Am 18.03.17 03:00 - 03:25 Uhr auf

phoenix: Auf leisen Pfoten - Die Rückkehr der Luchse

Zwar bietet der Pfälzerwald gute Revierbedingungen für Luchse. Ohnehin waren die großen Katzen einst in dieser Region heimisch. Ob die Wiederansiedlung klappt, ist allerdings fraglich, wie schlechte Erfahrungen mit einem Luchsprojekt in Bayern zeigen. Die ersten Luchse, die jetzt in das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands verbracht wurden, stammen aus der Slowakei. Es sind drei Waisenluchse, die in den Karpaten als Jungtiere aufgegriffen wurden. In den nächsten Jahren sollen weitere Tiere auch aus der Schweiz folgen. Wenn alles klappt und sich die anmutigen Tiere fortpflanzen, werde sich das auch auf das ökologische Gleichgewicht auswirken, so die Hoffnung der federführenden Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Vor allem Schalenwild wie zum Beispiel Rehe stehen auf dem Speiseplan der Katzen, die so groß wie ein Schäferhund werden können. Die Luchse sorgen dafür, dass sich schwache Tiere nicht weiter vermehrten. Ob sich die hohe Investition von rund 2,75 Millionen Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren tatsächlich lohnt, muss sich noch zeigen. Einfangen, Transport und Quarantäne der Tiere kosten rund 10 000 Euro pro Luchs. Die weiteren Gelder fließen unter anderem in ein projektbegleitendes Monitoring, Öffentlichkeits- und Akzeptanzarbeit. Nicht nur die hohen Kosten, auch schlechte Erfahrungen aus Bayern lassen das rheinland-pfälzische Wiederansiedlungsteam sehr behutsam vorgehen. Im Bayerischen Wald beklagen Naturschützer regelmäßig erschossene und vergiftete Tiere, darunter auch trächtige Weibchen. Luchse sind geschützt, das Töten ist eine Straftat. Doch von den Tätern fehlt meist jede Spur. Damit es erst gar nicht zu solchen Luchstötungen kommt, hat das Pfälzer Team der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz monatelang für die Akzeptanz in der Bevölkerung geworben.Zwei Hunde wurden auf den Duft des Luchses trainiert, und natürlich mussten Förster, Jäger und Viehhalter über das Vorhaben informiert - zum Teil auch davon überzeugt - werden. "planet e." hat das Pfälzer Luchsprojekt von Anfang an beobachtet und ist dabei, wenn die slowakischen Luchse erstmals den Pfälzerwald erkunden.

(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)

 

Am 18.03.17 05:30 - 06:45 Uhr auf

mdr: Kein Platz für wilde Tiere

Er prägte das Naturbild der Deutschen und war einer der Vorreiter der Ökologiebewegung - Bernhard Grzimek (1909 - 1987), Direktor des Frankfurter Zoos, Verhaltensforscher, erfolgreicher Buchautor und Tierfilmer. In den Nachkriegsjahren führten ihn und Sohn Michael Forschungsreisen quer durch Afrika, Japan, Kanada, die UdSSR und Australien. Medienwirksam sorgte er dafür, dass seine Forschungsergebnisse, verbunden mit der damals keinesfalls selbstverständlichen Botschaft, dass die Natur nicht ausgebeutet und zerstört werden darf, an den Leser und den Zuschauer gebracht wurden. So drehte er 1956 gemeinsam mit Sohn Michael (gestorben 1959) als Kameramann den mittlerweile zum Klassiker gewordenen Tierfilm "Kein Platz für wilde Tiere" über die bedrohte Tierwelt Afrikas. In faszinierenden Aufnahmen von Antilopen, Giraffen, Flusspferden, Büffeln und Elefanten in freier Wildbahn erzählen die Forscher von ihren Begegnungen mit den arglosen wilden Tieren unter der Äquatorsonne ebenso wie vom Leben des Zwergvölkchens der Pygmäen. Der Film erhielt den Bundesfilmpreis sowie den Goldenen Bären der Berlinale 1956 und die Buchausgabe erschien in fast allen Sprachen der Welt.

(Wdh. morgen 15.45-17.00 Uhr auf rbb)

 

Am 18.03.17 09:30 - 10:00 Uhr auf

BR: Das Kitz im Moos

Unterhalb des Ammersees gibt es entlang der Amper ein fast unberührtes Naturidyll. Es ist ein bizarres Bild: Das knapp unter dem Mittelwasser des Ammersees liegende Ampermoos im Norden des Sees ist durch Grundwasserabsenkung, Mooraustrocknung und Verbrachung geschädigt. Die ehemals genutzten Streuwiesen und Riedflächen des Ampermooses sind dadurch sowie durch hohe Nährstoffeinträge und mangelnde Nutzung verarmt und verbuschen zunehmend. Doch auf dieser Insel der Seligen sind noch über 60 Brutvogelarten, zahlreiche Schnecken-, Libellen- und Säugerarten zu finden, darunter 21 bedrohte Arten.

 

Am 18.03.17 10:00 - 10:30 Uhr auf

BR: Die Schweinebande

Spannende und amüsante Beobachtungen von Wildschweinen im Böhmerwald Wildschweine sind wohl die klügsten Säuger in unseren Wäldern. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich in der Kulturlandschaft bestens zurechtfinden und sich auch in die Nähe des Menschen trauen, manchmal sogar zu nahe, denn die "Erdbeeren in Nachbars Garten schmecken offensichtlich süßer als im Wald". Wildschweine sind Paarhufer und damit auch mit den Hirschen verwandt. Da sie aber Allesfresser sind, treten sie zu den scheuen Hirschen nicht in Konkurrenz. An den Winterfütterungen teilen sich Hirsch und Wildschwein sogar das Futter. Ein Filmteam hat ein Jahr lang eine Rotte Wildschweine im Böhmerwald begleitet. Dabei taten sich zwei Frischlinge hervor, die ihre Abenteuerlust voll auslebten und sich immer wieder von der Rotte entfernten. Dabei begegneten sie anderen Tieren, aber auch mit Menschen und den damit verbundenen Gefahren.

 

Am 18.03.17 11:00 - 11:30 Uhr auf

WDR: Auf den Spuren der Hobbits - Im Zauberwald der Bretagne

Die Geschichten um den kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe kennt heutzutage jedes Kind. Weniger bekannt sind dagegen die Landschaften und Legenden, die den Autor bei der Erschaffung seiner einmaligen Welt inspirierten. John Howe, der als Illustrator der Werke Tolkiens und als Concept Designer bei den Verfilmungen von Peter Jackson bekannt wurde, wollte es genau wissen. Er hat sich auf die Suche nach diesen Orten und Geschichten gemacht. "Auf den Spuren der Hobbits" führt vom sagenumwobenen Wald von Brocéliande in der Bretagne bis in neuseeländische Filmkulissen. Eine Reise zu den Wurzeln unserer Fantasie. Nach der ersten Reise durch die neuseeländischen Kulissen sucht John Howe nun die tieferen Ursprünge der Sagen in Europa. Begleitet wird er dabei wieder von Professor Leo Carruthers, einem Spezialisten für die englische Sprache, Literatur und Kultur des Mittelalters. Im sagenumwobenen Wald Brocéliande in der Bretagne trifft John Howe zudem auf den Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, der ihn auf eine Reise durch Merlins Vergangenheit mitnimmt. Als Sohn des Teufels geboren, hat sich der Magier Merlin dazu entschieden, seine allmächtigen Fähigkeiten nur in den Dienst des Guten zu stellen. Im Wald von Brocéliande, in dem Merlin den keltischen Legenden nach gelebt haben soll, zauberte er für seine geliebte Fee Viviane ein mystisches Kristallschloss im See. Dieser See existiert heute noch - genauso wie ein Brunnen im Wald, der schon im Mittelalter als Inspirationsquelle galt.

 

Am 18.03.17 11:40 - 12:30 Uhr auf

PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Shelbys Assistent wirft nach einem Unfall das Handtuch. Bei der Firma Big Gun muss dringend ein neuer Kranführer her: Das abschüssige Gelände erfordert ein besonderes Händchen.

(Weitere Folgen heute 12.30-13.25 Uhr, 14.20-15.15 Uhr, 20.15-21.10 Uhr und 21.10-22.10 Uhr sowie kommende Nacht von 0.05-4.35 Uhr)

 

Am 18.03.17 12:55 - 13:40 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs

Eine Katastrophe für Mensch und Umwelt! In einer Januarnacht des Jahres 2009 verwüstete der Orkan Klaus mehr als die Hälfte des Forêt des Landes in Südwestfrankreich, welcher das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas ist. Dabei waren die Schäden noch gar nicht behoben, die zwei andere Winterstürme - der Orkan Lothar und Folgesturm Martin - Ende Dezember 1999 dort angerichtet hatten. Dieser einzigartige Wald mit seinen riesigen Seekieferbeständen wurde im 19. Jahrhundert von Menschenhand angelegt: einerseits zum Trockenlegen der Sümpfe und Moore, andererseits zur wirtschaftlichen Nutzung. Auch 150 Jahre später ist der Wald noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Doch heute kämpft er auch mit den Folgen des Klimawandels. Nach dem Schock durch Orkan Klaus steht für die Förster fest: Man kann nicht mehr so weiterwirtschaften wie bisher, sondern muss die beispiellose Katastrophe als Chance für Veränderungen nutzen. Und dazu braucht man die Hilfe von Wissenschaft und Forschung. Aufforsten ja, aber besser, lautet die Devise. Die Schwachstellen des Systems sind schnell erkannt: schnurgerade angepflanzte Bäume, Sandböden und Monokultur. Diese drei Faktoren machen den Baumbestand anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Die Wissenschaftler setzen nun auf Hightech und führen Experimente zur genetischen Verbesserung der Kiefern durch. Sie empfehlen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Einführung neuer, resistenterer Baumarten. Statt Monokultur soll jetzt Mischkultur einziehen. Dies eröffnet neue Perspektiven und fördert ein vielfältigeres, widerstandsfähigeres Ökosystem. Allerdings stellen diese Lösungen einen radikalen Bruch mit dem seit Jahrzehnten gängigen Bewirtschaftungsmodell dar. In den "Landes" soll die ungewöhnliche Verbindung von neuen Technologien und umweltfreundlichen Methoden der Natur eine Chance geben.

 

Am 18.03.17 13:40 - 14:25 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds

Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.

 

Am 18.03.17 14:25 - 15:10 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometer sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerenderen Stürmen. Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen von Menschenleben ab.

 

Am 18.03.17 15:10 - 15:55 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado

Der tropische Regenwald Französisch-Guayanas bildet eine Ausnahme im Amazonasgebiet: Da der Mensch nur sehr wenig auf ihn eingewirkt hat, sind 96 Prozent des Landes noch mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit hunderttausenden Tier- und Pflanzenarten muten diese Regenwälder wie eines der letzten Paradiese der Erde an und unterscheiden sich nicht wesentlich von dem, was Christoph Kolumbus vorfand, als er einst diese Küsten entdeckte. Doch der Wald ist heute bedroht, denn Guayana erlebt derzeit einen nie dagewesenen demografischen Boom. Dieser zieht vermehrt Jagd, Rodungen, Kahlschlag für die landwirtschaftliche Nutzung und Goldsuche nach sich. Damit die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden können, ohne dem Regenwald nachhaltig zu schaden, müssen sich die Menschen mit dem lange als "grüne Hölle" bezeichneten Dschungel vertraut machen und seine wertvollen Ressourcen erfassen und erforschen. Dieser Aufgabe widmen sich heute Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Erforschung und Bewahrung des Regenwaldes stehen in Guyana einer rentablen forstwirtschaftlichen Nutzung nicht im Wege. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen gemäß den Vorschriften des französischen Waldgesetzes nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.

