Am 11.11.17 01:10 - 01:50 Uhr auf 

n-tv: Rohstoff-Wunder - Holz

Ob als Brennstoff, Papier oder Verpackungsmaterial - seit jeher setzen wir auf das natürliche Multitalent Holz. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst Holz nach. Das macht das Material in Zeiten der Ressourcenknappheit umso begehrter. Die n-tv Dokumentation schaut hinter die Kulissen des flexiblen Alleskönners und begleitet den spannenden Weg vom Fällen eines Baums über die Fertigung im Sägewerk bis hin zu Alltagsprodukten.

 

Am 11.11.17 06:00 - 06:05 Uhr auf 

SWR: Die Eberesche

Ein Baum oder Strauch mit leuchtend roten Früchten und gefiederten Blättern - das kann nur eine Eberesche sein, auch Vogelbeere genannt. Die Pflanze ist unempfindlich und dekorativ, daher wird sie gerade im städtischen Bereich gerne angepflanzt.

 

Am 11.11.17 08:15 - 08:25 Uhr auf 

ARD: Der große Klimagipfel - Die Welt zu Gast in Bonn

Unser Klima ist bedroht, denn auf der Erde wird es immer wärmer. Nur wenn alle Länder gemeinsam etwas gegen die Erderwärmung tun, können wir unser Klima noch retten. Um einen Schutzplan für unser Klima auszuhandeln, kommen jährlich Politiker und Klimaschützer aus der ganzen Welt auf der großen Weltklimakonferenz zusammen. Dieses Jahr ist Fidschi Gastgeber der Konferenz, denn als Inselstaat ist das Land besonders vom Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Trotzdem findet die Konferenz in Deutschland statt, denn auf Fidschi ist einfach nicht genug Platz für alle Teilnehmer. Praktisch für Jana, denn so kann sie sich in Ruhe anschauen, worum es bei der Weltklimakonferenz genau geht. Sie trifft Jugendliche, die auf Fidschi waren und von der Situation vor Ort berichten. Außerdem wirft sie einen Blick in die Verhandlungszone, wo Politiker über wichtige Schritte in Sachen Klimaschutz diskutieren. Worum es bei den Verhandlungen genau geht? Und was passieren muss, damit unser Klima gerettet wird? Darum dreht sich diese aktuelle Folge von neuneinhalb.
(Wdh. morgen 9.30-9.40 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 11.11.17 08:55 - 09:45 Uhr auf 

arte: Brasilien - Büffel auf Streife

Die Einwohner der Amazonas-Insel Marajó nutzen außergewöhnliche Reittiere, um die sumpfigen Regen- und Mangrovenwälder ihrer Heimat zu durchdringen: Asiatische Wasserbüffel, eine halbe Tonne schwer, mit stolzen Rundhörnern bestückt und meist friedlich gesinnt. Einer Legende nach stammen die Tiere von einem Schiff, das im Jahr 1920 vor der Küste der Insel untergegangen ist. Einige Büffel, die als Fracht geladen waren, schafften es, an Land zu schwimmen. Heute bevölkern rund eine halbe Million dieser Tiere die Insel. Sie dienen als Haus- und Arbeitstiere. Sogar die Polizei greift auf sie zurück - als einzige berittene Büffelstaffel der Welt. Hauptmann der ungewöhnlichen Truppe ist Roberto Absalão.

 

Am 11.11.17 09:00 - 09:55 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys

Heute sind die Treehouse Guys in Fort White, Florida, unterwegs. Ein junges Paar wünscht sich ein kleines rustikales Baumhaus, das zudem auch hundgerecht sein soll. Das lassen sich die Jungs nicht zweimal sagen und bauen ein 40 Quadratmeter großes Baumhaus in rund vier Metern Höhe - mit überdachter Veranda, einem Schlafloft sowie einem Bade- und Wohnzimmer. Außerdem gibt es eine XXL-Hängematte unter freiem Himmel.

 

Am 11.11.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 

phoenix: Die Macht der Moore - Wie die Natur unser Klima schützt

Intakte Moore speichern in ihrem Torfkörper mehr vom klimaschädlichen CO2 als Wälder. Doch der Hunger nach Agrarflächen nimmt darauf keine Rücksicht. Immer mehr Moore werden trockengelegt. Auch in Deutschland liegt die Zukunft der Moore in erster Linie in den Händen der Landwirtschaft. Im Lauf der Jahrhunderte wurden 95 Prozent der Moore entwässert, haben dabei ihren natürlichen Charakter verloren und wurden zu Agrarland. Dabei bekommen Moore in der Klimadiskussion der vergangenen Jahre einen ständig wachsenden Stellenwert. Lebensthema für den Biologen und weltweit anerkannten Moor-Experten Prof. Michael Succow. Mit seinem ganzheitlichen Denkansatz gehört er zu den prägenden Figuren der Landschaftsökologie. Seinen Schülern und Absolventen will er so viel Moorwissen wie möglich beibringen. "Aus degradierten Mooren entweichen in Deutschland rund 45 Millionen Tonnen Treibhausgase, rund fünf Prozent der gesamtdeutschen Emissionen", so Succow.

 

Am 11.11.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 

phoenix: Alaska im Klimawandel - Wo Eis und Hoffnung schmelzen

Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt, und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

 

Am 11.11.17 10:45 - 11:35 Uhr auf 

3sat: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen

Alles fließt, alle Dinge sind ständigem Wandel unterworfen. Das gilt besonders für die Au. Zerstörung und Aufbau, Werden und Vergehen sind unabdingbare Bestandteile und Grundlage für diese Landschaft. Entlang der Donau, zwischen Wien und Bratislava, kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen von neuem. Diese Dynamik ist eine große Kostbarkeit, eine Flussdynamik, wie sie sonst in Mitteleuropa nicht mehr zu finden ist. Die Donau-Auen östlich von Wien bergen die letzte Wildnis am Strom. Franz Hafners "Universum"-Dokumentation "Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen" berichtet von der neuen, alten Aulandschaft und vor allem vom steten Wandel, der allein das Überleben der Au ermöglicht. Seit 1996 ist diese außerordentliche Landschaft durch einen Nationalpark geschützt.

 

Am 11.11.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Tier im Visier - Wilderei am Horst

Gefangen, vergiftet, abgeschossen - und nur in den wenigsten Fällen wird ermittelt. Denn die Opfer verschwinden bei skrupellosen Händlern oder verenden unbemerkt in der deutschen Landschaft. Zeugen gibt es nicht - und niemand kennt die Täter. Obwohl alle Raubvogelarten in Deutschland unter strengem Schutz stehen, nimmt die illegale Verfolgung zu. Nur ein kleiner Bruchteil der meist illegal gefangenen oder getöteten Tiere wird gefunden. Was sich wie ein düsteres Szenario anhört, ist traurige Wirklichkeit. Häufiges Opfer ist der Habicht. Er hat einen verhängnisvollen Speiseplan und jagt gerne Hühner, Fasane und Tauben. Dementsprechend verhasst ist er bei Landwirten, Jägern und Taubenzüchtern. Doch auch Wanderfalken und Adler sind im Visier. Greifvögel gelten als Symbol für Kraft und Schnelligkeit. Das Geschäft mit Präparaten, Federn oder Krallen blüht. Ganz zu schweigen vom Handel mit lebenden Raubvögeln. Vor allem im arabischen Raum können Züchter mit ihnen ein Vermögen erzielen. Auch wenn sie dabei mit illegalen Mitteln arbeiten, wie Aushorstung oder Hybridzüchtungen. Der Film taucht ein in die Raubvogelszene, fragt nach, deckt auf und stellt Erschreckendes fest.

 

Am 11.11.17 15:10 - 16:40 Uhr auf 

arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe

Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko überwinden bei ihrer Suche nach einer Partnerin atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1.000 Kilometer aufbrechen. Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte. Und um eine Antwort zu finden, wurden die Wölfe Ligabue aus Italien, Alan aus Deutschland und Slavko aus Slowenien mit Sendern ausgestattet. Gemeinsam mit den Wolfsforschern Luigi Boitani, Francesca Marucco, Ilka Reinhardt und Hubert Potocnik hat man dann vier Jahre lang die Reisen der drei Wanderwölfe nachvollzogen. Für die Dokumentation wurden die spektakulären Abenteuer von Ligabue, Alan und Slavko mit dressierten Wölfen des ungarischen Tiertrainers Zoltan Horkai nachgedreht. Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Tierdokumentation entstanden, die die faszinierenden Lebensräume der europäischen Wölfe zeigt - gleichzeitig in Italien und Frankreich, in Deutschland, Polen und Litauen, in Slowenien und Österreich. Erstmals und hautnah wird die Rückkehr des Wolfes in seine uralten Lebensräume in Zentraleuropa nachvollziehbar.

 

Am 11.11.17 17:30 - 18:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Klimawandel - Sind wir noch zu retten?

Am 6. November beginnt in Bonn die Weltklimakonferenz, wo über die konkrete Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens von 2015 verhandelt werden soll. Was bedeutet das für Deutschland? Nach derzeitigem Stand wird die Bunderepublik ihr selbst gestecktes Klimaziel für 2020 verfehlen. "Unkraut" trifft deshalb in Bonn Politiker und Umweltschützer und fragt nach, wie Deutschland Vorbild im Klimaschutz bleiben kann. Wichtig wäre ein schneller Ausstieg aus der Kohle-Strom-Produktion. Doch vielerorts wird weiter Stein- oder Braunkohle verbrannt, auch im Nordosten der bayerischen Landeshauptstadt. Dagegen wehren sich die Münchner jetzt mit einem Bürgerentscheid. Die Erderwärmung kann nur gestoppt werden, wenn vermehrt klimafreundliche Energieformen genutzt werden. In Bayern ist das Potenzial für Sonnenstrom bei weitem nicht ausgeschöpft. "Unkraut"-Moderatorin Karin Kekulé ist unterwegs in Uffing am Staffelsee, trifft dort Frithjof Finkbeiner, den Vizepräsidenten des Club of Rome Deutschland und informiert sich, wie Bürger die Energiewende im Kleinen voranbringen.

 

Am 11.11.17 18:05 - 19:05 Uhr auf 

ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie (2/3)

Nach seiner Reise durch Asien geht es nun für den Biologen Patrick Aryee auf einen anderen Kontinent: nach Afrika. In Uganda begegnet Aryee den verspielten, extrem lernfähigen und cleveren Schimpansen. Gewieft und neugierig, zeichnen sie sich auch durch ein sehr sensibles und fürsorgliches Verhalten innerhalb der Familie aus. Die Sifakas auf der Insel Madagaskar hingegen, eine der über hundert dort lebenden Lemurenarten, überraschen vor allem durch ihre ungewöhnlich elegante Art der Fortbewegung, beinahe einem Balletttänzer gleich. Ebenfalls auf Madagaskar sind die Kattas beheimatet. Entgegen der meisten anderen Arten geben hier verblüffender Weise nicht die Männchen den Ton an, sondern ausnahmslos die Weibchen. Weiter geht die Reise nach Namibia. Hier legen Paviane einen enormen und kuriosen Wert auf gegenseitige Körperpflege, welchem sie sich tagtäglich stundenlang in streng festgelegter Hierachie widmen. In den Bergregionen des Sämen-Nationalparks in Äthiopien trifft der Biologe Aryee auf eine äußerst familiäre Pavianart, den imposanten Dschelada. Diese Art lebt in riesigen Kolonien, in welchen es aber aufgrund der streitsüchtigen Männchen durchaus immer wieder zu spektakulären Revierkämpfen kommt. In Uganda steht Aryee schließlich dem König der Primaten gegenüber, dem Berggorilla - eine ehrfurchtsgebietende und beeindruckende Begegnung der besonderen Art.

 

Am 11.11.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 

BR: Wildes Kanada - Land der Extreme

Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. Die erste Folge beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses "neu gefundene Land" heißt bis heute Neufundland, eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Einer der gewaltigsten Eingriffe der Ureinwohner war es, ganze Landstriche abzubrennen. So schufen sie lichte Wälder mit freien Ebenen, die ideal für den Anbau und die Jagd waren. Allerdings vernichteten sie dadurch immer wieder einen besonderen Baum, der inzwischen zu den wichtigsten des Landes zählt - den Ahorn. Und als das Abbrennen schließlich aufhörte, begann man wenig später in Kanada ein Produkt herzustellen, das inzwischen auf der ganzen Welt gefragt ist: den Ahorn-Sirup. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde dagegen zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: Die weltweit größte Ansammlung an Schlangen, Tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe wie die geheimnisvollen Geisterbären.

 

Am 11.11.17 21:55 - 22:55 Uhr auf 

arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?

Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen - seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann. Doch was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft? Werden die Menschen durch den ständigen Kontakt mit Umweltschadstoffen einen immer geringeren Intelligenzquotienten haben? Und welche gesundheitspolitischen Lösungsansätze gibt es für dieses Problem? Die Dokumentation baut auf Interviews mit Wissenschaftlern weltweit auf und rückt auf Basis fundierter Forschungsergebnisse ein besorgniserregendes Phänomen in das Blickfeld der Öffentlichkeit.

 

Am 11.11.17 23:30 - 00:00 Uhr auf 

phoenix: Brasilien in Not

Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte. Dem Land geht das Wasser aus - und das kurz vor den Olympischen Spielen im Sommer. Wo liegen die Ursachen? Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo. Die Trinkwasserspeicher in den Bundesstaaten sind so gut wie leer, ganze Regionen im Nordosten verwüsten. Wie kann es sein, dass einem der wasserreichsten Länder der Welt das Wasser ausgeht? Globaler Klimawandel? Umweltzerstörung? Versagen der Politik? Oder Profitinteressen? "makro" begibt sich auf Spurensuche und reist von São Paulo in die Wüstenregion im Nordosten des riesigen Landes, in die Hauptstadt Brasilia und in die zerstörten Ökosysteme am Amazonas. Zu Wort kommen Umweltschützer, Agrarindustrielle, Politiker und betroffene Menschen. Die ernüchternde Erkenntnis: Brasiliens Wasser wird trotz Krise weiterhin verschwendet. Auch für uns! Denn über 70 Prozent des Wassers verbraucht Brasiliens Landwirtschaft vor allem für den Export von Soja, Fleisch und Früchten nach Europa.

 

Am 12.11.17 06:10 - 06:55 Uhr auf 

ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange

Kaum ein Bewohner Südamerikas wird mehr gefürchtet als die Anakonda. Wenn die gewaltigste Schlange der Welt ihren kräftigen Körper um ihr Opfer schlingt, gibt es selten Rettung. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Horrorgeschichten um das Riesen-Reptil ranken. Doch wie groß werden die Tiere wirklich? Ausgestattet mit modernster Technik versucht ein Team aus Biologen und Tierfilmern, diese Frage zu beantworten.

