Der Begriff der Nachhaltigkeit ist seit dem Umweltgipfel von Rio Handlungsmaxime für alle menschlichen Lebensbereiche. 

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts gilt in der Forstwirtschaft bis heute: Die Holznutzung darf den Holzzuwachs nicht überschreiten.

Er stammt aus den Anfängen der geregelten Forstwirtschaft in Mitteleuropa. In Anbetracht einer sich abzeichnenden Holznot durch die Übernutzung der heimischen Wälder wurde am Beginn des 18. Jahrhunderts erstmals festgelegt, dass die Holznutzung den Holzzuwachs in derselben Zeit nicht überschreiten darf. (CARLOWITZ [1713], sylvicultura oeconomica). Dieses Prinzip gilt noch heute in der Forstwirtschaft, umfasst jedoch nach modernem Verständnis alle Leistungen des Waldes. 
Der Brundtland-Bericht bezeichnet sustainable development als eine Wirtschafts- und Lebensform, die den heutigen und den künftigen Generationen dieselben Möglichkeiten zur Befriedigung ihrer jeweiligen Bedürfnisse lässt.