
im Hambacher Schloss in Neustadt a.d. Weinstraße.

Das Programm ist dem nebenstehenden Einladungsflyer zu entnehmen. Für Ihre Anmeldung folgen Sie bitte dem Link „Anmeldeformular“. 

» Programm der Veranstaltung

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01.08.2011 - Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz

Am 1. August 2011 hat Wirtschaftsministerin Eveline Lemke das Klimawandelinformationssystem Rheinland-Pfalz (kwis-rlp) freigeschaltet.

Informationen rund um die Themen Klima und Klimawandelfolgen können Sie ab sofort unter folgender Adresse abrufen:

» www.kwis-rlp.de

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26.01.2011- 2011 ist das "Internationale Jahr der Wälder"

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt. Es soll genutzt werden, um den Wald wieder verstärkt ins Blickfeld und das Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Wälder haben eine weitreichende Bedeutung für nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Wälder sind faszinierender Naturraum und lebendiger Wirtschaftszweig; sie prägen ganze Landschaften, schaffen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, liefern den Rohstoff Holz, schützen Wasser und Boden und prägen das Klima. Sie kühlen im Sommer, sie schützen vor Wind und Frost und mildern Klimaextreme - und sie sind ein bedeutender Kohlenstoffspeicher, d.h. das Waldmanagement (Entwaldungen oder nachhaltige Forstwirtschaft) trägt aktiv zum Ausmaß der CO2-Emissionen und des daraus resultierenden Klimawandels bei.

» Filmclip "Wald und Klima"

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KLIWA Symposium

5. KLIWA Symposium

Am 6. und 7. Dezember 2012 findet in Würzburg das 5. KLIWA Symposium statt.

Nähere Informationen finden Sie in Kürze hier: » KLIWA Symposium

16.01.2011 Fernsehbeitrag ZDF Umwelt

Am 16.01.2011 wurde im Rahmen der Sendung ZDF.umwelt der Beitrag "Klimawandel: Wir brauchen neue Wälder" mit einem Interview mit Herrn Dr. Matthes gesendet. 

» Link zur ZDF Mediathek

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04.01.2011 Baum des Jahres 2011. Die Elsbeere-ein Gewinner im Klimawandel?

Mit der Entscheidung, die Elsbeere (Sorbus torminalis (L.) Crantz) zum Baum des Jahres 2011 zu küren, fiel die Wahl auf einen für die meisten Menschen bislang unbekannten Baum. Zudem handelt es sich, obwohl sie beinahe überall in Deutschland wachsen könnte, um eine außerordentlich seltene Baumart mit deutlich unter 1% Waldflächenanteil. Dabei hat sie eines der edelsten und teuersten Hölzer, eine attraktive und relativ späte Blüte, eine wunderschöne Herbstfärbung und Früchte, aus denen hochwertige Delikatessen hergestellt werden können. Darüber hinaus hat die Elsbeere, die derzeit noch auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten steht, einen entscheidenden Vorteil gegenüber ihren aktuell noch sehr konkurrenzstarken Nachbarn wie Ahorn und Buche: ihre Angepasstheit an Sommertrockenheit.

Die Urahnen der Elsbeere stammen, wie alle Rosengewächse, aus dem Kaukasus. Heute liegt ihr Hauptverbreitungsgebiet in Mittel- und Südeuropa. Dort bevorzugt die Elsbeere trocken-warme Standorte mit einer möglichst guten Nährstoffversorgung. Aufgrund ihrer hohen Lichtbedürftigkeit nach der Jugendphase und der damit verbundenen relativen Konkurrenzschwäche gegenüber schattentoleranteren Baumarten konnte die Elsbeere in Mitteleuropa fast ausschließlich auf Extremstandorten oder in ehemals als Nieder- und Mittelwald genutzten Wäldern überdauern. Heute sind Elsbeervorkommen in der Regel als Einzelbeimischungen in Laubbaumbeständen zu finden und bilden keine Reinbestände aus.
Insgesamt dürfte die Elsbeere mit ihren Potentialen günstig auf den Klimawandel eingestellt sein.

Ausführliche Informationen zur Elsbeere finden Sie unter:

http://www.baum-des-jahres.de/

MAURER, W. (2010): Baum des Jahres 2011. Die Elsbeere. Forstinfo 4/2010: 17-22 » pdf

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13.12.2010 Konstituierende Sitzung des Beirats für das RLP Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen

Auf Einladung von Staatssekretärin Jacqueline Kraege fand am 13.12.2010 an der FAWF die konstituierende Sitzung des Beirats für das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen statt.

Mit der Einrichtung eines Beirats sind die Landesregierung und das Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen der Empfehlung der Enquete-Kommission Klimawandel des Landtags gefolgt, den ehemaligen Mitgliedern der Kommission Gelegenheit zu geben, die Arbeit des Zentrums beratend zu begleiten.

Eine externe Sicht auf die Arbeit des Kompetenzzentrums ist für eine erfolgreiche Etablierung des Kompetenzzentrums wichtig. Bei der Erschließung neuer Themenfelder soll der Beirat eine beratende Rolle einnehmen. Die Arbeit an den Themenfeldern wird konstruktiv kritisch begleitet. Auch bei der ggf. erforderlichen Ausrichtung an neue Entwicklungen im Bereich der Klimafolgenforschung soll der Beirat das Kompetenzzentrum beraten.

Dem Beirat gehören derzeit neben zwei Landtagsabgeordneten alle sechs Sachverständigen der ehemaligen Enquete-Kommission an. Die Einbindung von Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Fachwissen und beruflicher Erfahrung gewährleistet nicht nur den Zugang zu besonderen Kenntnissen, sondern auch aktiv die Einbringung von Fachwissen und Erfahrungen der Mitglieder. Es wurde vereinbart, dass der Projektbeirat mindestens einmal im Jahr tagt. Die Geschäftsführung wird vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen übernommen.

Regionalkonferenz "Leben mit dem Klimawandel in der Großregion"

Eine gemeinsame Veranstaltung der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland sowie des Bundes im Rahmen der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS) am 1. Juni 2017 in Trier.

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Veranstaltungshinweis Transfertagung Projekt KlimawandeLernen RLP - BauGB

Transferstagung "Hilfestellung für die kommunale Anpassung an den Klimawandel – Rheinland-Pfalz im Gespräch"
am 26. April 2017 in Speyer

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Veranstaltungshinweis 5. Jahreskongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz

Zum fünften Mal bringt der Jahreskongress der Energieagentur Rheinland-Pfalz am 14. Juni im ZDF Konferenzzentrum in Mainz die an der Energiewende beteiligten Multiplikatoren und Entscheidungsträger im Land zusammen.

» zur Veranstaltungsseite der Energieagentur
» Veranstaltungsflyer

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen zum Download » pdf

Nachrichten 2016

Die Nachrichten 2016 informieren über thematische Schwerpunkte und wesentliche Ereignisse des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen im zu Ende gehenden Jahr.