v.l. Ulrich Deilmann (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Martin Kaiser und Dietmar Ebi (beide Forstamt Adenau); Foto: Werner Dreschers
v.l. Ulrich Deilmann (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Martin Kaiser und Dietmar Ebi (beide Forstamt Adenau); Foto: Werner Dreschers

Als Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung in Rheinland-Pfalz“ wurde die so genannte „Rucksackschule“ beim Forstamt Adenau kürzlich ausgezeichnet. Am 5. März wurde die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde übergeben. Waldpädagogik in einem umfassenden Sinn steht hinter dem Projekt, mit dem die Forstämter des Landes sich in wald- und umweltpädagogischer Zielrichtung an die Schulen des Landes wenden. Der Wald bietet faszinierende Einblicke in die Abläufe der Natur, er lädt zum Beobachten und Erforschen ein. Mit thematischen Programmeinheiten wenden die Försterinnen und Förster sich an die Schulen, die Themen sind so ausgewählt, dass sie an einem Vormittag oder Nachmittag erfahren und erlebt werden können. Begleitet werden die Projekte umweltpädagogisch durch Mitarbeiter von Landesforsten. Vermittelt werden ökologische Zusammenhänge und Formenkenntnisse der heimischen Flora und Fauna, unmittelbarer Naturkontakt mit Erlebniswert wird angestrebt. Schulklassen von der 1. bis zur 13. Klasse werden ebenso angesprochen wie Jugendgruppen oder Kindertagesstätten. Möglichst in für die Gruppe bekannten Waldgebieten finden die Aktionen statt. Und dann heißt es den Waldtieren auf der Spur zu sein, werden spielerisch Bäume kennen gelernt, wird der Wald mit allen Sinnen begriffen, fühlen, sehen und hören. Riechen und staunen heißt es für die Teilnehmer. Nachhaltige Forstwirtschaft und das Ökosystem Wald werden erklärt, die Zusammenhänge von Tieren und Pflanzen. 

1. Kreisbeigeordnete Horst Gies bei seinem Grußwort; Foto: Andreas Michel
1. Kreisbeigeordnete Horst Gies bei seinem Grußwort; Foto: Andreas Michel

In Vertretung von Landrat Dr. Jürgen Pföhler überbrachte der Kreisbeigeordnete Horst Gies herzliche Glückwünsche zur Auszeichnung. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, Achim Haag, interessierte sich für das Projekt, für den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau war der 1. Beigeordnete Jürgen de Temple anwesend, Bürgermeister Bernd Schiffarth, der Leitende Forstdirektor Schubach, Forstdirektor Martin Kaiser, die Förster der Reviere und Vertreterinnen und Vertreter der Schulen waren bei der Überreichung der Ernennungsurkunde mit dabei. Horst Gies lobte, dass mit der „Rucksackschule“ eine schülerorientierte und nachhaltige Umwelterziehung angeboten wird. Im Interesse der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Umwelt vonnöten. Die Umwelterziehung ist daher ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrages unserer Schulen. Außerschulische Lernorte ergänzen den theoretischen Schulunterricht wirkungsvoll. Nicht nur die reine Vermittlung von ökologischen Zusammenhängen wird angestrebt, vielmehr soll Umwelterziehung eine Gemeinschaftsaufgabe von Schule und außerschulischen Partnern sein. So wird Fächerübergreifendes und Handlungsorientiertes Lernen ermöglicht. Soziale, ökologische und ökonomische Kompetenzen vermittelt die „Rucksackschule“. Mehr als 1200 Schülerinnen und Schüler haben in den beiden vergangenen Jahren an der Aktion teilgenommen. Horst Gies ging auch auf die bekannte „Rollende Waldschule“ ein, die ebenfalls mit großem Erfolg wald- und umweltpädagogisch aktiv ist, ebenfalls Sensibilität im Umgang mit der Umwelt wecken will. Im Namen des Kreises dankte Horst Gies für die geleistete Arbeit im Dienste der Kinder und Jugendlichen und wünschte in diesem Sinne „Arbeit ohne Ende“.

Dieses Schild weist SchUR-Stationen aus; Foto: Andreas Michel
Dieses Schild weist SchUR-Stationen aus; Foto: Andreas Michel

Umwelterziehung ist daher ein wesentlicher Bestandteil des allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrages unserer Schulen. Außerschulische Lernorte ergänzen den theoretischen Schulunterricht wirkungsvoll. Nicht nur die reine Vermittlung von ökologischen Zusammenhängen wird angestrebt, vielmehr soll Umwelterziehung eine Gemeinschaftsaufgabe von Schule und außerschulischen Partnern sein. So wird Fächerübergreifendes und Handlungsorientiertes Lernen ermöglicht. Soziale, ökologische und ökonomische Kompetenzen vermittelt die „Rucksackschule“. Mehr als 1200 Schülerinnen und Schüler haben in den beiden vergangenen Jahren an der Aktion teilgenommen. Horst Gies ging auch auf die bekannte „Rollende Waldschule“ ein, die ebenfalls mit großem Erfolg wald- und umweltpädagogisch aktiv ist, ebenfalls Sensibilität im Umgang mit der Umwelt wecken will. Im Namen des Kreises dankte Horst Gies für die geleistete Arbeit im Dienste der Kinder und Jugendlichen und wünschte in diesem Sinne „Arbeit ohne Ende“.
Für das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sprach Ulrich Deilmann über die Bedeutung der „Rucksackschule“. Eine Urkunde und ein Schild wurden überreicht. Eine „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung in Rheinland-Pfalz – SchUR-Station“ – ist das Forstamt Adenau jetzt, oder sprachlich einprägsamer eben eine „Rucksackschule“. 

SchUR am eigenen Leib erfahren; Foto: Andreas Michel
SchUR am eigenen Leib erfahren; Foto: Andreas Michel

Für das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sprach Ulrich Deilmann über die Bedeutung der „Rucksackschule“. Eine Urkunde und ein Schild wurden überreicht. Eine „Schulnahe Umwelterziehungseinrichtung in Rheinland-Pfalz – SchUR-Station“ – ist das Forstamt Adenau jetzt, oder sprachlich einprägsamer eben eine „Rucksackschule“. 
Förster Dietmar Ebi, Produktleiter für Umweltbildung, Erholung und Walderlebnis, war entscheidend an der Umsetzung der „Rucksackschule“ beteiligt, er veranschaulichte zu Beginn der Veranstaltung mit ein paar Beispielen den Erwachsenen die erlebnispädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. 

Bei Interesse an Programmthemen gibt Dietmar Ebi gerne Auskunft, berät Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher bei der Vorbereitung zur Teilnahme an der „Rucksackschule“, Tel.: 02691-9378-0

Text: Werner Dreschers, erschienen in den "Adenauer Nachrichten" vom 12.03.2009

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