Am 07.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Kolibris - Juwelen der Lüfte

Kolibris gehören zu den bemerkenswertesten Bewohnern der Erde. Allein in den Bergwäldern der Anden sind bei der Bestäubung mit Blütenpollen mehr als 8.000 Pflanzenarten von den farbenträchtigen Tieren abhängig. Kolibris sind dafür berühmt, dass sie im Flug auf der Stelle schweben können. Die aufwendige Dokumentation über die Flugkünstler zeigt, dass sie sogar rückwärts oder kopfunter fliegen können. Ihre Flügel flattern bis zu 80 Mal in der Sekunde. Obwohl die Kolibris relativ klein sind, besitzen sie doch eine enorme Leistungsfähigkeit. Bemerkenswert ist schon ihr Ruhepuls von 400 Schlägen in der Minute, aber bei intensiver Flugleistung steigert er sich auf 1.200 Herzschläge pro Minute, 20 Schläge in der Sekunde. Es ist daher kein Wunder, dass Kolibris sich von nahrhaftem Nektar ernähren und 80 Prozent des Tages auf Zweigen sitzend verbringen, um die Kräfte zu schonen. Aufgrund ihres extrem hohen Energiebedarfs müssen sie im Schnitt allerdings alle 15 Minuten fressen. Kolibris müssen ihre Futterquellen um jeden Preis verteidigen, denn sonst laufen sie Gefahr, binnen kürzester Zeit zu verhungern. Der umfassende Einsatz von Zeitraffer- und Zeitlupentechnik ermöglicht es, für diesen Naturfilm spektakuläre Szenen aus dem faszinierenden Leben der kleinen Flugakrobaten festzuhalten, wie man sie noch nie gesehen hat.

 

Am 07.08.17 16:45 - 17:15 Uhr auf 

arte: Insektensterben - Was sind die Folgen?

Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten, wie Wild- und Honigbienen und Schmetterlinge. Dabei sind Insekten immens wichtig für uns Menschen und das gesamte Ökosystem: Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von Bestäubung durch Insekten abhängig. Und weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen, wie Obst und Gemüse nicht ohne Bestäubung durch Insekten fortpflanzen. Insekten sind auch ein bedeutender Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Deshalb prophezeite der Insektenforscher Edward O. Wilson schon vor 30 Jahren: "Wenn die kleinen wirbellosen Tiere aussterben, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden." "Xenius" besucht den Biologen Andreas Fleischmann in Landshut und den Vogelforscher Hans-Günther Bauer am Bodensee und berichtet, wie sehr sich das Insektensterben schon auf den Artenerhalt von Wildblumen und Vögeln auswirkt. Wo liegen die Ursachen und was können wir tun? Diese Frage stellen die "Xenius"-Moderatoren dem Imker Albrecht Pausch und dem Schmetterlingsforscher Jan Christian Habel von der TU München. Beide fordern einen Umbau der Landwirtschaft, um Insekten wieder Lebensraum und ausreichend Futter bieten zu können.
(Wdh. morgen 7.15-7.45 Uhr)

 

Am 07.08.17 18:30 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Sind wir noch zu retten?

Wir leben in schwierigen Zeiten: politische Umwälzungen, Artenschwund, Klimawandel. Ein Ökokollaps droht. Aber warum macht uns das keine Angst? Ingolf Baur will es herausfinden.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)

 

Am 07.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald

Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Tierfilmer Uwe Müller und sein Team machen eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung.

 

Am 07.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere

Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Pflanzen erkunden ihre Umwelt, sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde und sie pflanzen sich fort: Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich, sie lügen und betrügen. Sie kommunizieren miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Sie haben in den Sumpfwäldern Borneos die gefräßigste Pflanze der Welt aufgespürt, in Mexiko die aggressive Leibwache der Akazienbüsche erlebt und auf Mallorca die betrügerischen Verführungskünste der Orchideen. Auf jeder Wiese spielen sich die unglaublichsten Dinge ab: Da gibt es brutale Wettrennen im Innern der Blüten; da explodieren Früchte; da heizen sich Blumen auf und machen Gefangene. In dramatischen Bildern und Zeitrafferaufnahmen zeigen die Pflanzen ihr unbekanntes Gesicht. So auch der Teufelszwirn, der sich fast wie ein Tier verhält: Die Kletterpflanze nimmt Witterung auf, windet sich ihrem Opfer entgegen und saugt es aus.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 08.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Borneos Zwergelefanten

Die dichten Regenwälder Borneos sind die Heimat von Zwergelefanten. DNA-Analysen lieferten jetzt ein sensationelles Ergebnis: Die Zwergelefanten sind nicht, wie lange vermutet, verwilderte Arbeitselefanten, sondern eine eigene Unterart. Die kleinen Dickhäuter sind äußerst scheu und wurden noch nie so nah gefilmt. Der Kameramann Michael Wong hat großes Glück. Gemeinsam mit dem Ranger Engelbert Dausip und dem Zoologen Prutho Fernando wurde er von einer Familiengruppe geduldet und konnte so einmalige Aufnahmen der "Zwerge" machen.

 

Am 08.08.17 12:00 - 12:30 Uhr auf 

ZDFinfo: Der Förster und das Stubenschwein

Ein Förster zieht einen verwaisten Frischling mit der Flasche auf, eine Biologin wird Ersatzmutter eines Luchs-Babys. Was wird aus den Tierbabys, wenn sie von den Menschen getrennt werden? Wenn etwa aus dem süßen Wildschwein-Baby ein Kraftpaket wird, das die Möbel zerlegt. Wohin mit einem wilden Tier, das sich an den Menschen gewöhnt hat?

 

Am 08.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Die Rückkehr der Raubtiere - Wolf, Luchs und Bär auf dem Vormarsch

Kann man in Deutschland wieder mit großen Raubtieren leben? In Natur und Wildnis ist das möglich. Aber wie fühlt es sich an, wenn Wolf, Luchs und Bär im Wald vor der Haustür Beute jagen, in dem man selber spazieren geht, Pilze sammelt oder joggt? 2012 hat das erste wieder heimische Wolfspaar in Niedersachsen Junge bekommen. Das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfrudel jagt keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide. Der NDR Journalist Tim Berendonk ist auf das Thema der rückkehrenden Raubtiere aufmerksam geworden, und es lässt ihn nicht mehr los. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert er hier im Norden und in den Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland. Sie wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen. Und auch, wie die großen Raubtiere zunehmend zum touristischen Magneten werden. In Deutschland ist die Situation ganz anders: Vor 150 bis 200 Jahren rotteten die Menschen Wolf, Luchs und Bär in Deutschland und Mitteleuropa aus. Nachdem der Schutz der Tiere in der EU gesetzlich verankert wurde, kehren sie zurück. Sie dringen, vor allem im ländlichen Raum, immer weiter vor. Wolf, Luchs oder Bär sind aber nicht immer gern gesehen. Spätestens wenn tote Schafe, gerissen von den Raubtieren, auf der Weide liegen, ist die Willkommensfreude bei den Menschen getrübt.