 

Am 12.11.17 12:45 - 13:30 Uhr auf 

arte: Singapur - im Großstadtdschungel (1/2)

Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der erste Teil der Dokumentation zeigt - aus der Vogelperspektive und unter Wasser, am helllichten Tag und in den finstersten Ecken - unerwartete Begegnungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 13.30-14.10 Uhr)

 

Am 12.11.17 14:55 - 15:25 Uhr auf 

ZDF: Wenn das Klima kippt (2/2) - Der Weckruf des Azteken

Im zweiten Teil der zweiteiligen Dokumentationsreihe begleitet "planet e." einen jungen Indianer aus Colorado bei seinem Kampf für einen bewussteren Umgang mit der Erde. Denn der Klimawandel wird vor allem die junge Generation treffen. Der 17-jährige Klimaaktivist Xiuhtezcatl Martinez reist um die ganze Welt, prangert die Verursacher der Klimakatastrophe an und ruft zum Handeln auf. Sein Charisma und seine Klugheit haben den jungen Mann mit aztekischen Wurzeln zu einem weltweit geachteten Kämpfer gegen den Klimawandel werden lassen. Mit Liedern und Vorträgen setzt er ein Zeichen gegen unsere Fahrlässigkeit im Umgang mit der Natur. Schon als Grundschüler setzte sich Xiuhtezcatl für Umweltbelange ein und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2015 rief er vor den Vereinten Nationen als Botschafter seiner Generation zum Kampf gegen den Klimawandel auf. Für Xiuhtezcatl Martinez ist es ein Warnzeichen: Der Klimawandel ist nun auch in seiner Heimat, den Rocky Mountains im Herzen der USA, angekommen. Auf einem Ausritt mit einem Freund beobachtet er alarmierende Veränderungen: Vor wenigen Jahren lag Ende Mai auf 3000 Meter Höhe noch Schnee, die Flüsse waren vielfach mit Eis bedeckt. In diesem Jahr aber zieht eine gespenstisch anmutende Wärme über das Hochland, der Schnee ist geschmolzen – für Xiuhtezcatl ein fühlbares Zeichen der Klimaerwärmung. In seinen Liedern, Vorträgen und Interviews macht Xiuhtezcatl immer auch jene Auswirkungen des Klimawandels zum Thema, die erst auf den zweiten Blick Gestalt annehmen. In aller Munde sind die Erwärmung der Atmosphäre und der Anstieg des Meeresspiegels. Doch wie wirken sich die Klimaveränderungen auf die soziale Sicherheit aus, auf die globale Wirtschaft oder die Balance der Ozeane?
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.40 Uhr)

 

Am 12.11.17 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Tasmanien - Eine Insel steht kopf

Wer denkt, Australiens Tierwelt sei ein wenig "schräg", sollte sich in Tasmanien umsehen: Die Insel liegt nicht nur am anderen Ende der Erde, sie ist auch immer für eine tierische Überraschung gut. Die Liste der bizarren Tiere Tasmaniens ist lang: Es gibt weiße Wallabys, die weltweit kleinsten Pinguine und größten Süßwasserkrebse. In Tasmanien leben im Dunkeln leuchtende Würmer, riesige Schnabeltiere und der legendäre Beutelteufel. Doch so diabolisch sein Name klingt - tatsächlich nutzt der Tasmanische Teufel seine enorme Beißkraft vor allem, um als harmloser Aasfresser Knochen zu knacken. Mit uralten Wäldern, wilden Flüssen und rauen Küsten: Tasmanien, das ist eine Inselwelt für sich!

 

Am 12.11.17 19:05 - 20:00 Uhr auf 

n-tv: Rohstoff-Wunder - Holz

Ob als Brennstoff, Papier oder Verpackungsmaterial - seit jeher setzen wir auf das natürliche Multitalent Holz. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst Holz nach. Das macht das Material in Zeiten der Ressourcenknappheit umso begehrter. Die n-tv Dokumentation schaut hinter die Kulissen des flexiblen Alleskönners und begleitet den spannenden Weg vom Fällen eines Baums über die Fertigung im Sägewerk bis hin zu Alltagsprodukten.

 

Am 13.11.17 05:50 - 06:05 Uhr auf 

rbb: Klimawandel in der Arktis

Die Polarforscherin Dr. Sina Muster vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam nimmt die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse der Voltaireschule mit auf eine Forschungsreise in die Arktis. In der Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam erzählt sie von ihren eigenen Reisen dorthin und ihrer Arbeit zur Klimaforschung.

 

Am 13.11.17 07:05 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid verquasselt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Dabei bemerkt er jedoch nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?

 

Am 13.11.17 08:30 - 09:20 Uhr auf 

PRO7-MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen

In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.

 

Am 13.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Russland - Der Kaukasus

Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5.000 Meter hoch in den Himmel. Der Kaukasus ist eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen, wo blubbernde Schlammvulkane auf dichte Wälder treffen und sich Sandstürme mit Lawinen abwechseln. Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht - hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, wie man ihnen sonst nirgends begegnet. Geradezu außerirdisch mutet die Saiga-Antilope an, deren aufgeblähte, flexible Nase eher an einen Rüssel erinnert. Dem Langohrigel als echtem Wüstenbewohner erleichtern seine langen Beine das Fortkommen im Sand. Für viele bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe, urtümliche Wesen aus der Urzeit, die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen. Doch wie so viele ist dieses Paradies bedroht. Obwohl gut 3.000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu.

 

Am 13.11.17 11:20 - 12:15 Uhr auf 

arte: Die Holzfäller von British Columbia

British Columbia im Westen Kanadas hat den weltgrößten unberührten borealen Regenwald mit mehreren hundert Jahre alten Bäumen und Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat. Unter dem Waldboden lagern Millionen Tonnen von Bodenschätzen wie Gold und Kohle. Das Augenmerk der Wirtschaft liegt jedoch auf dem Waldbau - dem Betätigungsfeld von Cal Marsh. Um 4.30 Uhr beginnt für ihn der Tag, denn während der Erntezeit klettern die Temperaturen in den Rocky Mountains schnell auf über 30 Grad Celsius. Eine Strapaze für die Arbeiter mit ihrer kiloschweren Ausrüstung. Dennoch konnten Cal Marsh und seine Männer lange Zeit gut von der Holzwirtschaft leben, auch nachdem in den letzten Jahren Umweltschützer zusammen mit Regierungs- und Forstvertretern Programme erarbeitet haben, die den Holzfirmen strenge Auflagen erteilen. So müssen die Firmen etwa für die Wiederaufforstung in ihrem Erntegebiet sorgen. Ein Ökomanagementsystem mit Modellcharakter. Die weltweite Wirtschaftskrise erschwert nun jedoch die Arbeit von Cal Marsh immens. Der kanadischen Holzindustrie brechen die Absatzmärkte in den USA weg. Die Folge: Die Firmen bleiben auf ihren geschlagenen Bäumen sitzen, die Maschinen werden nicht mehr ausgelastet. Hinzu kommt, dass auch die Zulieferfirmen der Region unter Druck geraten. Doch noch bleibt Cal Marsh optimistisch.

 

Am 13.11.17 12:45 - 14:00 Uhr auf 

phoenix: Thema Klima und Kommunen

Dokumentation.

 

Am 13.11.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

rbb: Argentinien - Mission Urwald

Außer in der Hauptstadt Buenos Aires leben besonders viele Enkel der ersten Migranten in der Provinz Misiones im Nordosten Argentiniens, geprägt durch Urwald, Flüsse und Wasserfälle wie den Iguazu, der zu den Weltwundern der Natur zählt. Miguel Tazi, Enkel italienischer Einwanderer, hat den Urwald zu seinem Arbeitsplatz gemacht. Jahrzehntelang fuhr er die Ambulanz, die Kranke und Schwangere aus den Indianer-Dörfern holte. "Viele Kinder wurden unterwegs in meinem Auto geboren", erzählt er. Heute fährt er Touristen im Schlauchboot zu gewaltigen Wasserfällen, die wenig bekannt sind.

 

Am 13.11.17 15:20 - 15:50 Uhr auf 

3sat: Unentdecktes Europa - Die Nationalparks Djerdap und Kozara

Trotz der Öffnung Europas und der EU-Mitgliedschaft elf neuer Staaten gibt es noch viele unentdeckte Regionen, wie die Nationalparks Djerdap und Kozara, die lange eine wichtige Rolle spielten. Schon seit der Römerzeit prägte der mittlere Donauraum den alten Kontinent. Er gehört heute zu Serbien und auch zu Bosnien-Herzegowina. Der Djerdap-Nationalpark am Südufer der Donau ist die eine Region, die es verdient hat, entdeckt zu werden. Die andere ist der Kozara-Nationalpark in Bosnien. Die "grüne Perle" am "Eisernen Tor" bietet eine eindrucksvolle Flussseenlandschaft mit hohen Felsformationen, tiefen Schluchten sowie ausgedehnten Mischwäldern, die zum Wandern einladen.

 

Am 13.11.17 15:50 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Kroatiens grüne Perlen an der Adria

Kroatien hat sieben, sehr unterschiedliche Nationalparks. Die Einheimischen sind mit Recht stolz auf ihre Reservate, die liebevoll gepflegt werden. Außerhalb der Parks gefährdet Müll Natur und Tiere. Luchse, Bären und Wölfe sind in den ausgedehnten Karstgebirgen zu Hause. Außerhalb der Schutzgebiete sieht es anders aus: wilde Müllkippen in der Landschaft, weggeworfene Plastikflaschen und Bierdosen. Die Entsorgungswirtschaft funktioniert nicht überall. Das Rückgaberecht für Pfandflaschen ist beispielsweise noch nicht einheitlich geregelt. Wenn aber der Verbraucher sein Leergut nicht abgeben kann, wo soll er es lassen? Also ab in die Natur damit und weil man da und dort noch etwas zum Wegwerfen hat, wird es gleich mitentsorgt. Nicht nur die Schönheit Kroatiens leidet unter dem "wilden Müll" sondern auch die Tiere, die nicht in den Nationalparks leben, werden gefährdet. Aus dem Risnjak-, dem Paklenica- und dem Nationalpark auf der Insel Mljet berichtet Barbara Mai.

 

Am 13.11.17 17:40 - 18:35 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz

Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen in Nordskandinavien. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.

 

Am 14.11.17 08:35 - 09:20 Uhr auf 

arte: Kuba - Das grüne Herz der Karibik (2/2)

55 Jahre Embargo und Isolation haben dazu geführt, dass es in Kuba weder industrielle Verschmutzung noch Agrochemie gibt. Das Ergebnis dieser unfreiwilligen Abschottung ist ein ebenso außergewöhnliches wie unerwartetes Erbe. Die Insel mit ihren Wäldern, Flüssen und Mangroven ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies geblieben. Doch es droht ein gewaltiger Touristenansturm. Für die rund 30 Wissenschaftler des kubanischen Umweltministeriums beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ihnen bleiben höchstens zwei bis drei Jahre, um in den Wäldern und Mangroven gefährdete Arten zu bestimmen, Schädlinge zu vertreiben und Schutzzonen einzurichten. Ein gewaltiges Vorhaben, das die kubanische Natur in die Lage versetzen soll, die Touristenströme aufzufangen, und zugleich das Ziel hat, den besonderen Charakter des Landes als Naturparadies und genetische Reserve Mittelamerikas zu bewahren.

 

Am 14.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Russland - Der Ural

Geheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Ural-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 80 Meter in den Himmel. Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als Ort, an dem sich die Geister versammeln. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2.000 Kilometer bis an die kasachische Grenze. Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Geschickt klettern die Bären auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen. Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Weidegebiete zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei besondere Tierarten: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.

 

Am 14.11.17 12:45 - 14:00 Uhr auf 

phoenix: Thema Klima und Migration

Dokumentation.

 

Am 14.11.17 13:20 - 13:35 Uhr auf 

3sat: Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean

Madagaskar ist mit rund 600.000 Quadratkilometer Fläche die viertgrößte Insel der Welt. Die Insel wird auch als der 6. Kontinent bezeichnet. Vor 150 Millionen Jahren wurde sie von Afrika und vor neunzig Millionen Jahren vom indischen Kontinent getrennt. Durch die isolierte Lage entwickelte sich eine sehr eigenständige Pflanzen- und Tierwelt. Weite Teile sind Naturreservate und Nationalparks, die aufmerksam geschützt werden. Nach Jahren des sorglosen Umgangs mit der Natur ist man bemüht, die Arten zu erhalten. Von einer vorsichtigen Öffnung für den Tourismus wird eine Verbesserung auch der Staatsfinanzen erhofft. Natur und Fauna sollen nicht darunter zu leiden haben. Im Isalo-Nationalpark mit bizarren, urzeitlichen Felsformationen, tiefen Schluchten gibt es endemische Pflanzenarten, Arten, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. In der vulkanischen Landschaft bei Ampefy gibt es nicht nur Geysire, heiße Quellen und Wasserfälle. Es ist auch die Heimat von Lemuren. Neun von den 13 Arten dieser Halbaffen leben hier.

 

Am 14.11.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 

WDR: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Der Daintree National Park ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree National Parks steht ein Baukran, Made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.

 

Am 14.11.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 

phoenix: Klimaschützer gegen Stromriesen

"Ich werde hier nicht weggehen, solange dieses Loch weitergebaggert wird", sagt Clumsy, einer der Besetzer im Hambacher Forst. Seit vier Jahren lebt er im heißest umkämpften Wald Deutschlands in einem Baumhaus, im rheinischen Revier. Große Teile des Waldes sind bereits gerodet. 30 Aktivisten haben hier Zelte und Bauwagen aufgebaut, mit Blockaden und Sabotageakten versuchen sie den Betrieb des Tagebaus zu stören. Denn trotz des internationalen Beschlusses aus fossilen Brennstoffen auszusteigen, wird hier weiter Kohle für Strom aus der Erde geholt.
(Wdh. morgen 11.15-12.00 Uhr)

 

Am 14.11.17 16:45 - 17:30 Uhr auf 

phoenix: Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie - Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen

Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte". Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.

