• Bitte vermeiden Sie übermäßigen Lärm. Er verschreckt die Wildtiere und stört zudem andere Erholungssuchende. 
  • Müll entsteht in meinem Ökosystem erst gar nicht, da ich es im so eingerichtet habe, dass alle Stoffe in Kreisläufen ab- und wieder eingebaut werden. Zivilisationsmüll wurde dabei nicht eingeplant und belastet mich und meine Partnerinnen und Partner, da wir ihn nicht verarbeiten können. Gegen ein Picknick im Wald (mit Ausnahme der Schutzgebiete) ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber nehmen Sie - zu meinem Wohl - Ihren Abfall wieder mit nach Hause. 
  • Fast 50 Prozent aller Wirbeltierarten sind bei uns in ihrem Bestand gefährdet. Stören Sie deshalb bitte die Tiere nicht an ihren Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten zum Beispiel durch Aufsuchen, Berühren, Fotografieren, Filmen oder ähnliches. Es versteht sich von selbst, dass Sie die Tiere weder fangen, noch verletzen oder gar töten dürfen. 
... das finde ich wirklich ganz toll, dass ich, der Wald, jetzt auch mal etwas sagen darf:"; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
... das finde ich wirklich ganz toll, dass ich, der Wald, jetzt auch mal etwas sagen darf:"; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz

  • Ich möchte Sie außerdem bitten, mich nicht in den Morgen- und Abendstunden zu besuchen. Gerade zu diesen Zeiten nämlich stören Sie die Wildtiere bei ihrer täglichen Nahrungsaufnahme und verursachen dadurch enormen Stress bei den Tieren.
  • Meine Lebensgemeinschaft “produziert” schon seit jeher Waldfrüchte wie Pilze, Beeren oder Heilkräuter. Jeder darf diese Früchte sammeln, jedoch nur für den persönlichen Gebrauch bis zur Menge eines Handstraußes und nicht für gewerbliche Zwecke. Dann bleibt für alle - Mensch und Tier - etwas übrig und jeder ist glücklich. So habe ich es am liebsten! Achten Sie bitte darauf, dass die Waldfrüchte sorgfältig entnommen werden und Sie zum Sammeln keine Flächen mit jungen Bäumen betreten und dort eventuell wertvolle Pflanzen zertreten. Verboten ist es, besonders geschützte Pflanzen und Forstpflanzen zu pflücken oder gar sie zu zerstören. Besonders geschützt sind zum Beispiel alle Akelei-, Enzian-, Orchideen- und Seerosengewächse, sowie Seidelbast, Türkenbund, Silberdistel, Küchenschelle, Gelber Fingerhut, Trollblume, Schneeglöckchen, Edelweiß und viele mehr.