Der Forstamtsbereich liegt nahezu komplett im Bereich des Naturparkes Pfälzerwald und damit auch im grenzüberschreitendem Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen.

Die Einrichtung von Kernzonen, die der ungestörten Waldentwicklung dienen, ist eine Voraussetzung zur Anerkennung.

Im Bereich des Forstamtes liegen 3 Kernzonen:

  • im westlichen Teil die Kernzone Hundsberg mit 81 ha,
  • im Zentrum das Enkenbachtal mit 234 ha und
  • im Osten der Mittlere Gleisberg mit 37 ha.

In diesen Waldgebieten soll sich nach einer Übergangsphase die natürliche Waldentwicklung vollziehen. Das Ziel der Kernzonen ist eine freie Entwicklung ohne direkten menschlichen Einfluss. Die Natur hat freie Hand und soll sich zu sogenannten Urwäldern von morgen entwickeln.

Diese natürliche Waldentwicklung wird in ebenfalls 3 Naturwaldreservaten wissenschaftlich durch die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz begleitet.

Natura 2000 FFH Schutzgebiet

Natura 2000 ist ein Netz von Schutzgebieten, mit bedeutsamen Lebensräumen der Pflanzen- und Tierwelt. Das Netz durchzieht die gesamte Europäische Union. Die Auswahl der Gebiete erfolgt nach europaweit vorgegebenen Kriterien der Vogelschutz- und FFH - (Flora, Fauna, Habitat) Richtlinie.

37 % der Staatswaldes von Johanniskreuz (5 931 ha) sind Teil des europäischen Schutzgebietes Natura 2000. Dieser Anteil entspricht 16,3 % der Gesamtfläche des FFH Gebietes im Biosphärenreservates Pfälzerwald.-
Ziel des hiesigen FFH-Gebietes ist der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der standorttypischen großflächigen Buchen- und lichten Eichen- Hainbuchenwälder.