 

Am 14.11.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Wenn das Klima kippt - Der Weckruf der Azteken

Der Klimawandel wird vor allem die junge Generation mit voller Wucht treffen. Der 17-jährige Klimaaktivist Xiuhtezcatl Martinez reist um die ganze Welt, prangert die Verursacher der Klimakatastrophe an und ruft zum Handeln auf. Sein Charisma und seine Klugheit haben den jungen Mann mit aztekischen Wurzeln zu einem weltweit geachteten Kämpfer gegen den Klimawandel werden lassen. Mit Liedern und Vorträgen setzt er ein Zeichen gegen die Fahrlässigkeit im Umgang mit der Natur. Für Xiuhtezcatl Martinez ist es ein Warnzeichen: Der Klimawandel ist nun auch in seiner Heimat, in den Rocky Mountains im Herzen der USA, angekommen. Der Film begleitet Xiuhtezcatl auf Reisen, die er antritt, um auf die Folgen des Klimawandels für die junge Generation aufmerksam zu machen: In Washington D.C. hat er die amerikanische Regierung verklagt. Mit ihrer Ignoranz zerstöre sie die Zukunftschancen der Jugend. In Sydney trifft Xiuhtezcatl auf Gleichgesinnte, die gegen die rückständige Energiepolitik Australiens protestieren, das noch immer auf die klimaschädliche Kohle setzt. In seinen Liedern, Vorträgen und Interviews macht Xiuhtezcatl immer wieder Auswirkungen des Klimawandels zum Thema, die erst auf den zweiten Blick Konturen annehmen. In aller Munde sind die Erwärmung der Atmosphäre und der Anstieg des Meeresspiegels. Doch wie wirken sich die Klimaveränderungen auf die soziale Sicherheit aus, auf die globale Wirtschaft oder die Balance der Ozeane? Der Film nimmt Xiuhtezcatls Warnungen zum Anlass, bei diesen Themen genauer hinzuschauen.

 

Am 14.11.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Die Seenforscher

In Niedersachsen gibt es über 27.000 Seen, Tümpel und Teiche. Zu den größten Seen gehören das Steinhuder Meer und der Dümmer See. Sie sind Naherholungsgebiete und Tourismusmagnete und bieten Brut- und Rastplätze für unzählige Vogelarten. Doch die Gewässer sind mit vielen Nährstoffen belastet. Immer wieder kommt es zu Fischsterben, Blaualgenbewuchs und Badeverbot. Deshalb sind die Biologen Hans-Heinrich Schuster, Oliver Lange und Melanie Hartwich von April bis September an den großen Seen unterwegs und kümmern sich um Wasserqualität, Flora und Fauna.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 14.11.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 

tagesschau24: Der Klimareport

Mehr Hitze, mehr Wasser, heftigere Unwetter - der Klimawandel ist laut UNO die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Wie nehmen die Deutschen sie an? Ist der Klimaschutzplan 2050 der große Wurf? Nachdem der damalige Wirtschaftsminister Gabriel das Datum für den Kohleausstieg persönlich von der Liste strich, jubelten Gewerkschaften genauso wie Unternehmen. Klimaschützer waren empört. Katja Sodomann reiste in die Lausitz, wo jedes Jahr 60 Millionen Tonnen Braunkohle abgebaut werden. Ihr Klimareport hört beide Seiten: die Menschen vor Ort, die um ihre Arbeitsplätze kämpfen, und die Klimaretter.
(Wdh. übermorgen 23.15-0.00 Uhr im hr)

 

Am 14.11.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Mammutbäume - Wolkenkratzer aus Holz

Hoch wie ein Wolkenkratzer und älter als die meisten Kathedralen: Die kalifornischen Mammutbäume sind Pflanzen der Superlative! Thomas D stellt die Riesen de Waldes vor, bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 14.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Heimliche Helden - Keas in Neuseeland

Neuseeland ist, oder besser war, ein "Planet" der Vögel. Über Jahrmillionen gaben sie den Ton an und teilten sich alle Aufgaben in der Natur - vom riesigen Räuber bis zur Körner fressenden Maus. Denn Säuger gab es hier nie. Auch Papageien suchten und fanden ihren Platz. Das raue, alpine Bergland jedoch gehörte immer den Keas. Sie schienen das schlechteste Los gezogen zu haben: Eis und Schnee, extreme Wetterlagen, keine gesicherte Ernährung. Aber ausgerechnet die Keas verstanden es sich durchzubeißen. Dann kamen die ersten Siedler und rodeten die Wälder brachten Säugetiere mit, die mit den Vögeln um Nahrung und Lebensraum konkurrierten. Heute ist nichts mehr so, wie es einmal war. Das scheint dem Kea überhaupt nichts auszumachen. Entdeckungsfreudig und kreativ sichert er sein Überleben. Dort wo Keas leben, sind sie automatisch Teil des Soziallebens der Neuseeländer geworden. Sie brechen in Häuser und Mülltonnen ein, öffnen Schlösser und verschleppen Werkzeug. Geöffnete Autofenster verstehen sie als Einladung. Auf Skipisten gibt es viel zu entdecken und zu lernen und das Car-Surfing durch Tunnels wurde anscheinend auch von den Keas erfunden. Sie sind immer an den Hotspots des Lebens. Nur die Plätze an denen Keas ihre Eier ablegen und die Küken aufziehen, sind weit weg von menschlichen Ansiedlungen. Dunkle Höhlen in der Wildnis. Der Nachwuchs braucht Ruhe. Doch selbst dahin sind Nesträuber eingedrungen, Marder- und Rattenattacken stehen diese Tiere fassungslos gegenüber. Die Zahl der Keas ist dramatisch gesunken. Die Neuseeländer suchen nach Abhilfe.

 

Am 14.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Klima macht Geschichte (1/2)

Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr bzw. 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 14.11.17 23:25 - 00:00 Uhr auf 

tagesschau24: Lasst die Kohle in der Erde - Rote Linien für das Klima

Fast 20.000 Teilnehmer, internationale Diplomaten, Politiker und NGOs ringen derzeit in Bonn darum, die Erwärmung der Erde zu verlangsamen. Während der Weltklimagipfel tagt, formiert sich im nur 70 Kilometer entfernten Hambacher Forst, im rheinischen Braunkohlerevier, der Widerstand. Seit vielen Jahren besetzen hier Aktivisten den Wald. Ein Film über Waldbesetzer, Bürgerinitiativen und engagierte Kirchenmitglieder, ein Sittengemälde des regionalen Kampfes gegen die Klimaerwärmung, während der Weltklimagipfel tagt.
(Wdh. morgen 20.15-20.45 Uhr)

 

Am 15.11.17 05:45 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Geliebt und gejagt - die Tiere Tobagos

Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum. Lederrückenschildkröten, Inselleguane, Kolibris, Manta-Rochen und Rotschnabel-Tropikvögel leben dort.Doch das Paradies ist bedroht, denn Schildkrötenfleisch, Vogeleier und das zarte Fleisch des grünen Inselleguans gelten bei den Inselbewohnern als Delikatessen. Mittlerweile zeigen die Bemühungen zum Schutz der heimischen Tierwelt aber erste Erfolge.

 

Am 15.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Russland - Sibirien

Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, der tiefste und älteste See der Welt und die wohl widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten. Das Moschustier dürfte das einzige Reh mit Vampirzähnen sein und Wölfe machen Bären die heiß begehrte Beute streitig. Der harte Winter fordert Anpassung - der dichte Pelz des Zobels wurde ihm allerdings fast zum Verhängnis. Inzwischen liegen Pelze glücklicherweise nicht mehr im Trend, und die einheimischen Raubtiere stellen dem Zobel häufiger nach als der Mensch. Sibirien ist die kälteste bewohnte Gegend der Erde, und die Menschen leben meist in einfachen Verhältnissen. Die Männer züchten die berühmten jakutischen Pferde und halten große Rentierherden - ihre Haustiere kennen jedoch keinen Stall und keine Futterzeit, sondern sorgen in der Wildnis für sich selbst. Zugefrorene Flüsse dienen im Winter als Straßen, auf denen Rentierschlitten und Lastwagen gleichermaßen unterwegs sind.

 

Am 15.11.17 12:45 - 14:00 Uhr auf 

phoenix: Thema - Klima und Extremwetter

Dokumentation.

 

Am 15.11.17 13:25 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen

Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während wir Menschen gern unser Revier für uns allein haben, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.

 

Am 15.11.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere durchhalten

Eine der bemerkenswertesten Erscheinungen in der Tierwelt ist der extreme Tiefschlaf. Unter außergewöhnlichen Bedingungen können sich manche Tiere in todesähnliche Zustände versetzen. Andere verbringen die kalte Jahreszeit mit einem monatelangen Winterschlaf. Es gibt sogar Lebewesen, die sich nahezu selbst einfrieren können, sie benutzen dazu ein körpereigenes „Frostschutzmittel“, das ihre Zellen intakt hält. Der Film zeigt jedoch auch, dass bei aller Anpassungsfähigkeit an außergewöhnliche Umweltbedingungen, diese Überlebenstechniken nicht ohne Risiken sind.

 

Am 15.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Bärenkinder allein im Wald

Das ist die Geschichte von zwei Bärenkindern, die schon früh ihre Mutter verloren haben. Pasha und seine Schwester Masha - gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Tierfilmer Rainer Bergomaz folgt den kleinen Bären über ein Jahr und beobachtet, wie sie sich auf eigene Faust durch die unberührten Landschaften Weißrusslands schlagen. Werden sie es schaffen, allen Gefahren und Schwierigkeiten zum Trotz, ihr erstes Jahr ohne den Schutz der Mutter zu überstehen?

 

Am 15.11.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 

WDR: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel

Der Cradle Mountain-Lake St Clair National Park ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten wie die letzten eierlegenden Säugetiere überleben. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle Mountain Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu beobachten und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

 

Am 15.11.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen

„Bloß nicht auffallen!“, lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden – oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte „Tricks“, um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

 

Am 15.11.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere schlafen

Der Schlaf bei Tieren ist bislang noch weitgehend unerforscht. Die Bandbreite ist riesig: Zwar schlafen alle Lebewesen, aber manche nur für ein paar Sekunden am Stück. Andere wiederum schlafen fast 90 Prozent ihres Lebens. Einige Spinnenarten können über Monate stillstehen, Schlangen schließen nie ihre Augen, bestimmte Vögel schlafen im Flug, Delfine können sogar im Schlaf kommunizieren. Ein Film über ungewöhnliche Arten des Schlafs.

 

Am 15.11.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Brasilianisches Pantanal - Aras im Paradies

Der Hyazinth-Ara ist der größte aller Papageien. Die sehr seltenen und bedrohten blauen Aras sind nur noch im südlichen Pantanal heimisch. Die Biologin Neiva Guedes startete 1990 ein Hyazinth-Ara-Projekt, um den Bestand dieser einzigartigen Tiere wieder zu vergrößern und die Vögel in weiteren Regionen des Pantanal wieder anzusiedeln. Sie berichtet über das erstaunliche Sozialverhalten der Vögel. In der Kaiman-Forschungsstation nahe Miranda leben Hyazinth-Aras sowohl in natürlichen Nestern in Baumhöhlen als auch in künstlichen Nistkästen. Die Bemühungen zeigen Erfolg. Der Bestand der Hyazinth-Aras konnte bereits von 3.000 auf 6.500 Tiere mehr als verdoppelt werden. Trotzdem kehren die Aras nicht ins nördliche Pantanal zurück, obwohl dort die Voraussetzungen für ein Leben unter natürlichen Bedingungen stark verbessert wurden. Ecotropica, eine Stiftung zur Unterstützung des Lebens in den Tropen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Hyazinth-Ara im nördlichen Pantanal wieder anzusiedeln. Die Dokumentation begleitet den Ara-Projektleiter bei seinen Erkundungen im Gebiet des Rio Paraguay, bei Befragungen der Flussanrainer und beim Bau von Nistkästen.

 

Am 15.11.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Brasilianisches Pantanal - Ökotourismus im Paradies

Seit Jahrzehnten ist das Pantanal ein beliebtes Ziel für Naturliebhaber und Ökotouristen. Was die riesige Ebene inmitten des südamerikanischen Kontinents – im Dreiländereck Brasilien, Paraguay und Bolivien – so einzigartig macht, ist die ungewöhnliche Mischung verschiedener Lebensräume. Hier finden sich Regen- und Trockenwälder, aber auch Savannen und Steppen, Seen und mächtige Flüsse. Mehr als 1.000 verschiedene Tierarten und über 1.700 verschiedene Pflanzenarten haben Naturschützer und Wissenschaftler in der Region gezählt, darunter Jaguare, Anakondas, seltene exotische Papageien, Nandus und bunte Riesen-Schmetterlinge. Ab Juni sind bestimmte Gebiete weitgehend trocken, dann lassen sich an den Wasserstellen neben Tausenden von Kaimanen auch eine Vielzahl anderer Tierarten beobachten. Das Pantanal, oft auch die „Serengeti Südamerikas“ genannt, bietet perfekte Bedingungen für Ausflüge in die unberührte Natur, für Tierbeobachtungen und Fotosafaris. Die Dokumentation besucht Fazendas und Pousadas, die sich dem wachsenden Ökotourismus verschrieben haben.

 

Am 15.11.17 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Brasilianisches Pantanal - Naturschützer im Paradies

Wasser, Berge und unberührte Natur – der Pantanal Mato Grosso Nationalpark in Brasilien wurde im Jahr 2000 mit drei angrenzenden riesigen privaten Schutzgebieten der Umweltschutzorganisation Ecotropica in die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen. Zusammen bilden sie eines der letzten intakten Ökosysteme Südamerikas. Ausgangspunkt der Reise von Filmemacher Stefan Fricke in den Nationalpark ist die Transpantaneira, eine Schotterstraße, die von Poconé im Norden bis Porto Jofré führt. Doch schon nach 145 Kilometern stehen keine Straßen mehr zur Verfügung. Weiter geht es per Boot auf dem Cuiabá-Fluss. In der Ecotropica Schutzstation Acurizal lebt und arbeitet Wolf Eberhard. Zu den Aufgaben des Verwalters gehören das Freihalten der Wasserwege, Brandschutzmaßnahmen sowie das Aufstellen und die Kontrolle von Kamerafallen zur genauen Beobachtung geschützter Tierarten wie dem Jaguar. Außerdem begleitet die Dokumentation Ranger des Nationalparks auf ihren Kontrollbootfahrten in den Schutzgebieten. Aufnahmen zu Wasser und aus der Luft machen die grandiose Schönheit dieses riesigen Seengebietes im Herzen von Südamerika sichtbar, in dem bisher so gut wie nie gefilmt werden durfte.

 

Am 15.11.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 

3sat: nano spezial - Klimagipfel live

"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt. Die Moderatorin wird die Arbeit der Delegierten einordnen. Es geht um die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015. Herauskommen soll dabei ein "Regelbuch", das beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden soll. Insbesondere die veränderte Rolle der USA verspricht viel Arbeit.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)

 

Am 15.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Klimakiller Holzkohle

Holzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt. Die Europäer nutzen jährlich 800 000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350 000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel.