 

Am 18.03.17 15:55 - 16:40 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Tasmanien - Im Reich der Riesen

Mit Unterstützung der australischen Regierung beantragte die tasmanische Forstindustrie 2013 bei der UNESCO die Aufhebung des Welterbestatus für Tausende Hektar Primärwald. Diese skrupellose Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sorgte weltweit für Empörung - und für eine beispiellose Mobilisierung zum Schutz des gemäßigten Regenwaldes auf der größten australischen Insel. Die tasmanischen Wälder beherbergen dank der isolierten Lage der Insel vor der Küste Australiens einige der ältesten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die endemischen Spezies zeugen von der außergewöhnlichen geologischen Vergangenheit der Insel. Für die Wissenschaft sind die uralten Kiefern und Riesen-Eukalypten von unschätzbarem Wert. Forscher und Naturfreunde möchten diesen Hort der biologischen Vielfalt, der durch das Wirken des Menschen gefährdet ist, zurückerobern. Doch das ist alles andere als einfach, denn für die Tasmanier ist das Holzfällen Teil ihrer Kultur. Eine Einigung im erbitterten Streit zwischen Forstunternehmen und Naturschutzaktivisten ist dringend nötig. Botaniker, Zoologen, nachhaltig wirtschaftende Holzfäller, Umweltschützer und Nachfahren der tasmanischen Urbevölkerung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ein außergewöhnliches Ökosystem bewahren und künftigen Generationen eine Insel hinterlassen, auf der die Menschen endlich wieder in harmonischem Gleichgewicht mit den Wäldern leben.

 

Am 18.03.17 18:45 - 19:30 Uhr auf

BR: Big Five Asien - Der Löwe

Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Die Jahreszahlen sind bekannt, an denen in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

 

Am 18.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf

arte: Land der Millionen Elefanten

Einst hieß Laos "das Land der Millionen Elefanten". Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts teilten sich Mensch und Tier den Wald ohne einander etwas wegzunehmen. Der große, wilde Dschungel bot alles, was die sich kreuzenden Schicksale von Mensch und Elefant nur wünschen konnten. Wilde Elefanten wurden zu Helfern für die Landwirtschaft abgerichtet. Diese wenigen Eingriffe in die wilde Fauna wirkten sich nicht negativ auf die Tierbestände aus, die genügend Zeit zur Regeneration hatten. Heute werden Elefanten in den Wäldern hauptsächlich beim Holzfällen eingesetzt. Es gilt als erwiesen, dass die Tiere eine hohe soziale Intelligenz besitzen, ihre wilden Herden sind stabil und konfliktfrei. Der Elefant repräsentiert das Totemtier des Waldes. Er gilt als Geist des Waldes, und die Laoten sind sich bewusst: Wenn man den Elefant retten will, muss man auch seinen Lebensraum, den Wald, retten. Die wildlebenden Elefanten wurden in weniger zugängliche Regionen vertrieben. Gewaltige Gebiete wurden zur Gewinnung von Strom aus Wasserkraft überschwemmt. In viel zu kleine Reviere gezwängt, schaffen es die Tiere nicht, ausreichend Nahrung zu finden. Die Dokumentation beleuchtet die Rolle und den Überlebenskampf der bedrohten grauen Riesen in einem Land, in dessen Kultur und religiösen Brauchtum sie bis heute einen wichtigen Platz einnehmen.

 

Am 18.03.17 20:15 - 21:40 Uhr auf

arte: Geschwister der Bäume - Ein Häuptling ruft zur Besinnung

Die Bäume des Regenwaldes wachen wie große Brüder über Mundiya Kepanga, den Anführer des papua-neuguineischen Volksstammes der Huli. Poetisch, humorvoll und philosophisch erzählt dieser von der Natur und dem Regenwald. Er überliefert die Weissagungen seiner Ahnen, um über den aktuellen Zustand des Regenwaldes und die dramatischen Folgen seiner Zerstörung aufzuklären. Mundiya Kepanga erinnert auch daran, dass das Schicksal der Menschen von dem der Bäume abhängt, und fragt so indirekt nach der Zukunft der Menschheit. Der Dokumentarfilm begleitet den Waldbotschafter auf seiner Reise um die Welt.

(Wdh. morgen 15.20-16.45 Uhr)

 

Am 18.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf

phoenix: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, überdauert haben nur einige grüne Inseln. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen mit großem technischem Aufwand. Der weltweit ausgezeichnete Tierfilmer Jan Haft entfacht ein visuelles Feuerwerk und macht faszinierende Vorgänge sichtbar. Die Produktion entführt in die vermeintlich bekannte Welt vor der eigenen Haustür - aus einer völlig neuen Perspektive. Drei Jahre dauerten die Dreharbeiten zu dem aufwändigen Zweiteiler. Herausgekommen ist ein atemberaubendes Porträt eines Lebensraumes, mit dem jeder seine eigenen Geschichten und Erlebnisse verbindet. Lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und eine neue Generation von Makrooptiken zeigen Phänomene, die dem menschlichen Auge bislang verborgen waren: den anmutigen "Tanz der Lebermoose", das rasante Wachstum von Pilzen oder die Blütenstaub-Fahnen der Haselnuss, die im Frühjahr durch den Wald wehen.

(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 18.03.17 21:00 - 21:40 Uhr auf

hr: Wildes Skandinavien - Schweden

Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek-Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - dann gibt es nur magere Zweige und Rinde für ihn. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Ein Luxus, der nicht lange währt, denn bald kündigen die Brunftschreie der Elche schon wieder den Herbst an.

(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.00 Uhr)

 

Am 18.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf

phoenix: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht

"Mythos Wald" zeigt die Kämpfe von Wildschweinkeilern und die Hirschbrunst im Herbst. Die Zuschauer erleben, wie im Frühjahr verspielte Fuchswelpen ihren Bau verlassen, und folgen den Erlebnissen einer Wildschweinrotte. Die zweiteilige Dokumentation will aber nicht nur erstaunliches Tierverhalten analysieren, sondern das Unsichtbare sichtbar machen.Sehr lange Zeitrafferaufnahmen, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken zeigen Phänomene, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen bleiben. Einige Teile der Ausrüstung wurden exklusiv für diese Produktion entwickelt, um den hohen visuellen Anforderungen gerecht zu werden. Neueste Kameratechnik schafft gemeinsam mit der traditionellen Arbeitsweise von Tierfilmern ein völlig neues Bild des Waldes und erklärt das enge Netzwerk zwischen unzähligen Arten von Tieren und Pflanzen.

(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 18.03.17 21:40 - 23:30 Uhr auf

arte: Greenpeace - Wie alles begann ...

"Sie waren sich einig, dass eine Handvoll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig, wie." Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace - vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten. Ein atemberaubender und emotional packender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.

 

Am 18.03.17 23:30 - 00:20 Uhr auf

arte: Kongo - Gorillaschutz mit Kettensäge

Die riesigen Regenwälder im Norden der Republik Kongo sind die Heimat der Flachlandgorillas. Allerdings leben die meisten der selten gewordenen Tiere nicht in Nationalparks, sondern in Wäldern, in denen auch wertvolles und für die Wirtschaft des Landes wichtiges Tropenholz geschlagen wird. 36.000 Gorillas leben allein in einem Gebiet, das einer Tochterfirma des deutsch-schweizerischen Holzkonzerns "Danzer" gehört. Das ist rund ein Drittel aller Gorillas in Zentralafrika. Der anderenorts scheinbar unlösbare Konflikt zwischen Holzfällern und Gorillas konnte im Kongo beigelegt werden. Denn das Unternehmen hat ebenso wie andere auf die heftige Kritik von Umweltschützern reagiert und Maßnahmen zu einer wissenschaftlich fundierten, nachhaltigen Forstwirtschaft eingeleitet. Die Firma betreibt eine selektive und kontrollierte Holzernte - nur ein Baum auf einer Fläche von zwei Fußballfeldern wird gefällt. Mehr als ein Viertel der Waldfläche wurde als Schutzgebiet für die Gorillas ausgewiesen und Wildhüter wurden eingestellt. Sie sollen die Wilderei bekämpfen. Untersuchungen belegen inzwischen, dass die Zahl der Gorillas in nachhaltig genutzten Regenwäldern tatsächlich stabil bleiben kann. Die Dokumentation zeigt, dass im zentralafrikanischen Kongobecken - dem zweitgrößten Regenwaldgebiet nach dem Amazonas - eine Entwicklung stattfindet, von der die Natur ebenso profitieren kann wie die Menschen, die dort leben. Wochenlang hat Grimme-Preisträger Thomas Weidenbach in den unzugänglichen Wäldern im Nordkongo gefilmt. Dabei entstanden ebenso einzigartige Aufnahmen von Gorillas wie von der Arbeit der Holzfäller, die so gar nicht zu dem Bild passen, das man sich in Europa von ihnen macht. Eine Dokumentation mit faszinierenden Bildern aus dem Herzen Afrikas und überraschenden Einsichten.

 

Am 19.03.17 02:45 - 03:05 Uhr auf

ARD-alpha: Alte Apfelbäume

Besuch einer der letzten Streuobstlandschaften Bayerns in Margetshöchheim. Vorstellung einiger alter Apfelsorten und Vorstellung einiger Apfelsorten und kurzer Überblick über die Geschichte des Apfels.

 

Am 19.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Borneo

Borneo ist die drittgrößte Insel der Welt und zu großen Teilen mit tropischem Regenwald bedeckt. Survival-Profi Ed Stafford will es zehn Tage in dieser grünen Hölle aushalten, bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Über Wassermangel kann er sich auf dem Eiland nicht beklagen, doch dem ehemaligen Soldaten machen die lästigen Moskitos zu schaffen und eine entzündete Wunde am Fuß. Außerdem stellt sich die Frage: Wie soll man ein Feuer anfachen, wenn alles um einen herum feucht ist?

 

Am 19.03.17 09:10 - 10:00 Uhr auf

PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen

In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.

(Im Anschluss vier weitere Folgen, bis 13.30 Uhr)

 

Am 19.03.17 09:15 - 10:15 Uhr auf

3sat: Richard David Precht - Wem gehören die Tiere?

In der Schweizer Gesprächssendung "Sternstunde Philosophie" diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt."Sternstunde Philosophie" schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?

 

Am 19.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Ein schwarzer Tag

Bei den Holzfällern in den Wäldern des US-Bundesstaates Maine liegen die Nerven blank. Die Männer stehen extrem unter Druck. Seit Tagen arbeiten die rauen Burschen in Doppelschichten, um ihr Soll für den Winter noch zu erfüllen. Die Pelletiers haben sich in diesem Jahr vertraglich verpflichtet, rund 83.000 Tausend Kubikmeter Holz zu schlagen. Von diesem Ziel ist das Holzfäller-Unternehmen aber noch weit entfernt. Bei eisigen Minustemperaturen bis zu 30 Grad schuften die Männer bis zum Umfallen.

 

Am 19.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Truck in Flammen

Die Holzfäller in den Wäldern von Maine schuften bis zum Umfallen, denndie ihre Existenz steht auf dem Spiel. Die weltweite Wirtschaftskrise hat nun auch den "Pine Tree State" ("Kiefernstaat") im äußersten Nordosten der USA erreicht. Die Nachfrage nach Holz bei den Sägewerken in Millinocket ist in den vergangenen Wochen stark gesunken. Nun müssen die Brüder des Familienunternehmens Pelletier besonders schnell sein,um ihre Ladungen an den Mann zu bringen - denn die Konkurrenz im hart umkämpften Holzhandel schläft nicht. In Krisenzeiten lautet die Devise: Wer zuerst kommt, malt zuerst!

 

Am 19.03.17 14:25 - 15:45 Uhr auf

rbb: Serengeti darf nicht sterben

Bernhard und Michael Grzimek brachen nach ihrem großen Erfolg mit "Kein Platz für wilde Tiere" 1959 erneut mit ihrer einmotorigen Sportmaschine von Frankfurt am Main in die afrikanische Serengeti-Steppe auf. Vater und Sohn hatten sich das große Ziel gesteckt, nicht nur das Leben der Tiere in diesem Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania zu erforschen, sondern auch den Tierbestand zu ermitteln und einen Beitrag zu seiner Erhaltung zu liefern. Bei den Dreharbeiten zu ihrem Film mussten Bernhard und Michael Grzimek waghalsige Abenteuer bestehen. Michael Grzimek verlor dabei schließlich sein Leben. Sein Vater Bernhard Grzimek vollendete dennoch die Arbeiten. Es gelang ihm ein atemberaubender Tierfilm, überreich an grandiosen Aufnahmen von den Wundern der Serengeti.

 

Am 19.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf

ZDF: Kielings wilde Welt (1/2) - Die letzten Ihrer Art

Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? Wer das schafft, braucht besondere Fähigkeiten. Andreas Kieling zeigt einige dieser ungewöhnlichen Strategien. Der Tierfilmer besucht Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland.

