Bild: Markus Hoffmann
Bild: Markus Hoffmann

Aus dem Anspruch, die natürlichen Abläufe in Naturwaldreservaten zu beobachten, leiten sich die Forschungsprogramme her. 
Die wichtigsten Grundlagen für jeden Wald sind Boden und Klima und was den Wald ausmacht, nämlich Waldbäume und Waldstruktur. Daher werden in jedem Naturwaldreservat nach dem sogenannten Standardprogramm der Standort kartiert und die Waldstrukturen erfasst. Luftbilder und Fotografien dokumentieren ergänzend die in Zahlen und Karten nicht darstellbaren Verhältnisse.

In ausgewählten Schwerpunktreservaten finden zusätzlich Spezialuntersuchungen statt. Es handelt sich um Aufnahmen besonderer Pflanzen- und Tiergruppen, die im Gefüge Wald eine wichtige Rolle spielen. Dazu gehören beispielsweise die Krautdecke, Moose, Flechten, Bodenlebewesen, Totholzkäfer, Vögel und Fledermäuse.

Diese Untersuchungen sollen alle zehn Jahre wiederholt werden, um aus den Veränderungen die Entwicklungen der Waldlebensgemeinschaft ableiten zu können.