... ach ja, die Autos ...

Auch Autos und andere Fahrzeuge sind in der Natur nicht eingeplant gewesen. Deshalb finde ich persönlich, der Wald, es ganz toll, dass Autos auf meinen Wegen nicht fahren dürfen. Wie immer gibt es aber Ausnahmen, zum Beispiel wenn der Grundeigentümer oder Waldbesitzerin seine Zustimmung gibt, wie zum Beispiel beim Forst- und Jagdbetrieb. Da drücke ich dann auch mal ein Auge zu, denn die Bewirtschaftung durch das Forstpersonal ist meine alltägliche Schönheitspflege. Bitte stellen Sie Ihr Auto an den dafür vorgesehenen Waldparkplätzen oder außerhalb des Waldes ab. Achten Sie darauf, dass Sie dadurch nicht die Zufahrt für Holztransporter und eventuell Löschfahrzeuge behindern.

  • Fahren Sie doch einmal wieder mit dem Fahrrad! Das ist gesund und schont die Umwelt. In Rheinland-Pfalz stehen Ihnen rund 30.000 Kilometer Waldwege zur Verfügung, das entspricht ungefähr zwei Drittel des Erdumfangs. Radfahren und das Fahren mit Krankenstühlen sind auf diesen Wegen gestattet. So können Sie mich am einfachsten kennen lernen! 
Ja, ja. Mein Auto fährt auch ohne Wald...; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
Ja, ja. Mein Auto fährt auch ohne Wald...; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
  • Das Fahren abseits von Wegen und die Benutzung von schmalen Wanderpfaden durch Mountainbikes kann gefährdete Pflanzen zerstören und Tiere erheblich stören und ist deshalb nicht erlaubt. Ebenso ist das Fahren auf Schneisen, Gliederungslinien, Rückegassen und auf freien Streifen für Versorgungsleitungen nicht gestattet. Bitte bleiben Sie also auf den Wegen, die zudem breit genug für Wanderer, Bikerinnen und Reiter sind und somit gemeinsam genutzt werden können.
  • Reit- und Radfahrklientel darf grundsätzlich meine Straßen und Waldwege benutzen. Die Waldbesitzer können darüber hinausgehende Reit- und Befahrmöglichkeiten gestatten, soweit dadurch meine Wirkung oder sonstige Rechtsgüter nicht beeinträchtigt werden. Wege können auf Antrag der Waldbesitzenden, wenn sie einer besonderen Zweckbestimmung dienen oder wenn besondere Schäden einzutreten drohen oder bereits eingetreten sind, für das Reiten gesperrt werden. Dies wird durch eine Beschilderung gekennzeichnet. 
  • Nur mit Zustimmung der Waldbesitzer darf man auf meinen Straßen und Wegen mit Kutschen, Pferdeschlitten, Hundegespannen und Loipenfahrzeugen fahren oder diese abstellen.
  • Spaziergängerinnen und Spaziergänger können auch abseits der Wege querfeldein laufen, allerdings nur, wenn dort nicht gearbeitet wird und dort keine Jungpflanzen wachsen.