 

Am 15.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Die Prophezeiung der Yupik

Schrumpfende Eisberge, schmelzendes Meereseis, tauende Permafrostböden und aussterbende Tierarten - all das wirkt sich auf das Leben der Yupik, die Alaska seit Jahrhunderten besiedeln, aus.Jahrzehnte, bevor Wissenschaftler die Möglichkeit eines Klimawandels erwogen, warnten schon die erfahrenen Alten ihre Kinder. Sie erkannten frühzeitig minimale Veränderungen ihres Lebensraumes. Heute sind die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Das Land ist bis tief in den Winter eis- und schneefrei, Holunder- und Weidensträucher vermehren sich in der Tundra, das Eis der Flüsse ist nicht mehr tragfähig, der Wasserspiegel steigt, die Küstenerosion nimmt zu. Die Yupiks sind nicht mehr die Jäger oder nomadischen Fischer, wie in früheren Zeiten, aber sie leben immer noch von den Ressourcen der Natur. Die Autoren begleiten Fischer, Jäger und Piloten und stellen ein Land vor, das mit ungeahnten Problemen zu kämpfen hat.

 

Am 15.11.17 21:15 - 22:15 Uhr auf 

ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie (3/3)

In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft. In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.
(Wdh. morgen 10.05-11.05 Uhr)

 

Am 15.11.17 22:15 - 23:00 Uhr auf 

rbb: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

Wildkatzen waren in fast allen Wäldern Mitteleuropas zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie oft verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute zu schaffen, dass es kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder in Deutschland gibt, in deren Schutz sie ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.

 

Am 16.11.17 14:45 - 16:00 Uhr auf 

phoenix: Thema Klima und Politik

Dokumentation.

 

Am 16.11.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Steffens entdeckt - Amazonien

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht.Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)

 

Am 16.11.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Wildgänse Europas

Wildgänse - Zugvögel, die im Jahr Tausende von Kilometern zurücklegen, um sich in sozial aufgestellten Gruppen die besten Lebenschancen zu sichern. Anfang der 70er Jahre waren vor allem die Graugänse in Europa fast ausgestorben. Heute hat diese Art ihre Brutareale weiter ausgebaut und ist auf dem Land wie in der Stadt zu Hause, zum Teil auch im Winter. Mit erstaunlicher Anpassungsfähigkeit sind auch andere Wildgansarten in Mitteleuropa eingewandert. Der jüngste Zuzug kommt aus Afrika - die Nilgans. Sie bevölkert urbane Gebiete wie auch landwirtschaftliche Nutzflächen, nicht zur Freude der Bauern. Die Kanadagans wurde schon vor 350 Jahren als Ziervogel aus Nordamerika in britische Parks importiert. Längst ist sie in Mitteleuropa heimisch geworden. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind mit dem Gänsewart Simon Hinrichs in Hamburg und Umgebung unterwegs - sie beobachten den Nachwuchs, zählen und beringen Gänse und versuchen, der Anpassungsfähigkeit dieser Arten auf die Spur zu kommen.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.15 Uhr)

 

Am 16.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Das Erdzeitalter des Menschen

Ein Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse. Die Wissenschaftsdokumentation "Das Erdzeitalter des Menschen" zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern. Die von Menschenhand gemachte Emission von Treibhausgasen, die Übersäuerung der Ozeane, die Ausbeutung von Ressourcen sowie die Versiegelung von Flächen verändern das Aussehen der Erde für immer. Geologen mit dem Fachgebiet der Stratigraphie - Schichtenkunde - beobachten, dass die Kombination von Artensterben, weltweiter Artenwanderung und der verbreiteten Verdrängung natürlicher Vegetation durch landwirtschaftliche Monokulturen ein auch in der Zukunft unmissverständliches Merkmal unserer Zeit darstellt. Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen. Schon früher mussten sich menschliche Gesellschaften mit Klimawandel auseinandersetzen. Den hatten sie zwar nicht selbst verursacht, aber dennoch mussten sie darauf reagieren, sich anpassen oder untergehen. Wie sind die Mayas oder die Wikinger mit den sich verändernden Bedingungen umgegangen, und was können wir heute daraus lernen?

 

Am 16.11.17 21:00 - 22:00 Uhr auf 

3sat: scobel - Klimafrust

Der Klimawandel ist Fakt, Maßnahmen dagegen umstritten. Doch die Politik muss handeln. Selbst Deutschland, das sich gerne als Vorreiter in Sachen Klimaschutz geriert, verfehlt seine Ziele. Anlässlich des Weltklimagipfels in Bonn diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen, dem Psychologen Immo Fritsche, Uni Leipzig, und dem Klimaforscher Anders Levermann, Uni Potsdam, über Klimaschutz und Klimafrust. Steigen die USA wirklich aus dem Klimaschutzabkommen aus? Wie kann man den Klimawandel vor dem drohenden Stigma "Fake-News" bewahren? Welche Maßnahmen helfen würden, ist bekannt. Was hindert die Regierung an ihrer Umsetzung?

 

Am 16.11.17 23:25 - 23:55 Uhr auf 

WDR: Wenn es dem Globus zu heiß wird

Die Zeichen stehen auf Sturm: Die USA haben das Pariser Klimaabkommen aufgekündigt, auch die deutschen Klimaziele hinken den Vorgaben weit hinterher. Die Reportage geht der Frage nach, wie es trotzdem gelingen kann, die globale Energiewende weiter voranzutreiben - und die Menschen mit den Folgen des Klimawandels künftig nicht mehr allein zu lassen. Als erstes Klimaopfer weltweit setzt sich jetzt ein Andenbewohner juristisch zur Wehr. Saul Lluyia, ein peruanischer Kleinbauer, will den Energieriesen RWE zur Verantwortung für Klimaschäden ziehen. Er klagt Schutzmaßnahmen ein, die sein Dorf vor einem schmelzenden Gletscher retten sollen. Im November verhandelt das Oberlandesgericht in Hagen seinen Fall, der weltweit Aufsehen erregt hat. Wenn die Musterklage gegen einen der großen CO2-Emittenten erfolgreich wäre, könnten sich auch andere Klimaopfer wehren. Denn auch in Europa werden Menschen in Zukunft massiv vom Klimawandel betroffen sein, sagen Forscher voraus.

 

Am 17.11.17 10:45 - 11:30 Uhr auf 

arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse

Seit jeher liefern Vögel dem Menschen zuverlässige Hinweise darauf, wie es um das Ökosystem bestellt ist. Doch immer seltener hört man das Zwitschern der Singvögel. Ihr Bestand hat sich Statistiken zufolge in den vergangenen 40 Jahren halbiert. Was bedeutet es für Mensch und Umwelt, wenn die Singvögelpopulationen rapide zurückgehen? Ist es bereits zu spät, um sie zu retten?

 

Am 17.11.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Finnland

Finnland ist ein nur wenig urbanisiertes Land. Zwei Drittel seiner Fläche sind vom nördlichen Nadelwaldgürtel bedeckt. Der Wald ist ein Zuhause für wilde Rentiere, Bären und Luchse. Finnland besitzt auch zahlreiche Seen, Inseln und eines der größten Archipele der Welt - heutzutage ein streng bewachter Nationalpark. Das Land hat eine lange Tradition des Naturschutzes. Reservate wurden bereits zu Beginn des 20. Jhdt angelegt.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)

 

Am 17.11.17 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume

Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören.

 

Am 17.11.17 12:45 - 14:00 Uhr auf 

phoenix: Thema Klima und Fortschritt

Dokumentation.

 

Am 17.11.17 14:25 - 15:05 Uhr auf 

3sat: Iguazú - Das große Wasser

Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben.So wie Marcos Labanca: Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau.

 

Am 17.11.17 14:30 - 15:15 Uhr auf 

WDR: Heimliche Helden - Keas in Neuseeland

Neuseeland ist, oder besser war, ein "Planet" der Vögel. Über Jahrmillionen gaben sie den Ton an und teilten sich alle Aufgaben in der Natur - vom riesigen Räuber bis zur Körner fressenden Maus. Denn Säuger gab es hier nie. Auch Papageien suchten und fanden ihren Platz. Das raue, alpine Bergland jedoch gehörte immer den Keas. Sie schienen das schlechteste Los gezogen zu haben: Eis und Schnee, extreme Wetterlagen, keine gesicherte Ernährung. Aber ausgerechnet die Keas verstanden es sich durchzubeißen. Dann kamen die ersten Siedler und rodeten die Wälder brachten Säugetiere mit, die mit den Vögeln um Nahrung und Lebensraum konkurrierten. Heute ist nichts mehr so, wie es einmal war. Das scheint dem Kea überhaupt nichts auszumachen. Entdeckungsfreudig und kreativ sichert er sein Überleben. Dort wo Keas leben, sind sie automatisch Teil des Soziallebens der Neuseeländer geworden. Sie brechen in Häuser und Mülltonnen ein, öffnen Schlösser und verschleppen Werkzeug. Geöffnete Autofenster verstehen sie als Einladung. Auf Skipisten gibt es viel zu entdecken und zu lernen und das Car-Surfing durch Tunnels wurde anscheinend auch von den Keas erfunden. Sie sind immer an den Hotspots des Lebens. Nur die Plätze an denen Keas ihre Eier ablegen und die Küken aufziehen, sind weit weg von menschlichen Ansiedlungen. Dunkle Höhlen in der Wildnis. Der Nachwuchs braucht Ruhe. Doch selbst dahin sind Nesträuber eingedrungen, Marder- und Rattenattacken stehen diese Tiere fassungslos gegenüber. Die Zahl der Keas ist dramatisch gesunken. Die Neuseeländer suchen nach Abhilfe.

 

Am 17.11.17 15:50 - 16:30 Uhr auf 

3sat: Amazonas - Natur im Überfluss

Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern zugleich auch eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Filmemacher Elmar Bartlmae geht auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen. Doch das Ökosystem ist in Gefahr.

 

Am 17.11.17 17:15 - 18:00 Uhr auf 

3sat: In der Hängematte auf dem Amazonas

Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald und der längste Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Um an sein Ziel zu kommen, muss der Passagier sich eine Pause gönnen, eine tagelange. Denn er kann an Bord nichts erledigen. Es gibt kein Internet, kein Handynetz, nur Satellitenfernsehen. Mit 28 Stundenkilometern zieht der urzeitliche Dschungel gemächlich vorbei.

 

Am 17.11.17 18:00 - 19:00 Uhr auf 

3sat: nano spezial - Klimagipfel live

"nano" berichtet live von der UN-Klimakonferenz, die vom 6. bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet. Yve Fehring meldet sich direkt aus der "Bula Zone", dort werden die Verhandlungen geführt. Zusammen mit dem Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif wird Yve Fehring die Arbeit der Delegierten einordnen. Es geht um die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015. Herauskommen soll dabei ein "Regelbuch", das beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden soll. Insbesondere die veränderte Rolle der USA verspricht viel Arbeit.
(Wdh. morgen 7.00-8.00 Uhr)

 

Am 17.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Letzte Chance für unser Klima

Polkappen und Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Überschwemmungen zerstören das Hab und Gut der Menschen, Dürren vernichten ganze Ernten. Was ist zu tun? Während sich die Menschen in den westlichen Metropolen in Sicherheit wiegen, sind es die Armen in den südlichen Ländern, die besonders leiden. Doch auch in reichen Staaten, wie den USA, geht in manchen Regionen schon heute das Trinkwasser aus.Langfristig, da ist sich seit dem Klimagipfel von Paris die Weltgemeinschaft einig, wird es alle treffen. Deshalb ist es so wichtig, die Beschlüsse schnell umzusetzen. Doch schon beim Kohleausstieg gibt es Widerstände.

 

Am 17.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Kanadas wilder Westen

Die Reisemöglichkeiten in der westlichen Provinz Kanadas sind fast so unendlich wie die Weite ihrer Wälder und die Anzahl der schneebedeckten Berggipfel. Naturfreunde kommen in British Colombia voll auf ihre Kosten. Filmautor Gerhard Amm erlebt Vancouver Island mit seiner wilden Westküste: Von Telegraph Cove geht es hinaus in die Johnstone Strait zum Whale Watching. In Campbell River startet Amm anschließend mit dem Buschflieger zur Knight Inlet Lodge. In dem Bärencamp hat er beste Voraussetzungen zur Beobachtung der mächtigen Grizzlys.
(Wdh. kommende Nacht 1.35-2.20 Uhr)

 

Am 17.11.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Honeymoon-Suite

Flitterwochen in der Baumkrone: Brian und seine Frau Vickie betreiben im US-Bundesstaat Virginia eine Event-Location für Hochzeitspaare. Dort bauen Spitzenarchitekt Pete Nelson und sein Team in dieser Folge eine romantische Honeymoon-Suite mit Badezimmer, Himmelbett und Kamin. Das zweistöckige Baumhaus ist im Kolonialstil eingerichtet und bietet jede Menge Komfort. In dem stylishen Domizil können die frisch vermählten Brautleute mit einem Glas Champagner auf die Zukunft anstoßen und die herrliche Aussicht genießen.

 

Am 17.11.17 21:00 - 21:30 Uhr auf 

3sat: makro - Wirtschaftswachstum versus Klima

Die Fixierung auf eine ständig wachsende Wirtschaft ist schuld, dass wir auf eine Klimakatastrophe zusteuern. Das sagen die Vertreter der "Postwachstumsökonomie" und suchen nach Alternativen. Aber muss das wirklich sein? Anhänger der "Green Economy" zum Beispiel glauben, dass Entwicklung und Einsatz von besseren Technologien die unerwünschten Nebeneffekte des Wirtschaftswachstums eindämmen können und es nachhaltiges Wachstum geben kann. 1972 sagte der "Club of Rome" die Grenzen des Wachstums voraus. Umweltschäden und der rasante Verbrauch der Bodenschätze haben dem Wirtschaftswachstum seither eine Sinnkrise beschert.

