Die Natur kennt keine Holzqualität - aber der Mensch, der den wertvollen Rohstoff für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden möchte. Hier im Bild eine Eiche.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
Die Natur kennt keine Holzqualität - aber der Mensch, der den wertvollen Rohstoff für die unterschiedlichsten Zwecke verwenden möchte. Hier im Bild eine Eiche.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz

Holzqualität beschreibt Merkmale des Naturproduktes, die seine Verwendungsmöglichkeit eingrenzen. Je größer die Möglichkeiten der Veredelung sind, je wertvoller also in der Regel das Endprodukt ist, desto besser ist die Holzqualität.

Die wesentlichsten Qualitätsmerkmale eines Baumes sind:

Form, Härte und Dimension

  • entscheidende Kriterien für die Möglichkeit der weiteren Bearbeitung und Veredelung
  • dünnes und krummes Holz ist nur eingeschränkt verwendbar

Statische Eigenschaften von Holz

  • sind grundsätzlich durch die Baumart vorbestimmt
  • werden negativ beeinflusst durch die Anhäufung starker Äste insbesondere durch ins Holz eingewachsene abgestorbene Äste
  • werden negativ beeinflusst durch die Zerstörung seiner Struktur, zum Beispiel aufgrund von Fäulnis

Aussehen der Oberfläche des bearbeiteten Holzes

  • Die Optik ist oftmals von Modewellen beeinflusst - Geschmackssachen, die den Holzpreis prägen.
  • ist grundsätzlich durch die Baumart vorbestimmt,
    zum Beispiel wird für den Möbel- und Innenausbau derzeit viel Buchenholz verwendet, Eichenholz dagegen ist für diesen Verwendungszweck im Moment nicht so gefragt.
  • kann negativ beeinflusst werden durch Äste, Verfärbungen, Flecken und sonstige optische Unregelmäßigkeiten im Holz, die grundsätzlich durch natürliche Prozesse entstehen, aber auch ihre Reiz haben können.