 

Am 08.08.17 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Hannovers Stadtwald Eilenriede

Der größte Stadtwald Europas liegt nicht in Paris oder London, sondern in Hannover: die Eilenriede. Obwohl hier immer viele Spaziergänger und Jogger unterwegs sind, gibt es eine Vielzahl von Wildtieren. Hasen, Füchse, Eichhörnchen, aber auch Waldkäuze und Mäusebussarde leben in der Eilenriede. Für die Forstwirte ist die Arbeit hier ein Spagat zwischen Naturschutz und Sicherheit. Sie müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass niemand von herabstürzenden Ästen verletzt wird und auf der anderen Seite die Lebensräume der Waldbewohner schützen. Die Nähe zur Stadt bringt dem Wald aber auch Probleme. Im Laufe der Zeit hat sich der Grundwasserspiegel gesenkt und dieVegetation verändert. Ohne menschliches Eingreifen würde es irgendwann keine Eichen mehr geben. Und das wiederum würde auch die Tierwelt verändern. Außerdem überwuchern Brombeeren inzwischen nahezu die Hälfte des Waldes. Die Dokumentation aus der Sendereihe "NaturNah" beobachtet die Pflanzen- und Tierwelt der Eilenriede im Verlauf der Jahreszeiten und zeigt was es bedeutet, diese Vielfalt am Leben zu erhalten.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 08.08.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Warum manche Blüten stinken statt duften

Liebe geht durch die Nase - das weiß keiner besser als unsere duftenden Freunde, die Blumen. Doch wie kommt eine Blume zu ihrem Duft und warum können wir manche Blüten gar nicht (gut) riechen?

 

Am 08.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster

Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr als nur wachsen oder blühen. Der Filmemacher Volker Arzt und der Biologe Immanuel Birmelin haben mit viel Aufwand und Liebe einige der verblüffendsten Aktionen im Pflanzenreich verfolgt. Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren. Volker Arzt und sein Team verfolgen den dramatischen Kampf in der amerikanischen Wüste. In Mexiko belauschen sie friedliche Limabohnen, die so friedlich nicht sind: Sie rufen "Bodentruppen" und "Luftgeschwader" herbei und installieren sogar ein eigenes Frühwarnsystem. Das neue Bild der Pflanzen zeigt, dass sie alles andere als passive Wachstumsroboter sind. Sie setzen sogar elektrische Signale ein, um Nachrichten zwischen Blättern und Wurzeln auszutauschen - und das, obwohl sie keine Nerven haben. Und wie wir sprechen sie auf Betäubungsmittel an und lassen sich narkotisieren. Keine Frage, Pflanzen sind sensibel und aktiv. Mögen sie vielleicht auch Musik? Pflanzen leben in ihrer eigenen Welt, aber die ist aufregender und dramatischer als wir ahnen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 09.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Unter Drachen

Irgendwo in den dichten Monsunwäldern der indonesischen Insel Flores sollen riesige, Fleisch fressende, gelbe Drachen leben. Tiere, die wahrscheinlich den Komodovaranen der Nachbarinseln ähneln - so vermutet man. Denn obwohl die großen Varane der benachbarten Insel Komodo seit fast 100 Jahren entdeckt und inzwischen relativ gut erforscht sind, weiß man von den Gelben rein gar nichts. Die Insel Flores ist bewohnt und meistens führt ein Zusammenleben von Menschen mit Fleischfressern zu Konflikten, aber auch hier sind gelbe Varane unbekannt. Zwei deutsche Reptilienexperten machen sich auf die Suche nach den geheimnisvollen gelben Drachen, was sie erwartet, wissen sie nicht.

 

Am 09.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe

Könnte die Bevölkerung in Deutschland damit umgehen, dass wieder große Raubtiere in den Wäldern leben? Natur und Wildnis ja, aber was ist, wenn Wolf, Luchs und Bär in den Gebieten leben, in denen man spazieren geht? Tim Berendonk geht dieser Frage nach. Der Film mit einer spannenden Reportage und faszinierenden Naturaufnahmen macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem Erlebnis und gibt Antworten auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären leben lässt.

 

Am 09.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Peter Wohlleben Dipl.-Forstwirt, Bestsellerautor

Peter Wohlleben ist seit mehr als dreißig Jahren Förster und seine Bücher zeigen seine erstaunlichen Einblicke in die Natur: "Das geheime Leben der Bäume. Was sie fühlen, wie sie kommunizieren" (2016) oder "Das Seelenleben der Tiere. Liebe, Trauer, Mitgefühl". "Unser Stand beim Erlernen der Baumsprache sieht ungefähr so aus: Das ist, also wollte ich Englisch lernen und hörte mir an, was Engländer zu mir sagen, wenn ich ihnen auf die Füße trete. Das heißt, ich höre da sozusagen nur Abwehrlaute. Wenn z. B. ein Baum von Insekten befallen wird, dann bohrt sich ja das Insekt in die Rinde ein. Der Baum fühlt daraufhin einen Schmerz, denn da läuft tatsächlich ein elektrisches Signal, das zu Abwehrreaktionen führt."
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

 

Am 09.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Wildpflanzen - Ein Schatz braucht Schutz

Manche sind sie so klein und unauffällig, dass wir sie völlig übersehen, andere blühen so schön, dass die Leute weite Wanderungen unternehmen, um sie zu bewundern. Für unser Ökosystem sind alle wichtig: die rund 2.700 Wildpflanzen, die in Bayern vor allem in freier Natur gedeihen. Doch etwa 40 Prozent gelten als gefährdet und einige werden bald verschwinden, wenn wir nichts tun, um ihre Lebensräume zu erhalten. Zur "letzten Rettung" könnte dann die "Genbank Bayern Arche" der Universität Regensburg werden, in der momentan rund 500 heimische Wildpflanzen-Samen professionell gelagert sind. Doch alle Jahre muss man um die Fördergelder für dieses wichtige Projekt bangen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 09.08.17 23:00 - 00:30 Uhr auf 

phoenix: Das Geheimnis des Bienensterbens

Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute unmittelbar von der Biene ab, dem wichtigsten Bestäuber von Pflanzen. Doch seit mehreren Jahren sterben weltweit Milliarden von Bienen ohne sichtbaren Grund. Bislang konnte kein Krankheitserreger als Ursache des Massensterbens ausfindig gemacht werden. Wissenschaftler zahlreicher Fachrichtungen suchen nach einer Erklärung. Hat die Wissenschaft eine Antwort gefunden? Kann sie die Bienen überhaupt retten?

 

Am 09.08.17 23:40 - 01:10 Uhr auf 

WDR: Das waren DIE GRÜNEN

Angetreten waren diese neuen Grünen als eine abenteuerliche Mischung aus Kommunisten, Wertkonservativen, Feministinnen, Pazifisten, Anarchisten und Tierschützern. Was sie politisch wollten, darüber waren sie sich nicht wirklich einig. Abrüstung und sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie, das war der kleinste gemeinsame Nenner. Vor allem aber wollten sie das verkrustete Parteiensystem der alten Bundesrepublik aufbrechen und eine neue politische Kultur schaffen, geprägt von Toleranz und Solidarität, von Gleichberechtigung und Gewaltfreiheit. Wie diese Politik verwirklicht werden sollte und mit wem, darüber wurde bei den Grünen von Anfang an öffentlich und oftmals vernichtend gestritten. Keine Partei hat sich so schwer damit getan, ihr Verhältnis zur Macht zu klären, keine Partei hat so ein gespaltenes Verhältnis zu ihren führenden Köpfen und hat dabei so viele Menschen verschlissen wie die Grünen. Und ausgerechnet die Grünen haben die ersten Kriegseinsätze der Bundeswehr in der deutschen Nachkriegsgeschichte legitimiert, mussten einen Ausstieg aus der Kernenergie verhandeln, der sich auch an den Interessen der deutschen Atomlobby orientierte. Was haben die Kompromisse gekostet? Was bleibt übrig von den Träumen und politischen Visionen auf dem Weg zur Macht? Und wie haben sich die Menschen dabei verändert? In verblüffend aufrichtigen und bewegenden Interviews erinnern sich grüne Spitzenpolitiker von damals und heute an die Träume, die großen Kämpfe und politischen Widersprüche, an Karrieren und Schicksale bei den Grünen.