 

Am 17.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Norwegen, Schweden, Lappland - Europas schöner Norden

Weitab von der Hektik der Städte bieten die Landschaften Skandinviens Weite und Einsamkeit. Die beliebteste Art, Norwegen zu entdecken, ist die Fahrt mit einem der Schiffe der Hurtigruten-Linie. Sie sind die komfortable Verbindung von Süd- und Nordnorwegen, an der Küstenlinie geht es entlang von Bergen nach Tromsö. In Schweden ist nicht nur die berühmte Schärenlandschaft vor den Toren Stockholms ein Urlaubsparadies - mitten im "Kleinen Land", im schwedischen Smaland, prägen Wälder und Seen das Bild, hier wuchs Astrid Lindgren auf und verewigte die schwedische Landidylle in ihren Kinderbüchern. Wer sich im Sommer mit dem Wohnmobil auf eine Tour durch Lappland begibt, findet Blumenwiesen, Heidelandschaften und endlose Ebenen am Polarkreis vor - Begegnungen mit Rentieren, Goldwäschern und Einheimischen samischer Abstammung nicht ausgeschlossen.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)

 

Am 17.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Planet der Menschen - Leben im Dschungel

Kaum eine Region ist so geheimnisvoll, undurchdringlich und menschenfeindlich wie der Dschungel. Und doch sind die tropischen Regenwälder die Lebensgrundlage vieler indigener Völker in Südamerika, Afrika und Asien. Die zweite Folge des Dreiteilers präsentiert ungewöhnliche Geschichten von Kulturen aus Lebensräumen im Dschungel. Der Dschungel lässt sich nicht zähmen, und er bestraft die, die seine Gesetze missachten. Die Dokumentation spürt Menschen auf, die das Geheimnis kennen, wie man in dieser bedrohlichen Welt überlebt.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

 

Am 17.11.17 21:15 - 21:45 Uhr auf 

NDR: Jäger ohne Chance - Die cleveren Wildschweine von Usedom

Wildschwein-Alarm auf der Insel Usedom: In Rotten kommen die Tiere nachts aus Polen über die Grenze und richten auf deutscher Seite massive Schäden an. Vor allem Maisfelder werden regelrecht umgepflügt. Danach kehren sie ins polnische Swinemünde zurück. Denn die cleveren Wildschweine wissen ganz genau, dass sie dort nicht bejagt werden. Sie gelten vielmehr als Touristenattraktion und werden mitten in der Stadt sogar gefüttert. Der Film begleitet den Förster Felix Adolphi und den Jäger Thilo Naumann bei ihrem aufreibenden Kampf gegen das Schwarzwild mit ihren Wühlschnauzen. Sie lesen Spuren, stellen Fallen und lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen, um sie zu vertreiben. Trotzdem sind die Wildschweine auf Usedom ihnen oft überlegen.
(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)

 

Am 18.11.17 06:00 - 06:30 Uhr auf 

BR: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür

Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon der Bau einer neuen Straße das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das häufig nicht. Jede sechste Säugetierart in Europa gilt als bedroht. Caro Matzko und Gunnar Mergner lernen im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen: Mit Zuchtprogrammen werden bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert. Und auch der Tiergarten selbst ist ein perfekter Lebensraum: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um die zu entdecken, brauchen die Moderatoren allerdings fachkundige Beratung - und viel Glück.

 

Am 18.11.17 06:00 - 06:05 Uhr auf 

SWR: Die Eibe

Die Eibe kann den Laien verwirren: Sie ist ein Nadelbaum, hat aber keine Zapfen sondern Beeren. Der Fachmann korrigiert: Die Früchte sind gar keine Beeren - sie sehen nur so aus! Und noch so manches andere Verwunderliche hat die Eibe zu bieten.

 

Am 18.11.17 06:15 - 07:00 Uhr auf 

ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange

Kaum ein Bewohner Südamerikas wird mehr gefürchtet als die Anakonda. Wenn die gewaltigste Schlange der Welt ihren kräftigen Körper um ihr Opfer schlingt, gibt es selten Rettung. Kein Wunder, dass sich zahlreiche Horrorgeschichten um das Riesen-Reptil ranken. Doch wie groß werden die Tiere wirklich? Ausgestattet mit modernster Technik versucht ein Team aus Biologen und Tierfilmern, diese Frage zu beantworten.

 

Am 18.11.17 08:00 - 08:15 Uhr auf 

SWR: Klimawandel - Wie viel Hitze verträgt die Erde?

Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten fünfzig Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

 

Am 18.11.17 08:15 - 08:30 Uhr auf 

SWR: Klimawandel - Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?

Der Klimawandel droht zu einer der größten globalen Umweltbedrohungen zu werden. Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ursachen und Folgen des Klimawandels und zeigt Wege, wie er möglicherweise noch zu verhindern ist. Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für unseren Heimatplaneten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des CO2-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.

 

Am 18.11.17 08:45 - 09:35 Uhr auf 

arte: Die Holzfäller von British Columbia

British Columbia im Westen Kanadas hat den weltgrößten unberührten borealen Regenwald mit mehreren hundert Jahre alten Bäumen und Regionen, die noch nie ein Mensch betreten hat. Unter dem Waldboden lagern Millionen Tonnen von Bodenschätzen wie Gold und Kohle. Das Augenmerk der Wirtschaft liegt jedoch auf dem Waldbau - dem Betätigungsfeld von Cal Marsh. Um 4.30 Uhr beginnt für ihn der Tag, denn während der Erntezeit klettern die Temperaturen in den Rocky Mountains schnell auf über 30 Grad Celsius. Eine Strapaze für die Arbeiter mit ihrer kiloschweren Ausrüstung. Dennoch konnten Cal Marsh und seine Männer lange Zeit gut von der Holzwirtschaft leben, auch nachdem in den letzten Jahren Umweltschützer zusammen mit Regierungs- und Forstvertretern Programme erarbeitet haben, die den Holzfirmen strenge Auflagen erteilen. So müssen die Firmen etwa für die Wiederaufforstung in ihrem Erntegebiet sorgen. Ein Ökomanagementsystem mit Modellcharakter. Die weltweite Wirtschaftskrise erschwert nun jedoch die Arbeit von Cal Marsh immens. Der kanadischen Holzindustrie brechen die Absatzmärkte in den USA weg. Die Folge: Die Firmen bleiben auf ihren geschlagenen Bäumen sitzen, die Maschinen werden nicht mehr ausgelastet. Hinzu kommt, dass auch die Zulieferfirmen der Region unter Druck geraten. Doch noch bleibt Cal Marsh optimistisch.

 

Am 18.11.17 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Im wilden Herzen Borneos

Nirgendwo auf der Welt fressen sich Motorsägen und Ölpalmplantagen schneller in den Regenwald vor als auf Borneo. Aber noch hält Borneo im Inneren der Insel seine Schätze verborgen: Orang-Utans, Borneo-Elefanten, Nasenaffen, Gibbons oder Nebelparder. Der Tierfilmer Felix Heidinger unternimmt eine Reise in das Herz Borneos: Er trifft auf Holzfäller und Wilderer, aber er findet auch Menschen, die für die einmalige Tierwelt der Urwälder der drittgrößten Insel dieser Welt kämpfen.

 

Am 18.11.17 09:35 - 10:25 Uhr auf 

PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Das Baumschloss

Familie Greene aus Asheville, North Caroline, besitzt bereits einen Schmuckladen und lebt in einem viktorianischen Haus, das von ihnen den liebevollen Namen "The Caroline Juwel" bekommen hat. Nun will die Familie mit Hilfe der Treehouse Guys ein weiteres Schmuckstück in ihr Leben aufnehmen: ein einzigartiges und gigantisches Baumhaus. Mit der Bezeichnung "The Diamond in the Sky" inmitten der Blue Ridge Mountains soll es zum Hingucker werden.

 

Am 18.11.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Tier im Visier - Schüsse in der Wolfsheide

Ein toter Wolfsrüde wird im Juli 2015 in der Nähe von Görlitz entdeckt. Erschossen. Und sichtbar an einem Wegesrand platziert. Der fünfte gezielt getötete Wolf in eineinhalb Jahren. Zwei davon wurden geköpft und provokativ abgelegt. Einmal an einem Naturschutzschild in der Lausitz. Es ist eine Machtdemonstration. Obwohl Wölfe in Deutschland streng geschützt sind, werden sie zu Gejagten. Wie kann das sein? Der "Tatort"-Schauspieler und engagierte Naturschützer Andreas Hoppe begibt sich in einem realen Krimi zusammen mit einem Artenschutzexperten auf Spurensuche.

 

Am 18.11.17 14:15 - 15:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis -Ein Baumhaus für Öko-Helden

"Miss Sunflower" und "Queen Bee", der Frosch: Amy McMillian und Nicole Ferguson machen Kinder im "For-Mar"-Naturreservat in Michigan mithilfe von Comicfiguren mit der Natur vertraut. Und Pete Nelson baut den "Preservers" in den Wipfeln eines Eichenhains ein neues Hauptquartier - inklusive Klassenzimmer. In dem 7,30 Meter mal 6,40 Meter großen Domizil können die kleinen Besucher gemeinsam mit ihren Lieblings-Öko-Helden nach Lust und Laune herumtollen und gleichzeitig Wissenswertes über Tiere und Pflanzen lernen - spielerisch und absolut "baumbastisch".

 

Am 18.11.17 14:45 - 15:30 Uhr auf 

SWR: Tierisch wild im Südwesten - Die reiselustigsten Tiere

Die tierischen Nachbarn aus dem Südwesten sind auf der ganzen Welt unterwegs – vom Nordpolarmeer bis in die Savannen Afrikas. Pünktlich zur Rückkehr von Storch & Co begleitet die Dokumentation die tierischen Globetrotter aus dem Südwesten auf ihren Reisen. Die Zuschauer erleben Geschichten von einsamen Wölfen, untreuen Störchen, hungrigen Geiern – und von Tieren, die per Anhalter den halben Globus überquert haben, um sich im Südwesten ein neues Leben aufzubauen.

 

Am 18.11.17 15:30 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Wilde Wasser, tiefe Wälder – Durch die chinesische Mandschurei

Im äußersten Nordosten von China liegt die Provinz Heilongjiang, relativ dünn besiedelt mit einem strengen Kontinentalklima. Hier gibt es noch größere Naturlandschaften und seltene Tiere, wie den Amurtiger und den Mandschurenkranich. Am Fluss Amur an der Grenze zu Russland gibt es noch einige Fischer, obwohl der Bestand durch Überfischung und Umweltverschmutzung zurückgegangen ist. In der Metropole Harbin, der Hauptstadt der Provinz, sind russische, aber auch jüdische Einflüsse präsent. Im äußersten Nordosten von China liegt die Provinz Heilongjiang. Sie ist relativ dünn besiedelt und hat ein strenges Kontinentalklima. In Heilongjiang gibt es noch größere Naturlandschaften und seltene Tiere, wie den Amurtiger im Norden und den Mandschurenkranich im südlich gelegenen Naturschutzgebiet Zhalong. Am Fluss Amur an der Grenze zu Russland gibt es noch einige Fischer, obwohl der Fischbestand durch Überfischung und Umweltverschmutzung zurückgegangen ist. In der Metropole Harbin, der Hauptstadt der Provinz, sind russische und jüdische Einflüsse spürbar. Die alte Synagoge soll restauriert werden, obwohl in Harbin keine Juden mehr leben. In den letzten Jahren hat der Tourismus in Heilongjiang zugenommen. Die meisten Chinesen reisen in Gruppen. Eine Reisegruppe wurde während einer Bootsfahrt auf dem Hailang, eine andere beim Besuch des Vulkangebiets und der Thermalquellen in Wudalianchi begleitet.

 

Am 18.11.17 16:00 - 16:30 Uhr auf 

ARD: Wenn Mensch und Tier sich in die Quere kommen

Wolf und Biber waren fast ausgerottet, inzwischen gehören sie wieder zur Fauna Deutschlands. Die anfängliche Begeisterung über die Rückkehrer aber ist abgeebbt. Denn mit der Wiederansiedlung kamen auch die alten Probleme zurück: Wölfe, die Weidetiere reißen oder Biber, die Fischteiche zerstören. Und es gibt weitere Neuankömmlinge: Nandus zum Beispiel, exotische große Laufvögel im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet. Viele Land- und Forstwirte empfinden die wilden "Mitbewohner" als Schädlinge oder gar als Bedrohung. Doch wird dieses Urteil den Wildtieren gerecht?
(Wdh. übermorgen 4.10-4.45 Uhr)

 

Am 18.11.17 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD: Umweltschutz mit dem Maschinengewehr

Drei Hubschrauber donnern über den Urwald von Amazonien. An Bord acht bis an die Zähne bewaffnete Männer in Tarnuniform. Auf einer Lichtung werden sie runtergehen und das Überraschungsmoment so gut wie möglich nutzen. Die stärkste Waffe der Eliteeinheit der brasilianischen Naturschutzbehörde. Sie sind die einzigen, die sich den illegalen Goldgräbern, der Holzmafia oder den Schlägertrupps der Großgrundbesitzer in Brasilien entgegen stellen. Ein fast aussichtsloser Kampf. Zu groß die Aufgabe, viel zu wenig Geld und noch weniger Rückendeckung vom Staat, denn der ist beeinflusst von den Großgrundbesitzern. So schrumpft die Waldfläche immer schneller. 2016 stieg der "Waldverlust" - wie es im UN-Bericht heißt - um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis sind riesige Wunden im Amazonas-Urwald. Wunden, die die Eliteeinheit bei ihren Flügen jedes Mal sieht. Das ARD-Team war mit ihnen im Dschungel unterwegs, waren dabei, als die Elitekämpfer illegale Goldgräber-Camps hochnahmen und Holzfäller - ohne jedes Unrechtsgefühl - stellen. Eine beeindruckende Reportage vom Kampf der bewaffneten Umweltschützer in Amazonien.
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.45 Uhr)

 

Am 18.11.17 18:45 - 19:30 Uhr auf 

BR: Wildes Kanada - Land der Extreme (2)

Im Zentrum der zweiten Folge steht die Region zwischen der kanadischen Pazifikküste und dem mächtigen Gebirgszug der Rocky Mountains. Als der englische Kapitän und Entdecker George Vancouver 1792 erstmals in der Umgebung der heutigen nach ihm benannten Stadt an Land ging, glaubte er sich "im Garten Eden", wie er es in seinen Aufzeichnungen beschrieb. Vancouver sah in dieser Landschaft wilde, unberührte Natur - er ahnte nicht, dass schon die Ureinwohner jahrtausendelang die scheinbar ursprüngliche Region bewirtschafteten: Sie brannten das Unterholz der Wälder nieder, um ihre Chancen bei der Hirschjagd zu erhöhen. Sie ernteten die essbaren Wurzeln der Prärielilie ebenso wie nahrhafte Eicheln - und gestalteten so das Land mit, in dem sie lebten. Aber an der Westküste Kanadas gab es noch eine andere Nahrungsquelle: Diese ist bis heute verbunden mit einem eindrucksvollen Naturschauspiel, das sich jedes Jahr wiederholt - dem Zug der Lachse. Seit Millionen von Jahren kehren Lachse aus dem Pazifischen Ozean zum Laichen in jene Gewässer zurück, in denen sie selbst geboren wurden. Die großen Fische sind eine unverzichtbare Nahrungsquelle für Wölfe, Schwarzbären und verschiedene Vogelarten. In manchen der Baumwipfel finden sich riesige, bis zu zwei Tonnen schwere Gebilde - die Nester der Weißkopfseeadler. Die Adlerküken konkurrieren von klein auf um das Futter. Neben den Küstenregenwäldern sind auch die Gebirgszüge landeinwärts ein wichtiger Lebensraum für Greifvögel. Die Bergregionen sind das Revier des Steinadlers.

