Forstliches Wissen und technische Möglichkeiten unterliegen dem Wandel der Zeit; Zeichnung: I. Lamour
Forstliches Wissen und technische Möglichkeiten unterliegen dem Wandel der Zeit; Zeichnung: I. Lamour

Die Waldbesitzerschule ist ein Bildungsangebot für Privatwaldbesitzende in Rheinland Pfalz, die Betriebsarbeiten im eigenen Wald nicht oder nur in selten Ausnahmefällen selbst durchführen, sich aber über die Zusammenhänge von Wald, Standort und Bewirtschaftung informieren wollen.
Der Ursprung liegt in einem Pilotprojekt des Waldbauvereins Bitburg, das vom Holzabsatzfond und Landesforsten unterstützt wurde. Inzwischen steht die Waldbesitzerschule auf dem Fundament einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Waldbesitzerverband Rheinland-Pfalz und Landesforsten und wird durch ein paritätisch besetztes Kuratorium gesteuert.

Folgende Themen werden in der ersten Saison 2011/2012 angeboten:

  • Vorbereiten von Holzerntemaßnahmen
  • Holzernteverfahren
  • Waldbau
  • Waldschutz, Wald und Wild
Schulung für Privatwaldbesitzende in Altenkirchen; Bild: Michael Weber
Schulung für Privatwaldbesitzende in Altenkirchen; Bild: Michael Weber

Gebucht werden die jeweils eintägigen Kurse durch die Waldbauvereine für deren Mitglieder. Die Vereine bringen sich durch Vorbereitungen und Organisation in das Angebot ein und ermöglichen damit teilnehmernahe Schulungen vor Ort. Als Referenten werden überwiegend die Privatwaldbetreuer eingesetzt, wodurch ebenfalls der örtliche Bezug gestützt wird. Eine finanzielle Förderung aus Landes- und EU-Mitteln ermöglicht tragbare Teilnahmegebühren.

Weitere Informationen finden Sie in den downloadbaren Unterlagen. Beratungsanfragen können per Mail gerichtet werden an waldbesitzerschule(at)wald-rlp.de oder telefonisch an 02662/9547-12 (Herr Weber).