Karl Gayer (1822 bis 1907), bedeutender Deutscher Forstwissenschaftler, war von 1851 bis 1855 Kommunal-Revierförster in Weisenheim am Berg, später Professor für Forstwissenschaft und Fachbuchautor in München.
Dementsprechend gibt es Karl-Gayer-Straßen sowohl in Weisenheim am Berg wie in München.

Außerdem gibt es im Gemeindwald Kallstadt eine Abteilung "Gayersbrunnen" und natürlich auch einen Gayersbrunnen selbst.

Seiner Zeit weit voraus prägte Karl Gayer schon vor 150 Jahren die Ideen des mittlerweile weitgehend zum Durchbruch gekommenen naturgemäßen Waldbaus.

Die Forstliche Fakultät der Technischen Universität München verleiht bis heute zur Erinnerung an diesen Vordenker und Vorkämpfer für den naturgemäßen Waldbau in Europa die "Karl-Gayer-Medaille". Sie zeichnet damit Forstleute und Waldbesitzer aus, die sich in vorbildhafter Weise für einen naturgemäßen Waldbau eingesetzt haben. 
Einen ähnlichen Preis verleiht der Bund für Umwelt und Naturschutz Bayern (BUND): die "Karl-Gayer-Medaille des Bundes Naturschutz".