Am 08.07.17 05:40 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Der Pott ist grün

Das Ruhrgebiet birgt bis heute den Mythos, sich über "Kohle, Fußball und Bier" zu definieren. Doch die Zeit rauchender Schlote und grauer Industrieanlagen ist vorbei. Es gibt nur noch wenige Betriebe der einst so mächtigen Montanindustrie im ehemaligen Kohlen-Pott. Viele Städte wandeln sich, und die Natur holt sich Stück für Stück die Brachflächen der alten Industrieanlagen zurück: Das Ruhrgebiet wird immer grüner.

 

Am 08.07.17 08:30 - 09:25 Uhr auf 

arte: Die Feuerspringer von Sibirien

Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger. Trotz der Anstrengungen und Gefahren ist Sergej Rogow seit über 30 Jahren mit Leidenschaft dabei. Er sagt: "Solange ich gesund bin, werde ich Waldbrände löschen und die Natur Sibiriens schützen."

 

Am 08.07.17 08:30 - 09:25 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Aloha auf Hawaii

Die Treehouse Guys bauen in Oahu, Hawaii, ein Baumhaus in einem äußerst beeindruckenden Regenbaum. Die Kulisse scheint ideal für den Bau zu sein, jedoch ist nicht alles so paradiesisch für das Team. Während sie auf der Insel zusammengesammelte Materialien für den Bau verwenden, müssen sie sich beeilen, um das Projekt trotz Hawaiis täglicher Nachmittagsregenfälle zum Abschluss zu bringen.
(Weitere Folgen heute 23.00-23.55 Uhr und 23.55-0.45 Uhr)

 

Am 08.07.17 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Liebenswerte Einbrecher

Mitten im australischen Regenwald steht ein Häuschen. Die Einwohner des umliegenden Urwaldes, wie etwa die Possums, untersuchen neugierig diese kleine Festung menschlicher Zivilisation in ihrem Revier. Wie eine Insel mitten im australischen Regenwald steht ein Häuschen. Dort leben nicht nur eine Familie, sondern auch die Ureinwohner des umliegenden Urwaldes, z. B. auch die Possums. Sie untersuchen neugierig diese kleine Festung menschlicher Zivilisation mitten in ihrem Revier. Vor allem nachts darf nichts auch nur eine Minute aus den Augen gelassen werden - vor allem, wenn es sich um etwas Essbares handelt.

 

Am 08.07.17 11:05 - 12:05 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In den Bayous begibt sich Shelby auf die Suche nach dem Dieb, der sein Boot gestohlen hat. In Washington eskaliert indessen der Streit zwischen den Rivalen Rygaard und Oakes.

 

Am 08.07.17 11:45 - 12:15 Uhr auf 

mdr: Die Saalekaskade - Ein Meer im Wald

1926 begannen die Planung und der Bau riesiger Wasserspeicher zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz im Saaletal. Der Fluss wurde fünfmal angestaut, auf 80 Kilometer Länge. So entstand die Saalekaskade, einer der größten künstlichen Gewässer Europas. Die einstigen Bewohner wurden umgesiedelt, ein Schicksal, von dem die Alten noch zu berichten wissen. Doch Bitterkeit ist kaum noch spürbar. Denn das "Thüringer Meer", eine der wichtigsten nationalen Naturlandschaften Deutschlands, ist ein guter Ort zum Leben, zum Erholen, zum Natur genießen. Autor Frank Koschewski entdeckt sie neu - die seltene Harmonie von Wasser und Wald, umgeben von Höhenzügen bis zu 600 Metern, mit ihrem unglaublichen Reichtum an Wasservögeln, Fischen und Amphibien. Er ist bei Anglern, Freizeitkapitänen oder Dauercampern, die alle ein eigenes Verhältnis zu ihrer Heimat haben. Und er zeigt das Ganze aus der Frosch- und der Vogelperspektive, auf Augenhöhe oder taucht dahin, wo es stockfinster ist: an den Grund der Saalekaskade.

 

Am 08.07.17 13:00 - 13:40 Uhr auf 

arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.

 

Am 08.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

tagesschau24: Letzte Chance für unser Klima - Worauf es jetzt ankommt

Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen noch in Sicherheit wiegen, sind es bislang meist die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Ländern, wie den USA, geht in manchen Regionen heute schon das Trinkwasser aus. Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen, doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände, auch in Deutschland. Der Film führt direkt an die Frontlinie: nach Peru beispielsweise, wo die Schäden besonders sichtbar werden und wo das Leben von Menschen unmittelbar bedroht ist. Gleichzeitig geht es um den Blick nach vorne: Weltweit werden zurzeit neue Modelle entwickelt, wie man mit den bereits unumkehrbaren Klimaschäden in Zukunft umgehen wird. Und wie endlich diejenigen Verantwortung übernehmen müssen, die den weltweiten CO2-Ausstoß anheizen - die großen Produzenten von Öl- und Kohle-Energie.

 

Am 08.07.17 15:05 - 15:50 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Und auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen, die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.

 

Am 08.07.17 15:50 - 16:35 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume, und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag darauf herumhämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten.

 

Am 08.07.17 16:35 - 17:15 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Im Reich des Wassers

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

 

Am 08.07.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Wilder Iran (1/2) - In den heißen Süden

Zwanzig Jahre hat Benny Rebel seine Heimat nicht besucht, jetzt unternimmt er eine Expedition durch das ehemalige Persien. Ausgerüstet mit professioneller Kameratechnik und seinem in vielen Bildbänden dokumentierten Talent, sucht er in Nationalparks und Wildschutzgebieten nach Raritäten und Besonderheiten. Seine Reise zeigt einen anderen Iran, wie man ihn so kaum zuvor gesehen hat. Mit Erfahrung und Glück gelingen dem Naturfotografen überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. So trifft er in der Steppe einen der letzten Asiatischen Geparden. Nicht einmal hundert der Großkatzen gibt es noch in freier Wildbahn. In der Wüste spürt er die letzten Onager auf, eine äußerst scheue Art der Wildesel. Benny Rebel interessiert auch das Verhältnis der Iraner zur Natur. Er besucht einen historischen Taubenturm und trifft Vogelliebhaber, die mit eigenartigen Tauben Haus und Hof verwetten. In den paradiesischen persischen Gärten findet der 43-jährige Abenteurer Pelikane, zwischen den antiken Ruinen von Persepolis spürt er Eulen, Schlangen und Echsen auf.

 

Am 09.07.17 05:20 - 06:10 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Brasilien - Das Feuer des Cerrado

Die Tierwelt von Brasiliens Cerrado hat wahrhaft Ungewöhnliches zu bieten: ein großer Jäger ernährt sich von kleinen Termiten, Wölfe fressen Früchte, Vögel nisten in Termitenhügeln und Affen laufen aufrecht auf zwei Beinen umher. Die Termitenhügel stehen im Zentrum eines einzigartigen komplexen Ökosystems, das sich hier über Jahrmillionen hinweg entwickelt hat.

 

Am 09.07.17 07:05 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Madagaskar - Insel der Vielfalt

Die Natur Madagaskars ist einzigartig - hier haben sich Arten entwickelt, die es nirgendwo sonst gibt. Vor 60 Millionen Jahren gelangte eine Gruppe von Primaten auf die Insel - durch geologische Prozesse und Klimaänderungen entwickelten sich daraus im Lauf der Zeit mehr als 100 Arten von Lemuren.

 

Am 09.07.17 09:30 - 09:40 Uhr auf 

ARD-alpha: Bedrohte Eulen - Die Rückkehr der Habichtskäuze

Das bereits mit zahlreichen Auszeichnungen bedachte Magazin widmet sich Fragen, die Kindern unter den Nägeln brennen. Findige Reporter gehen den Dingen auf den Grund und liefern verständliche Antworten.

 

Am 09.07.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Abholzer - Unter Strom

Oliver Jampen und sein Team machen sich bereit für eine heikle Mission. Die Hubschrauber-Profis sollen in dieser Folge eine Niederspannungsleitung freischneiden, die von Bäumen eingewachsen ist. Dabei leistet eine sechs Meter lange Spezialsäge ganze Arbeit. Jochen Bacher setzt derweil beim Abholzen in einem Wasserschutzgebiet auf Pferdestärken. Schwere Maschinen würden in der Region zu viel Schaden anrichten - außerdem stehen die Bäume dicht an dicht. Deshalb ziehen vier durchtrainierte Vierbeiner die Stämme aus dem Wald.

 

Am 09.07.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Ein Bär kommt selten allein

Die Jagdsaison für Rotwild geht zu Ende. Doch nicht jedes Tier darf geschossen werden: Um den Artbestand zu sichern, stehen Hirschkühe und Junghirsche, die das fortpflanzungsfähige Alter noch nicht erreicht haben, unter strengem Schutz! Leider halten sich manche Jäger nicht an die Regeln, wie in diesem Fall: Naturschutzpolizist Dan Chadwick erwischt zwei Männer, die einen geschützten Hirsch getötet haben. Wollten die Jäger den Zwischenfall wirklich melden oder sich stattdessen heimlich aus dem Staub machen, um einer Strafe zu entgehen? Klarer stellen sich die Dinge in der Kleinstadt Snoqualmie östlich von Seattle dar: Hier wurde der Innenraum eines Autos von einem Bären völlig verwüstet - und das nicht zum ersten Mal!

 

Am 09.07.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

tagesschau24: Wölfe - In Bayern bald wieder heimisch?

Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und Wolfsgegnern mit einer steigenden Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Schaffen wir es, mit dem Wolf zu leben? 150 Jahre waren sie weg, jetzt leben in Nord- und Ostdeutschland seit mehr als 15 Jahren wieder mehrere Rudel Wölfe. Und wahrscheinlich bald auch in Bayern, denn es sind mittlerweile nicht mehr nur einzelne Tiere, die durch den Freistaat ziehen. Zwei Wolfspaare haben sich in Bayern angesiedelt: eines auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr, das andere im Bayerischen Wald. Tierschützer freuen sich. Mitten im globalen Artensterben erobert sich der Wolf seinen alten Lebensraum zurück. Ganz anders sehen es viele Landwirte und Tierhalter. Vor allem diejenigen, die ihre Tiere nicht in Ställen, sondern draußen auf der Weide halten. Sie befürchten, dass ihre Tiere die ersten sein werden, die vom Wolf gerissen werden.

