Sitz der FAWF in Trippstadt; Bild: Landesforsten Rheinland-Pfalz
Sitz der FAWF in Trippstadt; Bild: Landesforsten Rheinland-Pfalz

An der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF) gibt es eine Vielzahl von Forschungsbereichen, die sich mittelbar oder unmittelbar mit der Sicherung der biologischen Vielfalt auseinandersetzen.
So können zum Beispiel aus der Naturwaldforschung Kenntnisse gewonnen werden, wie sich die Arten- und Biotopausstattung in einem unbewirtschafteten Wald entwickelt. Dieses Wissen kann dann in eine multifunktionale und nachhaltige Waldbewirtschaftung integriert werden. Gleichzeitig stellen die Naturwaldreservate wichtige Trittsteine für den Biotopverbund dar.

Naturwaldreservate sind ein Forschungsschwerpunkt.; Bild: Landesforsten Rheinland-Pfalz
Naturwaldreservate sind ein Forschungsschwerpunkt.; Bild: Landesforsten Rheinland-Pfalz

Eine der wesentlichen Grundlagen für die Sicherung der biologischen Vielfalt stellt die Sicherung der genetischen Ressourcen dar. Nur wenn ein weites Spektrum genetischer Informationen unserer Arten erhalten bleibt kann der Wald seine vielfältigen ökosystemaren Funktionen erfüllen. Die Forschung in diesem Bereich trägt dazu bei, diese genetischen Informationen zu erkennen und zu interpretieren, jedoch nicht sie zu verändern.

Nicht zuletzt bemühen wir uns auch darum, mehr Informationen über die Auswirkungen eingewanderter Arten auf die biologische Vielfalt unserer heimischen Pflanzen zu gewinnen. Besonders wichtig sind dabei Erkenntnisse über die Konkurrenzverhältnisse zwischen eingewanderten und heimischen Arten um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können wenn heimische von eingewanderten Arten verdrängt werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Seiten unserer Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft.