"Effizient heizen mit Holz"; Film: Sören Kannegieser
Faszination Feuer; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
Faszination Feuer; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz

Heizen mit Holz ist dank moderner Holzheizsysteme umweltfreundlich und effizient. Eine kostenlose Broschüre des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten gibt ausführlich Auskunft, wie der nachwachsende und klimafreundliche Energieträger am besten eingesetzt wird. Sie können die Broschüre hier herunterladen oder das Beim Wirkungsgrad der Anlage kommt es auf die Technik an. Jahreswirkungsgrade können durch Solaranlagen und große Pufferspeicher verbessert werden.

Die verschiedenen Baumarten unterscheiden sich bezüglich ihres Heizwertes (Energiegehaltes). Trockenes Holz (Qualitätsholz) mit einem Wassergehalt von weniger als 20 Prozent liefert unabhängig von der Baumart besonders intensive, langanhaltende Wärme. Bezogen auf das absolute Trockengewicht ist der Energiegehalt aller Baumarten nahezu gleich. Die Nadelhölzer sind wegen ihrer besseren Zündeigenschaften besonders für die Anheizphase geeignet. Diese positive Eigenschaft wird beim Feuermachen durch den Aufbau eines feinstaubmindernden Anfeuerungsmoduls zusätzlich unterstützt.

Einzelteile Anfeuermodul (vier Nadelholzscheite, drei mal drei Zentimeter, zwanzig Zentimeter lang und eine Anzündhilfe); Bild: Titzja Schmidt
Einzelteile Anfeuermodul
Aufgebautes Anfeuermodul; Bild: Titzja Schmidt
Aufgebautes Anfeuermodul
Platziertes Anfeuermodul; Bild: Titzja Schmidt
Platziertes Anfeuermodul; Alle Bilder: Titzja Schmidt
Energiegehalt Holzart
2.150 Kilowattstunden pro Raummeter Eiche, Robinie, Esskastanie
2.100 Kilowattstunden pro Raummeter Rotbuche, Esche, Hainbuche
1.900 Kilowattstunden pro Raummeter Birke, Ulme, Ahorn
1.800 Kilowattstunden pro Raummeter Douglasie, Kiefer, Lärche
1.500 Kilowattstunden pro Raummeter Erle, Fichte,
1.400 Kilowattstunden pro Raummeter Weide, Tanne,
1.200 Kilowattstunden pro Raummeter Pappel