Forstbetriebsfläche

Der Forstamtsbereich umfasst eine Forstbetriebsfläche von rund 21.000 Hektar. 
Der Jahreseinschlag beträgt rund 80.000 Festmeter
Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist seit über 200 Jahren oberstes forstliches Gebot und garantiert, dass den nachfolgenden Generationen ein intakter Wald erhalten bleibt.

Besitzverhältnisse

Rund 50 Prozent der Waldfläche (10.688 Hektar) befindet sich in der Hand von 31 waldbesitzenden Kommunen und Städten. 
Der Staatswaldanteil liegt mit 8.062 Hektar bei 39 Prozent.
517 Hektar gehören einem Großprivatwaldbesitzer, 1.670 Hektar sind Kleinstprivatwald mit Größen von 0,05 bis 2,0 Hektar und über 5.000 Waldbesitzenden. Der Privatwaldanteil im Forstamt macht somit insgesamt 9 Prozent aus.

Außerdem bewirtschaftet das Forstamt Bad Dürkheim rund 40 Hektar schutzwürdige Grundstücke (Streuparzellen).

Revierorganisation

Das Forstamt Bad Dürkheim ist ein Einheitsforstamt mit 9 Forstrevieren. 5 Reviere werden von staatlichen, 4 Reviere werden von kommunalen Revierleitern bewirtschaftet.

Die kommunalen Waldbesitzer sind in zwei Forstverbänden und zwei Forstzweckverbänden zusammengeschlossen.

Baumartenverteilung

Die Baumartenverteilung im Forstamt Bad Dürkheim zeigt die nachfolgende Tabelle:

Kiefer 53 Prozent Buche 25 Prozent
Fichte 6 Prozent Eiche 4 Prozent
Douglasie 4 Prozent Esskastanie 2 Prozent
Lärche 2 Prozent Übrige 6 Prozent

Holzeinschlag

Jährlicher Holzeinschlag: etwa 80.000 Festmeter
Hauptsortimente: Kiefern-Stammholz, sägefähiges Kiefern-Industrieholz, Kiefern-Industrieholz und Buchen-Industrieholz (etwa 12.000 Festmeter werden als Energieholz  verwendet).

Der Holzeinschlag wird geleistet durch:

  • 9 staatliche und 7 kommunale Forstwirte
  • Private Unternehmen
  • Selbstwerbung

Auf unseren Steillagen, auf denen der Holzeinschlag wesentlich erschwert ist, kommen Unternehmer mit Spezialmaschinen (Hangharvester, Seilkrananlagen) zum Einsatz.

Jagd

Von den insgesamt rund 21.000 Hektar bejagen wir rund 3.000 Hektar selbst, die restliche Fläche ist verpachtet.

Auf diesen 3.000 Hektar Regiejagdfläche erlegen wir jährlich durchschnittlich 300 bis 350 Stück Schalenwild (überwiegend Schwarzwild, in zweiter Linie Rehwild, selten Rotwild).

An unserer Regiejagd beteiligen wir ganzjährig rund 50 ortsansässige Jäger.