(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)

 

Am 19.03.17 19:35 - 20:10 Uhr auf

ServusTV: Australien – In den Wäldern der Koalas

Wer Down Unser so wild wie noch nie zeigen will, braucht starke Nerven. Die haben die renommierten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen bewiesen, als sie auf der Jagd nach faszinierenden Bildern und erstaunlichen Tiergeschichten viele Monate lang den Fünften Kontinent bereisten. Dabei durften natürlich Koalas in den großen Eukalyptuswäldern im Osten Australiens nicht fehlen. Eigentlich sind „Australiens Teddys“ eher als gemütliche Tiere bekannt – doch in der Paarungszeit werden Koala-Männchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. In den Wäldern der Koalas leben auch gefährliche Fallensteller. Die Todesotter lockt mit ihrer Schwanzspitze, die aussieht wie ein sich ringelnder Wurm! Kommt ein neugieriges Opfer zu nah, schlägt sie zu! Ein einziger Biss der Todesotter ist auch für Menschen tödlich.

(Wdh. kommende Nacht 0.25-0.55 Uhr)

 

Am 19.03.17 21:15 - 22:15 Uhr auf

ServusTV: Anden - Das Ende der Gletscher?

Die Gletscher der Anden, auf über 5000 Metern über dem Meeresspiegel, werden seit Jahrtausenden von den Einheimischen als Götter verehrt. Doch mittlerweile sind diese Götter kurz davor zu verschwinden. In der kollektiven Vorstellung sind die Tropen gleichbedeutend mit türkisfarbenem Meer und weißen Sandstränden. Doch auf diesen Breitengraden gibt es in der Tat auch Gletscher. Die Dokumentation reist in die Anden und zeigt, welche Gefahren das Abschmelzen der Gletscher für die Menschen birgt.

(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

 

Am 19.03.17 21:45 - 22:30 Uhr auf

phoenix: Die Bärenretter von British Columbia

Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

 

Am 19.03.17 22:30 - 23:15 Uhr auf

phoenix: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten

Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet.Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.

 

Am 20.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Rumänien

Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.

 

Am 20.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf

BR: Wilde Heimat - Der Frühling

Die ersten zarten Blüten strecken sich durch den schmelzenden Schnee, ein Hauch frisches Grün überzieht den Waldboden, die ersten Zugvögel aus dem Süden treffen ein - es ist Frühling. Im Norden beginnt er besonders dramatisch. Mit einem Mal ist Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland bevölkert von Tausenden geschäftiger Vogelpaare: Basstölpel und Lummen streiten lauthals um die besten Nistplätze an den Steilklippen. In den feuchten Bruchwäldern Norddeutschlands beginnen Scharen von Kranichen mit ihren majestätischen Balztänzen. Weiter südlich an der Elbe hüten viele Biber bereits ihren Nachwuchs im hölzernen Bau.

 

Am 20.03.17 11:15 - 12:05 Uhr auf

PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen

In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.

(Weitere Folgen bis Freitag sowie nächste Woche Montag bis Mittwoch um dieselbe Zeit)

 

Am 20.03.17 12:05 - 13:00 Uhr auf

PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Saison hat gerade erst angefangen und schon läuft so einiges schief. In Alaska bringen Joe Linderborg und Mike Coatsy zwei Neulinge zur Schule - doch es macht den Anschein, als ob einer der beiden jetzt schon keine Lust mehr hat.

(Eine weitere Folge direkt im Anschluss, von 13.00-13.50 Uhr, außerdem Dienstag bis Freitag und nächste Woche Montag bis Freitag um etwa dieselbe Zeit)

 

Am 20.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf

NDR: Wildes Japan - Schneeaffen und Vulkane

Japan, ein Inselreich voller Gegensätze: Braunbären beim Lachsfang und Schneeaffen beim Bad in heißen Quellen im Norden, tropische Inseln im Süden. Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Die erste Folge lässt den Großraum Tokio mit seinen mehr als 30 Millionen Einwohnern hinter sich und zeigt ein Japan, das nur wenige Menschen kennen, jenseits von Menschenmassen, Hochgeschwindigkeitszügen und verbauten Landschaften. Ein wildes, natürliches Japan, das immer schwerer zu finden ist. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für die Primaten mit dem dicken Fell mühsam, für eine kleine Schneeballschlacht bleibt aber immer Zeit. Eine Gruppe der Schneeaffen lässt es sich allerdings extrem gut gehen: Wenn ihnen zu kalt wird, gönnen sie sich eine Wellnesspause in heißen Thermalquellen. Diese zeugen von der vulkanischen Aktivität Japans, an allen Ecken und Enden brodelt und zischt es. Das Kaiserreich mit seinen vier Hauptinseln und Tausenden von kleinen Eilanden liegt auf dem pazifischen Feuerring; zahllose Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis suchen das Land immer wieder heim. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido, wilder und kälter kann es in Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumoringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.

 

Am 20.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien

Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.

 

Am 20.03.17 18:15 - 18:45 Uhr auf

SWR: Der Wald-Manager des Fürsten - Neue Ideen für einen alten Forst

Raimund Friderichs hat eine Vision und konkrete Aufgabe: Er soll den Wald für die nächsten Generationen vorbereiten. Fridrichs leitet den Forstbetrieb des Fürsten von Hohenzollern in Sigmaringen, einem der ganz großen Privatwaldbesitzer in Deutschland. In der 30-minütigen Reihe "MENSCH LEUTE" gibt der studierte Förster, Zimmermann und Waldorfpädagoge Einblicke in seine tägliche Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Frage: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

(Wdh. morgen 10.20-10.50 Uhr)

 

Am 20.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds

Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.

 

Am 20.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf

3sat: Britanniens Berge (1/2) - Cairngorms

Arktische Temperaturen, dramatische Felsen, Urwald: Die Cairngorms sind das wilde und archaische Herz des schottischen Hochlandes. Großbritanniens größter Nationalpark ist die Heimat der seltensten Wildtiere des Landes, von Steinadlern, Auerhähnen und Rotwild. Der Film zeigt faszinierende Aufnahmen von einem Stück Großbritannien, das hierzulande kaum jemand kennt.

(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)

 

Am 21.03.17 05:40 - 06:25 Uhr auf

ZDFneo: Superpflanzen

Wer glaubt, dass Grünzeug still und stumm vor sich hin vegetiert, der irrt. In der Welt der Pflanzen geht es ebenso aggressiv, liebevoll und gefährlich zu wie in der Tierwelt. Mit "Superpflanzen" nimmt Dirk Steffens die Zuschauer mit in das Wunderreich der Pflanzen. Da finden sich Überlebenskünstler - wie Kakteen, die nur ein einziges Mal im Jahr blühen oder auch Pflanzen, die als Mitwohnzentralen Tieren Schutz und Heimat bieten. Der Palmengarten Frankfurt ist der Ausgangspunkt von Dirk Steffens' Reise zu den Superpflanzen. Der Botanische Garten ist der größte Palmengarten Deutschlands und beherbergt über 14 000 Exemplare verschiedenster Pflanzen. Darunter findet sich auch ein absoluter Rekordhalter: Die Titanwurz produziert - nur alle sieben Jahre - die größte Blüte überhaupt. Durch ihre Größe wird sie von Insekten von Weitem geortet. Nach zwei Tagen ist der Zauber vorbei, und sie schließt ihre atemberaubende Blüte wieder. Pflanzen haben Gefühle, stehen auf Musik, behängen sich mit "Leberwürsten" und können sogar zu Giftmischern werden. Aufwändigste Filmmethoden wie Extrem-Zeitraffer und Makroaufnahmen geben faszinierende und neue Einblicke in das Universum der Pflanzen. Diesem und anderen Spektakeln begegnet Dirk Steffens im Palmengarten Frankfurt. Das Format lebt von dem Wechsel unterhaltsamer wie erkenntnisreicher Moderationen und Pflanzenaufnahmen aus der ganzen Welt.

 

Am 21.03.17 09:20 - 11:00 Uhr auf

arte: Geschwister der Bäume - Ein Häuptling ruft zur Besinnung

Die Bäume des Regenwaldes wachen wie große Brüder über Mundiya Kepanga, den Anführer des papua-neuguineischen Volksstammes der Huli. Poetisch, humorvoll und philosophisch erzählt dieser von der Natur und dem Regenwald. Er überliefert die Weissagungen seiner Ahnen, um über den aktuellen Zustand des Regenwaldes und die dramatischen Folgen seiner Zerstörung aufzuklären. Mundiya Kepanga erinnert auch daran, dass das Schicksal der Menschen von dem der Bäume abhängt, und fragt so indirekt nach der Zukunft der Menschheit. Der Dokumentarfilm begleitet den Waldbotschafter auf seiner Reise um die Welt.

 

Am 21.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf

BR: Mythos Amazonas (1/3) - Grüne Hölle oder Paradies?

Der Regenwald am Amazonas ist ein Wunderwerk der Natur. Wie wich die Angst der Bewunderung? Wie leben Indianer und Tiere mit der Natur? Ein grüner Ozean aus Bäumen, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich, eine Welt voller Gefahren, mit giftigen Tieren und Pflanzen - so erschien den Europäern einst der Amazonas. Der Brite Alfred Russel Wallace brachte die paradiesische Seite Amazoniens näher. Bis heute gibt es in unzugänglichen Regionen des Amazonas Indianerstämme, die von und mit der Natur leben. Die Matis sind einer davon. Christian Baumeister begleitet sie und filmt sie bei der Jagd.

 

Am 21.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf

NDR: Wildes Japan - Tropenstrand und Bärenland

Die zweite Folge beginnt auf der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln: Kyushu. Klimatisch hat Japan dort bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, einer der aktivsten Vulkane Japans, lebt auf einer kleinen vorgelagerten Insel eine besondere Gruppe von Makaken. Die Affen erlangten Berühmtheit, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Die Affenhorde ernährt sich aber nicht nur vegetarisch, sondern auch von Meeresfrüchten, die bei Ebbe an den Strand gespült werden. Ganz im Süden Japans liegt Okinawa, ein tropisches Eiland näher an Taiwan als an Tokio gelegen. Hier leben viele Tiere, die es nur dort gibt: der Okinawaspecht oder die Okinawaralle etwa. Die besondere Inselfauna ist allerdings bedroht. Grund dafür ist die Habu-Viper. Die Giftschlange sollte mithilfe von ausgesetzten Mungos bekämpft werden. Doch die Mungos fraßen leider nicht die Schlangen, sondern stellten den am Boden lebenden Rallen nach. Das hatte fatale Folgen: Die Vogelart ist inzwischen kurz davor, auszusterben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Auf Schritt und Tritt folgen sie ihrer Mutter, die ihnen zeigt, welche Pflanzen genießbar sind und welche nicht, wann man eine Chance hat, einen Sikahirsch zu erbeuten und in welchen Situationen es aussichtslos ist, und vor allem, wo es im Herbst die besten Lachse gibt. Denn nur mit einer ausreichenden Fettschicht auf den Rippen können die Braunbären den Winter im Norden Japans überleben. Während im Süden noch die wärmende Herbstsonne die Ahornwälder in ein goldenes und feuerrotes Farbenmeer verwandelt, lassen die ersten Fröste Hokkaidos Natur erstarren. Nur die durchdringenden Rufe der Singschwäne hallen dann noch über das Land. Ein Land, das man zu Recht als "Wildes Japan" bezeichnen kann.

 

Am 21.03.17 18:15 - 18:45 Uhr auf

NDR: Frühlingserwachen - Natur pur im Harz

Wenn am Ende des Winters das Eis der Flüsse und Seen geschmolzen ist und die Temperaturen wieder ansteigen, dann erwacht im Harz eine unverwechselbare Tier- und Pflanzenwelt zu neuem Leben. Der Nationalpark Harz ist die Heimat von Luchs und Seeadler. Im Frühling lassen sich dort besondere Naturschauspiele beobachten. Mit beeindruckenden Bildern vermittelt die Dokumentation das Gefühl, man ist ganz nah dabei. Der Film kommt ohne Menschen als Protagonisten aus. Auf einer besonderen Harzreise erlebt man lebhaftes Vogelgezwitscher, das Plätschern eines Quellbachs, summende Hummeln, äsendes Rotwild, ein aufziehendes Gewitter, Donnergrollen und Regen.