 

Am 10.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Termiten zum Frühstück

Ameisenbären, Faultiere und Gürteltiere zählen zu den erfolgreichsten Säugetieren Süd- und Mittelamerikas. Ein Porträt der liebenswerten Wesen mit ungewöhnlichen Bildern und ein intimer Einblick in das Leben dieser Tiere. Das Filmteam folgt einem Großen Ameisenbären, einem erfahrenen Weibchen. Wie fast alle Vertreter der Familie schlägt es sich durch den Regenwald und die Savanne Südamerikas. Seine Feinde sind auf der Hut, selbst ein Jaguar legt sich nur ungern mit einem Großen Ameisenbären an. Neben den Ameisenbären gehören auch noch Faultiere und Gürteltiere zur Familie.

 

Am 10.08.17 10:45 - 12:15 Uhr auf 

arte: The Borneo Case - Das dreckige Geschäft mit dem Regenwald

Jahrzehntelang wird die Insel Borneo um ihren Regenwald beraubt. Durch die Interessen von Banken und korrupten Politikern verkommt der Regenwald Borneos zur Ware. Die Dokumentation "The Borneo Case" berichtet von diesem dreckigen Geschäft, seinen Profiteuren sowie verschiedenen Aktivisten, die sich dem Kampf gegen die hungrige Holzindustrie verschrieben haben. Können sie den Kampf David gegen Goliath gewinnen?

 

Am 10.08.17 12:30 - 13:00 Uhr auf 

3sat: Der Ruf der Tiere

Im Tierpark Bois du Petit-Chateau geht es wild zu: Vom Esel bis zum Wildschwein, vom Fisch bis zum Reptil kreucht und fleucht es. Eine kleine Oase mitten in La Chaux-de-Fonds. Die rund 250 Tiere wurden alle im Zoo Bois du Petit-Chateau geboren. Sie stammen überwiegend aus der einheimischen und europäischen Fauna. Ihre Unfreiheit dient einem guten Zweck - dem Schutz ihrer Artgenossen in freier Wildbahn. Denn der Auftrag des Tierparks von Bois du Petit-Chateau erschöpft sich nicht im Bereitstellen eines Erholungsraumes für tierinteressierte Menschen inmitten der Stadt. Der Park soll vor allem dazu dienen, die Besucher für Umweltprobleme wie stetig schwindende natürliche Lebensräume und aussterbende Tierarten zu sensibilisieren. Der Zoo ist dem Naturhistorischen Museum angegliedert. Im Museum finden sich die ausgestopften - und teilweise - bereits ausgestorbenen Tiere wieder, im Zoo die lebenden Exemplare. Eine Kombination, die so einmalig ist in Europa. Der Tierpark beherbergt auch eine von der Chef-Tierpflegerin Yasmine Ponnampalan initiierte Krankenstation für Wildtiere, die sich jährlich um mehr als 350 kranke oder verletzte Tiere kümmert. Yasmine Ponnampalan und ihre Kollegen betrachten die Parkbewohner als ihre Lebensgefährten und schließen auch die Bewohner des Vivariums, Schlangen und Amphibien, die sonst nicht unbedingt gern gesehen sind, mit ein.

 

Am 10.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald

Thüringen ist Deutschlands grünes Herz. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester und auch die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Tierfilmer Uwe Müller und sein Team machen eine Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und seiner reizvollen Umgebung.

 

Am 11.08.17 06:20 - 06:50 Uhr auf 

hr: Wenn der Frühling früher kommt - Die Jahreszeiten im Klimawandel

Frühlingserwachen: Pflanzen sprießen, Blumen blühen, für Frösche und viele andere Tiere beginnt die Paarungszeit. Aber wie "wissen" Pflanzen und Tiere eigentlich, dass es nun dafür Zeit ist? Im Chronobiotron-Labor in Straßburg versuchen Wissenschaftler, diese Mechanismen zu entschlüsseln. Seit einigen Jahren beobachten Klimaforscher, dass der Frühling in Mitteleuropa immer früher beginnt. Dies scheint ein Phänomen zu sein, das mit dem Klimawandel einhergeht. Welche Folgen hat das für die Tier- und Pflanzenwelt? Forscher untersuchen in einer Langzeitstudie in den Alpen, wie ein verfrühter Frühling ein ganzes Ökosystem aus dem Takt bringen kann. Tipp: Aktion Apfelblütenland bei "Planet Wissen". Am Beginn der Apfelblüte lässt sich "ablesen", wie früh und wo der Frühling beginnt. Jedes Jahr ruft die Redaktion von "Planet Wissen" Zuschauer, insbesondere auch Schulklassen, auf, zu Blütenmeldern zu werden. Wissenschaftler werten die Ergebnisse aus.

 

Am 11.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Tropenparadies Kuba

Kuba, ein Paradies, das die Welt jahrzehntelang vergessen hatte und das heute viele nur wegen seiner Traumstrände kennen. Die größte Insel der Karibik hat allerdings viel mehr zu bieten: Kuba ist die Heimat des kleinsten Vogels, des kleinsten Frosches und des aggressivsten Krokodils der Welt. Viele Tierarten findet man nur hier, doch wie kamen sie auf die Insel? Eine Reportage über die sagenhafte Tierwelt Kubas.

 

Am 11.08.17 13:25 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsuns

Wenn in Kambodscha der Monsun ausbleibt, herrscht extreme Trockenheit. Dann bestimmt die Suche nach den letzten Wasserstellen das Leben der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.

 

Am 11.08.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance

Imposante Bergketten, atemberaubende Wälder und ein schier unermesslicher Artenreichtum prägen die Natur in dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Dokumentation blickt hinter das Geheimnis dieser unglaublichen Vielfalt. Sie zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Der tägliche Kampf ums Dasein wird genauso thematisiert wie die Schönheit der tropischen Fauna. Die Dokumentation erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hat seltene Momente eingefangen wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes der Bilder der Dokumentation bildet den Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.

 

Am 11.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Marderhunde - Vom Amur bis zur Elbe

Marderhunde sind sehr erfolgreiche Eroberer. Binnen weniger Jahrzehnte haben sie das ganze westliche Eurasien besiedelt. Ein Gebiet, fast dreimal so groß wie ihre entwicklungsgeschichtliche Heimat im Fernen Osten zwischen Amur und Ussuri. Der Film dokumentiert die erstaunliche Erfolgsgeschichte und die weite Reise der Eroberungskünstler und erzählt von einem verlassenen Welpen, der sich alleine von der brandenburgischen Uckermark gen Westen schlägt und schließlich eine eigene Familie gründet.