 

Am 09.07.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 

ZDF: Sri Lanka - Geschenk des Himmels

Der Artenreichtum des kleinen Sri Lanka würde jedem Kontinent alle Ehre machen. Selbst Biologen finden Sri Lankas Natur erstaunlich: Es gibt 20-mal mehr Tierarten pro Fläche als in Brasilien, die höchste Elefantendichte Asiens und etwa dreimal so viel Leoparden wie im größten Nationalpark Südafrikas. Dirk Steffens ergründet die irdischen und himmlischen Kräfte, die aus der Insel ein Paradies geformt haben.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)

 

Am 10.07.17 03:35 - 04:20 Uhr auf 

ZDF: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten

Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 4.20-5.05 Uhr)

 

Am 10.07.17 08:45 - 09:30 Uhr auf 

arte: Tierisches Nachtleben - Im Dschungel von Costa Rica

In dem mittelamerikanischen Land Costa Rica reicht die Dschungellandschaft bis direkt an die Küste. Das Team aus Wissenschaftlern und Kameraleuten fragt sich, warum man hier jeden Morgen leere Schildkrötenpanzer findet. Die Costa Ricaner halten den Jaguar für den Schuldigen. Ob das Team diese Vermutung bestätigen kann? Zur gleichen Zeit bahnt sich ein zweites Drehteam einen Weg durch den dichten Dschungel. Der bietet Tausenden Spinnen, dem seltenen Wickelbären und dem Hasenmaul, einer fischfressenden Fledermausart, einen guten Lebensraum.

 

Am 10.07.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Lachs in der Elbe und Hase im Kohl

Ein Film über das tierische Leben in und um Dresden. Wie jedes Jahr ziehen im April 500 Suffolkschafe im Eiltempo von der Dresdner Heide quer durch die Stadt zum Königsufer. Die saftigen Weiden der Elbwiesen werden sie bis zum Winter satt machen. Als Landschaftspfleger fressen sie im Namen des Naturschutzes. Denn viele Vögel können hier nur brüten, viele Insekten nur gedeihen, weil die Vierbeiner alles schön kurz halten. Den Elbebiber schert das Treiben der Schafe nicht. Seit Anfang der 1990er-Jahre erobert sich der große Nager nach jahrzehntelanger Abwesenheit in der Barockstadt mit dem Glanz der alten sächsischen Residenz wieder Terrain. Dämme legt er dabei nicht an. Im späten Frühjahr bringen Fischer am Oberlauf einiger Zuflüsse der Elbe im Auftrag des sächsischen Umweltministeriums junge Lachse ins Wasser: 350.000 bis 400.000. Wie der Biber ist der Edelfisch seit den 1990er-Jahren dabei, sich im Elbtal wiederanzusiedeln. Dass die Hasen Dresden für sich entdeckt haben, das bekommen die Mitarbeiter eines Frühgemüse-Unternehmens deutlich zu spüren. Die Langohren fressen ihnen regelmäßig die appetitlichsten Pflanzenteile weg, doch sie stehen unter Schutz und dürfen nicht gejagt werden. Und auch die Kleine Hufeisennase und der Große Abendsegler, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Italienische Mauereidechse, der Turmfalke und der Waldkauz fühlen sich im Naturraum der Elbauen und -hänge, der Gärten und Parks Dresdens wohl.

 

Am 10.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

NDR: Goldgräber und Grizzlybären - Unterwegs in West-Kanada

Das Cariboo-Gebiet in British Columbia, das sind 80.000 Quadratkilometer Natur pur, unberührte Landschaften. Während des Indian Summers präsentierte sich der Westen Kanadas in bunten Farben. Die Filmautorin Monika Birk reist in das Land der Bären, der endlosen Wälder, unzähliger Seen und rauschender Flüsse und das Land der Goldgräber. Sie folgt dem Lockruf des Goldes nach Likely, Wells und Barkerville, der Hauptstadt des einstigen Cariboo-Goldrausches. Noch immer versuchen Menschen dort ihr Glück mit dem Edelmetall. Weiter geht es auf den Spuren der Lachse an den Quesnel Lake.

 

Am 10.07.17 14:10 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Japan - Land der Extreme

Japans Inseln zeigen eine erstaunliche Vielfalt - das Klima reicht von tropisch bis subarktisch. Das spiegelt sich in der Tierwelt wider: Japan-Makaken sind die am weitesten nördlich lebenden Affen der Welt - sie überstehen den Winter in der Umgebung warmer Quellen. Der Japanische Riesensalamander erreicht bis zu 1,5 Meter Körperlänge; er lebt in Bergflüssen, wo er Fische und Kleintiere jagt.
(Wdh. morgen 7.05-8.10 Uhr)

 

Am 10.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Chinas letzte Elefanten

Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch 250 Exemplare, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna-Naturreservats im äußersten Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die letzten ihrer Art. Dieser Film begleitet Kameramann Richard Kirby auf seiner Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er will sie finden und filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin. Sie tut alles dafür, um die Haltung der Menschen vor Ort den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.

 

Am 10.07.17 17:15 - 18:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Wildlife-Cops

Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)

 

Am 10.07.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

Der Film porträtiert den Bayerischen Wald an der Grenze zu Tschechien. Die Dokumentation zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur Katastrophe kam, die unter dem Namen Waldsterben bekannt wurde. Und sie demonstriert, wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen und warum der einst die Katastrophe auslösende Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.

 

Am 10.07.17 22:15 - 23:15 Uhr auf 

ServusTV: Arnold Schwarzenegger - Das Ende der Wälder

Hollywood-Schauspieler Harrison Ford beschäftigt sich in Indonesien eingehend mit der Zerstörung des Regenwaldes durch die Ausweitung der Palmölplantagen. Er trifft für sein Umweltschutz-Anliegen bei der indonesischen Regierung auf Unverständnis. Der Schauspieler muss erkennen, dass die Korruption in Indonesien weit verbreitet ist. Die Folge ist zunehmende Waldrodung, wodurch das Land zu einem der größten Emitter von Treibhausemissionen geworden ist. Arnold Schwarzenegger kämpft mit einem Elite-Team von Feuerwehrleuten gegen Waldbrände in den USA. Seine Erkenntnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel führt zu häufigeren Waldbränden. Der ehemalige US-Gouverneur und Hollywood-Schauspieler entdeckt zudem, dass die Wälder von einer weiteren gravierenden Gefahr bedroht werden. Erschaffen wurde die Doku-Serie von den beiden US-amerikanischen Produzenten Joel Bach und David Gelber, die gemeinsam mit insgesamt elf Emmy-Awards ausgezeichnet wurden.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)

 

Am 11.07.17 07:15 - 07:30 Uhr auf 

phoenix: Wale und wilde Inseln - Kanadas Pazifikparadies

Abenteurer wie Ruhesuchende aus aller Welt kommen hierher um die Tausende wilder Inseln, Felsenriffe und die spektakuläre Küste am "Wald des Großen Bären" zu sehen. Auch immer mehr Deutsche entdecken den fernen kanadischen Nordwesten als Region ihrer Sehnsucht. Die Maple Leaf, ein Schoner der seit fast hundert Jahren an dieser Küste segelt, nimmt immer wieder acht bis zehn Gäste an Bord. Und nicht nur die erhabene Landschaft bezaubert die Reisenden, denn der Blick über die Reling bietet immer wieder auch dunkle Schwanzflossen und Fontänen - Buckelwale kommen im Sommer zum Fressen in die kühlen Gewässer der "Inside Passage". Zur großen Bühne dieser Gegend gehört dieses Erlebnis von "Wildlife" und Einsamkeit, das Besucher aus dem kleinen vollen Deutschland gerade im weiten Kanada immer so attraktiv finden. Um das Naturparadies tobt ein Streit, denn eine 1000-km-lange Pipeline soll Öl aus den Athabasca-Ölsanden im Norden zum Hafen Kitimat an der Westküste bringen, damit es in großen Mengen nach Asien verschifft werden kann. Die Tanker müssten dann genau durch den "Great Bear Rainforest", den letzten Regenwald auf der Nordhalbkugel, dieses unberührte Archipel aus Inseln und Fjorden. Für die wenigen Menschen, die hier leben, eine beängstigende Vorstellung.
(Wdh. heute 17.15-17.30 Uhr)

 

Am 11.07.17 08:50 - 09:35 Uhr auf 

arte: Tierisches Nachtleben - In den überfluteten Wäldern von Amazonien

Um in den Höhlen des Amazonasdschungels zu drehen, hat sich das Filmteam mit Nachtsichtbrillen und wärmeempfindlichen Kameras ausgestattet. Es beobachtet, wie Tausende von Höhlen-Guácharos bei Sonnenuntergang unter ohrenbetäubendem Kreischen aus den Höhlenspalten zur Nahrungssuche in den umliegenden Wald ausschwärmen. Das Team kriecht mühsam im Slalom über den Dschungelboden, um Vogeldreck und dem giftigen Riesentausendfüßer auszuweichen, der auf der Jagd nach Fledermäusen die Höhlenwände entlangkrabbelt. Ein Biss dieses Tieres sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Gleichzeitig fährt ein anderes Kamerateam den Amazonas stromaufwärts auf der Suche nach dem Schwarzen Kaiman. Dieses Ungeheuer schreckt nicht einmal vor sogenanntem Artenkannibalismus zurück und jagt seinen kleineren Cousin, den Brillenkaiman. Drei weitere Filmteams erforschen derweil die Baumwipfel des Urwalds, um Nachtaffen zu beobachten. Die Forscher platzieren Salzsteine an strategischen Orten und warten ab, welche nächtlichen Besucher sie damit anlocken.

 

Am 11.07.17 11:45 - 12:15 Uhr auf 

arte: Tierische Überlebenskünstler - Bären

Bären besiedeln fast alle Lebensräume der Welt. Man findet sie in tropischen Urwäldern ebenso wie an den Küsten des Nordpolarmeeres. Sie überleben unter extremen Bedingungen und spüren überall zielsicher die gehaltvollsten Nahrungsmittel auf. Besonders beeindruckend ist der aus hohlen Fellhaaren bestehende Pelz der Eisbären, dank dem sie dem harten arktischen Winter standhalten. In den Sommermonaten verlassen die Eisbären das Packeis und weichen auf das Festland aus.

 

Am 11.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Geheime Jäger der Serengeti

Reinhard Künkel verbringt sein Leben als Abenteurer. Seit 30 Jahren lebt er in der Wildnis Afrikas am Südrand der Serengeti. Er wohnt fast das ganze Jahr über in einem Dschungelcamp. Fast jeden Tag geht er auf Safari, um Tiere zu fotografieren und zu filmen. Und weil er sich ständig zwischen wilden Tieren aufhält, entwickelt er auch ganz persönliche Bindungen zu besonders scheuen Tieren. In dieser Sendung erzählt er von einem sehr seltenen Jäger der Serengeti.