 

Am 21.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Entlang der Grenze zwischen Indien und Bangladesch verläuft ein riesiger Wald: die Sundarbans. Mit einer Fläche von 10.000 Quadratkilometer sind sie das größte Mangrovengebiet der Welt. "Sundarbans" bedeutet auf Bengalisch "wunderbarer Wald". Die an tropischen Küsten anzutreffenden Mangroven sind reich an Fisch, Wild und Krustentieren. Ihr verflochtenes Wurzelwerk kann Tsunamiwellen brechen. Der sumpfige Boden nimmt die Ablagerungen auf, die Flüsse bei Überschwemmungen anspülen, und die dichten Baumkronen schwächen die Monsunwinde ab. In diesen Land-Wasser-Wäldern leben heute noch die sagenumwobenen Bengalischen Tiger. Für die Bevölkerung sind diese Ökosysteme lebenswichtig: Die Mangroven schenken ihnen nicht nur Nahrung, Feuer- und Bauholz, sondern bieten auch Schutz vor den immer verheerenderen Stürmen. Doch seit einigen Jahren hat der Mensch den Wald überbeansprucht, und die Mittel zur Wiederherstellung des Gleichgewichts fehlen. Alles hängt von lokalen Initiativen ab: Fischer, Landwirte, Jäger, Förster und Organisationen vor Ort versuchen, Flora und Fauna zu retten und die Mangrovenwälder wieder aufzuforsten. Die Menschen fühlen sich dem Wald wieder mehr verbunden und haben begriffen, dass sie ihn nicht zerstören dürfen. Denn für das bitterarme, vom Klimawandel hart getroffene Bangladesch sind die Sundarbans weit mehr als ein Biosphärenreservat - von ihrer Existenz hängen Millionen von Menschenleben ab.

 

Am 21.03.17 19:45 - 19:50 Uhr auf

ARD: Können Pflanzen hören?

Ein Streit ist entbrannt in der Wissenschaft. Und alles dreht sich um die Frage: Können Pflanzen hören? Thomas D begibt sich auf Spurensuche im Pflanzenreich - und macht erstaunliche Entdeckungen!

 

Am 21.03.17 22:00 - 22:30 Uhr auf

BR: Schwarmverhalten - Die Intelligenz der Vielen

"Wenn sich Tausende von Fischen durch das Meer bewegen wie ein einziger gigantischer Organismus, der sich verformt, windet, teilt und wieder vereint, dann bin ich fasziniert. Die einzelnen Tiere erscheinen wie von Geisterhand gelenkt, aber es gibt keinen, der Befehle gibt." Das sagt Iain Couzin, Leiter des Zentrums für Schwarmforschung an der Universität Konstanz. Er untersucht etwa, wie die Ameisen den kürzesten Weg zwischen Futterstelle und ihrem Nest finden. Ob auch Menschen Schwärme bilden können, hat das "Faszination Wissen"-Team ausprobiert.

(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.40 Uhr)

 

Am 22.03.17 03:00 - 03:45 Uhr auf

phoenix: Die Bärenretter von British Columbia

Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

(Wdh. heute 13.30-14.15 Uhr)

 

Am 22.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf

BR: Mythos Amazonas (2/3) - Triumph des Lebens

Der Amazona-Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Amazonien ist jedoch weit mehr als eine bunte Ansammlung exotischer Arten - es ist ein Netzwerk aus komplexen Beziehungen, Symbiosen und Wechselwirkungen. Kommunikation funktioniert häufig über Farben - sie locken Partner an oder schrecken Feinde ab. Während Felsenhähne mit leuchtend rotem Gefieder Weibchen auf sich aufmerksam machen, signalisieren Pfeilgiftfrösche mit grellen Farben, wie ungenießbar sie sind. Im Kronendach mächtiger Urwaldriesen locken farbenprächtige Blüten winzig kleine Kolibris an. Die Form der Blütenkelche entspricht exakt der des Kolibrischnabels - so bleibt der Nektar und damit auch die Pollenverbreitung dem kleinen Vogel vorbehalten. Besonders raffiniert ist es, sich seinen Feind zum Freund zu machen. Ein kleiner Frosch etwa wagt sich in den Bau einer Vogelspinne und hält ihn von Ameisen und Parasiten frei. Im Gegenzug wird er von der Spinne geduldet und lebt in einem sicheren Domizil. Seit Tausenden von Jahren leben die Kayapó-Indianer mit und von dem Regenwald. Der Filmemacher Christian Baumeister begleitet die Kayapó bei ihren aufwändigen Vorbereitungen für das große Bo-Fest.

 

Am 22.03.17 13:00 - 14:00 Uhr auf

WDR: Die Freizeitforscher kommen!

Käfer bestimmen, Kunstwerke einordnen, dem Klimawandel nachspüren: Forschen kann jeder! Viele Laien tun dies bereits mit Leidenschaft und fundierter Fachkenntnis und schaffen neues Wissen. Lange wurden diese "Amateurforscher" von den "echten" Wissenschaftlern nicht ernst genommen. Doch langsam verlässt die Wissenschaft ihren Elfenbeinturm, denn dieses Bürgerwissen ist sehr umfangreich und ein wertvoller Schatz, den es zu heben gilt. Rollt da eine neue Bürgerbewegung heran? Planet Wissen ergründet die Chancen von Bürgerforschung für Wissenschaft und Gesellschaft - und prüft, wie sicher die Daten sind. Wir zeigen, wie einfach jeder mitmachen kann - zum Beispiel bei der Apfelblütenaktion, einem Langzeitprojekt des SWR, das Planet Wissen ins Leben gerufen hat und das wichtige Daten für die Klimaforschung liefert. Und ein Blick in die Geschichte zeigt: auch große Namen der Wissenschaft wie Charles Darwin oder Gregor Mendel waren keine Berufsforscher, sondern im besten Sinne Bürgerwissenschaftler.

(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 22.03.17 13:20 - 14:05 Uhr auf

3sat: Das Jahr der Wildnis (1/5) - Januar bis März

Langzeitaufnahmen dokumentieren beeindruckende Naturschauspiele unseres Planeten im Verlauf eines Jahres, gefilmt von acht Kamerateams. Teil eins zeigt die Zeit von Januar bis März. In Europa ist im Januar tiefer Winter, die Natur scheint zu schlafen. Auf den Falkland-Inseln im Südatlantik hingegen ist der Sommer auf seinem Höhepunkt. Und in weiten Teilen Afrikas ist derweil Regenzeit.Sie sorgt dafür, dass aus ausgedörrten, nahezu toten Landschaften grüne Paradiese werden. In der Serengeti-Ebene machen sich die Gnus zu ihrer jährlichen Wanderung gen Norden auf - scharf beobachtet von zahlreichen Raubtieren und Aasfressern.

(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.30 Uhr)

 

Am 22.03.17 14:05 - 14:50 Uhr auf

3sat: Das Jahr der Wildnis (2/5) - April bis Juni

Von April bis Juni sind die Kontraste der verschiedenen Lebensräume groß: Während in einigen Teilen der Erde die Natur langsam erwacht, beginnt im Süden Afrikas der Winter. Die Tieraufnahmen aus der ganzen Welt zeigen geschäftiges Treiben: Erdmännchen hüten in der südafrikanischen Wüste den Familiennachwuchs. Und Thailand schwitzt in der hochsommerlichen Hitze. Dort sucht eine Kolonie Flughunde Schutz vor der Sonne. In Botsuana wird ein junger Löwe von seiner Mutter ins Rudel eingeführt.

(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

 

Am 22.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf

NDR: Das Osnabrücker Land - Waschbären und Wildschweine

Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt, einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen. Die Bienen eines Bioimkers sammeln den Nektar während der üppigen Hagener Kirschblüte, ungespritzt, versteht sich. Die Tierfilmer Svenja Schieke und Ralph Schieke drehten zwei Jahre lang zwischen Bad Iburg und Badbergen, um Tiere, Menschen und Landschaften zu porträtieren. Sie arbeiteten mit Zeitraffern, Kameras auf Schienen und Kränen und hochauflösenden Superzeitlupen. Der Film zeigt die Jagdflüge von Fledermäusen und Uhus, außerdem Schmetterlinge, Schwalben und Eisvögel bei fantastischen Flugmanövern.

 

Am 22.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf

ARD-alpha: Ein Wolf gibt nicht auf

Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern wie ein Held verehrt wird. Es ist der Wolf Nr. 21, und er hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute wieder Wolfsrudel in dem riesigen US-Nationalpark gibt. Im Jahr 1995 brachte ein Biologe ein gutes Dutzend wilder Wölfe aus Kanada in den Yellowstone Park. Sie sollten dort heimisch werden. Doch nur ein Wolfspaar fand sofort Gefallen aneinander und setzte Welpen in die Welt, darunter einen kleinen, kräftigen Rüden, der von den Wolfschützern die Nr. 21 erhielt. Er entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen Leitwolf. 20 gesunde Welpen hat er im Laufe der Zeit mit drei Wölfinnen großgezogen. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch er gibt nicht auf. Noch einmal will Nr. 21 Vater werden und einen Wurf Welpen großziehen.

(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 22.03.17 14:50 - 15:30 Uhr auf

3sat: Das Jahr der Wildnis (3/5) - Juli bis August

In Europa gehören die Monate Juli und August zu den heißesten, im Süden Afrikas ist es nun Winter. Die prächtige Landschaft hat sich nach der Regenzeit in eine staubige Wüste verwandelt. Nur das Okavango-Delta, das weltgrößte Binnenwasserdelta im Nordwesten Botsuanas, stellt sich dem Betrachter noch immer als eine grüne Oase dar. In der Tierwelt hat bei den Sandtigerhaien die Paarungszeit begonnen, sie versammeln sich im Indischen Ozean. In Indonesien verfolgt ein Komodowaran, die größte lebende Echse, sein Opfer. Und bei der Verfolgung einer Büffelherde geraten zwei konkurrierende Löwenrudel aneinander.

(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.55 Uhr)

 

Am 22.03.17 15:30 - 16:15 Uhr auf

3sat: Das Jahr der Wildnis (4/5) - September bis Oktober

Im Süden Afrikas hält der Frühling im September und Oktober Einzug und lässt die Landschaft neu erblühen. In Thailand regiert hingegen der Monsun und in Europa beginnt der Herbst. Die Korallenriffe des Pazifiks sind von einer einzigartigen Vielfalt erfüllt. Als größte von Lebewesen geschaffene Strukturen der Erde bergen sie eine Vielzahl von Lebensformen, deren Existenz ohne diese Riffe nicht möglich wäre. Das Okavango-Delta in Botsuana trocknet im Oktober aus. Für die hier lebenden Tiere und Pflanzen beginnt nun eine schwere Zeit.

(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.40 Uhr)

 

Am 22.03.17 16:15 - 17:00 Uhr auf

3sat: Das Jahr der Wildnis (5/5) - November bis Dezember

In den beiden letzten Monaten des Jahres scheint im Süden Afrikas das Leben neu zu beginnen. Zur gleichen Zeit kämpfen im Norden Kanadas die Eisbären mit dem Hunger. Im November beginnt der afrikanische Sommer und Regenfälle sorgen für das von Pflanzen und Tieren lang ersehnte Nass. Die kanadischen Eisbären warten auf niedrigere Temperaturen, um im Eis mit der für sie überlebenswichtigen Jagd auf Robben beginnen zu können. Für die Eselspinguine in der Antarktis ist es Frühsommer und damit die Zeit der Fortpflanzung. Im Okavango-Delta in Botsuana ist derweil die große Dürre vorbei.

 

Am 22.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado

Der tropische Regenwald Französisch-Guayanas bildet eine Ausnahme im Amazonasgebiet: Da der Mensch nur sehr wenig auf ihn eingewirkt hat, sind 96 Prozent des Landes noch mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit hunderttausenden Tier- und Pflanzenarten muten diese Regenwälder wie eines der letzten Paradiese der Erde an und unterscheiden sich nicht wesentlich von dem, was Christoph Kolumbus vorfand, als er einst diese Küsten entdeckte. Doch der Wald ist heute bedroht, denn Guayana erlebt derzeit einen nie dagewesenen demografischen Boom. Dieser zieht vermehrt Jagd, Rodungen, Kahlschlag für die landwirtschaftliche Nutzung und Goldsuche nach sich. Damit die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden können, ohne dem Regenwald nachhaltig zu schaden, müssen sich die Menschen mit dem lange als "grüne Hölle" bezeichneten Dschungel vertraut machen und seine wertvollen Ressourcen erfassen und erforschen. Dieser Aufgabe widmen sich heute Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Erforschung und Bewahrung des Regenwaldes stehen in Guyana einer rentablen forstwirtschaftlichen Nutzung nicht im Wege. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen gemäß den Vorschriften des französischen Waldgesetzes nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.

