Brennholz baumfallend lang versus Industrieholz: die Konkurrenz der Verwendungen besteht weiterhin und kurbelt die Nachfrage an.; Bild: Andreas Boll
Brennholz baumfallend lang versus Industrieholz: die Konkurrenz der Verwendungen besteht weiterhin und kurbelt die Nachfrage an.; Bild: Andreas Boll

(Januar 2016)

Die Versorgung der holzverarbeitenden Industrie mit Laubindustrieholz ist im gesamten Bundesgebiet  sehr gut. Der Abfluss des Holzes in den laufenden Verträgen mit unseren rheinland-pfälzischen Kunden ist  zufriedenstellend.  Wegen der hohen Niederschläge im Mai und Juni ist die Abfuhr deutlich behindert.

In den Verträgen für das Jahr 2016 ist ein Preisrückgang beim Hauptsortiment Buchen-Industrieholz von 7- 8 Prozent  auf ein Niveau von 69 – 70 Euro/to atro zu verzeichnen. Bei den anderen Holzarten verhält es sich ähnlich.

Landesforsten hat  rund 200 Tausend  Erntefestmeter Laubindustrieholz in Vorverträge eingebunden. Dies sind rund 10 % mehr als im Vorjahr.

Die Forstämter liefern in diesem Jahr wieder deutlich höhere  Mengen an die Industrie, da der Absatz von Brennholz  rückläufig ist. Da Übermengen am Markt nur zu erheblich reduzierten Preisen platziert werden können, empfiehlt sich  ein Einschlagsverzicht in jungen Beständen zu Beginn der nächsten Laubholzeinschlagsperiode. Damit kann ein Anwachsen von Waldlagern vermieden werden.

Beim Brennholz werden die  Preisrichtlinien von Landesforsten  stabil beibehalten. Für Holz aus Vorjahr können Rabatte gewährt werden. Die Nachfrage ist wegen der guten Vorräte beim Handel und in den Haushalten auf geringerem Niveau als vor drei Jahren.