 

Am 11.07.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - In der grünen Hölle

Wie überlebt man - nur mit Messer und Wasserflasche bewaffnet - im lateinamerikanischen Regenwald? Ex-Soldat und Mount Everest-Bezwinger Bear Grylls muss diesmal sämtliche Register ziehen. Der Dschungel von Costa Rica wimmelt vor Stechfliegen und giftigen Insekten. Schlangen, Skorpione und Spinnen sind dauernde Begleiter des Briten, der sich seinen mühsamen Weg durchs Dickicht kämpft. Als dem 34-jährigen Abenteurer das Wasser ausgeht, nimmt er ein Risiko auf sich und zieht prompt den Kürzeren: Er trinkt aus einem Bachlauf, der, wie sich schnell herausstellt, von Bakterien verseucht ist.

 

Am 11.07.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 

arte: Austrocknende Böden - was können wir gegen Versteppung tun?

Die weiteren Aussichten: trocken, sonnig, warm. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem - aber nicht nur - für die Landwirtschaft. Weltweit ebenso wie direkt vor unserer Haustür sorgt der Klimawandel zunehmend für längere Dürreperioden. Wenn die Regionen mit vorwiegend sandigen Böden versteppen, dann wird es kritisch. Sie können nur wenig Wasser speichern und fallen daher leicht der Winderosion zum Opfer. Was können wir gegen diese drohende Versteppung tun? In Niedersachsens Wäldern werden beispielsweise Nadel- durch Laubbäume ersetzt und Kläranlagen angezapft, um ihr Abwasser zu "verregnen". Ziel: mehr Grundwasser für die Bewässerung von benachbarten Ackerflächen zu "erzeugen", denn das wird in manchen Gegenden Deutschlands längst knapp. Weit dramatischer ist die Situation in Kalifornien: Der sogenannte Sunshine State erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Mancherorts ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Nun entwickeln und nutzen Wissenschaft und Wirtschaft modernste Technik, um in riesigen Dimensionen neue Wasserquellen zu erschließen und das kostbare Gut effizienter zu nutzen. Austrocknende Böden sind aber nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft eine Gefahr, das zeigt ein spektakulärer Fall aus Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2011 kam es durch staubtrockenen Boden und Wind zu einem Sandsturm auf der Autobahn. Die Folge: eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wie können solche und andere dramatische Folgen von Bodenerosion verhindert werden? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für erosionsgefährdete Böden: den Agroforst - also Bäume auf Äcker zu pflanzen.
(Wdh. morgen 7.45-8.15 Uhr)

 

Am 11.07.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Der Arzt, der die Natur heilt

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich der Arzt Dr. Jörn Funck für den Naturschutz und hat dafür das Bundesverdienstkreuz bekommen. Er kämpft für den Erhalt seltener Pflanzen und den Lebensraum bedrohter Tiere - und das mit ungewöhnlichen Mitteln: Der 77-Jährige gründete 1984 die erste Rindergilde Deutschlands, um die naturnahen Flächen mit Galloways extensiv zu bewirtschaften. Doch damit nicht genug: 1993 reiste er auf die Bison Ranch des amerikanischen Medienmoguls Ted Turner nach Montana und ließ sich die Arbeit mit Pferd und Lasso zeigen, um sie in Schleswig-Holstein anzuwenden. Außerdem paddelte er im äußersten Nordwesten Kanadas im Wildwasser des Yukon und "erlebte" die rauhe und natürliche Landschaft, die er sich für Schleswig-Holstein erträumte. Der Lohn: Die Anerkennung des etwa 200 Hektar großen Sielbektals an der Lübecker Bucht als Naturschutzgebiet im Jahr 2015. Einen Tag in der Woche kümmert sich der Orthopäde auch heute noch um seine Patienten, die anderen Tage ist er in Sachen Naturschutz unterwegs. Zu Fuß, hoch zu Ross oder im Kanu.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 11.07.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Primaten mit Alarmanlage

Viele Gefahren lauern im Dschungel: Wie warnen Affen ihre Artgenossen vor natürlichen Feinden? Thomas D zeigt einen besonderen Intelligenztest und gibt bei "Wissen vor acht - Natur" Unterricht in Affensprache.

 

Am 11.07.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Im Bann des Reinhardswaldes

Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)

 

Am 11.07.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Abholzer

Einzelkämpfer Serafin Gstrein wagt sich im Ötztal bei schlechtem Wetter in schwieriges Gelände vor, denn in der Nähe des Skiorts Sölden drohen Steine und Geröll auf eine Straße abzurutschen. Gefällte Baumstämme sollen am Hang als natürliche Barriere fungieren. In der Verenaschlucht bei Solothurn kommen derweil Steigeisen zum Einsatz. Dort hantieren Franz Arnold und seine Crew mit der Kettensäge in bis zu 30 Metern Höhe. Die Bäume dürfen beim Abholzen nicht umfallen, deshalb werden sie mit einem Helikopter ausgeflogen.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)

 

Am 12.07.17 04:15 - 04:45 Uhr auf 

hr: Spessart - Der Wald der Spechte

Der Name Spessart bedeutet "Spechtswald". Auch heute leben noch sieben Spechtarten in dieser großen Waldregion, die der Kameramann Werner Czarnecki über Jahre hinweg gefilmt hat. Die verschiedenen Arten wurden während ihrer Brutaktivitäten aufgenommen. Die mächtigen Stämme der alten Buchen und Eichen des Spessarts ziehen besonders den Schwarzspecht an. Er ist der größte unter den Spechten. Der Film zeigt ihn beim Bau einer Höhle, die er ins harte Holz einer Buche schlägt. Was wäre der Wald ohne die Spechte? Ihre Behausungen nutzen später zahlreiche Nachmieter, wie Siebenschläfer, Kleiber, Dohlen, Stare, Sperlingskäuze und Fledermäuse. Die Spechte haben damit eine wichtige Schlüsselposition im Ökosystem Wald übernommen. Damit sie aber dieser Aufgabe gerecht werden können, müssen die Förster und Waldbesitzer darauf achten, dass genügend Totholzstämme im Wald verbleiben. Mit mehreren Ausblicken in die herrliche Spessartlandschaft endet der Film.

 

Am 12.07.17 11:05 - 11:30 Uhr auf 

ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus

Immer mehr Tiere wandern nach Deutschland ein. Einige gefährden die Gesundheit, bedrohen Wälder oder Lebensgemeinschaften in der Nordsee. Harald Lesch zeigt Bekämpfungsstrategien.

 

Am 12.07.17 11:25 - 12:15 Uhr auf 

arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?

Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

 

Am 12.07.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Flüsse des Lebens - Amazonas

Der Amazonas ist der mächtigste Fluss der Erde. Der Fluss lässt nicht zu, dass die Menschen ihn komplett beherrschen. Der Amazonas verursacht mächtige Überschwemmungen und zeigt den Ortsansässigen ihre Grenzen auf. Dennoch wird durch großflächige Abholzung des Waldes am Flussufer Platz zur Bewirtschaftung geschaffen. Dieser Eingriff in die Natur bleibt jedoch nicht ohne Folgen für das Klima und die Umwelt.
(Wdh. morgen 7.05-8.10 Uhr)

 

Am 12.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Schnabeltier und Schnabeligel

Im Norden Australiens macht sich Paula auf die Suche nach zwei ganz besonderen Tieren, dem Schnabeltier und dem Schnabeligel. Sie lebten schon zur Zeit der Dinosaurier, legen Eier wie die Reptilien, unsere Echsen also, säugen aber ihren Nachwuchs wie die Säugetiere. Der eine, der Schnabeligel, hat Stacheln wie unser Igel und ist Meister im Insekten-Fangen unter der Erde. Das schafft er nur mit einem langen, knöchernen Schnabel, an dem besondere Sensoren sitzen. Sie helfen ihm selbst die winzigsten Krabbler unter der Erde aufzuspüren. Auch das Schnabeltier hat Sinne, die wir nicht besitzen. Damit kann es mit geschlossenen Ohren und Augen unter Wasser auf die Jagd nach Krebsen und anderem Wassergetier gehen. Simon, ein Wildhüter, zeigt Paula wo die Schnabeltiere leben, was sie fressen, wie sie sich im Wasser zurecht finden. Margit, die Schnabeligelexpertin, zeigt Paula wo sich das witzige, eierlegende Säugetier mit den langen Stacheln am wohlsten fühlt: ganz nah an einem Termitenhaufen. Es ist eine Reise zu den ältesten und absonderlichsten Tiere Australiens.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 12.07.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Insektensterben - Was sind die Folgen?

Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild- und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Die „X:enius“-Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner besuchen einen Imker in Scheyern und fragen ihn, wie gefährdet die Honigbienen sind, und wo die Ursachen für das Insektensterben liegen.

 

Am 12.07.17 21:40 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Der Duft der Marille - Die sonnige Frucht der Wachau

Etwa 100.000 Marillenbäume prägen die Kulturlandschaft des österreichischen Weltkulturerbes Wachau - nicht nur zur Zeit der Marillenblüte im April, die immer zehntausende Besucher anlockt. Diese Dokumentation zeichnet ein Porträt dieser "frühreifen Früchtchen". Denn "Aprikose", wie die Marille außerhalb Österreichs, Bayerns und Südtirols genannt wird, leitet sich vom lateinischen "Praecos" ab - und das bedeutet so viel wie "frühreif". Die Früchte sind ein Markenzeichen für die Region, der Name "Wachauer Marille" ist eine durch die Europäische Union geschützte Ursprungsbezeichnung.

 

Am 13.07.17 07:00 - 07:30 Uhr auf 

SWR: Im Land der Störche - Polen

Nicht nur auf Weiden und Feldern, auch auf den Höfen im Osten Polens lässt das Wirtschaften der Bauern der Natur noch Raum. So verwundert es nicht, dass von vielen Dächern lautes Klappern ertönt. Weißstörche sind Kulturfolger und suchen die Nähe des Menschen. Ihre scheuen Verwandten, die Schwarzstörche, brüten hingegen in einsamen Wäldern. Ihre Nester bauen sie in die Kronen hoher Bäume. Wie Wesen aus einer anderen Zeit durchstreifen Wisente ihren Lebensraum. Immer wieder wird im Film die Perspektive gewechselt, tief im Sumpf auf Augenhöhe mit Rotbauchunken und Doppelschnepfen, oder hoch in der Luft, wie Adebar über seinem Paradies.

 

Am 13.07.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Tierisch genial - Intelligenz mit Fell und Federn

Noch in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts war es in Wissenschaftskreisen verpönt, von der Intelligenz der Tiere zu sprechen. Das Gleiche galt für Gefühle. Vor allem bei amerikanischen Verhaltensforschern galt es als unseriös, von Angst, Freude oder gar Intelligenz eines Tieres zu sprechen. Dabei war bereits in Experimenten kurz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg nachgewiesen worden, dass Tiere durchaus zu intelligenten Handlungen fähig sind. Aber es sollte noch Jahre dauern, bis der Damm gebrochen war und schließlich Forscher aus vielen Ländern Experimente durchführten, die eine geradezu verblüffende Intelligenz von Tieren aufzeigten. Das Filmteam begibt sich in eine Welt von Vögeln, die vorausschauend planen, von Hunden, die virtuos Skateboard fahren oder von Schimpansen, die uns Menschen in punkto Gedächtnisleistung sogar weit überlegen sind. Was Vögel, Fische und Primaten in diesem Film zeigen, ist einfach "tierisch genial".