 

Am 22.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf

NDR: Wildes Großbritannien - Frühling und Sommer

Großbritannien ist berühmt-berüchtigt für sein Wetter. Das Land ist umgeben von Meeren, über die Stürme peitschen. Das Klima formt unberechenbar und ständig wechselnd die Natur im Nordwesten Europas. Die Jahreszeiten dort: ein grandioses Schauspiel in vier Akten. Der Zweiteiler "Wildes Großbritannien" porträtiert die abwechslungsreiche Natur der Britischen Inseln. Bewegte Zeitraffer, hochstabilisierte Flugaufnahmen und extreme Zeitlupen präsentieren die Tiere und die Natur des Britischen Königreichs in seltener visueller Opulenz.

(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 22.03.17 20:15 - 21:15 Uhr auf

ServusTV: Bärenbrüder

Die Wälder im Hohen Norden Europas sind das Reich der Braunbären. Mitten im schneereichen Winter bringt ein Bären-Weibchen seine Jungen zur Welt. Monatelang bleiben die Drillinge dicht bei der Mutter, werden von ihr gewärmt und gesäugt. Wenn im Frühling der Schnee vom Höhleneingang weicht, beginnen die Jungtiere die Welt außerhalb der Höhle zu erkunden. Es gibt viel zu entdecken, denn auch andere Waldbewohner sind im Frühling voller Tatendrang. Auerhähne messen ihre Kräfte während der Balz, Entenküken stürzen sich todesmutig in die Tiefe, und die Spechte bauen an einer neuen Unterkunft für den Familienzuwachs. Für die Bärenkinder bedeutet die neue Freiheit vor allem, zu lernen und unbekannte Gefahren rechtzeitig zu erkennen. An der Seite ihrer Mutter zu bleiben ist deshalb ratsam, denn nur sie kann sie beschützen und ihnen alles Lebensnotwendige beibringen. Dieser Film begleitet die Bärenmutter und ihren unternehmungslustigen Nachwuchs durch das Jahr.

(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

 

Am 22.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf

phoenix: Die letzte Geschichte des Orang-Utan

Wir alle sind an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt und damit an der Ausrottung des Orang-Utan. Sein Blut klebt an jedem zweiten Supermarktprodukt. Ob Hautcreme, Shampoo oder Tütensuppe, Waschmittel oder Biosprit: Die weltweite Nachfrage nach Palmöl ist in den vergangenen Jahren explosionsartig gestiegen, denn es ist ein nachwachsender, scheinbar ökologisch sinnvoller Rohstoff. Der Konsum führt aber dazu, dass der Regenwald in Indonesien im Rekordtempo gerodet wird. Eine Fläche von 300 Fußballfeldern verbrennt in jeder einzelnen Stunde. Tag und Nacht, Monat für Monat breiten sich die Monokulturen aus, es werden Einheimische vertrieben, Lebensraum wird zerstört, Arten werden ausgerottet. An vorderster Front steht das Symboltier dieser Tragödie, der Orang-Utan, kurz vor dem Aussterben.In der "Quarks & Co"-Reportage begibt sich Ranga Yogeshwar auf die Reise nach Sumatra und besucht die entscheidenden Schauplätze dieses Dramas. Er zeigt die Folgen der Brandrodung, besucht Vertriebene und sucht aussterbende Arten wie das Waldnashorn. In einer Auffangstation begegnet er einem jungen, verletzten Orang-Utan und begleitet die "Waisenkinder" auf dem Weg zurück in die Wildnis.

(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 23.03.17 06:00 - 06:45 Uhr auf

phoenix: Die Bärenretter von British Columbia

Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 23.03.17 06:45 - 07:15 Uhr auf

phoenix: Tiger in Gefahr - Wie Indien sein Nationaltier retten will

Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern weltweit in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger genannt. Doch trotz aller Versuche, ihn zu retten, sterben in Indien immer mehr dieser Großkatzen. "Die Situation ist kritisch", sagt die internationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für das Verschwinden der Raubtiere: der Abschuss durch Wilderer. Außerdem ist das Überleben der Großkatzen auch gefährdet, weil ihre Reservate immer stärker beeinträchtigt werden. ARD-Korrespondent Jürgen Osterhage und sein Team begeben sich in dieser "Weltreisen"-Ausgabe auf Spurensuche nach dem Bengal-Tiger, sprechen mit Wildhütern, Tierschützern und Dorfbewohnern. Ihr Fazit: Indien will sein Nationaltier jetzt besser schützen.

 

Am 23.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf

BR: Mythos Amazonas (3/3) - Alarm im Regenwald

Im Mittelpunkt des dritten Teils der Sendereihe steht der Kampf um die Rettung des Regenwaldes. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald am Amazonas heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden immer noch Tag für Tag gerodet und abgefackelt, aber nur zwei Prozent der gefällten Bäume werden weiterverarbeitet und genutzt. Die abgeholzten Flächen dienen meist als Weide für die Rinderzucht - doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und die Viehhaltung weder gewinnbringend noch nachhaltig. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Es vergiftet die Arbeiter und die Flüsse. Eine ernste Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens, in der die Amazonas-Seekuh sowie Tausende Fischarten leben. Doch es gibt auch Hoffnung: Seit 2005 bekämpft die brasilianische Regierung den Holzeinschlag auf breiter Front - mit Helikoptern suchen Ranger nach illegalen Sägewerken.

 

Am 23.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Tasmanien - Im Reich der Riesen

Mit Unterstützung der australischen Regierung beantragte die tasmanische Forstindustrie 2013 bei der UNESCO die Aufhebung des Welterbestatus für Tausende Hektar Primärwald. Diese skrupellose Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sorgte weltweit für Empörung - und für eine beispiellose Mobilisierung zum Schutz des gemäßigten Regenwaldes auf der größten australischen Insel. Die tasmanischen Wälder beherbergen dank der isolierten Lage der Insel vor der Küste Australiens einige der ältesten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die endemischen Spezies zeugen von der außergewöhnlichen geologischen Vergangenheit der Insel. Für die Wissenschaft sind die uralten Kiefern und Riesen-Eukalypten von unschätzbarem Wert. Forscher und Naturfreunde möchten diesen Hort der biologischen Vielfalt, der durch das Wirken des Menschen gefährdet ist, zurückerobern. Doch das ist alles andere als einfach, denn für die Tasmanier ist das Holzfällen Teil ihrer Kultur. Eine Einigung im erbitterten Streit zwischen Forstunternehmen und Naturschutzaktivisten ist dringend nötig. Botaniker, Zoologen, nachhaltig wirtschaftende Holzfäller, Umweltschützer und Nachfahren der tasmanischen Urbevölkerung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ein außergewöhnliches Ökosystem bewahren und künftigen Generationen eine Insel hinterlassen, auf der die Menschen endlich wieder in harmonischem Gleichgewicht mit den Wäldern leben.

 

Am 23.03.17 23:05 - 00:00 Uhr auf

N24: Scharf, stark und laut - Kettensägen im Einsatz

Der Motor brüllt auf, die Kette kreischt und binnen weniger Sekunden fällt ein Baum. Dabei kommen die PS-starken Werkzeuge lange nicht mehr nur im Wald zum Einsatz: Spielend leicht fressen sich moderne Sägeblätter ebenso durch Mauerstein und Panzerglas, sind Utensil für Rettungsteams und Hobbykünstler. Die N24-Reportage begleitet Baumfäller und Sägesportler im Umgang mit dem schweren Gerät und schaut hinter die Kulissen des größten Sägenherstellers weltweit.

(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.00 Uhr)

 

Am 23.03.17 23:55 - 01:00 Uhr auf

ServusTV: Unsere Welt - Stars schlagen Alarm

Schauspieler Michael C. Hall untersucht in Bangladesch weiterhin die Erhöhung des Meeresspiegels als Folge des Klimawandels. 17 Prozent des Landes könnten schon bald vom Meer verschlungen werden. Der Wissenschaftler M. Sanjayan fährt in die südlichen Anden und beobachtet die dortigen Vulkanaktivitäten. Sanjayan begegnet dabei führenden Wissenschaftlern, die anhand ihrer zahlreichen, gesammelten Daten nicht nur in die Vergangenheit des Planeten Erde, sondern auch in dessen Zukunft blicken. Mit Sanjayan besprechen die Forscher ihre Vorhersagen für das Klima auf der Erde. Der Journalist und Pulitzer-Preisträger Thomas Friedman trifft auf US-Präsident Barack Obama, um mit ihm über den Klimawandel und die Haltung der USA zu diesem Thema zu sprechen.

(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.50 Uhr)

 

Am 24.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Thailand

Ein Helikopter setzt Ed Stafford am Fuße des Berges Chiang Dao im Norden Thailands ab. Die erste Nacht verbringt er dort auf 1500 Metern Höhe bei strömendem Regen, ohne Dach über dem Kopf. Fünf Tage später hat sich der Survival-Experte in einer Bambushütte häuslich eingerichtet. Die Natur liefert ihm alles, was er zum Leben braucht. Sogar auf eine Tasse Tee muss der britische Ex-Soldat nicht verzichten. Purer Luxus für den Amazonas-Bezwinger.

 

Am 24.03.17 10:30 - 11:15 Uhr auf

BR: Bama der Gorillamann

Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, kümmert sich seit vielen Jahren liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Die großen Menschenaffen akzeptieren den sympathischen Tierpfleger wie niemanden sonst. Mit dem Gorilla-Weibchen Nyango verbindet ihn eine besonders innige Freundschaft. Vor 15 Jahren wurde Nyangos Mutter von Wilderern erlegt und die kleine Nyango an eine Missionarsfamilie verkauft. Die Familie brachte das Tier in das Limbe Wildlife Centre, wo sich Bama bis heute liebevoll um sie kümmert. Nyango ist weltweit der einzige Cross River Gorilla, der in Gefangenschaft gehalten wird, ein Menschenaffe, der noch vor Kurzem als ausgestorben galt. Bama macht sich auf die Suche nach Nyangos wilden Verwandten. Auf seiner Reise durch den Nordwesten des Landes wird ihm klar, wie sehr die seltenen Menschenaffen bedroht sind: Noch heute werden sie als "Bushmeat" gejagt und gehandelt, die Babys der getöteten Tiere verkauft. Palmölplantagen und Feuer durchschneiden die letzten Gebiete, in die sich die Cross River Gorillas zurückgezogen haben.

 

Am 24.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Mongolei

Wissenschaftler studieren seit vielen Jahren die einzigartige Natur der Mongolei. Diese unberührte Landschaft im Herzen Zentralasiens bietet eine Heimat für viele vom Aussterben bedrohte Tiere. Die weltweit letzten echten Wildpferde, Schneeleoparden oder die Saiga, eine seltene Antilopenart, leiden unter Wilderrei und dem Verlust ihres Lebensraumes. Zahlreiche Naturforscher bemühen sich die Artenvielfalt der Mongolei zu bewahren.

(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.30 Uhr)

 

Am 24.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf

ARD-alpha: Felix und die wilden Tiere - Bei den Orang Utans

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang-Utans auf Borneo. Immer noch werden dort junge Orang-Utans gefangen und verkauft, denn sie sind beliebt als Haustiere. Zwar ist in Indonesien sowohl der Handel mit diesen Tieren als auch ihre Haltung per Gesetz verboten, es geschieht aber trotzdem. Findet die Polizei solche Tiere, werden sie beschlagnahmt.

 

Am 24.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Wert der Wälder - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs

Eine Katastrophe für Mensch und Umwelt! In einer Januarnacht des Jahres 2009 verwüstete der Orkan Klaus mehr als die Hälfte des Forêt des Landes in Südwestfrankreich, welcher das größte zusammenhängende Waldstück Westeuropas ist. Dabei waren die Schäden noch gar nicht behoben, die zwei andere Winterstürme - der Orkan Lothar und Folgesturm Martin - Ende Dezember 1999 dort angerichtet hatten. Dieser einzigartige Wald mit seinen riesigen Seekieferbeständen wurde im 19. Jahrhundert von Menschenhand angelegt: einerseits zum Trockenlegen der Sümpfe und Moore, andererseits zur wirtschaftlichen Nutzung. Auch 150 Jahre später ist der Wald noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Doch heute kämpft er auch mit den Folgen des Klimawandels. Nach dem Schock durch Orkan Klaus steht für die Förster fest: Man kann nicht mehr so weiterwirtschaften wie bisher, sondern muss die beispiellose Katastrophe als Chance für Veränderungen nutzen. Und dazu braucht man die Hilfe von Wissenschaft und Forschung. Aufforsten ja, aber besser, lautet die Devise. Die Schwachstellen des Systems sind schnell erkannt: schnurgerade angepflanzte Bäume, Sandböden und Monokultur. Diese drei Faktoren machen den Baumbestand anfällig für Stürme und Schädlingsbefall. Die Wissenschaftler setzen nun auf Hightech und führen Experimente zur genetischen Verbesserung der Kiefern durch. Sie empfehlen die biologische Schädlingsbekämpfung und die Einführung neuer, resistenterer Baumarten. Statt Monokultur soll jetzt Mischkultur einziehen. Dies eröffnet neue Perspektiven und fördert ein vielfältigeres, widerstandsfähigeres Ökosystem. Allerdings stellen diese Lösungen einen radikalen Bruch mit dem seit Jahrzehnten gängigen Bewirtschaftungsmodell dar. In den "Landes" soll die ungewöhnliche Verbindung von neuen Technologien und umweltfreundlichen Methoden der Natur eine Chance geben.

 

Am 24.03.17 19:15 - 20:00 Uhr auf

phoenix: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten

Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet.Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.

(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)

 

Am 24.03.17 21:15 - 21:45 Uhr auf

NDR: Die Bienenretter

Das weltweite Bienensterben macht Mirko L. aus Mecklenburg-Vorpommern große Sorgen. Auch seinen Bienen geht es schlecht. Zusammen mit seinem Compagnon Hartmut hat er jetzt Monokulturen, Parasiten und Pestizdbelastung den Kampf angesagt. Seit drei Jahren imkern Mirko und Hartmut für das Ökounternehmen Demeter in einem kleinen Dorf im Kreis Ludwigslust-Parchim. Die NDR Autorinnen Almut Faass und Verena Hartges begleiten die beiden Imker bei der Arbeit und bei ihrem Engagement für die Honigbiene.

(Wdh. morgen 8.30-9.00 Uhr)

 

Am 25.03.17 07:10 - 07:35 Uhr auf

ARD: Die bunten Vögel Costa Ricas

Diesmal wird es bei "Paula und die wilden Tiere" kunterbunt und vogelwild: Zu bestaunen gibt es rote Papageien, grüne Papageien, blaue Federn, gelbe Federn, die farbenfrohsten Amazonenpapageien, Regenbogentukane, Fischertukane und Arassaritukane. Ein verschmuster Stirnvogel schließt Paula ganz besonders in sein Herz. Um einen Blick auf die buntesten Vögel Costa Ricas zu werfen, reist Paula um die halbe Welt und an zwei Ozeane. An der Karibikküste bestaunt sie in der Tierstation Jaguar-Rescue-Center Amazonenpapageien und außerdem drei verschiedene Tukanarten. Tukane haben einen prächtigen langen Schnabel. Trotz seiner Größe ist er sehr leicht und die Vögel können sehr geschickt damit umgehen. Per Bus und Schiff geht die abenteuerliche Reise weiter. Paulas Ziel ist nun eine Aufzuchtstation von Aras am Pazifik, also auf der anderen Seite Costa Ricas. Aras sind wunderschöne große Papageien. In der Station fliegen vor allem hellrote Aras herum: Diese Vögel sind stark vom Aussterben bedroht. Ihr größter Feind ist leider der Mensch, der den Aras durch Abholzung von Wäldern mehr und mehr ihren Lebensraum raubt. Dagegen möchten die Mitarbeiter der Aufzuchtstation etwas tun und Paula hilft, wo sie kann.

 

Am 25.03.17 08:00 - 08:30 Uhr auf

SWR: Wenn der Frühling früher kommt - Die Jahreszeiten im Klimawandel

Frühlingserwachen: Pflanzen sprießen, Blumen blühen, für Frösche und viele andere Tiere beginnt die Paarungszeit. Aber wie „wissen“ Pflanzen und Tiere eigentlich, dass es nun dafür Zeit ist? Im Chronobiotron-Labor in Straßburg versuchen Wissenschaftler diese Mechanismen zu entschlüsseln. Seit einigen Jahren beobachten Klimaforscher, dass der Frühling in Mitteleuropa messbar früher beginnt. Dies scheint ein Symptom zu sein, das mit dem Klimawandel einhergeht. Welche Folgen hat das für die Tier- und Pflanzenwelt? Forscher untersuchen in einer Langzeitstudie in den Alpen, wie ein verfrühter Frühling ein ganzes Ökosystem aus dem Takt bringen kann.

 

Am 25.03.17 09:30 - 10:00 Uhr auf

BR: Herr der Greifvögel

Der Falkner Willi Holzer hat sein Leben ganz dem Schutz der Greifvögel verschrieben. Nahezu alle gestrandeten Greifvögel im Großraum München und Freising landen bei ihm. Zuvor werden die Vögel eingehend in der Oberschleißheimer Vogelklinik untersucht und wenn nötig entsprechend behandelt. Gerade im Frühjahr geht es bei Willi Holzer rund. Es ist die Zeit, in der die Greife Nachwuchs haben. Ein Filmteam hat ihn bei seiner Arbeit beobachtet. Markus Schmidbauer hat in seinem Film viele spannende Geschichten aus der Welt der Greifvögel eingefangen.

 

Am 25.03.17 11:40 - 12:35 Uhr auf

PRO7 MAXX: Ax Men - Die Holzfäller

Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Florida trennen sich Team Buck und James Smith im Schlechten. Auch über der Firma Papac schwebt eine dunkle Wolke: Der Chef lässt seine schlechte Laune an den Mitarbeitern aus. In New Hampshire geht ein Team von Holzfällern an der Start, die mit Ochsen arbeiten.

(Weitere Folgen heute 12.30-13.25 Uhr, 14.20-15.15 Uhr, 20.15-21.10 Uhr, 21.10-22.10 Uhr sowie kommende Nacht von 0.05-5.05 Uhr)

 

Am 25.03.17 12:25 - 12:55 Uhr auf

WDR: Superpflanzen - Die grünen Giftschlucker

Von außen sieht man es ihnen nicht an, und oft wirken sie eher unscheinbar, doch einige Pflanzen besitzen wahre Superkräfte: Mit ihren Wurzeln saugen sie Metalle aus dem Boden, die für die meisten Pflanzen - und für Menschen - hochgiftig sind. Eine kleine Gruppe spezialisierter Wissenschaftler hat damit begonnen, diese Superpflanzen zu erforschen und ihre Fähigkeiten für den Menschen nutzbar zu machen. Von der Südsee bis ins Sauerland - "Quarks & Co" reist um die Welt und stellt die spannendsten Projekte in diesem jungen Forschungszweig vor.

 

Am 25.03.17 13:15 - 14:00 Uhr auf

mdr: Geheimnisvoller Garten (1/2) - Frühlingserwachen

Schon immer gilt der Garten als Abbild des Paradieses, das bezeichnenderweise auch Garten Eden genannt wird. Nicht nur die Natur führt hier Regie, sondern auch der Mensch. Wir schaffen uns unsere eigene Welt voller betörender Formen, Farben und Düfte. Im Paradies vor der Haustür siedeln sich aber auch jede Menge Pflanzen und teils seltene oder sogar bedrohte Tiere an. Der Zweiteiler "Geheimnisvoller Garten" erklärt, wie Schädlinge und Nützlinge zusammenleben und warum es gut und wichtig ist, der Natur etwas mehr Raum zu geben. Die erste Folge beleuchtet die vielfältige Flora und Fauna in naturnahen Gärten in erstaunlichen Bildern.

 

Am 26.03.17 09:15 - 10:05 Uhr auf

PRO7 MAXX: The Woodsmen - Leben in den Bäumen

In den Wäldern des Pazifischen Nordwestens haben mutige, handwerklich talentierte Männer die ultimative Freiheit gefunden. Fernab vom durchgetakteten Alltag des urbanen Lebens erbauen sich fünf Aussteiger das Fundament für ein Leben in den Baumkronen - abgekoppelt vom Versorgungsnetz. Dabei stellen sich ihnen jedoch einige Hindernisse und Gefahren in den Weg.

(Im Anschluss zwei weitere Folgen, bis 11.45 Uhr)

 

Am 26.03.17 10:15 - 11:15 Uhr auf

D-MAX: Holzfäller extrem - Durch die Nacht

Der Frühling naht, das Ende der Holzfäller-Saison steht unmittelbar bevor. In den letzten Tagen vor der Sommerpause gehen Mensch und Maschine in den Wäldern von Maine noch einmal bis an ihre Grenzen. Schon lange vor Sonnenaufgang stehen die Pelletier-Brüder mit ihren voll beladenen Containerwagen vor den Sägewerken, um diese zu entladen. Jede Fuhre bedeutet für das Familienunternehmen bares Geld - so war es zumindest bisher. Wegen der Wirtschaftskrise nehmen viele Händler aber gerade kein Holz an. Oft machen sich die Trucker völlig umsonst auf den langen Weg durch die Wälder und bleiben auf ihrer Ladung sitzen.

 

Am 26.03.17 13:05 - 13:50 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)

Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1.000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt. In einer abenteuerlichen Expedition erkundet ein deutsch-guyanisches Filmteam den Essequibo: von der Mündung bis hin zu seiner geheimnisvollen Quelle. Mit den Möglichkeiten und auch den Grenzen moderner Satellitentechnik und Fernerkundung durchstreift das Team Savannen und Regenwälder, begibt sich auf Stromschnellen und Wasserfälle, nach dem Motto "Abenteuer ist in unserer technikdominierten Zeit immer noch möglich". Die Expedition führt in eine einmalige Landschaft voller exotischer Pflanzen und wilder Tiere und von einer fantastischen Farbenpracht. Die erste Folge der Reihe stellt das Delta des Essequibo, das selbst vom Weltall aus gut zu erkennen ist, in den Mittelpunkt.

(Im Anschluss vier weitere Folgen, bis 16.45 Uhr)

 

Am 26.03.17 19:30 - 20:15 Uhr auf

ZDF: Kielings wilde Welt (2/2) - Die Überlebenskünstler

Auf unserem Planeten gibt es mindestens fünf Millionen verschiedene Arten und damit auch fünf Millionen verschiedene Wege, am Leben zu bleiben. Andreas Kieling zeigt dazu spannende Beispiele. Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands.

(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

 

Am 26.03.17 23:30 - 00:00 Uhr auf

tagesschau24: Der Wald-Manager des Fürsten - Neue Ideen für einen alten Forst

Raimund Friderichs hat eine Vision und konkrete Aufgabe: Er soll den Wald für die nächsten Generationen vorbereiten. Fridrichs leitet den Forstbetrieb des Fürsten von Hohenzollern in Sigmaringen, einem der ganz großen Privatwaldbesitzer in Deutschland. In der 30-minütigen Reihe "MENSCH LEUTE" gibt der studierte Förster, Zimmermann und Waldorfpädagoge Einblicke in seine tägliche Arbeit. Er beschäftigt sich mit der Frage: Wie sieht der Wald der Zukunft aus?

(Wdh. übermorgen 9.30-10.00 Uhr)

 

Am 27.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Die Kunst des Überlebens

Ed Stafford ist eine Kämpfernatur. Er hat sich im Regenwald behauptet, die Karpaten bezwungen und in den Tafelbergen Venezuelas ohne Ausrüstung und Nahrung der Kälte getrotzt. Dank seiner großen Erfahrung und diverser Tricks, die in keinem Survival-Handbuch stehen, konnte er all diese Herausforderungen mit Bravour meistern. In dieser Folge lässt der Abenteurer seine Erlebnisse auf sechs verschiedenen Kontinenten noch einmal Revue passieren und enthüllt sein Erfolgsrezept: zehn wichtige Regeln für das Überleben in der Wildnis.

 

Am 27.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf

arte: Der Waldrapp - Punkvogel aus den Alpen

Der exotisch anmutende Waldrapp gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten weltweit, nur im Zoo gibt es noch einige Exemplare. In freier Natur fliegen die Ibisvögel im Winter von Deutschland nach Italien, doch die Zootiere haben den Weg vergessen. Ein Team aus menschlichen Vogelmüttern zieht in diesem Jahr wieder Küken von Hand auf, um mit ihnen im Spätherbst über die Alpen zu fliegen. Ein Abenteuer für Mensch und Vogel.

 

Am 27.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (1/5)

Der Essequibo ist einer der größten Flüsse Südamerikas: rund 1.000 Kilometer lang, mit einem Einzugsgebiet, das bis nach Brasilien, Venezuela und Suriname reicht. Nach dem Amazonas und dem Orinoco bildet er das drittgrößte Flusssystem des amerikanischen Subkontinents - und er ist praktisch unbekannt. Entlang seiner Ufer erstreckt sich eines der größten ungestörten Regenwaldgebiete der Erde. Ein Hotspot der Evolution, in dem irgendwo die noch immer unerforschte Quelle des Essequibo liegt. Die erste Folge der Reihe stellt das Delta des Essequibo, das selbst vom Weltall aus gut zu erkennen ist, in den Mittelpunkt.

 

Am 27.03.17 09:10 - 10:10 Uhr auf

ServusTV: Das Ende allen Lebens - Mass Extinction

Mehrfach kam es in der Jahrmilliarden andauernden Erdgeschichte zu Massenaussterben. Die Naturdokumentation " Das Ende allen Lebens - Mass Extinction" behandelt zwei dieser entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung unseres Planeten: Das Dinosaurier-Aussterben vor rund 66 Millionen Jahren, dem eine globale Vernichtungswelle vorausging; und das Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze vor knapp 252 Millionen Jahren, bei dem 95 Prozent aller Lebewesen umkamen - damals verschwanden mehr als 70 Prozent der Spezies an Land und ein knappes Drittel sämtlicher Insekten in einem relativ kurzen Zeitraum. Inszeniert als Wissenschafts-Krimi wird auf detektivische Weise die Vergangenheit der Erde aufgerollt. Anhand erstaunlicher grafischer Animationen erhält der Zuschauer eine neue Sichtweise auf die Welt von damals. Experten, darunter einige der renommiertesten Wissenschaftler, berichten von ihren Anstrengungen, die erforderlich waren, um die dramatischen Ereignisse aus grauer Vorzeit zu rekonstruieren.

 

Am 27.03.17 09:15 - 10:00 Uhr auf

ZDFinfo: Wie Tiere fühlen

Haben Tiere Gefühle? Dieser Frage gehen Verhaltensforscher nach und untersuchen, ob Tiere empathisch, altruistisch oder kooperativ reagieren können. Wissenschaftler beweisen, dass Affen, Wölfe oder Raben ähnliche Verhaltensweisen aufzeigen wie Menschen. Sie sind tolerant und können Artgenossen trösten. Ein männlicher Affe adoptiert zum Beispiel aus Mitleid ein Jungtier, dessen Eltern tot sind.

 

Am 27.03.17 10:00 - 10:45 Uhr auf

ZDFinfo: Einfach clever - Wie Tiere denken (1/3)

Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.

(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)

 

Am 27.03.17 13:00 - 14:00 Uhr auf

WDR: Wie Pflanzen in der Großstadt überleben

Unter ihnen sind Exoten, Verwandlungskünstler und Überlebensstrategen: Pflanzen mitten in der Stadt fallen selten auf, obwohl sie zahlreich vorhanden sind. Egal ob mitten in der City, im Park, auf dem Balkon oder sogar auf der städtischen Müllkippe: Bis zu 1.000 Pflanzenarten gibt es in den deutschen Großstädten und viele von ihnen bergen spannende Geheimnisse. Gemeinsam mit dem Extrembotaniker Jürgen Feder geht Planet Wissen auf Expedition und entdeckt dabei wahre Schätze. Jürgen Feder zählt zu den bekanntesten Experten für Botanik in Europa. Auf unnachahmliche Art begeistert der Extrembotaniker für die heimische Flora in unserer Nachbarschaft.

(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

 

Am 27.03.17 22:25 - 23:55 Uhr auf

3sat: More than Honey - Bitterer Honig

Seit den frühen 2000er-Jahren kommt es weltweit zu einem massiven Bienensterben. Über die Gründe wird viel spekuliert, jedoch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf die Menschen auswirken. Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "More Than Honey - Bitterer Honig" auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur.

 

Am 28.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf

arte: Die Bärenhunde von Nevada

Es ist der Müll, der die Schwarzbären im US-Bundesstaat Nevada in die Siedlungen lockt. Wenn in der Natur das Futter knapp wird, finden sie hier immer etwas. Die Tiere flüchten meist, sobald sie auf Menschen treffen, doch ein Bär kann auch schon mal angreifen. Vielerorts werden Bären einfach abgeschossen, wenn sie den Menschen zu nahe kommen. Nevadas staatlicher Bären-Biologe Carl Lackey hat eine friedlichere Lösung gefunden, um die Bären auf Abstand zu halten. "360 Geo Reportage" begleitet ihn, wie er sie einfängt und abseits der Siedlungen wieder frei lässt. Die wichtigsten Helfer dabei: seine Karelischen Bärenhunde. Sie jagen die Bären mit aggressivem Bellen wieder zurück in den Wald.

 

Am 28.03.17 08:40 - 09:20 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (2/5)

Der Kaieteur-Wasserfall des Potaro, eines Nebenflusses des Essequibo, ist einer der mächtigsten und größten Wasserfälle der Erde. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle und das Herzstück des gleichnamigen Nationalparks. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfälle so einzigartig. Jede Sekunde fließen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht. Der feuchte Nebel schafft einen einmaligen Lebensraum mit baumhohen Bromelien, fleischfressenden Pflanzen und zahlreichen endemischen Tierarten, die nur hier vorkommen.

 

Am 28.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Das Survival-Duo - Handbuch zum Überleben

Fast einhundert Mal haben die Survival-Duos in den entlegensten Regionen der Erde mit einfachsten Mitteln extremen Bedingungen getrotzt. Dabei kamen auf fünf Kontinenten ausgeklügelte Überlebenstechniken zum Einsatz. Wie gewinnt man mit Holzkohle und einem Fahrradschlauch sauberes Trinkwasser? Kann man mit einer Schrotpatrone ein Lagerfeuer entzünden, und was benötigt man, um einen sicheren Unterschlupf zu bauen? Army-Veteran "EJ" Snyder und Outdoor-Experte Jeff Zausch bieten in diesem Special kreative Lösungen an und liefern viele nützliche Tipps.

 

Am 28.03.17 19:45 - 19:50 Uhr auf

ARD: Warum bleiben Zugvögel nicht gleich im Süden?

Warum nehmen Zugvögel die Strapazen des langen Reisens auf sich und bleiben nicht gleich im Süden? Thomas D weiß die Antwort bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 28.03.17 20:15 - 21:00 Uhr auf

phoenix: Expedition Deutschland (1/2)

Die verträumte Einsamkeit des Wattenmeeres, die Vielfalt deutscher Mittelgebirge, die majestätischen Alpen: Viele deutsche Landschaften sind in ihrer Schönheit einzigartig auf der Welt. Aber wie ist Deutschland geworden, wie wir es heute kennen und lieben? Auf einer Reise in die Vergangenheit kann man erleben, wie sich in 500 Millionen Jahren die Erde und Deutschland verändert haben. Vor 500 Millionen Jahren hatte die Erde ein ganz anderes Gesicht. Die Landmassen der Kontinente befanden sich zum größten Teil auf der Südhalbkugel des Planeten, die einzelnen Teile Deutschlands waren weit verstreut. Der kambrische Ozean - ein Urmeer, in dem sich die ersten Räuber tummelten. Zwischen Taunus und Westerwald findet man Spuren aus dieser Zeit, als Süddeutschland auf dem Grund eines tropischen Ozeans mit riesigen Riffen lag, ganz ähnlich wie das Great Barrier Reef Australiens heute. In den urigen Gebieten des Bayerischen Waldes führt eine Superbohrung kilometertief in die Erde bis zu den Überresten einer Megakollision von Landmassen. Unsere Mittelgebirge sind Zeugen dieser Urkräfte, heute attraktive Ziele für Erholung und Freizeit. Im heutigen Ruhrgebiet erstreckten sich in der Karbonzeit Wald- und Sumpflandschaften. Vor 300 Millionen Jahren lebten hier riesige Insekten zwischen gigantischen Schachtelhalmen, sicher eine der skurrilsten Lebenswelten auf deutschem Boden. Diesen Karbonwäldern verdanken wir die enormen Kohlevorkommen, die das Ruhrgebiet in modernen Zeiten zum wirtschaftlichen Motor Deutschlands gemacht haben. Wer Chemnitz am Fuß des Erzgebirges besucht, ahnt nichts vom dem spannenden Untergrund, auf dem diese Stadt ruht: ein komplett versteinerter Urwald. Entstanden ist er durch einen gigantischen Vulkanausbruch vor 290 Millionen Jahren.

(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 28.03.17 21:00 - 21:45 Uhr auf

phoenix: Expedition Deutschland (2/2)

Kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland: vom Hochgebirge, sanften Kuppen der Mittelgebirge, weiten Flusslandschaften, ausgedehnten Seenplatten bis hin zu vielgestaltigen Küsten. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Auf der Reise entdecken wir viele Zeugen dieser Zeit, beispielsweise einen mächtigen Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis hierher war der "alte Schwede" vom Eis geschoben worden. Erst vor 40.000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlassen auch wir deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.

(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 28.03.17 22:00 - 22:30 Uhr auf

BR: Wenn der Boden verschwindet - Erosion und ihre dramatischen Folgen

Die Folgen der Erosion sind dramatisch. Forscher gehen davon aus, dass sich mit dem Klimawandel das Problem verschärft. Sturzfluten, wie in Simbach, und extreme Wetterereignisse und ihre Folgen offenbaren nur die Spitze des Eisberges. Erosion ist eine schleichende und ständig wachsende Bedrohung. Das "Faszination Wissen"-Team analysiert die Ereignisse von Simbach und anderer Flutkatastrophen, begleitet Forscher, wenn sie in Flüsse und Bäche abtauchen und es im Labor und auf Feldern künstlich regnen lassen. Sie alle mahnen: In Zeiten des Klimawandels müssen wir das Problem der Erosion ernster nehmen als bisher.

(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)

 

Am 29.03.17 05:25 - 06:10 Uhr auf

D-MAX: Wie ich die Welt überlebte - Guatemala

Der Jaguar hat die größte Beißkraft aller Raubkatzen und greift mitunter auch Menschen an. Zudem bekommt es Ed Stafford in Guatemala mit gefährlichen Schlangen zu tun. Dort gibt es mehr als 20 giftige Arten, darunter die berüchtigte Rauschuppige Lanzenotter. Wird man von diesem Reptil gebissen, besteht kaum Hoffnung zu überleben. Doch wenn jemand die schwierige Survival-Herausforderung in Zentralamerika meistern kann, dann Ed. Denn der Dschungel ist praktisch sein zweites Zuhause. Das hat der Brite am Amazonas eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

Am 29.03.17 08:35 - 09:20 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (3/5)

Die Region am Oberlauf des Essequibo ist so gut wie unbewohnt. Überhaupt ist Guyana nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. In den Savannen und Wäldern liegen verstreut wenige kleine Indianerdörfer. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der Rupununi-Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf. Über einen Nebenarm, den ebenfalls Rupununi genannten Fluss, versucht das Filmteam per Boot in den Oberlauf des Essequibo und weiter bis in sein Quellgebiet vorzudringen.

 

Am 29.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Die grüne Meile

Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.

 

Am 29.03.17 14:15 - 15:00 Uhr auf

NDR: Wildes Oldenburger Land - Moore, Wälder, Wiesen

Das Oldenburger Land ist so abwechslungsreich wie kaum ein anderer Landstrich in Deutschland. Dort gibt es gewaltige Kranichschwärme, tausendjährige Eichen und mächtige Damhirsche. Im Süden des Oldenburger Landes liegen riesige Moorflächen, sie sind wichtigster innerdeutscher Rastplatz für Kraniche und Heimat vieler seltener Tiere und Pflanzen. In der Mitte erstreckt sich die Wildeshauser Geest, eines der größten Waldgebiete Norddeutschlands. Im Norden, am Jadebusen, leben die vielleicht bekanntesten Flussseeschwalben überhaupt, seit 25 Jahren folgen Forscher ihnen auf Schritt und Tritt. Mit dem Naturfotografen Willi Rolfes geht es im Film auf Entdeckungsreise zu den schönsten und wildesten Landschaften im Oldenburger Land. Ein Jahr lang dauerten die Dreharbeiten der aufwendigen Naturdokumentation von Svenja und Ralph Schieke.

 

Am 29.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf

ARD-alpha: Nachts, wenn die Fledermäuse fliegen

Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger hegt eine besondere Zuneigung für fliegende Säugetiere. Sie sind den meisten Menschen fremd und unheimlich, weil sie bei Nacht und Dunkelheit leben. Während seines Biologie-Studiums hat Felix ein Jahr lang eine bestimmte Art dieser Nachttiere erforscht und sie zum Thema seiner Diplomarbeit gewählt. Es sind die Mausohrfledermäuse. Mit der Kamera beobachtet Felix eine Kolonie dieser Fledermäuse, die im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre "Wochenstube" eingerichtet hat. Hunderte von winzigen Jungen werden geboren. Der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 km weit von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wieder bekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber hängend an Dachbalken warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.

(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 30.03.17 07:00 - 07:30 Uhr auf

SWR: Mystisches Moor

Nebelschwaden und tiefschwarzes Wasser. Ein falscher Schritt, und man sinkt auf Nimmerwiedersehen ein: Bis heute verbindet man mit dem Moor mystische Vorstellungen. Die Sendung bringt Licht in das Dunkel und stellt die Tier- und Pflanzenwelt von Hoch- und Niedermooren vor.

 

Am 30.03.17 07:45 - 08:40 Uhr auf

arte: Die Spinnenjäger von Venezuela

Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen. José ist einer der letzten jungen Männer, die den Beruf des Schamanen erlernen wollen. Neben einem geschulten Körper und Geist gehört die genaue Kenntnis der einheimischen Natur zu seinen Aufgaben. Seit Jahren bereitet sein Vater ihn darauf vor. Wird es José gelingen, die Tradition seines Volkes in die Moderne zu retten? Trotz Missionierung, Abwanderung der Piaroa in die Städte und der Vereinnahmung des Regenwaldes durch internationale Pharmakonzerne?

 

Am 30.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (4/5)

Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die kleine Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros traditionell Rinder hüten. Unterwegs wird bei der größten Ranch des Landes haltgemacht - und das legendäre Osterrodeo besucht. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt. Wissenschaftliche Verstärkung kommt durch Professor Martin Oczipka, einen Spezialisten für Geoinformation und Vermessungswesen. So bricht das Team auf ins Niemandsland der Acaraiberge direkt an der Grenze zu Brasilien - in der Regenzeit eine große Herausforderung für Mensch und Material. Auf der Route treffen sie unter anderem auf majestätische Storchenvögel, sogenannte Jabirus, Gürteltiere, Jaguare und Königsgeier.

 

Am 30.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Unter Beschuss

Pacific County im Südwesten von Washington: Sergeant Dan Chadwick wird zu einem Streit zwischen Jägern gerufen. Drei Männer beschuldigen sich gegenseitig, einen geschützten Junghirsch geschossen zu haben. Um den Fall zu lösen ist kriminalistischer Spürsinn gefragt - und Vorsicht geboten! Denn die Gemüter sind erhitzt und alle Beteiligten sind schwer bewaffnet. Ist der Jährling am Ende einem Jungspund zum Opfer gefallen? 270 Kilometer weiter im Norden kontrolliert Sergeant Erik Olson mit seinem Boot die Gewässer vor Seattle: Der Küstenabschnitt ist stark befahren und leider auch bei Wilderern beliebt. Mitten in der Nacht gehen dem erfahrenen Beamten der Naturschutzpolizei drei illegale Krabbenfischer ins Netz!

 

Am 30.03.17 14:30 - 14:55 Uhr auf

ARD-alpha: Die letzten Löwen Asiens

Die letzten Löwen Asiens Als die asiatischen Löwen kurz vor dem Aussterben waren, beschloss ein schwerreicher indischer Maharadscha, ihnen ein großes Schutzgebiet einzurichten. So entstand der indische Gir-Nationalpark, der einzige Ort auf dieser Welt, wo asiatische Löwen noch frei herumstreifen. Dahin ist Felix gefahren. Nirgendwo sonst leben Löwen und Menschen so dicht zusammen wie hier. Einen Teil ihrer Nahrung erbeuten die Löwen in den Viehherden der Maldharis, einem Hirtenvolk, das im Nationalparks lebt. Und so mancher Hirte hat den Versuch, seine Herde mit Steinwürfen oder Stöcken zu verteidigen, mit dem Leben bezahlt. Täglich sind die Ranger des Gir-Nationalparks bereits bei Tagesanbruch unterwegs, um die Tiere zu beobachten und nach verletzten und kranken Löwen zu suchen. Die asiatischen Löwen, die vor 200 Jahren sogar noch in Griechenland heimisch waren, leben nicht wie ihre afrikanischen Vettern in Rudeln zusammen. Die Löwinnen ziehen ihre Jungen allein groß und dulden auch keinen männlichen Löwen in deren Nähe.

(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

 

Am 30.03.17 15:30 - 16:15 Uhr auf

3sat: Cowboytreck mit nassen Füßen - Durch Brasiliens Pantanal

650 Vogelarten, mehr als in den USA und Kanada zusammen, leben im Pantanal, außerdem mindestens 260 Fischarten, Kaimane, Schlangen, Hyazinth-Aras, sogar Rotwild. In der Regenzeit treten die Flüsse über die Ufer und setzen das Gebiet unter Wasser. Dann ist der Pantanal ein hellgrünes Meer, in dem Waldstücke wie dunkelgrüne Inseln schwimmen und die Galeriewälder sich wie Bänder entlang der Flüsse ziehen. Mitten durch diese Wasserlandschaft ziehen die Cowboys, die auf den weit verstreut liegenden Farmen die Rinder einsammeln und zur zentralen Versteigerung treiben. Fernab von jeglicher Marlboro-Romantik lieben sie die einzigartige Landschaft des Pantanal, sie lieben ihren Job und sind doch froh, wenn er zu Ende ist.

 

Am 30.03.17 15:30 - 15:55 Uhr auf

arte: Im Lemuren-Paradies

Was der Panda für China ist, sind für Madagaskar die Lemuren - ein Wahrzeichen. Der Franzose Olivier Behra ist mit 25 Jahren auf die größte afrikanische Insel vor der Ostküste Mosambiks gezogen. Hier hat er die Organisation L'Homme et l'Environnement ("Mensch und Umwelt") gegründet, die sich dem Schutz der Artenvielfalt und insbesondere der Lemuren verschrieben hat.

 

Am 30.03.17 16:15 - 17:15 Uhr auf

D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel

Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner "Einheit": Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.

 

Am 30.03.17 18:35 - 19:20 Uhr auf

arte: Der Pruth - Von den Karpaten bis zur Donau

Im Schatten des größten Bergs der Ukraine, der Howerla, entspringt der Pruth. Die schwer zugängliche Landschaft mit den weltweit letzten Rotbuchen-Urwäldern zählt seit 2007 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Von den Waldkarpaten schlängelt sich der Pruth hinunter ins Tal. Natur im Urzustand - Menschen verirren sich so gut wie nie hierher ins Quellgebiet des mit 953 Kilometern zweitlängsten Nebenflusses der Donau. Nach 100 Flusskilometern erreicht der Pruth dann Czernowitz, die alte Hauptstadt der Bukowina. Jahrzehntelang hinter dem Eisernen Vorhang vergessen und in beiden Weltkriegen kaum zerstört, wirkt das von der österreichischen Architektur geprägte Stadtbild heute wie ein Abbild längst vergangener Zeiten. Nach Czernowitz ist der Pruth fast 700 Kilometer lang der Grenzfluss zwischen Rumänien und der Republik Moldau. Mit 1.380 verschiedenen Pflanzen-, 34 Fisch- und 239 Vogelarten hat der Pruth in seinen Schwemmgebieten im Lauf der Jahrtausende eine außerordentliche Artenvielfalt entwickelt. Wenn das Leben irgendwo ein langer ruhiger Fluss ist, dann hier am Pruth und besonders in Moldau, dem am seltensten bereisten Land in Europa. Viele Menschen in den kleinen Dörfern am Fluss leben im Rhythmus ihrer Vorfahren und haben ihr Heimatdorf bis heute nie verlassen. In dieser Abgeschiedenheit entstand am Fluss ein Naturparadies, das seinesgleichen sucht. Und das hat auch viel mit der Grenze zu tun, denn jahrzehntelang durften sich nur wenige Einheimische im Grenzland am Pruth aufhalten.

 

Am 30.03.17 23:55 - 00:55 Uhr auf

ServusTV: Alle Lebewesen sind miteinander verbunden (1/2)

Der bekannte Naturschützer und Fotograf Yann Arthus-Bertrand zeigt zehn atemberaubende Schauplätze, bei denen die unbeschreibliche Artenvielfalt der Erde bereits auf dem Spiel steht. Von Kenias Masai Mara Reservat bis zum Kilimandscharo, von den bedrohten Wäldern in Tasmanien bis hin zum vom Aussterben bedrohten Eisbären in Grönland: Eine faszinierende Reise voller spektakulärer Bilder und alarmierender Erkenntnisse.

(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)

 

Am 31.03.17 00:30 - 02:30 Uhr auf

rbb: Mission

Spielfilm. Im Jahr 1750 reist Pater Gabriel in den südamerikanischen Dschungel, um naturverbundene Indios zum Christentum zu bekehren. Zusammen mit dem ehemaligen Söldner Rodrigo Mendoza errichtet der Jesuit mitten im Urwald ein irdisches Paradies. Doch die vorbildliche Mission soll aus kirchenpolitischen Gründen geopfert werden, portugiesische Sklavenjäger wetzen schon die Messer. - Mit seiner bildgewaltigen Tragödie über eine authentische Urwaldmission des 18. Jahrhunderts schuf Roland Joffé Kino total. Dank Jeremy Irons und Robert De Niro geht das erschütternde Drama unter die Haut.

 

Am 31.03.17 08:40 - 09:25 Uhr auf

arte: Zu den Quellen des Essequibo (5/5)

Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai-Indianer und einen Spezialisten für Geoinformation aus Dresden ist das Expeditionsteam auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu, unterwegs. Hier betreten die Filmemacher Marion Pöllmann, Rainer Bergomaz und ihr Team zum ersten Mal Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier- und Pflanzenarten. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Bis zur Quelle müssen sich die Filmemacher durch eine undurchdringliche grüne Hölle schlagen.

 

Am 31.03.17 11:15 - 12:15 Uhr auf

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Dänemark und die Färöer

Dänemark ist bekannt dafür, dass es dem Schutz seiner Umwelt große Aufmerksamkeit widmet. Strände, Fjorde und Heideland sind die Heimat wertvoller Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Die Dokumentation besucht die Naturschützer, die sich für den Erhalt der dänischen Natur engagieren. Im Nationalpark Thy ist Tommy Hansen für die letzten frei lebenden Hirschrudel verantwortlich. Der Skabiosen-Scheckenfalter verdankt sein Überleben den Wissenschaftlern der Universität Aarhus. Nährstoffe haben zu Sauerstoffmangel im Limfjord geführt. Jens Petersen versucht das mit Hilfe von Muscheln als natürlichen Filter zu kompensieren. Auf den Färöern ist Bjarni Mikkelsen allein verantwortlich für die Überwachung aller Populationen von Meeressäugern. An der Steilküste Skúvoy untersucht Bergur Olsen die Nahrung der Papageientaucher, um herauszufinden, warum es immer weniger dieser Vögel gibt.

(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

 

Am 31.03.17 13:15 - 14:15 Uhr auf

D-MAX: Die Wildlife-Cops - Auf sich gestellt

Mitten in der wilden Bergwelt der Kaskadenkette befindet sich das 200-Seelen-Städtchen Skykomish. Wer hier lebt, muss die Einsamkeit lieben - denn Besuch gibt es meist nur von Bären! Genau aus diesem Grund wird Sergeant Jennifer Maurstad zu einem Einsatz gerufen. Gemeinsam mit ihren Kollegen der "Karelian Bear Dog Unit" soll die Beamtin der Naturschutzpolizei das gefangene Tier untersuchen und anschließend wieder in die Wildnis entlassen. Völlig auf sich allein gestellt ist dagegen Sergeant Erik Olson: Im Hafen von Seattle nimmt der Marinepolizist eine Gruppe verdächtiger Fischer hoch - eine riskante Aktion, die schnell aus dem Ruder laufen könnte. Als er dann auf dem Boot eine streng geschützte Fischart entdeckt, klicken endgültig die Handschellen!

 

Am 31.03.17 15:15 - 16:00 Uhr auf

rbb: Die Reise der Schneeeulen

Vielen Harry-Potter-Fans ist die Schneeeule "Hedwig" bestens bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt als Postbotin wichtige Botschaften. Doch in der realen Welt führt die Schneeeule ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. So wurden zwischen 2002 und 2014 vereinzelt Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet und gelten hier als ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in die heimischen Breiten?

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