 

Am 11.08.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Biber und seine Burg

Biber sind ganz schön tolle Tiere: sie haben scharfe Zähne, mit denen sie Baumstämme fällen. Sie wachsen ihr Leben lang und können so groß wie ein Reh werden. Und sie leben in einer Burg. All das und noch viel mehr erfährt Paula von Anke, einer Biberexpertin. Sie zeigt Paula auch, wie Biber ihre Zähne aneinander wetzen, damit sie immer schön scharf sind und enthüllt das Geheimnis, warum Biberzähne orange sind. Anke hat auch etwas ganz Merkwürdiges dabei: eine dunkelgelbe Paste: Bibergeil. Das stellt der Biber in einem Drüsensack her. Als Paula daran riecht, muss sie nach Luft schnappen. Bibergeil stinkt fürchterlich. Das hat allerdings einen Grund, wie Paula erfährt, denn damit markieren die Tiere ihr Revier.

 

Am 11.08.17 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Thailand - Apotheke der Tiere

In Thailand treffen sowohl in der Landschaft als auch in der Tierwelt Extreme aufeinander. Die Dokumentation zeigt diese unterschiedlichen Lebenswelten, die in krassem Kontrast zueinanderstehen. Tiere und Pflanzen sind in diesem Land Südostasiens Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum tagtäglichen Kampf machen. Doch Flora und Fauna wissen sich zu wehren. So enthüllt die Dokumentation unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Der Naturfilm porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die Menschen, aber auch Tiere zu nutzen wissen. Thailand ist wie eine Apotheke für die Tiere. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4.000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.

 

Am 11.08.17 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche

Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe „Naturkrieg“ und „Umweltzerstörung“ die Region prägten. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus dort hineinzubauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.

 

Am 11.08.17 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: China - Paradies im Wandel

Im Südwesten Chinas existiert zwischen den höchsten Bergen der Erde und den bevölkerungsreichsten Siedlungen der Menschen noch immer einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde. Allein die Provinz Yunnan besitzt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze nördliche Hemisphäre zusammen. Die Reise durch diesen einzigartigen Teil Chinas führt von den Ausläufern des Himalayas bis zu den bewaldeten Tälern in den Ebenen. Dort bewahrt China eines seiner geheimnisvollsten Paradiese, obwohl es von Überbevölkerung und Zersiedlung bedroht ist. Die Volksrepublik verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen Chinas so unberührt wie im Himalaya. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen hat das Kamerateam beobachtet, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Es gibt 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist.

 

Am 11.08.17 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?

Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?

 

Am 12.08.17 09:25 - 10:20 Uhr auf 

PRO7 MAXX: Treehouse Guys

Wer hat als Kind nicht von seinem eigenen Baumhaus geträumt? James "B'fer" Roth, Chris "Ka-V" Haake und ihre Kompagnons machen diesen Traum wahr. Aber nicht einfach nur mit ein paar windschiefen Holzbrettern und einer wackeligen Leiter. Die "Treehouse Guys" denken groß. Ihr Credo: kein Baum zu hoch, kein Projekt zu kompliziert. Das Team aus Konstrukteuren und Designern entwickelt für seine Kunden - und deren Bäume - individuelle Baumhaus-Lösungen.
(Weitere Folgen heute 10.20-11.15 Uhr, 23.00-23.50 Uhr und 23.50-0.40 Uhr)

 

Am 12.08.17 10:00 - 10:45 Uhr auf 

3sat: Spuren im Sand

In aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hochkomplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können. In Steinbruchwänden brüten Uhus, und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an, und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen. Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung.

 

Am 12.08.17 10:45 - 11:30 Uhr auf 

3sat: Wiener Gstettn

Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.

 

Am 12.08.17 11:40 - 12:20 Uhr auf 

arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel

Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt. Salties, wie Leistenkrokodile auch genannt werden, leben nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Zwar können die bis zu sechs Meter langen Reptilien monatelang hungern, doch wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast; besonders elegant sehen sie dabei allerdings nicht aus. Wie alle Kängurus schleppen auch die Baumkängurus ihren Nachwuchs in ihrem Beutel mit sich herum. Erst nach einigen Monaten wagt sich das Jungtier erstmals ganz aus dem Beutel. Dabei werden seine ersten Schritte gleich zum Klettertraining in luftiger Höhe genutzt.

 

Am 12.08.17 13:05 - 13:50 Uhr auf 

arte: Australien - In den Wäldern der Koalas

Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Kilometerweit erschallen die grunzenden Rufe der Männchen. Wer hätte gedacht, dass die scheinbar sanftmütigen Koalamännchen jetzt regelrecht zu Wüstlingen werden, die sich gegenseitig rabiat bekämpfen und versuchen, über die Weibchen herzufallen. Doch die wissen sich zu wehren - mit scharfen Krallen und manch anderen Tricks.

 

Am 12.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

phoenix: Wilde Inseln - Japan

Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: Vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

 

Am 12.08.17 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Reisen in ferne Welten - Costa Rica

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film besucht Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu retten. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert.

 

Am 13.08.17 03:45 - 04:15 Uhr auf 

rbb: Die Rückkehr der Wölfe

"Im alten Militärgebiet kann der Wolf gerne sein, aber bitte nicht in der Nähe meiner Kälber", meint der Landwirt, der nachts nicht mehr schlafen kann, wenn die Kühe brüllen. Glücksmomente gibt es für die Rudelbeobachterin, wenn die Wildkamera gute Fotos schießt. Abschießen würde ihn gern mancher Jäger, weil der Wolf die Rehe wegholt. Das freut wiederum den Förster, denn weniger Wild ist gut für seinen Wald. Der Schäfer hat "aufgerüstet", mit speziellen Hunden, und ist ziemlich gelassen. Der Wolf spaltet die Gemüter, auch im Gebiet der Lieberoser Heide. In ihrem Buch "Wölfe. Ein Porträt" schreibt Petra Ahne: "Es passiert etwas mit einer Landschaft, in der Wölfe leben. Ihre unsichtbare Anwesenheit ist wie eine leise Melodie, die die Stimmung verändert. Indem sie ihre Fremdheit und Ungreifbarkeit in den Wald tragen, machen sie aus ihm einen reicheren, geheimnisvollen Ort."

 

Am 13.08.17 13:25 - 14:10 Uhr auf 

arte: Brasilien - der Tag bricht an am Amazonas

Mehr als 500 Kilometer von Manaus entfernt erstreckt sich im Herzen des Amazonasgebietes das artenreiche Naturreservat Mamirauá auf einer Fläche von 11.000 Quadratkilometern. Es bildet ein riesiges Mosaik aus zahlreichen Inseln mit der für Tropenwälder charakteristischen üppigen Vegetation. Bei Tagesanbruch erklingt ein Chor aus Tierlauten und Naturgeräuschen, der einer vielstimmigen Symphonie gleicht. Sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken brechen, geht es für jedes Tier darum, sich bemerkbar zu machen, um sein Revier zu verteidigen, Konkurrenten zu vertreiben oder Paarungspartner anzulocken.
(Wdh. übermorgen 8.45-9.30 Uhr)

 

Am 13.08.17 18:00 - 18:30 Uhr auf 

rbb: Im Garten der wilden Tiere

"Mut zur Wildnis" beweist der Hobbygärtner Dieter Dankelmann aus Hasbergen bei Osnabrück. In seinem Naturgarten gedeihen seltene Blütenpflanzen wie die Kaukasuslilie oder berühmte Exoten wie der Mammutbaum aus Nordamerika. Zu seinen Lieblingen gehören jedoch heimische Pflanzenarten, denn Dieter Dankelmann weiß: nur diese Gewächse sind imstande, Wildtiere über die Jahreszeiten hinweg zu ernähren. Unzählige bunte Schmetterlinge, Wildbienen und Hummeln tummeln sich zwischen Natursteinmauer und Gartenteich. Und wo Insekten leben, sind auch Insektenfresser nicht weit. Tagsüber führen Vögel das Regiment, in der Nacht gehen Fledermäuse, Igel und Spitzmäuse auf die Jagd. An verschiedenen Stellen in seinem Garten hat Dieter Dankelmann Nistkästen für Vögel und Hornissen angebracht. In diesem Jahr engagiert er sich besonders für kleine Säugetiere. Deshalb hängt er Fledermauskästen und Kobel für Sieben- und Gartenschläfer auf. "NaturNah" begleitet das Treiben in diesem etwas anderen Garten über die Jahreszeiten und ermöglicht dem Zuschauer damit ungewöhnliche Einblicke in das geheimnisvolle Leben direkt vor der eigenen Haustür.