 

Am 13.07.17 13:15 - 14:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folgen morgen und nächste Woche Montag bis Freitag um dieselbe Zeit)

 

Am 13.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die bunten Vögel Costa Ricas

Heute wird es bei „Paula und die wilden Tiere“ kunterbunt und vogelwild: zu bestaunen gibt es rote Papageien, grüne Papageien, blaue Federn, gelbe Federn, die farbenfrohsten Amazonenpapageien, Regenbogentukane, Fischertukane und Arassaritukane. Ein verschmuster Stirnvogel schließt Paula ganz besonders in sein Herz.Um einen Blick auf die buntesten Vögel Costa Ricas zu werfen, reist Paula um die halbe Welt und an zwei Ozeane. An der Karibikküste bestaunt sie in der Tierstation Jaguar Rescue Center Amazonenpapageien und außerdem drei verschiedene Tukanarten. Tukane haben einen prächtigen langen Schnabel. Erstaunlicherweise ist der sehr leicht und die Vögel können trotz der Größe des Schnabels geschickt damit umgehen. Egal wohin Paula die Eicheln beim Spielen hinschmeißt, der Tukan fängt sie sicher. Ein kleiner Arassaritukan wird außerdem in ein neues, größeres Gehege umgesiedelt. Paula muss ihn aber erst einmal einfangen. Was der Kleine davon hält, muss Paula am eigenen Leibe erfahren. Per Bus und Schiff geht die abenteuerliche Reise weiter. Paulas Ziel: eine Aufzuchtstation von Aras am Pazifik, also auf der anderen Seite Costa Ricas. Aras sind wunderschöne große Papageien. In der Station fliegen hellrote Aras herum. Die Vögel sind stark vom Aussterben bedroht. Ihr größter Feind ist leider der Mensch, der den Aras ihren Lebensraum durch Abholzung von Wäldern mehr und mehr Lebensraum wegnimmt. Dagegen möchten die Mitarbeiter der Aufzuchtstation etwas tun und Paula hilft, wo sie kann. Dabei hat sie auch eine gruselige Begegnung mit einem natürlichen Feind der bunten Vögel: in einem Busch liegt eine große Boa. Aus nächster Nähe will die Reporterin die Schlange betrachten. Denn Paula kann es mal wieder nicht bunt genug werden.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 13.07.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 

arte: Warum sterben unsere Singvögel?

Vogelgezwitscher gehört zum Frühling - doch es wird allmählich leiser: Bei 86 Prozent aller Singvogelarten schrumpfen die Bestände, zum Teil dramatisch. Laut NABU sind in Deutschland aktuell mehr als 50 Vogelarten vom Aussterben bedroht beziehungsweise stark gefährdet. Auf dem Land raubt ihnen die Agrarindustrie mit ihren Monokulturen immer mehr naturnahen Lebensraum und zerstört mit Pflanzengiften und Insektiziden ihre Nahrungsquellen. Ausgerechnet in Städten ist die Lage weniger dramatisch, doch zunehmend verdichtende Bebauung und eine hohe Katzendichte machen den Singvögeln das Leben auch hier schwer. Und die Zugvögel unter ihnen werden in Südeuropa und Afrika zusätzlich illegal bejagt. Wie groß ist die Gefahr und wie können wir dabei helfen, heimische Singvögel zu schützen? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen im Ökogarten der PH Heidelberg den Ornithologen Sebastian Olschewski und lernen, worauf es bei der Gestaltung eines vogelfreundlichen Gartens ankommt. Und für Stadtmenschen ohne eigene Grünflächen gibt es Tipps, wie man dennoch Schutzräume für die immer häufiger auch in der Großstadt anzutreffenden Tiere schaffen kann.
(Wdh. morgen 7.45-8.15 Uhr)

 

Am 14.07.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (1/4) - Südamerika

„Was für ein wunderbarer Kontinent“. Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem ZDF-Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.

 

Am 14.07.17 14:05 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (2/4) - In den Anden

Der zweite Teil der Südamerika – Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel „Auf verwehten Spuren“ führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im „Reich des Kondors“, begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt.

 

Am 14.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Im Nationalpark Kellerwald

Schon vor Jahrzehnten wurde ein Teil der Landschaft unter Schutz gestellt. Nach langem Kampf vieler Naturfreunde wurde Anfang 2004 der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen Wirklichkeit. Er liegt im Dreieck Kassel, Marburg und Frankfurt am Main und erstreckt sich über eine Fläche von rund 6.000 Hektar. Im Norden wird er vom Edersee begrenzt, dem flächenmäßig drittgrößten Stausee Deutschlands. Die Region ist bekannt für ihre ausgedehnten Buchenwälder, die neben Hirschen vor allem Dachsen, Wildschweinen, Störchen, Feuersalamandern und zahlreichen Fledermausarten ein Zuhause bietet. Die Fürsten zu Waldeck und Pyrmont waren leidenschaftliche Jäger. Vor allem Rothirsche hatten es ihnen angetan. Das edle Wild sollte sich wohl fühlen und gut vermehren. Deshalb sorgten die Fürsten schon im 18. Jahrhundert dafür, dass auf ihrem Besitz der Wald nicht mehr so stark abgeholzt wurde wie andernorts. Das erklärt auch, warum im hessischen Kellerwald - einer der letzten großen zusammenhängenden Buchenmischwälder Europas - manche Bäume mehrere Hundert Jahre alt sind. Neben Hirschen bietet er zahlreichen anderen Tierarten eine Heimstatt: Dachs, Wildschwein, Schwarzstorch, Rot- und Schwarzmilan, Feuersalamander, Hirschkäfer und viele Fledermausarten sind hier anzutreffen. Auch ein Fremdling aus Nordamerika trat vom Kellerwald aus seinen Siegeszug durch die europäische Wildnis an. 1934 wurden zwei Waschbär-Pärchen ausgesetzt, um als jagdbares Pelztier die heimatliche Fauna zu bereichern. Sie haben sich überaus gut vermehrt.

 

Am 14.07.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (3/4) - Durch die Wildnis Alaskas

Buschpiloten, Trapper, Einsiedler und Aussteiger kamen und blieben im Busch. Es gab aber auch den Traum vom schnellen, wenn auch mühseligen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 50er Jahren zog es den deutschen Dokumentarfilmer Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount Kinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Schliessler war Buschpilot, flog allein zu einsamen Plätzen, filmte Bären, Elche und Karibus. Minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Bei Dreharbeiten stürzte er mit seinem Flugzeug ab, überlebte und filmte sich selbst beim Warten auf Rettung. Mit der Kamera traf Martin Schliessler auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremsten Lebensbedingungen aussetzten. Der Film folgt den Spuren Schliesslers in dieser grenzenlosen Weite.

 

Am 14.07.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (4/4) - Durch die Wildnis Alaskas

Der vierte Teil von „Auf verwehten Spuren“ ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnet man den Glücksuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman, in der Mitte des Landes gelegen, lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Sie bringen das Team zu den Goldgräbern und ihren geheimen Claims.

 

Am 14.07.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Das leise Artensterben - Wie Tierarten unbemerkt verschwinden

Zwei Drittel aller Amphibienarten in Deutschland gelten als gefährdet. Trotz vielfältiger Bemühungen von Naturschützern gehen die Populationen weiter zurück. Besonders drastisch war der Rückgang in den letzten zwanzig Jahren, als sich die Landwirtschaft intensivierte: Amphibien durchqueren permanent Äcker und Felder, sind also ständig Pestiziden ausgesetzt. Erste Untersuchungen zeigen, dass die sieben meist eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel für Frösche absolut tödlich sind. Bei der Zulassung wird das bisher nicht berücksichtigt. Windkraftanlagen stehen im Verdacht Vögel und Fledermäuse zu töten. Eine Studie in Norddeutschland hat erstmals versucht Fakten zu schaffen: Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass etwa 200.000 Fledermäuse und 12.000 Mäusebussarde jährlich durch Windräder sterben. Auf Dauer werden die Populationen das nicht überleben.

 

Am 15.07.17 07:55 - 08:25 Uhr auf 

arte: Austrocknende Böden - was können wir gegen Versteppung tun?

Die weiteren Aussichten: trocken, sonnig, warm. Was für die meisten Menschen eher Anlass zur Freude ist, kann dramatische Konsequenzen haben. Vor allem - aber nicht nur - für die Landwirtschaft. Weltweit ebenso wie direkt vor unserer Haustür sorgt der Klimawandel zunehmend für längere Dürreperioden. Wenn die Regionen mit vorwiegend sandigen Böden versteppen, dann wird es kritisch. Sie können nur wenig Wasser speichern und fallen daher leicht der Winderosion zum Opfer. Was können wir gegen diese drohende Versteppung tun? In Niedersachsens Wäldern werden beispielsweise Nadel- durch Laubbäume ersetzt und Kläranlagen angezapft, um ihr Abwasser zu "verregnen". Ziel: mehr Grundwasser für die Bewässerung von benachbarten Ackerflächen zu "erzeugen", denn das wird in manchen Gegenden Deutschlands längst knapp. Weit dramatischer ist die Situation in Kalifornien: Der sogenannte Sunshine State erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten. Mancherorts ist die Trinkwasserversorgung zusammengebrochen. Nun entwickeln und nutzen Wissenschaft und Wirtschaft modernste Technik, um in riesigen Dimensionen neue Wasserquellen zu erschließen und das kostbare Gut effizienter zu nutzen. Austrocknende Böden sind aber nicht nur für die Land- und Forstwirtschaft eine Gefahr, das zeigt ein spektakulärer Fall aus Mecklenburg-Vorpommern: Im Jahr 2011 kam es durch staubtrockenen Boden und Wind zu einem Sandsturm auf der Autobahn. Die Folge: eine Massenkarambolage mit zahlreichen Toten und Verletzten. Wie können solche und andere dramatische Folgen von Bodenerosion verhindert werden? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard machen sich auf nach Brandenburg. Hier erforscht Forstwirt Christian Böhm eine Lösung für erosionsgefährdete Böden: den Agroforst - also Bäume auf Äcker zu pflanzen.

