Fuchs; Bild: Landesforsten
Fuchs; Bild: Landesforsten

Gefahr droht, wenn der Mensch als Fehlzwischenwirt die Fuchsbandwurmeier über den Mund aufnimmt:
Im Darm können sich aus den Eiern Larven (Finnen) entwickeln, welche die Darmwand durchdringen und über den Blut oder Lymphstrom verbreitet werden. Ähnlich wie bei der Maus bildet sich in der Leber, selten auch in der Lunge oder den Lymphknoten eine schwammartige Finne, die mit den Jahren immer größer wird und schließlich das Organ weitgehend zerstört. Die Inkubationszeit, das heißt die Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch einer Krankheit, ist sehr lang, da sich die Larve im menschlichen Körper sehr langsam entwickelt. Es kann 5 bis 15 Jahren dauern bis man durch erste Symptome den Befall überhaupt bemerkt. Dann ist die Leber meist schon zu großen Teilen mit Larvengewebe durchsetzt. Erste Krankheitsanzeichen sind unspezifisch und treten generell bei allen Formen der Lebererkrankungen auf, wie zum Beispiel Fettunverträglichkeit, Appetitlosigkeit oder auch Druckschmerzen im Oberbauch.

Eine Übertragung von erkrankten Menschen auf andere Personen ist nicht möglich, da der Menschen ja nur als Zwischenwirt fungiert und in seinem Darm keine Eier produziert werden, die er ausscheiden könnte.