Brennholz ist nicht gleich Brennholz. Jede Baumart hat andere Eigenschaften;Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz, Markus Hoffmann
Brennholz ist nicht gleich Brennholz. Jede Baumart hat andere Eigenschaften;Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz, Markus Hoffmann

Von der Steinzeit bis in die vorindustriellen Epochen wurden überwiegend Brennstoffe der regenerativen Art, hauptsächlich Holz, zur Energiebereitstellung genutzt. Weshalb man Holz wohl sicher als den ältesten vom Menschen genutzten Energieträger bezeichnen kann.
In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders und den nachfolgenden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurde Brennholz immer mehr durch fossile Brennstoffe ersetzt, was auch gleichzeitig als ein Indikator für sozialen Wohlstand angesehen wurde. Durch die latenten Kämpfe und Krisen um Erdöl und fossile Energie und die daraus resultierenden Preiserhöhungen in Verbindung mit einem steigenden Umwelt- und sozialen Bewusstsein, halten seit nunmehr gut 20 Jahren die regenerativen Energien erfreulicherweise wieder Einzug in unser Leben.

Bei der Wärmebereitstellung durch erneuerbare Energien ist Energie- und Brennholz in Rheinland-Pfalz die „Nr. 1“!

Die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder garantiert, dass Brennholz auch zukünftig dauerhaft zur Verfügung steht. Allerdings wird eine große Menge unseres Brennholzes ineffizient verbrannt, was wirtschaftlich unbefriedigend und umweltbelastend ist.
Auf den nachfolgenden Seiten sollen deshalb die beiden Hauptfehler beim Heizen mit Holz aufgezeigt und beseitigt werden. Diese liegen in der Verwendung von nassem Holz und dem Einsatz von alten, ineffizienten Öfen und Kesseln. Zudem sollte unser Ziel sein, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Dies kann insbesondere durch die energetische Sanierung unserer Wohnungen und Häuser erfolgen.

Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Kombination mit dem effizienten Einsatz des Rohstoffes garantiert, dass Brennholz auch zukünftig zur Verfügung steht.