 

Am 15.07.17 09:15 - 10:05 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Das Haus mit Herz

Das Team ist in Worcester, Massachusetts, um ein ganz besonderes Baumhaus für Kinder zu konstruieren. Doch die Bedingungen sind nicht ganz ungefährlich und die Jungs müssen sich ein spezielles Design für das Haus ausdenken, wobei nur der Stamm als Stütze dienen soll.
(Weitere Folgen heute 10.05-10.55 Uhr, 23.00-23.50 Uhr und 23.50-0.40 Uhr)

 

Am 15.07.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Die Affen mit den weißen Hosen

Im unzugänglichen Karstgebirge im Norden Vietnams leben die letzten 200 Delacour-Languren. Um einen ihrer letzten Lebensräume zu erhalten, führt der Dresdner Tilo Nadler vor Ort einen unerbittlichen Kampf gegen Holzfäller, Jäger und Wildtierhändler. Man hielt sie schon für ausgestorben - die Delacour-Languren mit ihrer markanten Fellzeichnung. Doch die letzten 200 haben sich in das unzugängliche Karstgebirge im Norden Vietnams geflüchtet. Um einen ihrer letzten Lebensräume zu erhalten, führt der Dresdner Tilo Nadler vor Ort einen unerbittlichen Kampf gegen Holzfäller, Jäger und Wildtierhändler. In der Rettungsstation im Cuc Phuong-Nationalpark hat er auch andere höchst bedrohte Primaten Vietnams in seine Obhut genommen. Neben den Delacour-Languren, den "Affen mit den weißen Hosen", bekommen hier inzwischen auch Kleideraffen, Hatinh- und Goldschopf-Languren die vielleicht letzte Chance für ein Überleben. Eberhard Meyer war über viele Jahre immer wieder in Vietnam und konnte auch einzigartige Aufnahmen der letzten wild lebenden Delacour-Languren einfangen.

 

Am 15.07.17 10:50 - 11:40 Uhr auf 

arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?

Im Yellowstone-Nationalpark in den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Wapiti-Hirsche aus ungeklärten Gründen immer weiter zurück. Wölfe, Pumas, Grizzlybären - die Liste der Verdächtigen ist lang. Aber warum greifen diese Raubtiere plötzlich vermehrt die majestätischen Hirsche an? Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler bei ihrer Arbeit in der grandiosen Landschaft des Yellowstone-Nationalparks.

 

Am 15.07.17 16:45 - 17:30 Uhr auf 

3sat: Der Prater - Eine wilde Geschichte

Der Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite. In dem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat.

 

Am 15.07.17 17:30 - 18:15 Uhr auf 

hr: Im Bann des Reinhardswaldes

Rabe und Wolf waren lange im Reinhardswald ausgerottet. Der Rabe ist schon lange zurück, und auch der Wolf war wieder da, seine Ansiedlung jedoch war noch nicht von Dauer - außer im Gehege im Tierpark an der Sababurg, wo sich das Wolfsrudel bei der Fütterung die Beute mit den wilden schwarzen Vögeln teilt. Gero Lenhardt hat den Wolf nie zu Gesicht bekommen. Dabei ist der Naturkenner aus dem nahen Meimbressen so oft im 20.000 Hektar großen Wald unterwegs, wie es seine Zeit zulässt. Aus seiner Feder stammt der neue Wanderführer durch das größte in sich geschlossene Waldgebiet Hessens.

 

Am 15.07.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Wilder Iran (2/2) - In den grünen Norden

Der Deutsch-Iraner Benny Rebel, international renommierter Tierfotograf und Umweltschützer, macht sich im zweiten Teil von "Wilder Iran" auf den Weg in den Norden des Landes. Auch auf dieser Reise gelingen dem Naturfotografen wieder überraschende Aufnahmen von seltenen Tieren. Aus seinen Verstecken beobachtet er Antilopen und stattliche Wildschafe in den Gebirgen. Leoparden und Braunbären kreuzen seinen Weg im märchenhaften Laubwald. Und am größten See der Welt, dem Kaspischen Meer, sammeln sich rosafarbene Flamingos zur Nahrungssuche. Auf seiner Foto- und Filmreise dokumentiert Benny Rebel die Naturschätze des Irans, auch um sich bei der Regierung seines Heimatlandes für deren Schutz einzusetzen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)

 

Am 16.07.17 08:10 - 08:55 Uhr auf 

ZDFneo: Affenwelten - Planet der Primaten

Affen ziehen seit jeher Menschen in den Bann. Denn sie sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns Menschen einen Spiegel vor, zeigt uns, woher wir kommen und welches Erbe wir in uns tragen. Das kann skurril und komisch wirken, anrührend und sympathisch, aber auch unangenehm, wenn wir Verhaltensweisen entdecken, die wir an der eigenen Gattung abstoßend finden. Diese gemischten Gefühle spürt jeder Zuschauer, wenn er dem winzigen Zwergseidenäffchen, den ulkigen Nasenaffen oder den aggressiven Mantelpavianen begegnet. Noch mehr verblüffen uns die sozialen Schimpansen, die klugen Orang-Utans, die liebevollen Bonobos oder die majestätischen Gorillas. Tatsächlich teilen wir bis zu 98 Prozent unserer Erbanlagen mit unseren Verwandten im Tierreich. Vor etwa sechs Millionen Jahren haben sich unsere Wege getrennt. Heute gewinnen Wissenschaftler immer faszinierendere Einblicke in die weit verzweigte Welt der Primaten. Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten – und längst sind noch nicht alle entdeckt. Jede zweite ist heute allerdings vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vernichtet wird. Pro Minute verlieren zum Beispiel die tropischen Regenwälder Flächen, die etwa 35 Fußballfeldern entsprechen. „Terra X“ geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren.

 

Am 16.07.17 08:55 - 09:40 Uhr auf 

ZDFneo: Affenwelten - Familienangelegenheiten

Viele unserer großen Lebensthemen wie Geburt und Tod, Miteinander und Rivalität, Liebe und Verlust entdecken wir auch in der Welt der Affen. Die monatelangen Beobachtungen mit der Kamera machen deutlich, dass sie Emotionen zeigen, ein reiches Sozialleben und ausgeprägte Persönlichkeiten besitzen. Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben ist, erlebt das Team beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt. Bonobos, die keine Berührungen, Zuspruch und Streicheleinheiten erhalten, gehen jämmerlich ein. Denn Affeneltern zeigen genau wie Menschen intensive Zuneigung und Liebe zu ihren Jungen. Besonders raffiniert organisiert das Kaiserschnurbart-Tamarin-Weibchen die Betreuung der Kleinen. Sie lässt drei Männer im Glauben, dass sie die Väter ihrer Zwillinge seien – und so kümmern sich alle fürsorglich um den Nachwuchs – und das Weibchen bleibt entspannt. Im Sozialleben der Affen ist fast alles drin.

 

Am 16.07.17 15:15 - 16:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Abholzer

Thaddäus Göhl und Johannes Natterer werden in dieser Folge bei der Arbeit von Spezialisten unterstützt, denn die Technik-Profis sollen an einem unzugänglichen Steilhang im Allgäu tonnenschwere Baumstämme abtransportieren. Das geht nur mithilfe einer 700 Meter langen Seilbahnkonstruktion. Im Berner Oberland ist beim Abholzen ebenfalls absolute Konzentration gefragt. Dort dürfen sich der Helikopterpilot und die Bodencrew bei Dauerregen und Nebel am Rande der 100 Meter tiefen Aareschlucht nicht den kleinsten Fehler erlauben.

 

Am 16.07.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Leben oder Tod

In einer Nacht- und Nebelaktion wollen die Beamten des "Washington Department of Fish and Wildlife" illegale Jagdmethoden stoppen. Dabei greifen die Naturschutzpolizisten selbst zu einem Trick und werfen einen attraktiven Köder aus. Die strategisch platzierte Hirschattrappe soll helfen nächtliche Schützen auf frischer Tat zu ertappen. Außerdem in dieser Folge: Auf der Suche nach Essensresten wagt sich eine Bärenfamilie mitten in ein Wohngebiet - und ist dort kaum noch weg zu bekommen. Kein Wunder, denn das ausgewählte Restaurant entpuppt sich für die Mutter mit ihren Jungen als ein wahres Schlemmerparadies! Ernst wird es für Officer Natalie Vorous: Als die junge Polizistin ein Fischerboot kontrolliert, hat sie es plötzlich mit einem gesuchten Verbrecher zu tun.

 

Am 16.07.17 19:10 - 19:40 Uhr auf 

3sat: Bäume zwischen Burnout und Beziehungsstress

Der Baum ist ein unterschätztes Lebewesen. Peter Wohlleben, Förster in der Eifel, weiss: Bäume kommunizieren miteinander, sie schliessen Freundschaften und erziehen ihre Nachkommen. Um zu überleben, warnen sie sich gegenseitig vor Gefahren. Stadtbäume sind besonders vielen Stressfaktoren ausgesetzt, denn ihre Feinde heissen Abgase, Asphalt und Trockenheit. Das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie hat die ausgeklügelten Verteidigungsmechanismen von Bäumen erforscht. Und mittlerweile anerkennt auch die Naturwissenschaft deren heilende Wirkung: Als weltweit erste Klinik simuliert die Berliner Charité auf ihrer Intensivstation einen Blätterwald. Heilkraft, Kraftquelle, Überlebenskünstler. Der andere Einblick in den Wald und seine menschlichen Züge.

 

Am 16.07.17 20:15 - 22:10 Uhr auf 

ServusTV: Das grüne Wunder - Unser Wald

Der Wald beherbergt eine für die Menschen weitgehend unbekannte Welt. Bevölkert von Fuchs, Wildschwein und Rothirsch, zählen zu den Waldbewohnern aber auch Arten wie die Schillerfalter, Blattläuse, Lebermoose, Hirschkäfer und der Lerchensporn. Die Dokumentation "Das grüne Wunder - Unser Wald" ergründet den Mythos Wald auf neue und überraschende Weise. Die aufwendigen Dreharbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von sechs Jahren. Entstanden ist eine faszinierende visuelle Entdeckungsreise, erzählt von Schauspieler und Grimme-Preisträger Benno Fürmann.
(Wdh. morgen 9.10-11.05 Uhr)

 

Am 17.07.17 12:00 - 12:15 Uhr auf 

phoenix: Buchenurwälder - Die letzten Zeugen Deutschland

Buchen, unverwüstlich und nahezu resistent gegen jede Art von Klimawandel, dominierten einst weite Teile des europäischen Kontinents. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Spätestens mit den Römern war die Zeit der ursprünglichen Wälder vorbei. Sie wurden abgeholzt, das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen hat Millionen Hektar ursprüngliches Unterholz verschlungen. Heutzutage sind Waldplantagen mit schnell wachsenden Nadelhölzern die Regel. Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände Grumsiner Forst in Brandenburg, den Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen, den Nationalpark Jasmund auf Rügen, die Serrahner Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern sowie den Nationalpark Hainich in Thüringen gemeinsam mit den Karpaten-Urwäldern der Slowakei und der Ukraine unter der Bezeichnung Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland als gemeinsames Weltnaturerbe.
(Wdh. heute 17.15-17.30 Uhr)

 

Am 17.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

NDR: Karibik für Entdecker - Dominikanische Republik

Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel, die sich die Dominikanische Republik ("DomRep") mit dem Nachbarstaat Haiti teilt. Auch bei deutschen Urlaubern sind die Quartiere rings um Punta Cana oder Puerto Plata sehr beliebt, vor allem in Form von All-inclusive-Pauschalreisen. Denn dort werden Ansprüche an gute Hotelstandards meist ebenso erfüllt wie die Hoffnung auf ein perfektes Badeklima mit Sonne pur. Darüber hinaus hat die Insel aber auch noch weit mehr zu bieten als nur die Sandstrände vor den Hotelanlagen. Außerhalb der Ferienanlagen kann man mit wenig Aufwand das interessante Hinterland mit seinen tropischen Wäldern und Flüssen und Dörfer mit karibischem Lebensstil kennenlernen. Weiter aus der touristisch geprägten Küstenregion hinaus im Landesinneren findet man atemberaubende Naturschutzgebiete sowie eine einzigartige Artenvielfalt. Bei einer solchen Expedition muss man nicht auf einen gewissen Komfort verzichten, denn landesweit etablieren sich immer mehr kleinere, ökologische Hotelprojekte als Alternative zu den Bettenburgen an der Küste.

