In Rheinland-Pfalz nehmen die Landesforsten ihr Jagdrecht auch selbst wahr.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz nehmen die Landesforsten ihr Jagdrecht auch selbst wahr.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz

In den staatlichen Eigenjagdbezirken (Waldflächen über 75 Hektar, die dem Land Rheinland-Pfalz gehören) nehmen die Landesforsten Rheinland-Pfalz entweder das Jagdausübungsrecht selbst wahr (Regiejagd), verpachten das Ausübungsrecht an Privatpersonen oder vergeben entgeltliche Jagderlaubnisscheine an Privatpersonen für kleinere Waldgebiete (Pirschbezirke).

In Rheinland-Pfalz hat der Staatswald eine nutzbare Jagdfläche von etwa 225.000 Hektar. 45 Prozent dieser Waldgebiete mit einer Fläche von etwa 100.000 Hektar sind an private Jägerinnen und Jäger verpachtet oder als Pirschbezirke vergeben.

In den verbleibenden etwa 125.000 Hektar üben die Forstämter die Regiejagd aus, indem sie gemeinsam mit zahlreichen privaten Jagdgästen, die gegen Entgelt Abschüsse kaufen können oder kostenfrei etwa zu Gesellschaftsjagden eingeladen werden, die notwendige Wildregulierung vornehmen. Rund 10.000 Jagdmöglichkeiten für die privaten Jägerinnen und Jäger in Rheinland-Pfalz können so alljährlich in den nichtverpachteten Jagdbezirken angeboten werden.