 

Am 13.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: 17.000 Kilometer Kanada (1/2)

"17.000 Kilometer KANADA" ist eine Momentaufnahme aus dem kanadischen Sommer, die deutlich werden lässt, wie groß und vielgestaltig dieses Land ist. Die Reisereportage zeigt auch, wie die Menschen die ganz unterschiedlichen Herausforderungen annehmen und niemals aufgeben, immer auf der Suche nach einem besseren Leben. Im ersten Teil sind Johannes Hano und sein Team unterwegs in Kanadas rauem Norden, wo die Menschen der Natur jeden Tag ein Leben abtrotzen. Von Fogo Island in Neufundland an Kanadas stürmischer Nordatlantikküste geht es über die Arktis bis nach Old Crow im Yukon, an den Ort, in dem heute noch die Nachfahren der ersten Menschen leben, die Kanada vor mehr als 10 000 Jahren besiedelten.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 13.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: 17.000 Kilometer Kanada (2/2)

Der zweite Teil von "17.000 Kilometer KANADA" führt das ZDF-Team durch Kanadas wilden, einsamen Westen über Vancouver zurück nach Montreal, und es werden die Widersprüche deutlich, die das moderne Kanada zu schultern hat. Von den Vuntut Gwitchin und Cree Indianern über die Ölfelder Albertas zu den Einwanderern aus China in Vancouver und der grandiosen Natur der Pazifikküste British Columbias bis in das kulturelle Zentrum Montreal. In Old Crow begleitet Johannes Hano mit seiner Crew Harald Frost vom Stamm der Vuntut Gwitchin. Er gilt als bester Jäger der Vuntut Gwitchin, und er sieht sich im Einklang mit der Natur, wenn er stolz die Felle seltener Blauwölfe präsentiert. Das sei nun mal ihr Leben seit tausenden von Jahren, meint Harald Frost. Mit dem vermeintlichen Fortschritt würde sich die Unfreiheit immer weiter in den Norden fressen. Helm- und Gurtpflicht und die Waffe nicht mehr auf der Rückbank transportieren. "Die Freiheit der Menschen hier oben wird immer mehr eingeschränkt, erzählt Ingrid, die vor mehr als 60 Jahren in Kanadas Westen eingewandert ist. In Alberta ist das Team sieben Stunden mit Roy vom Stamm der Chipewyan auf dem Athabasca River unterwegs - immer auf der Hut, nicht von den Sicherheitskräften der Ölkonzerne aufgegriffen zu werden. Die haben nämlich kein Interesse an Bildern der völligen Zerstörung einer einst grandiosen Landschaft. Sie treffen sich mit den Chiefs der Chipewyan und Cree. Während die einen die Ölfelder bekämpfen wollen, bemühen sich die anderen, in den Vorstand der Konzerne zu kommen. Doch sie eint der Wille nach sauberem Wasser, denn die Erkrankungen an Krebs sind in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Im Norden Britisch Columbias versucht unterdessen der Fotograf und Umweltschützer Ian McAllister, den letzten intakten Regenwald der nördlichen Hemisphäre gegen Pipelines und Tanker zu schützen, die in Zukunft Öl durch das noch intakte Ökosystem transportieren sollen. Durch Film- und Fotoaufnahmen und Dutzende Unterwasserkameras, die rund um die Uhr live über das Internet senden, will McAllister die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur dokumentieren. Damit sollen die Menschen aufgerüttelt werden, diese Schönheit zu bewahren. "Wenn Kanada, wenn wir das nicht schaffen, wer denn sonst?" fragt McAllister.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 13.08.17 22:05 - 23:05 Uhr auf 

N24: Die Bigfoot-Akte (1/2)

Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken der Frage auf die Spur, ob es Bigfoot wirklich gibt. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im "Außeneinsatz" auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf "Bigfoot-Schütze" Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 23.05-0.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.55-3.35 Uhr bzw. 3.35-4.15 Uhr)

 

Am 14.08.17 07:15 - 07:45 Uhr auf 

arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?

Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?

 

Am 14.08.17 08:50 - 09:30 Uhr auf 

arte: Kanada - In den Wäldern der Westküste

Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.

 

Am 14.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Big Five Asien - Der Löwe

Ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile leben im Nationalpark Gir Forest wieder über 400 asiatische Löwen, sind jedoch nicht leicht aufzuspüren. Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

 

Am 14.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, ist ein Biotop verloren gegangen, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. "Mythos Wald" zeigt auf, wie dieses einst verlorene Paradies zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie Füchse im Frühjahr ihre Jungen bekommen und wie die verspielten Welpen der Füchse ihren Bau verlassen, aber auch Erlebnisse einer Wildschweinrotte. "Mythos Wald" dokumentiert aber nicht nur erstaunliches Tierverhalten, sondern macht durch sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken Phänomene sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben.

 

Am 14.08.17 15:15 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Mangroven - Bedrohte Küstenwälder in Brasilien

Im Brackwasser der Brasilianischen Küsten, wo Süß- und Meerwasser zusammentreffen, bildet ein dichtes Gewirr von Wurzeln einen einzigartigen Lebensraum: die Mangroven. Die bizarren Gezeitenwälder bilden einen wirksamen Schutz gegen Erosion und Flutwellen, bieten Lebensraum für zahllose Tierarten und garantieren den Menschen der Küstenregionen ihre Lebensgrundlage. Noch gibt es diese einzigartigen Biotope auch in Brasilien. Doch heute sind sie bedrohter denn je: Weltweit sind bereits die Hälfte der Mangrovenwälder zerstört, durch Stadtentwicklung, Hotelanlagen und vor allem durch die sich ausbreitende Shrimps-Industrie.

 

Am 14.08.17 15:30 - 16:00 Uhr auf 

arte: Tierische Überlebenskünstler - Menschenaffen

Maßgeblich für die gelungene Umweltanpassung der Menschenaffen ist ihr komplexes Gehirn, dessen Evolution in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von körperlichen Merkmalen, von Intelligenz und von sozialen Kompetenzen steht. Auch andere Tiere benutzen Werkzeuge, aber nur die Menschenaffen sind in der Lage, ihre Hände dabei asymmetrisch zum Einsatz zu bringen. Das Sozialleben der Primaten ist - wie beim Menschen - an die Evolution einer bestimmten Hirnregion, der Amygdala, gebunden. Jüngsten Forschungen zufolge entstand der friedliche Charakter der Bonobos durch einen Domestizierungsprozess ähnlich dem der Haushunde.