 

Am 17.07.17 14:00 - 14:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

Die Anzahl der Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge ist in den vergangenen Jahren in Brandenburg dramatisch zurückgegangen, wie Thomas Schmitt vom Senckenberg-Institut für Entomologie Müncheberg am Beispiel der Tagfalter beobachtet. Als der Imker Reiner Gabriel aus Glienick bei Zossen im April seine Bienenkästen öffnete, waren dreißig Prozent seiner Völker tot. Seit Jahren schaffen es viele Honigbienen nicht über den Winter. Krankheiten und Parasiten wie die Varroamilbe setzen ihnen zu, aber auch neue Gefahren, die für alle Bestäuberinsekten in den Agrarlandschaften lauern. Randolf Menzel, Neurobiologe an der FU Berlin, hat entdeckt, dass die phantastische Orientierungsfähigkeit der Bienen und anderer Insekten durch Insektizide der Landwirtschaft massiv gestört wird. Aber auch die Landschaftsveränderungen haben das leise Sterben der Insekten ausgelöst, wie die Autorinnen Maren Schibilsky und Iduna Wünschmann herausfanden.
(Wdh. morgen 6.30-7.00 Uhr)

 

Am 17.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Possumbande

Eine geheimnisvolle Bande überfällt Nacht für Nacht ein Haus in Australien. Mit Süßkartoffeln, Äpfeln und Käse bewaffnet, legt sich Paula auf die Lauer, um die kleinen Verbrecher zu stellen. Doch als die Possums kommen, ist Paula längst eingeschlafen und die Tiere können sich unbekümmert über das leckere Futter her machen. Aber Paula lässt sich nicht unterkriegen! Sie wird zu einem Notfall gerufen. Ein kleines Possum hat seine Mutter verloren und muss ärztlich versorgt werden. Hoffentlich kann Paula es retten! Sie schlüpft in die Rolle der Possummama und zeigt dem Kleinen, wie es aus dem Fläschchen trinkt, bittere Medizin schluckt und auf Ästen herumklettert. Wie frech Possums wirklich sind und vielleicht auch fliegen können, das erlebt Paula auf ihrer abenteuerlichen Reise im australischen Regenwald.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 17.07.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Tiere - Warum sie wandern

Ob Hai, Schildkröte oder Vögel - viele Tiere legen jedes Jahr Tausende Kilometer zurück. Sie nehmen auf ihren Reisen unvorstellbare Strapazen auf sich und setzen sich dabei großen Gefahren aus. Meist sind es zyklische Veränderungen, denen die Wanderer ausweichen und der daraus resultierende Mangel an Futter. Doch immer öfter verändert der Mensch die Wege der Tiere so stark, dass es den Wanderern immer schwerer fällt ans Ziel zu kommen. "X:enius" untersucht mit Hilfe von Forschern das Wanderverhalten der Tiere und folgt dabei nicht nur der unglaublichen Reise eines weißen Haies von Südafrika bis Australien und wieder zurück.

 

Am 17.07.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 

arte: Fremde Arten - Wie gefährlich sind sie?

Seit 1950 hat sich in Europa pro Jahr im Schnitt eine neue Art angesiedelt. Kein Wunder, denn nicht nur Menschen reisen um die Welt, auch Pflanzen und Tiere siedeln um, als gäbe es keine Ländergrenzen und Ozeane. Sie landen so in Gebieten, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. Das ist eine Begleiterscheinung der Globalisierung. Viele dieser Arten sind für unsere Ökosysteme ungefährlich und reihen sich einfach zwischen die heimischen Arten ein. Unter den sogenannten Neobiota gibt es aber auch einige, die erhebliche Probleme verursachen können. Sie verdrängen die heimischen Arten und stellen eine Gefahr für die Vielfalt in ihrem neuen Siedlungsgebiet dar: invasive Arten. Die Kosten für Kontrolle und Ausrottung invasiver Arten sowie Beseitigung der von ihnen verursachten Schäden werden in Europa auf mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. "Xenius" ist bei Bekämpfungsmaßnahmen in Bayern dabei: Dort hat sich der Asiatische Laubholzbockkäfer breit gemacht, der Laubbäume befällt und zerstören kann. In Kalifornien packen die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner selbst mit an und helfen im Kampf gegen das eingeschleppte Pfahlrohr, das heimische Pflanzen verdrängt.
(Wdh. morgen 7.45-8.15 Uhr)

 

Am 17.07.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Hummeln - Bienen im Pelz

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt. Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen. Besonders artenreich sind die Hummeln in Europa und Asien vertreten, sie besiedeln praktisch die gesamte eurasische Landfläche nördlich des Himalaya.
(Wdh. morgen 17.40-18.25 Uhr)

 

Am 17.07.17 20:15 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten

Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Die Dokumentation stellt die schönsten Naturparadiese im Südwesten vor. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".

 

Am 17.07.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Paradies vor der Haustür - Natur im Garten

"Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies", sagt ein Sprichwort. Doch was kennt man eigentlich wirklich - abgesehen von Tomaten, Kraut und Rüben - vom Garten als Lebensraum? Was geschieht dort nachts? Wie ändert sich die Tierwelt im Zuge der Jahreszeiten, und wie viele "Gäste" überwintern unbemerkt direkt vor der Haustür? Moderne Aufnahmetechniken geben ungewohnte Einblicke in die pulsierenden Lebenskreisläufe von Gärten. Je mehr Platz der Natürlichkeit eingeräumt wird, desto mehr entfaltet sich der durch Zäune und Hecken definierte Grünraum zum Paradies für Wildtiere. Bewegte Zeitraffer-, Makro- und Mikro-Aufnahmen sowie Zeitlupenstudien zeigen, wie Feuchtbiotope, Trockensteinmauern, Hecken, Blumenwiesen oder Nützlingsquartiere auf ihre ganz bestimmte Weise komplexe Lebensräume schaffen. Damit bieten sie einer kaum wahrgenommenen Vielfalt an Tieren und Pflanzen eine Heimstätte.
(Wdh. morgen 14.00-14.45 Uhr)

 

Am 17.07.17 22:10 - 23:15 Uhr auf 

ServusTV: Expedition Indonesien – Steve Backshall und der reißende Fluss (1/2)

Die abgelegene indonesische Provinz Papua beherbergt den Baliem-River, einen äußerst spektakulären Fluss. Bisher traute sich noch niemand, seine gesamte Länge zu befahren. Bis jetzt! Denn der britische Biologe und Abenteurer Steve Backshall nimmt diese Herausforderung auf sich: zum ersten Mal den Baliem-River mit dem Kanu von seiner Quelle bis zu seiner Mündung zu befahren. Auf seiner Reise begegnet Backshall einem kannibalischen Stamm; er versucht, eines der größten Salzwasserkrokodile einzufangen; und untersucht die verschiedenen Vogelarten der Insel. Backshall und sein Team begegnen diesem Abenteuer in authentischem Stil, mit einer Ausstattung, die nur auf das Notwendigste reduziert wurde. Es ist ein außergewöhnliches Abenteuer in der Natur, mit viel Adrenalin, und unbekanntem Ausgang, ohne Hilfe von außen.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.20 Uhr)

 

Am 18.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik

Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig. Die Dokumentation stellt die Insel vor.Madeira ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.

 

Am 18.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Held aus dem Dschungelbuch - Der Lippenbär

Jeder kennt ihn aus dem Dschungelbuch, den tapsigen, immer gut gelaunten, meist hungrigen Balu. Ohne ihn an seiner Seite hätte Mogli in den Wäldern Indiens kaum eine Chance gehabt. Doch Biologen wissen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Heute leben noch etwa 10.000 Lippenbären in Indien. Im Süden des Landes fanden die Filmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg einen besonderen Zugang zu den scheuen Tieren und rückten ihnen erstmalig mit der Kamera ganz dicht auf den Pelz.

 

Am 18.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Abhängen mit den Flughunden

Mitten in Cairns, einer kleinen Stadt in Queensland in Australien trifft Paula auf Flughunde. Sie hängen gemütlich an einem Baum direkt neben der Bücherei ab. Das weckt Paulas Neugier. Warum machen Flughunde alles auf dem Kopf? Wie unsere einheimischen Fledermäuse gehören Flughunde zu den Fledertieren. Paula begibt sich in ein Flughundkrankenhaus und versorgt als Krankenschwester ein kleines Flughundbaby.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 18.07.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Der Flug der Störche

Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.

 

Am 18.07.17 15:30 - 16:10 Uhr auf 

3sat: Der Flug der Eule

Eulen gelten als Symbol für Weisheit, als Meister des lautlosen Flugs und als geschickte Jäger. Lange war ihr Bestand gefährdet. Nun versucht man, die Vögel wieder anzusiedeln. Der Film erzählt die Geschichte eines Schleiereulen-Weibchens. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

 

Am 18.07.17 16:10 - 16:55 Uhr auf 

3sat: Der Flug des Seeadlers

Ursprünglich war er fast überall in Europa verbreitet und in verschiedenen Ländern wurde er zum Wappentier - der Seeadler. Durch Verfolgung, den erhöhten Einsatz von Pestiziden und durch die Zerstörung seines Lebensraumes wurde er im 19. und 20. Jahrhundert an den Rand der Ausrottung getrieben. Diese Umstände haben ihn auch zu einem der scheuesten Greifvögel Mitteleuropas gemacht. Die "Universum"-Dokumentation "Der Flug des Seeadlers" von Wildlife-Filmemacher István Nádaskay und Tierärztin Elisabeth Korinek erzählt die wahre Geschichte eines Jahre lang beobachteten Individuums nach: die Lebensgeschichte eines Männchens - angefangen vom Schlupf in einem mitteleuropäischen Auwald über den ersten Ausflug gemeinsam mit seinen Geschwistern und seine weiten Wanderungen bis nach Skandinavien, bis hin zu einer dramatischen Bleivergiftung und seiner Gesundung und Wiederaussiedelung in einem Schutzgebiet.

