Brennholz oder Stammholz in Kleinmengen
Ein wichtiger Vorteil bei der regionalen Bereitstellung bzw. der Beschaffung von Brennholz und sonstigem Nutzholz in Kleinmengen sind die kurzen Transportwege. Dies spart Ihnen Kosten und ist wegen der geringeren CO₂ Freisetzung aufgrund der kurzen Distanz auch im Sinne der Umwelt. Aus diesen Gründen setzen Sie sich am besten mit dem Ihnen nächstgelegenen Forstamt oder Forstrevier in Verbindung.
Aktuelle Borkenkäfersituation
Es gibt europaweit mehr als 150 verschiedene Arten von Borkenkäfern. Als Rinden- oder Holzbrüter sind sie ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald, können bei vermehrtem Auftreten aber zu bedeutenden Forstschädlingen werden. In erster Linie gilt das für den bekanntesten Borkenkäfer, den Buchdrucker (Ips typographus): Der achtzähnige Fichtenborkenkäfer kann sich bei warmer und trockener Witterung explosionsartig vermehren. Die Käfer nagen Gänge unter der Rinde des Baumes und unterbrechen so die Wasserversorgung - der Baum stirbt ab. In trocken-heißen Jahren kommen so erhebliche Holzmengen zustande, die für die Waldbesitzer finanzielle Einbußen bedeuten, da sie nur mit niedrigeren Erlösen vermarktet werden können.
Biowärmezentrum
Das Biowärmezentrum RLP bietet eine neutrale und nicht kommerzielle Plattform für alle Interessierten, die Informationen zu umweltfreundlichem Heizen suchen. Ob Sie einen Neubau planen oder vor der Modernisierung eines Altbaus stehen: Die MitarbeiterInnen des Biowärmezentrums stehen Ihnen mit ihrer Fachkenntnis zur Seite und helfen Ihnen bei der Planung einer modernen umweltfreundlichen und zukunftssicheren Heizung. Auch zu Fragen der Finanzierung und Förderung, sowie zum Kostenvergleich der verschiedenen Systeme werden Sie hier kompetent und unabhängig beraten.
Holz-Sonne-Kopplung
Immer mehr Häuser verfügen über eine solarthermische Anlage zur Erzeugung von Warmwasser, seltener jedoch über eine sonnenseitige Heizungsunterstützung. Seit 2001 wurden in Rheinlandpfalz etwa 100.000 solarthermische Anlagen errichtet, über 65.000 davon mit Fördermitteln. Aktuell gibt es nur wenige Sonnenhäuser. Darunter versteht man Gebäude, die zu mehr als 50 Prozent ganzjährig mit Solarwärme versorgt werden. Diese Sonnenhäuser sind sehr gut isoliert, mit einer großen Solarthermieanlage auf dem südlich exponierten Dach und einem Saison-Pufferspeicher ausgestattet, sie stellen die Zukunft des energiesparenden Bauens und Sanierens dar.