 

Am 15.08.17 04:55 - 05:50 Uhr auf 

ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel

Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.

 

Am 15.08.17 10:35 - 11:25 Uhr auf 

kabel1doku: Holz

Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.
(Wdh. morgen 5.05-5.50 Uhr)

 

Am 15.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Mythos Wald - Der Kampf ums Licht

Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen, gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern. Aber auch die "kleinen Kämpfe" zwischen zwei Hirschkäfern werden genauso erbittert geführt. Damit dieses Verhalten filmisch dokumentiert werden konnte, sind extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet worden. Dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die dem menschlichen Auge sonst verschlossen blieben. Neueste Kameratechnik und traditionelle Tierfilmerarbeit schaffen mit dieser Produktion ein völlig neues Bild des Waldes für den Betrachter und erklären das enge Netzwerk zwischen unzähligen Arten. Auch dieser Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" ist eine Reise in eine Welt, die man zu kennen glaubt und nun mit ganz anderen Augen sehen wird.

 

Am 15.08.17 17:00 - 17:45 Uhr auf 

BR: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell

Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese Keas sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und zählen wohl mit zu den verspieltesten Lebewesen der Erde. Dahinter steckt bittere Notwendigkeit: In den kargen Bergen sind die Papageien darauf angewiesen, ständig neue Futterquellen ausfindig zu machen und sie auszutesten. Kreativität, Intelligenz und Einfallsreichtum sind da gefragt. 1.000 Meilen entfernt, in den Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Die Krähen verstehen es, die fetten Bockkäfer-Larven mit einer ausgefeilten Angeltechnik aus ihren Löchern im Holz zu holen. Doch sie können noch mehr: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her, etwa mit Spitzen, Widerhaken oder Sägezähnen. Erst spezielle Zeitlupenkameras enthüllen, wie virtuos die Vögel damit umgehen. Originelle Tests mit zahmen Krähen und Papageien belegen ihren ungewöhnlichen Technikverstand. Ein neuartiger Wettstreit zwischen Keas und Werkzeugkrähen bestätigt sie als "Superhirne der Vogelwelt".

 

Am 15.08.17 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Das große Tauen - sind die Gletscher noch zu retten?

Sie sind vom Klimawandel bedroht und drohen zu verschwinden: Gletscher. Was das für Folgen haben kann und wie man die Gletscher schützen kann, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 15.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Auenland am Altrhein

Das Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue ist Hessens größtes Naturschutzgebiet - und der einzig verbliebene naturnahe Auwald am Rhein: Die moderne Landwirtschaft, Deichbau und Entwässerungsmaßnahmen zerstörten alle anderen Auwaldgebiete an seinen Ufern. Auf dem Kühkopf brüten heute so viele Schwarzmilane, wie nirgendwo sonst in Mitteleuropa. Regelmäßig kehrt der majestätische Greifvogel dafür im April aus seinem Winterquartier in Afrika zurück. Doch zu jeder Jahreszeit gibt es ein anderes, ganz besonderes Naturschauspiel im Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue zu entdecken. Die Filmautorin Dorothea Windolf hat Ralph Baumgärtel begleitet, der zwar offiziell noch Förster im Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue ist, inzwischen aber viel mehr im Naturschutz arbeitet. Außerdem hat sie Bernd Petri getroffen. Der Ornithologe ist in der Nähe des Kühkopfs aufgewachsen und hat seine Leidenschaft für Vögel zum Beruf gemacht.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.15 Uhr)

 

Am 16.08.17 05:45 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald

Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einer der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.

 

Am 16.08.17 05:50 - 06:15 Uhr auf 

arte: Insektensterben - Was sind die Folgen?

Wissenschaftler warnen weltweit vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten, wie Wild- und Honigbienen und Schmetterlinge. Dabei sind Insekten immens wichtig für uns Menschen und das gesamte Ökosystem: Fast 90 Prozent der Wildblumen sind von Bestäubung durch Insekten abhängig. Und weltweit könnten sich 75 Prozent unserer Nutzpflanzen, wie Obst und Gemüse nicht ohne Bestäubung durch Insekten fortpflanzen. Insekten sind auch ein bedeutender Bestandteil der Nahrungskette für Fische und Vögel. Deshalb prophezeite der Insektenforscher Edward O. Wilson schon vor 30 Jahren: "Wenn die kleinen wirbellosen Tiere aussterben, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden." "Xenius" besucht den Biologen Andreas Fleischmann in Landshut und den Vogelforscher Hans-Günther Bauer am Bodensee und berichtet, wie sehr sich das Insektensterben schon auf den Artenerhalt von Wildblumen und Vögeln auswirkt. Wo liegen die Ursachen und was können wir tun? Diese Frage stellen die "Xenius"-Moderatoren dem Imker Albrecht Pausch und dem Schmetterlingsforscher Jan Christian Habel von der TU München. Beide fordern einen Umbau der Landwirtschaft, um Insekten wieder Lebensraum und ausreichend Futter bieten zu können.

 

Am 16.08.17 08:45 - 09:30 Uhr auf 

arte: Evolution aus Menschenhand

Der Mensch war schon immer gestaltend in seiner Umwelt tätig, doch in unseren modernen Zeiten verändert er den Planeten Erde in einem nie dagewesenen Ausmaß. Diese Eingriffe beeinflussen unmittelbar die natürliche Evolution von Tieren und sind eine neue ökologische Herausforderung im 21. Jahrhundert.

 

Am 16.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Das Weserbergland - Sagenhaftes Niedersachsen

Naturfotograf Jürgen Borris, der seit Jahren im Weserbergland lent, stellt seine Heimat vor. Das Weserbergland gehört zu den schönsten Naturregionen Norddeutschlands. Kaum jemand kennt diesen Landstrich so wie Jürgen Borris. Der Naturfotograf lebt seit Jahren im Weserbergland, seinem liebsten Fotomotiv. Wilde Exmoor-Ponys sind die "Landschaftspfleger" im Wald und schützen die Natur, indem sie das zarte, junge Grün der Bäume abknabbern. Dadurch wird auf Dauer ein offener Wald geschaffen, wie er vor Jahrtausenden einmal weite Teile Europas bedeckte. Diese Wälder inspirierten schon die Gebrüder Grimm: Sie waren im Weserbergland zu Hause und so manches ihrer Märchen hat hier seinen Ursprung. Im Bachlauf eines Wiesentals hat Jürgen Borris seine Kamera in Position gebracht. Er beobachtet eine Wasseramsel, die ihre Jungen füttert. Mit viel Geduld und etwas Glück gelingen ihm auch Fotos vom Eisvogel und Feuersalamander. Um Dachse und Füchse zu beobachten, muss Borris sein Tarnzelt aufbauen. Eine besondere Verbindung hat der Naturfotograf zu einer Rotte Wildschweinen. Die wehrhaften Tiere haben sich inzwischen so sehr an ihren regelmäßigen Besucher gewöhnt, dass Borris die Bachen und ihre Frischlinge aus geringer Entfernung fotografieren kann. Im Herbst beginnt die Apfelernte in den Wiesentälern des Weserberglands. Im Wald ist jetzt die Zeit der Hirsche: Mit erbitterten Kämpfen buhlen Dam- und Rothirsche um ihren Harem.

