Reife Eiche, das Ergebnis der Wertholzproduktion; Bild: Olaf Boehmer
Reife Eiche, das Ergebnis der Wertholzproduktion; Bild: Olaf Boehmer

Die Reifephase beginnt, nachdem ein Baum 75 bis 80 Prozent seiner Endhöhe überschritten hat.
Sein Höhenwachstum lässt dann meist merklich nach und damit ist auch sein Kronenausbreitungssvermögen nur noch gering. Nach Kronenberührungen zwischen reifen Bäumen kommt es kaum mehr zu Aststerben. Diese Bäume haben sich “arrangiert” und vertragen sich miteinander.

Das Ziel: Am Ende der Reifephase steht die Ernte von Wertholz. Zu diesem Zeitpunk sollte die neue Waldgeneration bereits etabliert sein.

Der Weg - Was Hänschen nicht lernt ...

Konsequent geförderte Krone - dicker, wertvoller Stamm!; Bild: Olaf Boehmer
Konsequent geförderte Krone - dicker, wertvoller Stamm!; Bild: Olaf Boehmer

Mit nachlassendem Höhenwachstum reduziert sich auch die Fähigkeit des Auslesebaumes seine Krone zu vergrößern.
Jetzt gilt es, den Wertzuwachs auf hohem Niveau zu halten und einer Entwertung des Baumes vorzubeugen.

 

Die Krone ist der Motor!

Auch in der Reifephase wird die Krone des wertvollen Baumes noch behutsam gefördert. Zusätzlich werden von unten nachdrängende Schattbaumarten entnommen.

 

Der Kreis schließt sich

Spätestens in der Reifephase sollen sich Bäume der nächsten Generation etablieren und dann gerne auch qualifizieren.
Der Kreis schließt sich im Generationenwechsel, der mit der Ernte des ersten zielstarken Baumes beginnt

Das Ziel ist erreicht. Furniereichen warten auf ihren Käufer.; Bild: Olaf Boehmer
Das Ziel ist erreicht. Furniereichen warten auf ihren Käufer.; Bild: Olaf Boehmer