 

Am 18.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs

Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen der Tiere. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen. Als Freigänger erleben die Katzen Abenteuer, von denen ihre Halter nichts ahnen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Katzenforscherin, die sich in Weimar, der Katzenhochburg Deutschlands, auf Spurensuche in die heimliche Welt der Katzen macht. Denn in Weimar leben 65.000 Menschen und schätzungsweise 10.000 Katzen. Ihr Experiment ist dabei ebenso effektiv wie leicht verständlich: Mit modernster Technik, mit GPS-Katzenhalsbändern und speziell entwickelten Kameras, folgt die Forscherin den Tieren auf ihren Streifzügen in freier Wildbahn.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)

 

Am 18.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Ein Leopard mit kleinen Schwächen

Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botswana dokumentieren die Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

 

Am 18.11.17 22:30 - 00:00 Uhr auf 

phoenix: Konzerne als Retter - Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe

Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich.

 

Am 19.11.17 01:45 - 03:10 Uhr auf 

arte: Die Klima-Spione

1995 kam es zwischen dem amerikanischen und russischen Geheimdienst zu einer bis dato einzigartigen Zusammenarbeit: Kurz nach dem Ende des Kalten Krieges tauschten die einstigen Erzfeinde im Rahmen eines grenzübergreifenden Forschungsprojekts vertrauliche militärische und wissenschaftliche Informationen aus, um den Klimawandel und seine Auswirkungen besser erforschen zu können. "Die Klima-Spione" versammelt einzigartige Einblicke in ein kaum bekanntes Kapitel der jüngeren Zeitgeschichte, das zukunftsweisend für internationale Kooperationen in der Klimafolgenforschung sein könnte.

 

Am 19.11.17 03:20 - 03:50 Uhr auf 

tagesschau24: Lasst die Kohle in der Erde - Rote Linien für das Klima

Fast 20.000 Teilnehmer, internationale Diplomaten, Politiker und NGOs ringen derzeit in Bonn darum, die Erwärmung der Erde zu verlangsamen. Während der Weltklimagipfel tagt, formiert sich im nur 70 Kilometer entfernten Hambacher Forst, im rheinischen Braunkohlerevier, der Widerstand. Seit vielen Jahren besetzen hier Aktivisten den Wald. Ein Film über Waldbesetzer, Bürgerinitiativen und engagierte Kirchenmitglieder, ein Sittengemälde des regionalen Kampfes gegen die Klimaerwärmung, während der Weltklimagipfel tagt.

 

Am 19.11.17 09:30 - 10:15 Uhr auf 

ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika

1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

 

Am 19.11.17 12:05 - 12:50 Uhr auf 

arte: Kubas Küste - Wandel im stillen Winkel

55 Jahre Embargo und Isolation haben dazu geführt, dass es in Kuba weder eine industrielle Fischfangflotte noch Privatjachten oder Tauschsportlizenzen gibt. Das Ergebnis dieser unfreiwilligen Abschottung ist ein ebenso außergewöhnliches wie unerwartetes Erbe. Kuba ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies geblieben. Nun zwingt der bevorstehende Touristenansturm die kubanischen Umweltbiologen zum Handeln. Ihnen bleibt nur wenig Zeit, um die Ökosysteme zu schützen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 12.50-13.35 Uhr)

 

Am 19.11.17 13:30 - 14:15 Uhr auf 

rbb: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

Wildkatzen waren in fast allen Wäldern Mitteleuropas zu Hause, doch über die Jahrhunderte sind sie oft verschwunden. War es früher die Jagd, macht ihnen heute zu schaffen, dass es kaum noch große und zusammenhängende Laub- und Mischwälder in Deutschland gibt, in deren Schutz sie ungestört herumwandern können. Felder, Straßen und Siedlungen machen den scheuen Tieren das Leben schwer.

 

Am 19.11.17 19:30 - 20:15 Uhr auf 

arte: Die Geier sind zurück

Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der Mensch es geschafft, die Giganten der Lüfte fast vollständig auszurotten, nicht nur in Frankreich, sondern nahezu überall in Europa. Maßgeblich mitverantwortlich, dass sie in Frankreich wieder zahlreich anzutreffen sind, ist eine Handvoll passionierter Naturliebhaber und Vogelexperten. Schon Ende der 70er Jahre entwickelten sie Wiederansiedlungsprogramme, die heute noch erfolgreich praktiziert werden: Unter anderem im Vercors, wo in diesen Sommer zwei junge Bartgeier ausgewildert werden sollen. Pascal Orabi arbeitet für die französische Vogelschutzliga LPO, die "Ligue pour la protection des oiseaux" und koordiniert die Geierschutzprojekte in Frankreich. "360o Geo Reportage" entdeckt mit ihm traumhaft schöne Bergwelten Südfrankreichs und erlebt, was selten möglich ist - Gänsegeier, Mönchsgeier, Bartgeier und sogar den seltenen Schmutzgeier aus großer Nähe.

 

Am 19.11.17 20:05 - 21:05 Uhr auf 

N24: Invasion aus dem Tierreich

Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.

 

Am 20.11.17 04:05 - 04:35 Uhr auf 

ZDF: Wenn das Klima kippt (2/2) - Der Weckruf des Azteken

Im zweiten Teil der zweiteiligen Dokumentationsreihe begleitet "planet e." einen jungen Indianer aus Colorado bei seinem Kampf für einen bewussteren Umgang mit der Erde. Denn der Klimawandel wird vor allem die junge Generation treffen. Der 17-jährige Klimaaktivist Xiuhtezcatl Martinez reist um die ganze Welt, prangert die Verursacher der Klimakatastrophe an und ruft zum Handeln auf. Sein Charisma und seine Klugheit haben den jungen Mann mit aztekischen Wurzeln zu einem weltweit geachteten Kämpfer gegen den Klimawandel werden lassen. Mit Liedern und Vorträgen setzt er ein Zeichen gegen unsere Fahrlässigkeit im Umgang mit der Natur. Schon als Grundschüler setzte sich Xiuhtezcatl für Umweltbelange ein und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2015 rief er vor den Vereinten Nationen als Botschafter seiner Generation zum Kampf gegen den Klimawandel auf. Für Xiuhtezcatl Martinez ist es ein Warnzeichen: Der Klimawandel ist nun auch in seiner Heimat, den Rocky Mountains im Herzen der USA, angekommen. Auf einem Ausritt mit einem Freund beobachtet er alarmierende Veränderungen: Vor wenigen Jahren lag Ende Mai auf 3000 Meter Höhe noch Schnee, die Flüsse waren vielfach mit Eis bedeckt. In diesem Jahr aber zieht eine gespenstisch anmutende Wärme über das Hochland, der Schnee ist geschmolzen – für Xiuhtezcatl ein fühlbares Zeichen der Klimaerwärmung. In seinen Liedern, Vorträgen und Interviews macht Xiuhtezcatl immer auch jene Auswirkungen des Klimawandels zum Thema, die erst auf den zweiten Blick Gestalt annehmen. In aller Munde sind die Erwärmung der Atmosphäre und der Anstieg des Meeresspiegels. Doch wie wirken sich die Klimaveränderungen auf die soziale Sicherheit aus, auf die globale Wirtschaft oder die Balance der Ozeane?

 

Am 20.11.17 07:00 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Leben aus dem Wasser

Mit dem britischen Naturforscher und -filmer Sir David Attenborough betritt die Dokumentation die kurios langsame Welt der Pflanzen. Pflanzen siedelten sich auf dem Land zuallererst in Feuchtbiotopen an. Anhand von Wasserlilien zeigt David Attenborough, wie sich die ersten Pflanzen vor ungefähr 140 Millionen Jahren entwickelten. Danach geht der Naturfilmer dem Phänomen der Bestäubung auf die Spur und erforscht, wie es zur ersten Pflanzenbestäubung durch Insekten kam. Außerdem zeigt Sir David Attenborough Pflanzen, die einen natürlichen Wasserschutz entwickelt haben, der 99% des Regenwassers abweist und die am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt.

 

Am 20.11.17 09:25 - 10:15 Uhr auf 

arte: Philippinen - Rendezvous mit einem Adler

Eddie Juntilla macht sich auf der Philippineninsel Mindanao auf den Weg in den Regenwald. Dort trifft er sich seit 14 Jahren mit Kahayag, einem weiblichen Philippinenadler. Mit über zwei Meter Flügel-Spannweite gehört sie zu den eindrucksvollsten Vögeln der tropischen Regenwälder. Eddie Juntilla ist ihr Pfleger und gleichzeitig die einzige Person, die Kahayag in ihrer Nähe duldet. "360o Geo Reportage" erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Partnerschaft zwischen Mensch und Adler.

 

Am 20.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Russland - Der Ferne Osten

Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Steilküste - das ist Ussurien, das Revier des Sibirischen Tigers. Hier, im Fernen Osten Russlands, stößt die größte Landmasse der Welt an den Pazifik. Die Küstenlandschaft zeigt sich schon in exotischem, asiatischem Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten. Tatsächlich ist dieser See das weltweit größte Biotop der Wasserpflanze. Gleichzeitig beheimatet er ein außergewöhnliches Reptil: die langnasige Weichschildkröte, die ihren Namen aufgrund ihres biegsamen lederartigen Panzers trägt. Auch der seltene Riesenfischuhu geht in Ussuriens Gewässern auf die Jagd. Erstmals konnte dieser Greifvogel über wie unter Wasser gefilmt werden. An der Küste finden sich häufig die gepunkteten Sikahirsche; sie äsen nicht nur im dichten Wald, sondern verschmähen auch angespülte Algen nicht. Hier findet der Tiger immer wieder Beute. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Sibirischen Tiger am Strand. Raben und Geier räumen nur widerwillig das Feld, wenn der Herrscher des Waldes aufkreuzt und die Beute für sich beansprucht. Im Wald spielen die jungen Kragenbären in seiner Abwesenheit waghalsig im bunten Herbstlaub. Ihre Akrobatik in luftiger Höhe ist lebenswichtig: Wenn der Tiger hungrig zurückkehrt, sind die Baumwipfel ein sicheres Versteck vor ihm. Doch die größte Katze der Erde hat selbst gefährliche Feinde: Wilderer machen den Jäger zum Gejagten, und durch Rodung schrumpft sein Lebensraum unaufhaltsam. Das gleiche Schicksal teilt eine der seltensten Raubkatzen der Erde - der Amurleopard. Nur wenige Exemplare davon gibt es weltweit. Sie alle leben in Ussurien.

 

Am 20.11.17 11:10 - 12:15 Uhr auf 

arte: Indiens Dschungelbuchklinik

Ein Brüllen erschallt im Wald, laut und kreischend, dann bricht ein junger Elefant durch die Büsche. Er gehört zu einer Herde verwaister Jungtiere, die in Indiens einzigem wissenschaftlich geführten Rehabilitationszentrum für Wildtiere auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Ein Tierarztehepaar kümmert sich hier um Tiere, die man sonst nur aus dem Dschungelbuch kennt. "360o Geo Reportage" begleitet die Tierretter bei ihren Einsätzen in der Wildnis und in den Dörfern am Fluss Brahmaputra.

 

Am 20.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Mythos Amazonas - Grüne Hölle oder Paradies?

Feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich erschien den Europäern einst der Amazonas. Lange galt der Regenwald als "Grüne Hölle", in der giftige Tiere und Pflanzen dem Menschen feindlich gegenüber stehen. Heute ist klar: Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Im Sommer überflutet das Schmelzwasser aus den Anden das Amazonasbecken und verwandelt das Reich des Jaguars in das Hoheitsgebiet des Schwarzen Kaimans. Viele Waldgebiete stehen wochenlang unter Wasser. Die beste Zeit für die Seekuh, ihre Jungen zur Welt zu bringen - dort, wo sonst Affen durch die Äste turnen.

 

Am 20.11.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Ökologische Forstwirtschaft - Ein Modell für die Zukunft?

Der Bedarf an Holz wächst. Und damit ist unser Wald heute vor allem eines: Wirtschaftsfaktor. Es gilt, in kürzester Zeit möglichst viel Holz zu ernten und damit möglichst viel Geld zu verdienen. Es geht aber auch anders. Der Vorschlag lautet: ökologische Forstwirtschaft. Eine Forstwirtschaft, die mehr auf die Umwelt und weniger auf den Geldbeutel schaut. Wie kann das funktionieren? Und kann sie in Zukunft tatsächlich eine Alternative zur konventionellen Forstwirtschaft sein? Auf der Suche nach Antworten lassen sich die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner durch den Lübecker Stadtwald führen, der in Sachen ökologische Forstwirtschaft ein Modellprojekt ist. Hier wird das gefällte Holz fast ausschließlich mit Pferden aus dem Wald transportiert - anstelle von tonnenschweren Holzerntemaschinen, die über den Waldboden rollen und ihn damit verdichten, so dass er anschließend nahezu unbrauchbar ist. Wieso dürfen sich Bäume hier selbst fortpflanzen und werden nicht, wie in konventionellen Forstbetrieben in Deutschland und Frankreich, massenhaft angepflanzt? Warum setzt man hier auf wenige dicke aber wertvolle Laubbäume anstelle vieler dünner und minderwertiger Nadelbäume? "Xenius" findet es heraus.
(Wdh. morgen 6.00-6.30 Uhr)

 

Am 20.11.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Das Burgund, der Reichtum der Hecken

Die von der Schauspielerin Senta Berger erzählte Reihe unternimmt in starken, poetischen Bildern eine Reise in zehn unterschiedliche Regionen Frankreichs. Diese Folge zeigt die Heckenlandschaft des Morvan-Massivs. Sie birgt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die sich trotz der jahrhundertealten Acker- und Viehwirtschaft entwickeln konnte und dem Burgund einen Hauch von Unberührtheit gibt. In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Durch die schnurgeraden Hecken, auf deren Zweigen sich die Meisen, Grasmücken und Stieglitze unweit von den weidenden Kühen zum ersten Frühjahrskonzert versammeln, schlängeln sich zahlreiche Bäche. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge. Ihre Fressfeinde sind Rotfüchse und Bussarde, die als gefürchtete Nagetier-Jäger für den Erhalt der Anbaukulturen sorgen. Die Frühlingssonne lockt Eidechsen und Ameisen an die Oberfläche. Von den Wiesen heben sich die Pflaumenbäume mit ihrer weißen Blütenpracht ab.

 

Am 21.11.17 05:10 - 06:05 Uhr auf 

ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.
(Wdh. heute 18.05-19.10 Uhr)

 

Am 21.11.17 07:00 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse

Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die der Mensch nicht anhand seiner Sinneswahrnehmungen entschlüsseln kann. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen zeigt die Dokumentation die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough erklärt auch, wie diese Prozesse visuell darstellbar sind.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.05 Uhr)

 

Am 21.11.17 07:20 - 07:50 Uhr auf 

WDR: Batman oder Dracula - Die Wahrheit über die Fledermaus

Ihr Körper ist behaart wie der einer Maus und trotzdem hat sie Flügel wie ein Vogel - diese scheinbar unpassenden Eigenschaften waren schon den Menschen in der Antike unheimlich. Dass manche Fledermäuse tatsächlich Blut trinken wie Dracula, verschlechterte ihr Image noch. Planet Schule fragt, was an diesem schlechten Image dran ist und stellt fest, dass es gute Gründe gibt, diese Säugetiere zu schützen. Nicht nur Batman kämpft für die Menschen - auch die Fledermäuse tun es! Fledermäuse jagen Insekten, darunter viele lästige Schädlinge. Je nach Art frisst eine Fledermaus in Deutschland bis zu 3.500 Mücken pro Nacht.

