Bild: Dr. Hanke
Laub-Mischwald im Vorholz Bild:Dr.Hanke

Das Forstamt Rheinhessen mit Sitz in Alzey betreut und bewirtschaftet, eingeteilt in fünf Forstreviere die Wälder in Rheinhessen. 

Bereits frühzeitig wurden die Waldflächen im heutigen Rheinhessen bis auf eine noch heute vorhandene Restfläche gerodet. Als alte Kulturlandschaft wird Rheinhessen aufgrund der guten Böden land– und weinbauwirtschaftlich intensiv genutzt. Städte wie Mainz, Alzey und Worms belegen die geschichtliche Bedeutung dieser Landschaft seit dem Mittelalter.

In Rheinland-Pfalz stehen jedem Bürger mehr als 2000 Quadratmeter Waldfläche zur Verfügung; in Rheinhessen sind es dagegen nur 108 Quadratmeter.

Die hohe Bevölkerungsdichte verbunden mit einem relativ geringen Waldanteil von nur 5 Prozent belegen aber auch den hohen Stellenwert der vorhandenen Waldflächen für die Erholung der Bevölkerung und den Naturschutz. Im nur 700 Hektar großen Lennebergwald bei Mainz werden eine  Million Besucher, im nur 350 Hektar umfassenden Ober–Olmer Wald sind es 250.000 bis 300.000 Erholungssuchende, Jahr für Jahr mit steigender Tendenz gezählt werden.

Aufgrund der geringen Niederschläge (400 bis 500 Millimeter) und der relativ hohen Temperaturen hat sich das Baumartenverhältnis zu Gunsten des Laubholzes hin entwickelt. Dies überwiegt mit einem Anteil von über 90 Prozent, dabei sind wärmeliebenden Baumarten  Kirsche und Speierling, aber auch Elsbeere auf dem Vormarsch.

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