 

Am 18.07.17 16:55 - 17:40 Uhr auf 

3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Ameisen sind eine heimliche Weltmacht auf unserem Planeten. Alle Ameisenarten zusammengenommen übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Sie sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen, und wie wir Menschen leben Ameisen in sozialen Staaten, führen Kriege und halten Sklaven. Für diese Dokumentation nimmt Wolfgang Thaler gemeinsam mit den führenden Ameisenforschern der Welt Biologie und Verhaltensweisen verschiedenster Ameisenarten unter die Lupe.

 

Am 18.07.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Perfekter Style bei Zebrafinken!

Moden kommen und gehen - Anziehung bleibt. Die stylischen Zebrafinken sind da keine Ausnahme. Was rote Hütchen bei der Partnerwahl bewirken, erklärt Thomas D, in "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 18.07.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Im wilden Rheingauer Wald

Der Rheingauer Hinterlandswald ist Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet. Sicherlich auch eines der schönsten und ursprünglichsten, denn die steilen, schroffen Felsen sind nur schwer zu bewirtschaften, und Spaziergängern begegnet man nur selten. Die Wildkatze lebt hier, und den Luchs wollen einige auch schon gesehen haben: Vierzig Prozent der Fläche stehen inzwischen unter Schutz. Harald Löschner weiß genau, wo man am besten Rehe und Hirsche, Wildschweine oder auch die scheuen Mufflons sehen kann. Er ist ganz in der Nähe aufgewachsen, hat sich immer gewünscht, hier Förster zu werden. Inzwischen ist er seit 25 Jahren Revierleiter im Hinterlandswald. Für den Biologen Markus Dietz ist der Rheingauer Wald ein Paradies für Fledermäuse - noch. Zwergfledermaus, Abendsegler, Langohr: Alle leben sie hier. Sogar die Bechsteinfledermaus kommt so häufig vor, wie nirgendwo sonst in Europa.
(Wdh. übermorgen 7.45-8.30 Uhr)

 

Am 18.07.17 22:00 - 22:30 Uhr auf 

BR: Wölfe - In Bayern bald wieder heimisch?

50 Jahre waren sie weg. Jetzt sind sie wieder da: Wölfe. In Nord- und Ostdeutschland leben seit über 15 Jahren wieder mehrere Rudel. Und wahrscheinlich bald auch in Bayern. Denn es sind mittlerweile nicht mehr nur einzelne Tiere, die durch den Freistaat ziehen. Zwei Wolfspaare haben sich bei uns angesiedelt: eines auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr, das andere im Bayerischen Wald. Tierschützer freuen sich. Mitten im globalen Artensterben erobert sich der Wolf seinen alten Lebensraum zurück. Ganz anders sehen es viele Landwirte und Tierhalter. Vor allem diejenigen, die ihre Tiere nicht in Ställen, sondern draußen auf der Weide halten. Sie befürchten, dass ihre Tiere die ersten sind, die vom Wolf gerissen werden. Ein Blick in unsere Nachbarländer zeigt, dass die Auseinandersetzungen zwischen Wolfsfreunden und -gegnern mit der Anzahl der Tiere immer härter werden. Noch sind Wölfe in Bayern kein Problem, weil es hier keine Rudel gibt. Das kann sich aber sehr schnell ändern. Und dann wird es spannend. Sind wir vorbereitet? Werden wir es schaffen, mit dem Wolf zu leben?
(Wdh. übermorgen 19.30-20.00 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 19.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Lippenbären - Abenteuer mit dem wahren Balu

Indische Lippenbären wurden durch das "Dschungelbuch" weltberühmt, sie dienten schließlich als Vorlage für Balu den Bären. Umso erstaunlicher, dass es über diese charismatischen Tiere keinen Naturfilm gibt. Der Grund: Lippenbären sind extrem kamerascheu und meist nachtaktiv, zudem können sie sehr gefährlich werden. Jedes Jahr kommt es in Indien zu tödlichen Zwischenfällen. Selbst Biologen wissen über Lippenbären in freier Wildbahn so gut wie gar nichts. Die beiden Hamburger Tierfilmer Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg stellen sich der enormen Herausforderung.

 

Am 19.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Ein Kasuar für den Regenwald

Paula ist in Australien. Sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, einen Laufvogel und einen der größten der Erde noch dazu. Der menschenscheue Kasuar sieht aus als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen: Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als Gärtner bezeichnet? Paula will es unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula erst mal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze "Wart ein bisschen" lässt sie nicht mehr aus ihren Fängen bis Ben ihr hilft. Und dann treffen Ben und Paula auf einen echten Kasuar. Seine Hinterlassenschaften sind es weswegen er als "Gärtner des Waldes" bezeichnet wird, denn durch seine Ernährung und deren Ausscheidung verbreitet er wichtige Regenwaldbäume wie den Schraubenbaum. Diese und viele andere Geschichten über den Kasuar erfährt Paula von Ben und nimmt dabei den Zuschauer mit in ihr australisches Abenteuer.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 20.07.17 02:15 - 03:00 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (1/4) - Südamerika

„Was für ein wunderbarer Kontinent“. Als Martin Schliessler vor einem halben Jahrhundert nach Südamerika aufbrach, war das Land am Amazonas, links und rechts der Anden und in den Weiten Patagoniens noch weitgehend unwirtlich und fremd. Es war eine Abenteuerreise, gefährlich und strapaziös. Dafür wurde der preisgekrönte Dokumentarfilmer mit spektakulären Aufnahmen belohnt. Einzigartige Filmdokumente über das Leben der Amazonasindianer, den Nachfahren der Inkas im Andenhochland aber auch über die neue Heimat deutscher Auswanderer, die Südamerika mitgeprägt haben. Jetzt, fast zwei Generationen später, macht sich sein Sohn Jochen gemeinsam mit einem ZDF-Filmteam auf die Spurensuche entlang der Reiseroute seines Vaters. Manches hat sich verändert, geblieben ist die faszinierende Vielfältigkeit eines Halbkontinentes, der von den Küsten Venezuelas bis zu den schneebedeckten Gipfeln Patagoniens zur Heimat unterschiedlichster Völker geworden ist. Oft ist es ein hartes Leben für die Menschen, wenn auch in einer grandiosen Natur.

 

Am 20.07.17 03:00 - 03:45 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (2/4) - In den Anden

Der zweite Teil der Südamerika – Expedition von Michael Gregor und Jochen Schliessler unter dem Titel „Auf verwehten Spuren“ führt in die Quellgebiete des Amazonas und in die faszinierende Bergwelt der Anden. Hier, im „Reich des Kondors“, begeben sich die beiden Dokumentarfilmer auf die Fährte von Jochens Vater Martin Schliessler, der vor zwei Generationen das geheimnisvolle Anden -Massiv erkundete und dabei spektakuläre Filmaufnahmen mitbrachte. Die Reise geht von Quito der Hauptstadt Ecuadors über die Rio Napo-Region, Heimat vieler aus Deutschland zugewanderter Farmer, nach Cuzco, der alten Inka-Hauptstadt.

 

Am 20.07.17 03:45 - 04:30 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (3/4) - Durch die Wildnis Alaskas

Buschpiloten, Trapper, Einsiedler und Aussteiger kamen und blieben im Busch. Es gab aber auch den Traum vom schnellen, wenn auch mühseligen Reichtum. Pelzjäger, Goldsucher und Ölbohrer kamen und lebten diesen Traum. Seit den 50er Jahren zog es den deutschen Dokumentarfilmer Martin Schliessler immer wieder in den nördlichsten Staat der USA. Er bestieg mit der Kamera den Mount Kinley, den höchsten Berg Nordamerikas. Schliessler war Buschpilot, flog allein zu einsamen Plätzen, filmte Bären, Elche und Karibus. Minus 50 Grad Celsius schreckten ihn nicht. Unter härtesten Wetterbedingungen filmte er am Nordmeer Eisbären und Ölbohrtürme. Immer wieder hat er auf der Suche nach spektakulären Bildern sein Leben riskiert. Bei Dreharbeiten stürzte er mit seinem Flugzeug ab, überlebte und filmte sich selbst beim Warten auf Rettung. Mit der Kamera traf Martin Schliessler auf außergewöhnliche Menschen, die sich den extremsten Lebensbedingungen aussetzten. Der Film folgt den Spuren Schliesslers in dieser grenzenlosen Weite.

 

Am 20.07.17 04:30 - 05:10 Uhr auf 

3sat: Auf verwehten Spuren (4/4) - Durch die Wildnis Alaskas

Der vierte Teil von „Auf verwehten Spuren“ ergründet die Geschichte Alaskas. Eine Geschichte, die durch Gier und Verlangen vorangetrieben wurde. Auf Martin Schliesslers Spuren begegnet man den Glücksuchern von heute. Im 15-Seelen-Ort Wiseman, in der Mitte des Landes gelegen, lebt ein deutsches Auswanderer-Ehepaar aus München. Sie bringen das Team zu den Goldgräbern und ihren geheimen Claims.

 

Am 20.07.17 13:05 - 14:00 Uhr auf 

N24: Flammen im Paradies

Im kalifornischen Malibu, wo die Schönen und Reichen sich Traumanwesen mit Meerblick in die grünen Hügel gebaut haben, wüten 2007 zerstörerische Waldbrände. Starke Winde peitschen das Feuer nach langer Dürre von Hang zu Hang. Kein Geld der Welt kann verhindern, dass die Villen ihm zum Opfer fallen. Fassungslos halten die Besitzer mit Handykameras fest, wie das Feuer immer näher kommt. Schließlich bleibt ihnen nichts übrig, als wenigstens sich selbst in Sicherheit zu bringen.

 

Am 20.07.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

 

Am 20.07.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen

Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor – sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.10 Uhr)

 

Am 20.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Komm kuscheln Koala!