 

Am 21.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Russland - Kamtschatka

Die Halbinsel Kamtschatka - hier treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuer speiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über: Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im sogenannten "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orkas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.

 

Am 21.11.17 10:30 - 11:00 Uhr auf 

tagesschau24: Umweltschutz mit dem Maschinengewehr

Drei Hubschrauber donnern über den Urwald von Amazonien. An Bord acht bis an die Zähne bewaffnete Männer in Tarnuniform. Auf einer Lichtung werden sie runtergehen und das Überraschungsmoment so gut wie möglich nutzen. Die stärkste Waffe der Eliteeinheit der brasilianischen Naturschutzbehörde. Sie sind die einzigen, die sich den illegalen Goldgräbern, der Holzmafia oder den Schlägertrupps der Großgrundbesitzer in Brasilien entgegen stellen. Ein fast aussichtsloser Kampf. Zu groß die Aufgabe, viel zu wenig Geld und noch weniger Rückendeckung vom Staat, denn der ist beeinflusst von den Großgrundbesitzern. So schrumpft die Waldfläche immer schneller. 2016 stieg der "Waldverlust" - wie es im UN-Bericht heißt - um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis sind riesige Wunden im Amazonas-Urwald. Wunden, die die Eliteeinheit bei ihren Flügen jedes Mal sieht. Das ARD-Team war mit ihnen im Dschungel unterwegs, waren dabei, als die Elitekämpfer illegale Goldgräber-Camps hochnahmen und Holzfäller - ohne jedes Unrechtsgefühl - stellen. Eine beeindruckende Reportage vom Kampf der bewaffneten Umweltschützer in Amazonien.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr aud ARD-alpha)

 

Am 21.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Mythos Amazonas - Triumph des Lebens

Amazonien ist weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Ob Mensch, Otter, Kolibri oder Ameisenbaum - jeder spielt eine unverzichtbare Rolle in dem gigantischen Zusammenspiel der Arten. Es ist die Vernetzung, die den Regenwald am Leben erhält und gleichzeitig so verwundbar macht. Wir Menschen beginnen gerade erst zu verstehen, welch große Bedeutung der Regenwald am Amazonas für die gesamte Erde hat.

 

Am 21.11.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

rbb: Tasmanien - Sympathie für den Teufel

Ein Beuteltier hatte es auf der australischen Insel Tasmanien schon immer schwer: der Tasmanische Teufel. Jahrhundertelang wurden die Tiere gejagt und getötet, weil die Siedler ihre schrillen Stimmen nicht ertrugen. Heute werden sie von einem heimtückischen Krebs dahin gerafft. Die Öffentlichkeit scheint aber zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem der australischen Insel sind. Das Engagement der Retter, den Teufel vor der völligen Ausrottung zu bewahren, ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Dokumentation ist ein eindrücklicher Beleg für soziales Engagement und eine Sympathiebekundung für den Tasmanischen Teufel.

 

Am 21.11.17 16:15 - 17:15 Uhr auf 

D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Sumatra (1/2)

Sumatra im Indischen Ozean ist die sechstgrößte Insel der Welt und die neue Herausforderung für Abenteurer Bear Grylls. Hohe Gebirgszüge, aktive Vulkane und riesige Sumpflandschaften machen diese Survival-Tour zu einer echten Challenge für den Briten. Der Weg zurück in die Zivilisation wird schweißtreibend - das ist schon im Vorfeld klar. Teile der Insel wurden 2004 vom großen Tsunami zerstört, und die Schäden dieser verheerenden Naturkatastrophe sind bis heute allgegenwärtig. Außerdem machen ihm die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit in Indonesien schwer zu schaffen. Um bei Kräften zu bleiben, muss sich Bear den Bauch mit fetten Larven vollschlagen. Außer Insekten hat der Dschungel, den er gerade durchquert, nämlich nur Bananen zu bieten.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

 

Am 21.11.17 16:50 - 17:40 Uhr auf 

3sat: Unser Wald (1/2) - Frühling und Sommer

Erster Teil der zweiteiligen Dokumentation "Unser Wald" über die Wälder der Schweiz und über Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für den Wald. Einst gezähmt und geplündert, bedeckt der Wald heute wieder ein Drittel der Schweiz. Der Zürcher Michel Brunner spürt besondere Bäume auf und fotografiert sie. Albert Mächler aus St. Moritz ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber auch ein renommierter Tierfotograf: Mal pirscht er sich mit Gewehr und Kugel, mal mit Fotoapparat an die Wildtiere heran. Christof Hagen lernte bei den Indianern Nordamerikas, wie man im Wald überlebt. Mittlerweile nimmt er auch andere Menschen mit und bietet Kurse an. Luigi Frigerio ist Forstarbeiter im Engadin. Für ihn muss ein Wald "schön" sein. Das geht seiner Ansicht nach nur mithilfe des Menschen.

 

Am 21.11.17 17:40 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Unser Wald (2/2) - Herbst und Winter

Mit einem alten Doppeldecker besucht der Geigenbauer Kuno Schaub den Grand Risoux im Jura. Es ist sein Lieblingswald und gleichzeitig die Quelle des Holzes, aus dem er Instrumente baut. Der Fotograf Albert Mächler wartet im Wald manchmal tagelang, bis er ein Tier vor die Linse bekommt. Und Bauer Fridolin Saladin liebt seinen Wald, selbst wenn der ihm mehr Arbeit macht als Geld bringt. Auch in einem kleinen Dorf im Wallis haben die Bewohner ihren Kastanienwald ins Herz geschlossen - seit er sie vor einer Schlammlawine rettete.

 

Am 21.11.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Der Bäumesammler von Neuenkoop

Ausgefallen und zum Teil extrem selten: 750 verschiedene Gehölze aus aller Welt stehen in einem gewaltigen, norddeutschen Privatgarten. Schöpfer dieser grünen Traumwelt ist Matthias Rieger. Er ist Gehölzliebhaber. Seit Jahrzehnten sammelt und kultiviert er Bäume und Sträucher in seinem privaten Baumpark, dem Arboretum Neuenkoop in Berne. Er möchte den Besuchern seines Parks die Vielfalt von Gehölzen nahebringen und die Pflanzen erforschen. Der Film aus der Reihe NaturNah begleitet den Bäumesammler durch ein aufregendes Gartenjahr.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 21.11.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Expedition Senckenberg - Forschergeist aus Hessen für die Welt

Wissenschaft ist ein Abenteuer, besonders wenn sie so spannend und vielseitig ist wie die der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Ihre Forscher arbeiten auf allen Erdteilen. Ihr Herz aber schlägt in Frankfurt. Vor allem das Senckenberg-Museum begeistert Millionen vom Menschen aus Hessen und der Welt mit anschaulichen Präsentationen ihrer Naturforschung. Der junge Wissenschaftler, Fotograf, Forschungstaucher, Kameramann und Abenteurer Robert Marc Lehmann nimmt mit in die Welt von Senckenberg. Mit den Gewässerökologen aus Gelnhausen hinterfragt er die Renaturierungsvorhaben von Flüssen; mit archäologischen Forschern in der Grube Messel macht er außergewöhnliche Entdeckungen, die weit über das bekannte Urpferdchen hinaus gehen; von dem Schmetterlingsexperten Harald Nuss aus Dresden erfährt er, wie sehr auch Laienforscher gern gesehen sind bei Senckenberg; bei den Wildtiergenetikern taucht er ein in die Welt des tierischen Rückkehrers und "Wildnismachers" Biber; und auch dem gefährdetsten Säugetier deutschlandweit, dem Feldhamster, ist er mit dem Senckenberg-Biologen Tobias Reinerts auf der Spur. Außerdem sind 3D-Dinos in Frankfurt zu erleben, eine Führung "Nachts im Museum", Senckenberg am Meer und der Ausblick in eine ehrgeizige Museumszukunft. Der Film zum 200.Geburtstag der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ist eine vielseitige Expedition durch das traditionsreiche Forschungsinstitut.

 

Am 21.11.17 23:15 - 00:00 Uhr auf 

3sat: Sri Lanka - Die Insel der Elefanten

Groß, mächtig und gemächlich - so kennt sie jedes Kind. Doch abseits aller Klischees ist das Verhalten von Elefanten teils unerforscht. Das gilt vor allem für die Elefanten Sri Lankas. Der Film zeigt ein emotionales Porträt der hochintelligenten und sensiblen Tiere. Gemeinsam mit der Biologin Shermin de Silva hat Martyn Colbeck das bisher selten dokumentierte Verhalten der Elefanten Sri Lankas auf eindrucksvolle Weise eingefangen. Er zeigt die sanften Riesen als liebevolle und empathische Tiere, für deren Wohlbefinden vor allen Dingen eines wichtig ist: die Gemeinschaft mit anderen ihrer Gattung.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)

 

Am 22.11.17 06:55 - 08:00 Uhr auf 

ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Überleben

Extreme Umweltbedingungen halten die Ausbreitung von Pflanzen nicht auf. Der bekannte Naturfilmer Sir David Attenborough zeigt Pflanzen, die in Hitze und Kälte überleben oder etwa ohne Wasser auskommen. Die Königin der Nacht ist ein Kaktus, der nur einmal im Jahr aufblüht. Um der Hitze zu entgehen und die nachtaktiven Fledermäuse anzuziehen, die ihn bestäuben, blüht diese Kakteenart nur in der Dunkelheit der Nacht. Manche Pflanzen überleben in eisiger Kälte oder haben im Kampf gegen Feinde und Schädlinge Strategien entwickelt. Schließlich zeigt Sir David Attenborough, wie 2000 Jahre alte Pflanzensamen in einem Bunker aufbewahrt werden, um die Pflanzenvielfalt in der Zukunft zu wahren.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.40 Uhr)

 

Am 22.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Tiermythen - Jäger des Lichts

Der neunjährige Dani lebt in einem kleinen Dorf an der rauen Ostküste Grönlands. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Großonkel macht er sich auf die Reise, um Moschusochsen zu jagen. Die beiden gehören zu den letzten Jägern in Grönland, die noch wie früher mit Hundeschlitten unterwegs sind. Auch Dani soll die Tradition seiner Vorfahren kennenlernen. Dabei erlebt er atemberaubende Landschaften, am nächtlichen Himmel tanzende Nordlichter und erfährt, wie wichtig es ist, die Tiere zu achten und zu respektieren. Eingeflochten in diese faszinierende Reise sind alte Mythen und Märchen der Inuit. Geschichten, die spürbar machen, wie eng Mensch und Natur einmal miteinander verbunden waren. Der Trommeltänzer Anda Kuitse gibt sie an die Dorfjugend weiter, damit nicht in Vergessenheit gerät, wie einst ein Mann einen Fuchs zur Frau nahm oder die Sonne und der Mond an den Himmel kamen.

 

Am 22.11.17 10:55 - 12:15 Uhr auf 

arte: Umwelthormone - Verlieren wir den Verstand?

Der durchschnittliche Rückgang des Intelligenzquotienten, die Zunahme von Autismus und Verhaltensstörungen - seit rund zwei Jahrzehnten werden besorgniserregende Trends in Bezug auf die menschliche Intelligenz und geistige Gesundheit beobachtet. Nachdem genetische Faktoren ausgeschlossen wurden, nehmen Wissenschaftler insbesondere die chemischen Moleküle unter die Lupe, denen der moderne Mensch permanent ausgesetzt ist. Dabei spielen vor allem die sogenannten endokrinen Disruptoren eine bedeutende Rolle: Im Laufe wissenschaftlicher Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass sie eine verheerende toxische Wirkung auf das menschliche Gehirn ausüben und insbesondere für ungeborene Kinder während der Schwangerschaft gefährlich sind. Die sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB), die in Flammschutzmitteln und Pestiziden enthalten sind, ähneln den Hormonen der Schilddrüse und werden vom Körper mit diesen verwechselt. Dadurch wird die Entwicklung von Schilddrüse und Schilddrüsenhormonen beeinträchtigt, was wiederum die Entwicklung des Gehirns stören kann. Doch was bedeuten diese Erkenntnisse für die Zukunft? Werden die Menschen durch den ständigen Kontakt mit Umweltschadstoffen einen immer geringeren Intelligenzquotienten haben? Und welche gesundheitspolitischen Lösungsansätze gibt es für dieses Problem? Die Dokumentation baut auf Interviews mit Wissenschaftlern weltweit auf und rückt auf Basis fundierter Forschungsergebnisse ein besorgniserregendes Phänomen in das Blickfeld der Öffentlichkeit.

 

Am 22.11.17 13:00 - 14:00 Uhr auf 

WDR: Palmöl - Allzweckwaffe ohne Alternativen?

Deodorant, Waschmittel, Fertigpizza, Schokocreme: In unzähligen Alltags-Produkten steckt Palmöl - eine Allzweckwaffe: Palmöl ist geschmacksneutral, schmilzt erst bei hohen Temperaturen und wird nicht so schnell ranzig wie andere Öle. Vor allem aber ist es billig. Die tropische Ölpalme wächst schnell und benötigt im Vergleich zu anderen Ölpflanzen weniger Fläche. Kein Wunder, dass Ölpalmen immer häufiger angebaut werden. Greenpeace zufolge wird jede Stunde eine Urwaldfläche so groß wie 100 Fußballfelder gerodet, um darauf Palmöl-Plantagen zu pflanzen. Wertvolle Lebensräume gehen für immer verloren. Doch was tun gegen die Umweltzerstörung? "Planet Wissen" zeigt, welche Alternativen es zu Palmöl gibt und wie bestehende Umweltsiegel verbessert werden könnten.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr im rbb)

 

Am 22.11.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Könige der Lüfte - Wie Tiere den Himmel eroberten (1/2)

Der renommierte Naturfilmer David Attenborough bricht auf zu einer außergewöhnlichen Reise, um eine der spannendsten Geschichten der Natur zu enträtseln: Die Evolution der fliegenden Tiere. Er beginnt seine Entdeckungstour, indem er die unerwartet fortgeschrittene Welt der ersten Flieger, der Insekten, erforscht. Neuartige Aufnahmen geben Einsicht in eine erstaunliche Geschichte - vom ersten libellenartigen Lebewesen, das sich aus dem Wasser emporhob und mit vier Flügeln flog, bis zu den Käfern, die starre Flügel ausbildeten, um das Land zu bewohnen und Schmetterlingen, die über den halben Globus ziehen. Die Sendung schließt mit der genaueren Betrachtung des bemerkenswerten Kampffliegers unter den Insekten: der bescheidenen, aber überraschend akrobatischen Fliege.
(Wdh. morgen 7.00-8.00 Uhr)

 

Am 22.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald

Der Regenwald am Amazonas ist heute mehr als je zuvor von der Gier des Menschen nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden genutzt und weiter verarbeitet. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Seekuh Amazonas-Manati sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front. In Helikoptern suchen Ranger aus der Luft nach illegalen Sägewerken. Vielerorts erforschen Biologen die Tierwelt. Nur wenn sie die Lebensweise von Aras, Jaguaren und Harpyien genau kennen, können sie sinnvoll deren Schutz vorantreiben. Aras und Jaguare nutzen riesige Areale des Regenwalds. Stellt man diese unter Schutz, kommt das auch den unzähligen anderen Arten zugute, die diesen Lebensraum teilen. Mensch und Regenwald müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. In diesem Film steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes im Mittelpunkt. Natur und Zerstörung werden in ästhetischen wie dramatischen Bildern gegenübergestellt. Tierfilmer Christian Baumeister berichtet von seinen Erfahrungen während der Dreharbeiten und seiner ganz persönlichen Sichtweise - von Ehrfurcht und Respekt vor dem hochkomplexen, lebenden Wunderwerk aus unzähligen Arten und der Hoffnung, dass der letzte große Regenwald der Erde doch noch gerettet werden kann.