 

Am 16.08.17 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

 

Am 16.08.17 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie

Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

 

Am 16.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme. Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Eine abenteuerliche "Achterbahnfahrt", ein visueller Rausch dank High-Definition-Qualität, aufwendiger Spezialoptiken und Computeranimationen. Der Film von Jan Haft und seinem Team enthüllt die großen und kleinen Dramen und zeigt Erstaunliches.

 

Am 16.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

BR: Die letzten Bären in den Alpen

Im Trentino, in den Hängen und Tälern der Brentadolomiten, leben die letzten Alpenbraunbären. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren so geschrumpft, dass man sie heute an den Fingern einer Hand abzählen kann. Seit mehr als 20 Jahren haben sie keinen Nachwuchs mehr. Das TV-Team begleitet den Bärenhüter Fabio Osti durch das Gebiet. Fabio erzählt von den Gewohnheiten der Tiere und zeigt ihre Fährten bis hinein in eine Höhle, in der sie ihren Winterschlaf halten. Fabio versucht, den Hirten die Angst vor den Bären zu nehmen. Denn ein Bär ist menschenscheu, und der Schaden, den er am Vieh anrichten kann, wird selbstverständlich ersetzt. An einer versteckten Stelle im Wald hat Fabio eine Infrarotkamera installiert und Fleischabfälle ausgelegt. Hier verkehrt ein Bär regelmäßig, und die Kamera liefert Bilder, die ein ganzes Bärenjahr erzählen, ein Bärenjahr in der Brenta inmitten der Alpen.

 

Am 16.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland

Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 16.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Michael Kopatz - Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie

Dr. Michael Kopatz ist Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. 2016 erschien sein jüngstes Buch "Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten", in dem er zeigt, wie sich durch einfache Standards und Limits der Energieverbrauch drastisch reduzieren lässt - z. B. für Verpackungen, Lampen und Häuser. "Die Grundintention der 'Ökoroutine' ist: Strukturen ändern, statt Menschen. Meine Erfahrungen in den letzten 20, 30 Jahren in der Umweltpolitik, in Diskussionen mit Freunden, aber auch im Wissenschaftsdiskurs besagen nämlich, dass zwar alle für den Klimaschutz sind - das zeigen ja auch aktuelle Umfragen, bei denen 95 Prozent der Bundesbürger und auch der Bürger in der EU den Klimaschutz begrüßen -, sie das aber in ihrer alltäglichen Lebensführung nicht umgesetzt bekommen. Das gilt auch für viele Kollegen und für ganz viele Mitstreiter in der Umweltbewegung. Diese Beobachtung habe ich wirklich über viele, viele Jahre gemacht. Seit 2008 ist mir mit unserer Studie 'Zukunftsfähiges Deutschland' klar geworden, dass der bloße Appell an die Menschen, dass noch eine Kampagne und noch eine Bildungsmaßnahme nicht ausreichen werden. Stattdessen muss sich dieser Prozess verselbstständigen, damit sich die Dinge ändern."
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

 

Am 17.08.17 04:50 - 05:45 Uhr auf 

ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie

Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.

 

Am 18.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Die Supernasen von Borneo

Nasenaffen - ihr großes Riechorgan gab ihnen einst ihren Namen. Die scheuen Primaten leben tief in den Mangrovenwäldern Borneos. In der Sippe steht ein Machtkampf bevor: Alastair und sein Gegenspieler Bill können sich nicht riechen, immer wieder fordert das jüngere Männchen das Alphatier heraus. Die Gruppe wird auch von außen bedroht - riesige Ölpalmplantagen fressen sich immer tiefer in ihren Lebensraum. Außerdem schwächt eine schwere Dürreperiode die Tiere. Doch an Einfällen mangelt es den geschickten Affen nicht. Eine Geschichte zwischen Nasenaffen und Mensch über Liebe, Drama und Tod.

 

Am 18.08.17 14:30 - 14:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Fit wie ein Faultier

Notfall in Costa Rica: ein mutterloses Faultier-Baby wurde in einem Busch gefunden. Ohne den Schutz der Mama hat es keine Überlebenschance. Klare Sache für Paula: nichts wie hin. In einer Tierstation kann das kleine Faultier erst mal versorgt werden. Es ist hungrig und durstig. Ein gutes Zeichen. Der Tierarzt stellt keine Verletzungen oder sonstigen Erkrankungen fest. Paula kann sich jetzt auf die Suche nach einer passenden Ersatzmutter machen. Faultiere gibt es in der Auffangstation genug. Zusammen mit der Biologin Chris versucht die Tierreporterin, die äußerst gemütlichen Tiere auf Trab zu bringen. Bei den Kletterübungen geben die Faultiere Elvis und Jenny alles. Über ihre Geschicklichkeit muss Paula ganz schön staunen. Noch größere Augen bekommt sie aber, als Faultier Buddha eine Runde schwimmen geht. Von wegen faul! Faul ist höchstens das, was sich im Magen der Faultiere abspielt. Da knurrt und grummelt es nämlich ganz gewaltig. Aber auch dafür bekommt Paula eine einfache und logische Erklärung. Am Ende findet die Tierreporterin eine mögliche Ersatzmutter für das junge Faultier Carlitos. Das erste Beschnuppern wird entscheiden, ob sie bald zu zweit in den Bäumen abhängen werden.

 

Am 18.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)

Die erste Station führt Andreas Kieling in den Kaziranga-Nationalpark im Norden Indiens. Der von der UNESCO 1985 zum Weltnaturerbe ernannte Park ist bekannt für seine reiche Tierwelt: Hier finden sich Panzernashörner, Wasserbüffel, Zackenhirsche und eine vielfältige Vogelwelt. Der Park liegt am Ufer des Brahmaputra, der regelmäßig für eine üppige Vegetation sorgt. Zurück im Schwarzwald trifft Andreas Kieling den Vogelexperten Peter Berthold. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem vom Aussterben bedrohten Auerhahn. Anschließend besucht Kieling die Shark Bay an der Westküste Australiens. Aber nicht Haie bevölkern die Meeresbucht, sondern Delfine. Kieling ist dort mit der führenden Delfinforscherin Janet Mann unterwegs. Sie erläutert ihm die einmaligen Verhaltensweisen dieser intelligenten Meeressäuger. Dass Steinböcke zu den Kletterkünstlern der alpinen Steilhänge gehören, ist bekannt. In der fast senkrechten Wand einer Staumauer im italienischen Valle Antrona beobachtet Kieling ihre eindrucksvollen Manöver auf der Suche nach Mineralsalzen und seltenen Kräutern. Die letzte Etappe der Reise ist Kap Hoorn und die Falklandinseln, ein Archipel aus 200 zum Teil winzig kleinen Inseln. Von den Gletschern der Eiszeiten überformt liegen sie mit ihren baumlosen Gras- und Moorlandschaften sturmumtost im Atlantischen Ozean. Wo nur rund 3.000 Menschen leben, fühlen sich Millionen Vögel ausgesprochen wohl. Die Herrscher der Lüfte sind die Schwarzbrauenalbatrosse. Zusammen mit dem Vogelexperten Klemens Pütz begibt sich Andreas Kieling zu den riesigen Brutkolonien.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 18.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Kielings wilde Welt (2/3)

