Basaltkuppe; Bild: Hansen/ Lamour
Basaltkuppe; Bild: Hansen/ Lamour

Die Nationalpark-Idee entstand in den USA, wo Präsident Ulysses S. Grant 1872 ein Gesetz zum Schutz des Yellowstone-Gebietes unterschrieb und damit den ersten Nationalpark der Welt gründete.
(„... dedicated and set apart as a public park or pleasuring ground for the benefit and enjoyment of the people.“ … gewidmet und ausgewiesen als ein öffentlicher Park oder Freizeit-Park zum Wohl und zur Freude der Menschen.)

Erster Nationalpark in Deutschland war 1970 der Nationalpark Bayerischer Wald, zunächst mit 13.000 ha, später auf 24.000 ha erweitert. "Natur Natur sein lassen" lautet dort die Philosophie.
http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de 

Heute gibt es in Deutschland 14 Nationalparke mit Flächen zwischen 3.000 und 440.000 Hektar (ohne Meeresflächen zwischen 3.000 und 24.000 Hektar).
http://www.bfn.de/0308_nlp.html 

In Rheinland-Pfalz hatte die neue Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart: „Die Suche nach einem geeigneten Gebiet für einen Nationalpark wird wieder mit dem Ziel aufgenommen, innerhalb der Legislaturperiode eine geeignete Region zu finden und die notwendigen Schritte auf den Weg zu bringen.“

Das Umweltministerium hat inzwischen folgende 5 Auswahlkriterien für die Suche nach einem Nationalpark festgelegt:

  • Das Gebiet soll 8000 bis 10.000 Hektar groß sein.
  • Auf 75 Prozent dieser Fläche soll sich die Natur frei entwickeln können.
  • Das Gebiet soll eine herausragende Bedeutung für den Biotopverbund haben.
  • Es soll weitgehend unzerschnitten sein.
  • Die Fläche soll im Eigentum der öffentlichen Hand sein.

Weitere Informationen findet man unter
http://www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de/