 

Am 22.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn, erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Von den Römern gefürchtet, ist der Wald uns heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Hier leben Wildschweine, Rotwild, Siebenschläfer, Neuntöter und Zauneidechsen. Dank modernster Techniken wie Highspeed-Aufnahmen und Drohnen-Flügen, sowie einer besonders langen Drehzeit, wird dieser Wald in Szene gesetzt.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 22.11.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Kielings wildes Deutschland (1/2)

Urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht - das gibt es nicht nur in Kanada, Südamerika oder Australien, sondern auch bei uns in Deutschland, oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt. Doch vielen Menschen sind die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Dieses wilde Deutschland entdeckt Andreas Kieling in der zweiteiligen "Terra X"-Dokumentation.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr bzw. 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 23.11.17 03:15 - 04:00 Uhr auf 

ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika

1799 reist Alexander von Humboldt gemeinsam mit Aimé Bonpland in den Regenwald Südamerikas. Er will beweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Doch Humboldt und Bonpland kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen war. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission vom Malariafieber aufgehalten wird. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systemischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heiß diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

 

Am 23.11.17 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Abenteuer Amazonien (1/2)

Der Amazonas ist vom Volumen her der größte Fluss der Welt. 190.000 Kubikmeter Süßwasser fließen pro Sekunde in den Atlantik, 10.000 Flüsse nimmt er bis zur Mündung auf. Manchmal schwillt er bis auf 100 Kilometer Breite an und umfließt - ganz nebenbei - die größte Flussinsel der Welt. Gern spricht man von der "grünen Lunge" der Welt, wenn man an Amazonien denkt. Doch die Realität sieht anders aus: "Wir kämpfen doch allein gegen alle", sagt Eriberto Jualinga, ein Quechua-Indianer aus Ecuador. Er lebt in dem Dorf Sarayacu, das sich schon seit Jahren gegen internationale Ölfirmen wehrt, die das Amazonasgebiet erschließen wollen. Die schöne heile Welt des Amazonas gibt es schon lange nicht mehr, der Urwald ist bedroht.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)

 

Am 23.11.17 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Abenteuer Amazonien (2/2)

Im zweiten Teil der Reportage reisen ARD-Korrespondent Thomas Aders und sein Team quer durch Brasilien, von der peruanischen Grenzstadt Tabatinga bis zur Mündung bei Belém. Zu Fuß, im Wasserflugzeug, im Kanu und auf einem Passagierschiff. Noch immer gibt es in dem gigantischen Amazonasbecken Indiostämme, die kaum Kontakt mit dem hatten, was man "Zivilisation" nennt. Die Männer des Stamms der Matis an der Grenze zu Peru jagen noch mit dem Blasrohr wie vor Urzeiten. Doch die Krankheiten der Weißen sind schon bis zu ihnen vorgedrungen: Die meisten Stammesmitglieder leiden unter Hepatitis, viele sind bereits gestorben. Die Vorstellung von einer schönen, heilen Welt ist längst verflossen.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)

 

Am 23.11.17 14:00 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Könige der Lüfte - Wie Tiere den Himmel eroberten (2/2)

Nach der Erforschung der ersten fliegenden Insekten widmet sich der renommierte Naturforscher und - filmer David Attenborough nun dem Aufstieg von neuen, größeren Tieren: ausgestorbenen Reptilien, die mit ihren mit Haut bespannten Flügeln flogen, Dinosauriern, die Federn bildeten und die als Vorfahren der Vögel gelten, und segelnden Säugetieren, die ihr Leben auf den Bäumen hinter sich ließen, um als Fledermäuse die Nacht zu erobern. David Attenboroughs Reise führt zu neuen Funden von Dinosauriern in China. Erstaunliche Computeranimationen lassen Lebewesen, die vor über 200 Millionen Jahren von der Erde verschwunden sind, wieder auferstehen. Neue Kameratechniken zeigen die Geheimnisse des Fluges von Tieren.
(Wdh. morgen 7.10-8.05 Uhr)

 

Am 23.11.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Durch die Wildnis Amerikas (1/2)

Der Appalachian Trail ist einer der längsten Wanderwege der Welt. Er folgt dem Verlauf der Appalachen, einem zumeist wilden, unberührten Gebirgszug. Beginnend im US-Bundesstaat Georgia, führt er durch 14 Staaten nach Norden bis Maine. Üblicherweise startet man die über 3000 Kilometer lange Tour im Frühling im Südosten der USA und beendet sie - wenn man durchgehalten hat - im Herbst rechtzeitig zum Indian Summer im Nordosten. Calvin und Holly aus Florida sind entschlossen, ihn zu gehen. Wie sie machen sich jedes Jahr rund 2.000 Wanderinnen und Wanderer auf den beschwerlichen und entbehrungsreichen Weg. Im Herbst erklettern nur etwa 400 von ihnen tatsächlich das Ziel, den Mount Katahdin in Maine. Wie alle tragen Calvin und Holly ihr Zelt, Schlafsack und Proviant auf dem Rücken. Der erste Teil des Films zeigt, wie sich die beiden Wanderer auf den Weg machen. Schritt für Schritt entwickeln sich die beiden an viel Komfort gewöhnten Amerikaner zu zähen Campern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 17.45-18.30 Uhr)

 

Am 23.11.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Ile-de-France, Grün im Großstadtdschungel

Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Ile-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Manche Tiere haben sich perfekt an die städtischen Lebensbedingungen angepasst, darunter die Krähe oder auch die Wander- oder Hausratte, die seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen lebt und sich so stark verbreitet hat, dass auf jeden Einwohner von Paris gleich mehrere Ratten kommen. Oder auch die Kröte, die, von Touristen und vergnügungssüchtigen Nachtschwärmern unbeachtet, nachts aus dem Gebüsch zum nächstgelegenen Gewässer wandert, um sich dort zu paaren. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve - mit 400 Hektar größter Park der Ile-de-France - verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden.

 

Am 24.11.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Tiermythen - Die Kinder des rosa Delfins

Die Amazonasindianer glauben fest an die uralten Mythen und Märchen, die sich um den Boto, den rosa Flussdelfin ranken. Und nur wenn die Sagen, Mythen und Märchen überleben, hat auch der Bote der Wassergöttin, der Boto, eine Chance zu überleben. Der Flussdelfin ist für die Amazonasindianer ein heiliges Tier, der Bote der Wassergöttin. Die Indianer glauben fest an die uralten Mythen und Märchen, die sich um den Boto, den rosa Flussdelfin ranken: Dass ein ertrunkener Mensch zu einem Flussdelfin wird. Nach der Legende erscheint der Amazonasdelfin des Nachts als gut gekleideter attraktiver junger Mann, der Mädchen verführt und am nächsten Morgen wieder als Delfin im Fluss verschwindet. Der Boto in diesen Märchen ist aber auch ein Wächter über das natürliche Gleichgewicht. Wenn er zu nahe an ein Kanu kommt oder es sogar berührt, darf man hier nicht mehr fischen. Wie viele Flussdelfine es noch gibt, weiß niemand - sie leben in meist unzugänglichen Bereichen des Amazonas. Wo sie sich paaren, wie oft und wann, ist genauso unbekannt. Doch je öfter Francis, der Sohn eines Schamanen, den Delfinen bei seinen Reisen auf dem wasserreichsten Fluss der Erde begegnet, desto mehr interessiert er sich für dieses Tier, trifft Wissenschaftler und andere Menschen, die versuchen, die Geheimnisse des Botos zu ergründen und sein Verhalten zu verstehen. Denn Francis weiß: Der Mensch zerstört den Lebensraum des Botos und damit auch die Lebensgrundlage der Amazonasindianer. Der Boto hat nur eine Chance zu überleben, wenn die Welt der Sagen, Mythen und Märchen der Indianer überlebt.

 

Am 24.11.17 11:10 - 12:05 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal

Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.
(Wdh. morgen 13.50-14.50 Uhr)

 

Am 24.11.17 14:10 - 14:55 Uhr auf 

3sat: Der geheimnisvolle Nebelparder

Der Nebelparder steht auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten, sein Bestand in Indien ist gefährdet. Zwei Nebelparder-Babys sollen im Dschungel von Indien ausgewildert werden. Der Fotograf Sandesh Kadur und der Tierarzt und Leiter des "Wildlife Trust of India", Bhaskar Choudhury, sind mit dabei, wenn die Parder Jagen lernen und in der Wildnis ausgesetzt werden. Das Unterfangen ist nicht einfach: Auf die Wildkatzen warten viele Bedrohungen.

 

Am 24.11.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Die größten Wasserfälle der Erde - Naturwunder Iguacu

Im Grenzland von Argentinien und Brasilien liegen sie wie ein Juwel eingebettet im undurchdringlichen Regenwald: die Wasserfälle von Iguaçu. Sie sind die größten der Erde, breiter als die Victoriafälle und höher als die berühmten Niagarafälle. Über eine Breite von rund 2.700 Metern stürzen die Wassermassen mit ohrenbetäubendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe. In atemberaubenden Bildern porträtiert Filmemacher Christian Baumeister die wohl schönsten Wasserfälle der Erde.

 

Am 24.11.17 16:55 - 17:20 Uhr auf 

arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger

Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu, wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen den hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streift er durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworte begeben sich Gunnar und Caroline heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Forschungsinstituts Senckenberg. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren, wie einzelnen Haaren, zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln - mit Hilfe von sogenannten "grünen Korridoren". Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? "Xenius" findet es heraus.

 

Am 24.11.17 17:50 - 18:35 Uhr auf 

arte: Ginkgo - Odyssee eines Wunderbaums

Der Ginkgo ist wahrscheinlich der älteste Baum der Erde. Schon Dinosaurier haben seine Blätter gefressen. Doch im Gegensatz zu den gefräßigen Riesen hat ihr grüner Zeitgenosse die Eiszeiten überlebt. Aufgrund seiner Widerstandskraft wird der Ginkgo bis heute bewundert und verehrt - in Japan als Tempelbaum, in China als Heilpflanze und fast überall als Friedenssymbol, nachdem er sich 1945 in Hiroshima sogar als resistent gegen atomare Strahlung erwies. Mehr an der Biologie des Baums interessiert, suchen die chinesischen Ginkgoforscher Professor Zhang und Professor Zheng auf einer Expedition durch den Süden Chinas nach Ur-Ginkgos, den direkten Nachkommen der Bäume, die die Eiszeit überlebt haben. Eigentlich galten diese Methusalems als ausgestorben. Ginkgos, die wir heute kennen, sind reine Kulturpflanzen. Und die Forscher werden tatsächlich fündig - eine wissenschaftliche Sensation. Sollte es ihnen gelingen, das vielfältige Erbgut der Wild-Ginkgos zu konservieren, könnten sie damit eines Tages mit einem Gencocktail genetisch geschwächte Verwandte wieder aufpäppeln. Denn Straßen- und Parkginkgos scheinen immer häufiger von Krankheiten befallen zu werden. Hat ihre gelobte Widerstandskraft vielleicht eine genetisch bestimmte Verfallszeit?

 

Am 24.11.17 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Die Provence, Reich der Sonne

Die von der Schauspielerin Senta Berger erzählte Reihe unternimmt in starken, poetischen Bildern eine Reise in zehn unterschiedliche Regionen Frankreichs. Die heutige Folge führt in die Provence, in den Süden Frankreichs. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Vom Frühling bis in den Hochsommer zwingt sie Pflanzen und Tieren ständig steigende Temperaturen auf. Wie ist es Flora und Fauna gelungen, sich diesen Bedingungen anzupassen? Die Provence beherbergt erstaunlich exotisch anmutende Steppen. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Im Maurenmassiv im Département Var weckt zu Beginn des Frühlings die Sonne die Griechische Landschildkröte. Diese Überlebende der Vorgeschichte ist die einzige in Frankreich beheimatete Landschildkröte. Die Bäume haben sich dem heißtrockenen Klima angepasst und ähneln afrikanischen Akazien. Die Wälder des Var grenzen an die letzte natürliche Steppe Frankreichs, die Crau-Ebene. In dieser einzigartigen, südlich der Alpillen gelegenen Steinsteppe leben außergewöhnliche Tiere.

 

Am 24.11.17 19:15 - 20:00 Uhr auf 

phoenix: Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz

Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren? Lassen sich Nashörner artgerecht auf Farmen halten und das Horn "ernten", um so illegalen Wilderern die Geschäftsgrundlage zu vermiesen? Hilft die Trophäenjagd, organisiert von Kommunen in Namibia, dem Erhalt des Elefantenbestandes? Wie kämpft der Krügernationalpark in Südafrika gegen die Wilderei? Schafft es die südafrikanische Shembe-Kirche ihre Mitglieder vom Tragen von Leoparden-Häuten abzuhalten, indem sie künstliche Felle anbietet? Sind Frauen die besseren Ranger?
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)

 

Am 24.11.17 20:15 - 21:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Erholung und Abenteuer

Ein Baumhaus mit Seilrutsche: Pete Nelson und sein Team sollen in der Nähe von Seattle zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn Auftraggeber Scott ist ein echter Abenteuer-Freak. Der Adrenalinjunkie steht total auf Nervenkitzel. Seine Ehefrau Kim hat dagegen lieber festen Boden unter den Füßen und möchte mitten der Natur in aller Ruhe die schöne Aussicht genießen. Beiden Anforderungen muss ihr neues Freizeitdomizil gerecht werden. Und Pete hat auch schon einen Plan im Kopf, wie er das in die Tat umsetzt.

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