Australiens Tierwelt ist bekannt für die Kängurus und vor allem für die Koalas. Dieses Tier kann sich Paula nicht entgehen lassen. Es sieht aus wie ein kuschliger Teddybär, ist aber ein Beuteltier. Zum Kuscheln kommt Paula trotzdem. Denn sie lässt es sich nicht nehmen, den süßen Koala fest in ihre Arme zu schließen. Dabei findet sie eine Menge über ihn heraus, zum Beispiel ernährt sich der Koala nur von Eukalyptusblättern und riecht auch danach. Den Geruch kennt sie gut, lutscht sie doch die Bonbons gerne! Paulas Reise durch Australien führt sie auf eine ganz besondere Insel. Der vom Aussterben bedrohte Koala hat auf Magic Island ein idyllisches Plätzchen gefunden. Hoch in den Eukalyptusbäumen sitzt er ungestört und schläft, fast 20 Stunden am Tag. Die Zeit braucht er auch, um die Menge an Eukalyptusblättern zu verdauen. Damit der Koala sich weiter vermehren kann, kümmern sich Menschen um die Aufzucht der Koalas auf der Insel. Was der Koala sonst noch alles im Beutel hat und was kleine Koalababys alles zu lernen haben, erlebt Paula vor Ort und noch vieles mehr!
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 20.07.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen

„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte „Tricks“, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

 

Am 20.07.17 15:00 - 16:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Katzen - geliebt und gejagt

Katzen sind die Lieblingshaustiere der Deutschen. Insgesamt 11,8 Millionen Stubentiger leben in deutschen Haushalten. Aber verwilderte Hauskatzen, die sich in der Natur rasant vermehren, sind ein Problem. Jedes Jahr werden tausende Katzen von Jägern abgeschossen. In NRW ist damit jetzt Schluss. Ein neues Jagdgesetz verbietet den Abschuss von Hauskatzen. Wie sich die ungewollte Flut verwilderter Hauskatzen eindämmen lässt und warum es noch kein bundesweit einheitliches Kastrationsgesetz gibt, will Planet Wissen zusammen den Experten erörtern. Eingeladen sind der Tierarzt Dr. Ralf Unna und der NABU-Vogelkundler Lars Lachmann.
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr)

 

Am 20.07.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Traumziele in Bayern - Berge, Seen und wilder Wald

Eingebettet zwischen steilen Berghängen und zu Füßen des sagenumwobenen Watzmanns liegt der Königssee. Er gilt als einer der schönsten Alpenseen. Nicht weit entfernt liegen mit Bad Reichenhall und Berchtesgaden zwei weitere Besuchermagnete der deutschen Alpen. Wer lieber einen Blick aus luftiger Höhe auf den Südostzipfel Bayerns werfen möchte, kann dies bei einem Besuch des Kehlsteinhauses tun. Es liegt als Dokument der nationalsozialistischen Architektur auf einem exponierten Felsen in 1.834 Meter Höhe und ist nur zu Fuß oder mit Spezialbussen über eine abenteuerliche, aus dem Felsen des Kehlsteins gesprengte Straße zu erreichen. Knapp 200 Kilometer nördlich davon liegt Passau mit seinem südländischen Flair. Schließlich wurde die Stadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz nach einem verheerenden Brand vor 350 Jahren von den besten italienischen Baumeistern ihrer Zeit komplett neu aufgebaut. Von Passau aus ist man rasch im Nationalpark Bayerischer Wald. Er gleicht einer Bilderbuchlandschaft: von Wald gesäumte Täler, idyllische Bauernhöfe und vor allem viel Natur. Fast wie in einem Urwald fühlt man sich im ersten Nationalpark Deutschlands. Denn hier dürfen sich Bäume, Pflanzen, Bäche und Seen seit Jahrhunderten natürlich entwickeln.

 

Am 20.07.17 15:35 - 16:20 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren

Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

 

Am 20.07.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Papier - Wegwerfprodukt oder Wunderwerkstoff?

Unterlagen im Büro oder die Bettlektüre: Ohne Papier läuft so gut wie nichts - auch wenn das vielseitige Material nach Gebrauch meist in der Tonne landet. Doch brauchen wir in Zeiten von digitaler Kommunikation überhaupt noch klassisches Papier? Tatsächlich steigt der Papierverbrauch in Europa kontinuierlich an. Dabei wird Papier nicht nur zum Drucken verwendet, sondern auch als Werkstoff. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erforschen die Geheimnisse des Papiers und lassen sich von einer professionellen Origamifalterin in die Techniken der Papierakrobatik einführen.
(Wdh. morgen 7.40-8.10 Uhr)

 

Am 21.07.17 05:10 - 05:40 Uhr auf 

3sat: Die Chepang - Nepals vergessene Ureinwohner

Einst zogen die Chepang im Süden von Nepal als Nomaden durch die Wälder. Dann wurden sie zwangsangesiedelt. Seitdem versuchen sie sich an ihre neuen Lebensbedingungen anzupassen. Das ist nicht leicht, denn früher gab ihnen der Wald in den Bergen fast alles, was sie brauchten: Essen, Wasser, Medizin. Nun leben sie in Lehmhütten, von dem, was ihre kleinen Äcker hergeben. Das reicht meist nicht das ganze Jahr. Also müssen sie sich als Tagelöhner oder als Gastarbeiter im Ausland verdingen.

 

Am 21.07.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes „Frostschutzmittel“, das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen, diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

 

Am 21.07.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.

 

Am 21.07.17 14:05 - 15:00 Uhr auf 

N24: Feuerwirbel

Die Natur kann gewaltige Kräfte freisetzen: In Aracatuba, Brasilien, gerät 2010 das Abfackeln eines Zuckerrohrfelds außer Kontrolle. Durch die rasch aufsteigende, intensive Hitze kommt es zu Feuertornados. Die Feuerwehrleute stoßen bald an ihre Grenzen. Auch in Janesville, Kalifornien, verlangen Waldbrände den Löschtrupps alles ab. Starke Winde tragen ein Buschfeuer von Hügel zu Hügel. Als der Wind den Feuersturm in die Richtung der Einsatzkräfte leitet, spitzt sich die Lage zu.
(Wdh. morgen 18.05-19.00 Uhr)

 

Am 21.07.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Ugandas Queen-Elizabeth-Nationalpark

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark, Afrikas grüne Perle am Äquator, liegt im Westen Ugandas, an der Grenze zum Kongo. Eine faszinierende Landschaft aus tropischen Wäldern, Kraterhochland und Sümpfen. Allein 2.000 Elefanten lassen sich inzwischen wieder in der Savanne beobachten. In den Seen, Flüssen und Sumpfgebieten haben 5.000 Flusspferde einen sicheren Lebensraum. Lange Zeit hatte das tropische Tierparadies unter den Wirren des Bürgerkriegs in Uganda gelitten. Doch seit Mitte der 1980er Jahre setzten sich die deutschen Biologen Wilhelm und Peter Möller für den Schutz des Queen-Elizabeth-Nationalparks ein - mit großem Erfolg, denn das Tierparadies am Äquator ist zu neuem Leben erblüht. Die Dokumentation "Tierparadies am Äquator" führt in den Queen-Elisabeth-Nationalpark und zeigt eindrucksvolle Aufnahmen der Tierwelt im Westen Ugandas.

 

Am 21.07.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Wie brüllt der Brüllaffe?

Tierreporterin Paula streift durch den Regenwald Costa Ricas. Ein lautes, furchteinflößendes Gebrüll zerreißt die tropische Stille. Paula ist starr vor Schreck. Was für ein Tier war das? Das klang fast wie ein Löwe! Aber die gibt es in Mittelamerika nicht. Ihr Blick in die Baumkronen offenbart die Schreihälse: eine Gruppe Brüllaffen turnt durch die Wipfel, auf der Suche nach saftigen Blättern und Früchten. Um ihr Revier zu markieren und Feinde abzuschrecken, brüllen und bellen sie in den Urwald. Unfassbar, dass diese kleinen Affen so ein Radau machen können. Paula besucht im Dschungel die Tiertrainerin Nadja in ihrer Affenschule. Verletzte oder verwaiste Brüllaffen, Klammeraffen und Kapuzineraffen werden bei Nadja gepflegt und auf die Auswilderung vorbereitet. Sie müssen lernen zu klettern, Futter zu suchen und mit ihren Artgenossen klarzukommen. Das geht am besten beim Spielen und Raufen. Den Tag verbringt Paula mit den Affen im Wald. Nachmittags kommen die Tiere in die sichere Station, wo sie die Nacht verbringen. Auch hier hört der Spaß nicht auf. Die Affen bekommen ihr Fläschchen und jede Menge Streicheleinheiten.

 

Am 21.07.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie erfinderisch Tiere sind

Die gefährlichsten Schlangengifte werden erfolgreich für medizinische Zwecke eingesetzt; der Speichel von Fledermäusen enthält natürliche Blutverdünner. Und von Bienen gebaute Honigwaben enthalten Antibiotika. Obwohl noch viele Geheimnisse entschlüsselt werden müssen, entwickelt sich die Wissenschaft der Übernahme ausgeklügelter Muster der Natur rasant weiter.

 

Am 21.07.17 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie vorbildlich Tiere sind

Die Vielzahl an Designs bei Pflanzen und Tieren ist unüberschaubar. Wer jedoch glaubt, die genaue Gestalt entspringe meist einer „Laune der Natur“ sieht sich getäuscht. Die Anzahl von Blütenblättern folgt beispielsweise ebenso mathematischen Gesetzmäßigkeiten, wie die Gestalt von Lebewesen, so wie es schon Leonardo da Vinci in seinen berühmten Zeichnungen vom Mann in Kreis und Quadrat veranschaulichte.

 

Am 21.07.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Allein im Dschungel

Der Bergnebelwald von Ecuador zählt nicht gerade zu den klassischen Ausflugszielen: Nass, kalt, fernab jeglicher Zivilisation und absolut unwirtlich. Überlebens-Experte Bear Grylls landet mit seinem Fallschirm auf fast 4000 Metern Höhe. Um einer lebensgefährlichen Unterkühlung zu entgehen, muss er schnellst möglich versuchen, in den tropischen Regenwald abzusteigen. Hier ernährt sich der Abenteurer von selbst gefangenen Piranhas und versucht, auf einem provisorischen Floß eine rettende Siedlung zu erreichen.

 

Am 21.07.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Die heimliche Invasion - fremde Arten breiten sich aus

Immer mehr Tiere wandern nach Deutschland ein. Einige gefährden die Gesundheit, bedrohen Wälder oder Lebensgemeinschaften in der Nordsee. Harald Lesch zeigt Bekämpfungsstrategien.

 

Am 21.07.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Der geheimnisvolle Nebelparder

Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparder-Babys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden.Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.

 

Am 21.07.17 17:30 - 18:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Der Klima-Lügen-Check

Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion. Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt – ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand. „Der letzte Winter war doch kalt“, „Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen“, „Der Klimawandel betrifft uns nicht“ – die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren. Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen. Nicht ohne Grund ist der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz ab Ende November in Paris, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagieren. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem „Point of no Return“. Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen. „Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun“, ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

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