In der zweiten Folge will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Bale-Berge. Hier leben noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri, der sich in einem Schutzprojekt für den Äthiopischen Wolf engagiert. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre intensiv an dem Projekt gearbeitet, eine achtköpfige Herde von der Erhaltungszucht in die freie Wildbahn zu entlassen. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers, eines der größten flugfähigen Vögel der Welt. Der virtuose Flieger erreicht eine Flügelspannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in den Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 werden Bartgeier nach und nach in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft Hans Frey, den Leiter des internationalen Artenschutzprojekts für Bartgeier, und begleitet ihn bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Die letzte Etappe ist die Inselgruppe Südgeorgien, die nur knapp 3.700 Kilometer vom Südpol entfernt liegt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen der imposanten Königspinguine und der mächtigen See-Elefanten.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

 

Am 18.08.17 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Kielings wilde Welt (3/3)

In Folge drei von „Kielings wilde Welt“ will Andreas Kieling in Afrika die äußerst seltenen Äthiopischen Wölfe filmen. Nur 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Addis Abeda erstreckt sich die größte zusammenhängende alpine Landschaft des ganzen afrikanischen Kontinents – die Balé Berge. Fast so groß wie das Saarland, gilt dieser Nationalpark als Hotspot für seltene Tierarten. Hier leben gerade einmal noch rund 500 Exemplare der Äthiopischen Wölfe. Andreas Kieling begleitet Wolfsspezialist Claudio Sillero-Zubiri vom „Schutzprojekt für Äthiopische Wölfe“. Der argentinische Biologe bekämpft seit vielen Jahren die Ansteckung der Wölfe mit Tollwut durch die Hütehunde der Bauern. In dem weitläufigen Gebiet keine einfache Aufgabe. Mitten in Deutschland, im Rothaargebirge, lebt seit kurzem eine wilde Herde Wisente. Tierfilmer Andreas Kieling ist dort mit Jörg Tillmann unterwegs. Der Biologe hat über zehn Jahre alles daran gesetzt, eine achtköpfige Herde in die Freiheit zu entlassen. Die Tiere stammen – wie alle weltweit lebenden 4500 Wisente – aus einer Erhaltungszucht und sind deshalb an Menschen gewöhnt. Bevor die Kolosse in die freie Wildbahn dürfen, müssen sie noch eine wichtige Prüfung über sich ergehen lassen. Beim Scheuversuch wird getestet, ob die schwergewichtigen Pflanzenfresser sich wie Wildtiere verhalten und „ordnungsgemäß“ vor dem Menschen flüchten. Das nächste Ziel von Andreas Kieling sind die Alpen, Lebensraum des Bartgeiers. Der virtuosen Flieger erreicht eine Spannweite von knapp drei Metern und wiegt bis zu sieben Kilogramm. Früher lebte der imposante Vogel überall in Alpen, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts durch hohen Jagddruck ausgerottet wurde. Seit 1986 wurden Bartgeier in den Alpenländern wieder angesiedelt. Andreas Kieling trifft den Leiter des internationalen Projekts Prof. Hans Frey bei der Auswilderung von Bartgeierküken. Ranger setzen die Jungvögel in einen Horst und füttern sie – ohne gesehen zu werden – vier Wochen täglich über ein Fallrohr. So verhindern die Ranger eine Fehlprägung auf Menschen. Die letzte Etappe von „Kielings wilde Welt“ ist Südgeorgien, eine außergewöhnliche Inselwelt nur knapp 3700 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort gelingen Andreas Kieling einmalige Aufnahmen einer riesigen Kolonie von Königspinguinen und von mächtigen kämpfenden Seeelefanten.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

 

Am 19.08.17 01:15 - 01:40 Uhr auf 

ARD-alpha: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?

"Faszination Wissen" erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken. So arbeiten Forscher daran, Papier noch vielseitiger einsetzbar zu machen. Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser komplett aus Papier. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?

 

Am 19.08.17 01:40 - 02:10 Uhr auf 

ARD-alpha: Wirtschaft gegen Wildnis - Wie viel Urwald können wir uns leisten

Ein Drittel der Fläche in Deutschland ist bewaldet. Die Wälder bestehen größtenteils aus Nutzwald, in dem die Bäume höchstens 100 Jahre alt sind. Bäume können aber 400 bis 600 Jahre alt werden. Wir brauchen mehr alte Wälder, in denen sich junge, alte und tote Bäume mischen. Tote Bäume sind ein wichtiger Baustein im Kreislauf der Natur, weil im sogenannten Totholz viele bedrohte Arten einen idealen Lebensraum finden. Die Bundesregierung hat sich bis 2020 ein Ziel gesetzt: Bis dahin sollen fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland wieder zum Urwald werden. Derzeit ist es ein Prozent. Fünf Prozent wären ein Anfang. Und schon der wird heftig diskutiert. Naturschützer wollen mehr Urwald in Deutschland. Vertreter des staatlichen Forstbetriebs "Bayerische Staatsforsten" sehen das anders: Man bewirtschafte die Nutzwälder so schonend, dass ein strengerer Schutz überflüssig ist. Es geht im Kern also ums Nutzholz. Allein im Ammergebirge schlagen die "Bayerischen Staatsforsten" jährlich 30.000 Kubikmeter Holz. Das ist erlaubt, weil Bayern einen eigenen Weg, den "Bayerischen Weg", eingeschlagen hat. Statt Wirtschaftswald und Schutzgebiet zu trennen, will die "Bayerische Staatsforsten" den gesamten Staatswald naturschonend bewirtschaften. Ausgenommen sind davon nur Wälder, die bereits unter strengstem Schutz stehen wie zum Beispiel der Nationalpark Bayerischer Wald. Allerdings stören sich an der pauschalen Fünf-Prozent-Regel Urwald in Deutschland nicht nur Forstwirte, sondern auch Wissenschaftler. Sie sagen, wichtiger wäre es, dass man die richtigen Wälder schützt, also die besonders alten und einzigartigen. Und es sollten größere, zusammenhängende Flächen geschützt werden, damit sich Pflanzen und Tiere durch Wanderbewegungen an sich verändernde Klimabedingungen anpassen können. Zusammengefasst heißt das: Ja, wir brauchen mehr Urwald, nur wie viel und wo ist die Frage.

 

Am 19.08.17 03:40 - 04:10 Uhr auf 

ARD-alpha: Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge

Das Schmelzen der Gletscher bringt auch Risiken für Skigebiete, zum Beispiel am Kitzsteinhorn. Gondelbahnen und Lifte können kaum mehr im Eis verankert werden. Und seitdem das Eis des Gletschers die Steilwand unter der Gipfelstation nicht mehr stützt, kommt es dort immer wieder zu Felsstürzen. Forscher der Uni Salzburg wagten sich nun zum ersten Mal in die Randklüfte zwischen Fels und Eis vor. In einer bizarren Kulisse, zwischen meterhohen Eiszapfen und überfrorenen Felswänden installierten sie ihre Sensoren, um zu prüfen, wie lange die Gipfelstation auf dem brüchigen Fels noch sicher ist.

 

Am 19.08.17 04:10 - 04:35 Uhr auf 

ARD-alpha: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?

Alex Sukhodolov will mit seiner Forschung den Wert der unverbauten Natur wissenschaftlich belegen. Seine Hoffnung: Damit könnten neue Wasserkraftwerke vor allem in Naturschutzgebieten leichter verhindert werden. Aber auch Wissenschaftler der TU München haben Ideen, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind als herkömmliche. Doch die Technik ist umstritten und noch nicht vollständig erforscht. "Faszination Wissen" begleitet Alex Sukhodolov und die Münchner Wissenschaftler auf ihrer Suche nach dem richtigen Weg.

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