Vor dem Hintergrund einer stetigen planerischen und baulichen Entwicklung des Landes und der damit verbundenen Inanspruchnahme des Waldes ist auf Grundlage der Bundes- und Landeswaldgesetzgebung das Instrument der forstlichen Rahmenplanung geschaffen worden. Es besteht somit der gesetzliche Auftrag, forstliche Aspekte in allen Ebenen der Landesplanung einzubringen.

Aufgabe der forstlichen Rahmenplanung ist die Ordnung und Verbesserung der Waldstruktur auf überbetrieblicher Ebene mit dem Ziel, die für die Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse notwendigen forstlichen Grundlagen (Waldwirkungen) zu sichern. Dabei sind die Aussagen der forstlichen Rahmenplanung umfassend und generalisierend und werden durch die Betriebsplanung in konkrete Ziele und Maßnahmen für den Einzelbetrieb gefasst.

Forstliche Rahmenpläne dienen der Vertretung der öffentlichen Interessen am Wald und sind zugleich Richtlinie für den regionalen Vollzug des Waldgesetzes sowie der Förderung der Forstwirtschaft.

Die forstliche Rahmenplanung gliedert sich dabei in drei Stufen:

Grafik zur Fachplanung Forstwirtschaft im System der räumlichen Gesamtplanung; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
Grafik zur Fachplanung Forstwirtschaft im System der räumlichen Gesamtplanung
Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz