Get the Flash Player to see this player.

Liebe Waldbesucherinnen, liebe Waldbesucher,
die Stadt Kastellaun und Landesforsten Rheinland-Pfalz laden Sie ein, eine Waldfläche zu er kunden, die vom Sturm zerstört wurde. Begehen Sie gefahrlos die Windwurffläche – wie die Försterinnen und Förster sie nennen – auf einem 800 Meter langen Pfad. Machen Sie sich aus nächster Nähe ein Bild von den Schäden, die durch den Sturm entstanden sind und erfahren Sie mehr über den von Natur aus neu entstehenden Wald und die Arbeit der Forstleute.

Grafik von Jennie Bödecker
Grafik von Jennie Bödecker

Die rund 1,5 Hektar große Windwurffläche ist am 18.01.2007 durch den Sturm Kyrill entstanden. Die Bäume wurden nur 58 Jahre alt. Normalerweise werden die umgefallenen Bäume entastet, die Holzstämme aus dem Wald gefahren und an Sägewerke verkauft. Hier haben die Stadt und das Forstamt Kastellaun jedoch die Entscheidung getroffen, die Fläche der Natur zu
überlassen und für Sie ein spannendes Anschauungsobjekt geschaffen.

Insgesamt fielen diesem Sturm alleine in Rheinland-Pfalz zwei Millionen Kubikmeter Holz (überwiegend Fichte) zum Opfer. Ein Teil davon muss langfristig auf so genannten Nasslagerplätzen konserviert werden. Das Holz kann erst verkauft werden, wenn die Sägewerke wieder Bedarf haben.

Elf Menschen verloren alleine in Rheinland-Pfalz durch direkte Sturmeinwirkung ihr Leben. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf 50 Millionen Euro. In diese Summe ist der zukünftige wirtschaftliche Verlust einer zu frühen Ernte der umgefallenen Bäume nicht mit eingerechnet.

Mehr Informationen zu Sturmschäden und ihren Folgen erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.

Unsere sozialen Netzwerke